tnstweittge Behandlung der Orientfrage vollständig übereinstimmten, aber weder commumsttsche Bestrebungen und deren Unterdrückung, noch die Eventualität neuer Königreiche an der Donau feien unter den drei Diplomaten in Friedrichs- ruh auch nur mit einer Silbe erwähnt worden.
— Die 4. Strafkammer deS Landgerichts verurtheilte den Redacteur der Volks'Ztg." und des „Jllustr. Sonntagsblattes", Dr. Philipps, wegen einer in dem Feuilleton-Artikel Nr. 5 des „Sonntagsblatteö" enthaltenen Beleidigung des Königs von Bayern und der bayerischen Armee zu vierwöchentltcher Festungshaft, zur Tragung der Kosten und Bekanntmachung des Urtheils im „Sonntagsblatt."
Pari-, 7. Decbr. Die Meldung der „Agence Havas" von dem Tode der Wittwe Thiers' wird durch eine wettere Meldung der „Agrnce Havas" de- mentirt, das Befinden derselben ist aber sehr besorgnißerregend.
PariS, 8. December. Die Bureaux des Senats wählten eine Commission, um den von der Kammer genehmigten Gesetzentwurf, betr. die Reform der Magistratur zu prüfen. Die Commission besteht aus 6 Mitgliedern, welche dem Gesetzentwurf ungünstig und aus 3, welche ihm günstig gestimmt sind.
Deputtrtenkammer. Berathung des Einnahme-Budgets. Magntn hebt die Vorlage der finanziellen Situation hervor, glaubt aber nichtsdestoweniger, daß es unklug fein würde, den Weg bet Steuererlasse fortzusitzen. Ein Amen- dement Heantjens, das die Converttrung der Rente beantragt, wird abgelehnt.
Dublin, 7. Dec. Eine Versammlung der Landltga in Brookeborough wurde gestern verboten; trotzdem versammelten sich heute 5000 Personen in der Nähe des Dorfes, wurden aber von der Polizei und Dragonern leicht vertrieben. Drei Verhaftungen wurden vorgenommen und die Aufruhr-Acte im Dorfe verlesen._______________________________________________________
Lokales.
Gießen, 7. Decbr. .Es ist uns erfreulich, in einer 'die Bürgerschaft unserer Stadt und besonders die Geschäftsleute in hohem Grade erregenden Angelegenheit eine völlig beruhigende Aufklärung geben zu können. Bekanntlich hat der evangelische Knchenvorstand beschlossen, daß der Nachmittags - Gottesdienst von 2 Uhr auf 5 Uhr verlegt werden solle. Die soforkige Befürchtung aller Inhaber von offenen Geschäften, daß nunmehr die Bestimmung des Art. 227, nach welchem alle Läden bis nach beendigtem Nachmittagsgottesdienst geschloffen bleiben sollen, auf diesen Gottesdienst Anwendung finden werde und deshalb die Läden erst um ßy2 Uhr geöffnet werden sollen, fand in dem Umstande eine Unterstützung, daß Gr. Polizeiverwaltung die Concesston für die Sonntagsconcerte in Wenzel's Garten, welche bisher um 5 Uhr begonnen hatten, nur unter der Bedingung ertheilt hat, daß erst nach Beendigung des Gottesdienstes begonnen werden dürfe. Da höchst wichtige Geschäftsintereffen auf dem Spiele standen, deren Verletzung in der dermaligen schlimmen Zeit doppelt fühlbar sein muß, so begaben sich heute mehrere Bürger im Auftrage einer größeren Anzahl von Jntcreffenten zu.dem ! Herrn Provinzialdirector Dr. Bockmann um sich dessen Ansicht zu erbitten. Derselbe wies zu- ■ nächst darauf hin, daß die fragliche Entschließung des Kirchenvorstandes seine amtliche Competenz i nicht berühre, weil es sich um eine -innere kirchliche Angelegenheit handle, daß er aber persön- ' lich von der Zweckmäßigkeit und dem guten Erfolg dieser Maßregel überzeugt sei. Aber diese Maßregel könne ihn nicht veranlassen, nunmehr die Bestimmungen des Art. 227 u. 229 auf diesen Gottesdienst anzuwenden. Ein Gottesdienst, der erst um 5 Uhr beginne, könne nicht mehr als Nachmittags-, sondern nur als ein Abendgottesdienst gelten. Diese Ansicht werde er so lange aufrecht erhalten, als ihm nicht von hohem Ministerium auf erhobene Beschwerde anderweitige Weisung zugegangen sei. Auch Gr. Polizeiverwaltung Gießen habe befürchtet,- daß bei einer strengen Interpretation die Jntereffen der Ladenbesitzer rc. in hohem Grade geschädigt werden würden und ihm deßhalb Vorlage gemacht.
Wir begrüßen diese Entscheidung unserer obersten Polizeibehörde um so freudiger, als durch dieselbe nicht allein großer Schaden von unseren Kaufleuten k. abgewendct, sondern auch die so beliebten Concerte des akademischen Gesangvereins und der Krauffe'schen Capelle in Wenzels Garten vor dem Ruin bewahrt werden. Denn beide können nicht fortgesetzt werden, wenn der Anfang nicht auf 5 Uhr festgesetzt werden darf, weil beide auf den Besuch auswärtiger Gäste angewiesen sind.
Gießen, 8. December. Nächsten Samstag den 11. ds. Mts., Vormittags 9 Uhr, findet eine öffentliche Sitzung des Kreisausschusses mit folgender Tagesordnung statt:
1. Die Anstellung einer Handarbeitslehrerin zu Treis a. Lda.
2. Die Erbauung eines Vicinalweges von Reiskirchen nach Hattenrod-
3. In Sachen des Johann Heinrich Junker von Utphe gegen den Herrn Grafen zu Solms-Laubach wegen Ablösung einer Erbleihe.
4. In Sachen.des Heinrich WilhelnuHochstein zu Utphe gegen den Herrn Grafen zu Solms-Laubach wegen Ablösung einer Erbleihe.
Gießen, 8. December. Verzcichniß der Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen vom vierten Quartal 1880:
Donnerstag den 9. December, Vormittags 9 Uhr, gegen Karl Funk von Romrod, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg; Staatsanwalt: Zimmermann, Vertheidiger r Rechtsanwalt Baist.
An demselben Tage, Nachmittags 3 Uhr, gegen Heinrich Petri von Reiskirchen, wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit; Staatsanwalt: Jöckel, Vertheidiger: Rechtsanwalt Dr. Reatz.
Freitag den 10. und Samstag den 11. December, jedesmal Vormittags 9 Uhr, gegen Karl Nickel von Feldkrücken, wegen Bankerutt und Meineid; Staatsanwalt: Zimmermann, Vertheidiger: Rechtsanwalt Steinberger.
Montag hen 13. December, Vormittags 9 Uhr, gegen Karl Sommer, Forst- wart, von Ettingshausen, wegen Verbrechens im Amte; Staatsanwalt: Jöckel, Vertheidiger: Rechtsanwalt Dr. Eckstein.
Dienstag den 14. December, Vormittags 9 Uhr, gegen Johannes Habicht Eheleute von Brauerschwend, wegen Vervortheilung der Gläubiger und Meineid; Staats- 1 anwalt: Dr. Lahr, Vertheidiger: Rechtsanwalt Dr. Schwarz.
— sSrerblichkeit in Gießen j Während des verflossenen Monats November ' kamey in Meßen im Ganzen 33 Todesfälle vor, davon ereigneten sich zwei bei Kindern i UfiKämpfe und Darmkatarrh je einmal) und 9 bei Kindern, die ' zwischen wem ,4. zmd *5. Lebensjahre standen. Bei diesen letzteren erfolgte der Tod 4mal vytch Diphtheritis (darunter einmal bei einem von auswärts hierher gebrachten : Km«^2mlrl durch Gehirnentzündung, durch Lungenschwindsucht und durch Tuberculose dar GekrqsdPjisen je Imal, in einem Falle blieb die Todesursache unbekannt. Von • d^ erwochsei'.cn Personen starben an Lungenentzündung 3, an Altersschwäche 2, an i- organischen Herzkrankheiten 2, an Bronchienerweiterung, Darmblutung, Krebs, Bruch der Wirbelsäule je eine und an Lungenschwindsucht 10. Bei dieser letzten auffallend ! hohen Ziffer ist jedoch zu bemerken, daß 5 Todesfälle bei Personen erfolgten, welche s nicht Einwohner Gießens waren, sondern nur hier Heilung ihres langwierigen Brustleidens gesucht hatten. Immerhin beweist aber die Betrachtung der Todesursachen daß \ in dem letzten Monat, vorzugsweise Erkrankungen der Athmungswerkzeuge einen bedrohlichen Character annahmcn. — Im November 1879 hatten wir nur 24 Sterbefälle zu verzeichnen, darunter 7 bei Kindern im ersten Lebensjahr und einen bei einem älteren Kinde. Im November 1878 dagegen erreichte die Zahl der Todesfälle die Höhe von - 36, darunter 5 bei Kindern im ersten Lebensjahre und 3 bei Kindern zwischen dem 2. uud 15. Jahre. q. (
— Wir konnten in einem Theile der Auflage unseres gestrigen Blattes noch ' berichten, daß sich die Seelenzahl unftret' Stadt am 1. December auf 16,894 belief l Im Jahre 1875 hatte Gießen 14,337 Einwohner, hat sich also im Laufe von 5 Jahren um 2,557 vermehrt.
Gießen, 6. Decbr. Aus den Verhandlungen der Großherzoglichen Handelskammer. Sitzung am 29. Novbr. d. I.
1. 36 Eingänge werden zur Kenntniß gebracht und theils den Acten überwiesen, theils zur Circulation bestimmt.
2. Der Präsident berichtet über die Verhandlungen und Beschlüsse deS I neunten Deutschen Handelstags Folgendes: ’
Die Plenarversammlung war von 101 Corporationen durch 165 Delegirte beschickt '
worben. Dieselben wurden durch S.'. Excellenz den Staatssecretär des Innern Lern, Staats mmffter von Bötticher, Namens des Reichskanzlers in längerer Ansprache 'bcarüiit “nbderselbe die Erwartung aus, daß der Regierung der Beirath, den sie in dem Handelstag besitze, auch für die Zukunft erhalten bleibe. Sodann bewillkommte der Obcr- Bürgermeister von Berlin, Herr von Fopckenbeck, die Versammlung.
. . Ier erste Punkt der Berathungen, betreffend die Beschlüffe der Tarifcommission der deutschen Bahnen wegen Umgestaltung des neuen Tarifschemas, fand nach Begründung des Antrags des bleibenden Ausschuffes durch den Referenten, Herrn Dr. Marcus — Bremen: *
„Der Deutsche Handelstag erklärt sich mit den Anträgen des Ausschuffes der ^erkehrSintereffenten bezüglich Einrichtung einer zweiten ermäßigten Stückgutckaffe nur dann einverstanden, wenn gleichzeitig der Vorschlag der Köniql. sächsischen Staatseisenbahnen:
„die Güter der Stückgutckaffe I. bei Aufgabe von 5000 Klg. pro Wagen oder bei Frachtzahlung für dieses Quantum werden zu den Sätzen der Stück- gutclasse II befördert^
zur Annahme gelangt",
und nach Begründung des Gegenantrags der Handelskammer Breslau, im Sinne der Handelskammern Frankfurt a. Main, Gießen und 31 anderer Korporationen durch den Korreferenten Herrn Dr. Eras—Breslau, welcher lautet:
„In Erwägung,
daß das auf den deutschen Bahnen geltende Frachttarifschema erst seit kurzer Zeit in Kraft getreten ist, der Handelsstand aber das dringende Bedürfniß empfindet, eine Zeitlang mit principiellen Neuerungen, welche die Basis seiner Transaction verrücken, verschont zu werben-;
in fernerer Erwägung,
daß bas von bcr Tarifcommission empfohlene neue Schema zwar manche Be. stimniungen enthält, welche gewissen Branchen unb Verkehren als Erleichterungen zu Gute kommen würben; biese Zugestänbniffe aber erkauft werben sollen mit wesentlichen Tarifvertheuerungen für anbfcre Hanbelszweige unb Geschäft«- Verbindungen;zu. einer Zeit, wo sich, von keiner Jndustriebranche oder Han- delsthättZkelt bestimmt behaupten läßt, daß sie eine Tariferhöhung zu ertragen vermöchte;
ift endlicher'Erwägung,
daß die allgemeinen Wagenladungsclassen, deren Beseitigung geplant ist,' nach wie vor als eine rationelle Einrichtung angesehen werden müssen, auf welch der Handelsstand nicht verzichten kann",
seine Erledigung dahin, daß sich 50 Stimmen für den Antrag Breslau rc. erklärten unb 50 dagegen, während ein Antrag, welchen Herr Dr. Landgraf — Mannheim Namens 22 süddeutscher Handelskammern, welcher in seinem Ziele mit dem Antrag Breslau uberein- stimmte:
„Der Deutsche Handelstag wolle erklären:
1. es sei von der Einführung des neu vorgeschlageneü Gütertarif - Schemas Um gang zu nehmen;
2. es sei zugleich dringend zu wünschen, daß in Bezug- auf den Stückgutverkehr Erleichterungen geschaffen werden, jedoch innerhalb des bestehenden Tarifsyslom, und ohne irgend welche Frachterhöhung"
mit 52 gegen 51 Stimmen angenommen wurde.
Sodann berichtet der Generalsecretär, Herr Annecke, über die im Interesse einer in Berlin zu veranstaltenden Weltausstellung geschehenen Schritte und.über die gegenwärtige Lüge dieser Angelegenheit.
Ein Anfrag Bielefeld, Dresden und München, die Statuten des Deutschen H andelstags dahin abzuändern, daß die Plenarversammlung regelmäßig jährlich einmal zusammentrete und außerdem auf Beschluß des bleibenden Ausschusses ober auf den Antrag von 25 Mitgliedern hin innerhalb 6 Wochen einberüfcn werden müsse, wurde gegen wenige Stimmen angenommen.
Der 4. Gegenstand der Tagesordnung: „Die in Folge der Verstaatlichung einer größeren Anzahl von Eisenbahnen w ü n s ch e n s w e r t h e n wirth- schaftlichen Garantien" wird von Herrn Dr. Hammacher—Berlin böhan beit. Er beantragt Namens ber Majorität bes bleibenben Ausschusses:
„Der Hanbelstag spricht sich in voller Anerkennung bes hohen Wcrthes ber gesetzlichen Einrichtung von Eisenbahnbeiräthen, in benen auch Vertreter bes Handels und der Industrie Sitz und Stimme haben, dahin aus:
1. daß die Mitglieder der Interessentenkreise lediglich aus der Liste Derjenigen entnommen werden dürfens welche die Vorschlagsbcrechtigten ausgestellt haben;
2. daß bezüglich ber Vertreter von Handel unb^ Industrie nicht .blos den Handelskammern,-sondern auch solchen freien wirthsÄjaftlichen Vereinen ein Vorschlagsrecht einzuräumen sei, welche sich durch die von ihnen verfolgten Ziele unb ihre Leistungen nach bem. Gutachten bes Ministers für Handel als dazu geeignet erwiesen haben;
3. daß die Auswahl aus den Vorgeschlagencn nicht durch die provinziellen Verwaltungsorgane, sondern durch den' Minister für Handel erfolgt, unb
4. baß ber Vorsitzende unb Stellvertreter im Bezirkscisinbahnrathe aus ben Mit- gljcbern beff eiben zu entnehmen fei."
Dieser Antrag finbet mit ben Zusätzen, bezw. Abqnberungen Annahme:
a. Jnbem ber Deutsche Hanbelstag es für erwünscht hält, baß ben in § 4 beS Gesetzentwurfs vorgesehenen Interessen nicht allein eine Vertretung in ben Be- zirkseisenbahnräthen, sondern auch int Landeseisenbahnrathe gewährt werde, erklärt er sich für Einfügung des nachstehenden Paragraphen in ben Gesetzentwurf:
„Wo ber Bezirk einer Staatseifenbahn - Direction außerpreußisches Gebiet — innerhalb bes Deutschen Reichs — umfaßt, können auf ben Wunsch ber bc- theiligten wirthschaftlichen Kreise unter Zustimmung ber betreffenben Regierung auch aus biesem Gebiet Vertreter des Handelsstanbes, der Industrie oder der Land- unb Forstwirthschast zur Theilnähme au ben Verhandlungen bes Lanbes- eisenbahnrathes zugelassen werben. Die Anzahl berselben unb bie- Art ihrer Einlabung bestimmt ber Minister ber öffentlichen Arbeiten."
b. „Daß im Gegensatz zum Antrag ber Majorität bes bleibenben Ausschusses bie Beiräth'e burch bie Korporationen birect gu wählen fein sollen."
Hierauf erstattet Herr Professor Dr. Soetöeer aus Göttingen einen höchst interessanten unb eingehenden Bericht über die Währungsfrage unb empfiehlt die Annahme folgender Resolution: ,
„Angesichts der hervortretenden Bestrebungen, eine Aenderung bcr Reichsgesetzgebung über bie Münzwährung herbeizuführen,' erklärt ber Deutsche Handels tag, daß es zu einer schweren Schäbigmltz der deutschen Wirthschastsintereffen führen müßte, wenn unter den bestehenden Verhältnissen an ben Grundlagen unserer Münzgesetzgebung gerüttelt würde,"
welche nach Ablehnung eines Antrags der HandelSkamjnern Arnsberg, Bochum, Dresden und Osnabrück rc.:
„Der Deutsche Hanbelstag erklärt es für eine bringenbe Nothwendigkeit, daß bie Reichsregierung unverzüglich eine eingehende Untersuchung zur Klarstellung bcr Währungsfrage veranlasse, bannt das die Wirthschastsintereffen des Landes schädigende Provisorium in den Verhältnissen unseres Münzwesens beseitigt werde," mit dem Zusatze:
„Der Deutsche Hanbelstag hält es vielmehr für geboten, die nöthigcn Maßregeln zu ergreifen, um thunlichst schnell bie burch baä Provisorium geschaffene schäbigenbe Ungewißheit zu beseitigen und ben Abschluß unserer auf der Grunblage der reinen Goldwährung beruhenden Münzgesetzgebutig, hä'rbeizufnhren.
Falls sich das von manchen Seiten behauptete Bedtzrimß nach einer Vermehrung der Reichssilbermünzen (besonders 1 - und 2-Markstücke) als dauernd vorhanden Herausstellen sollte, so würde der Handelstag kein Bedenken in der Befriedigung dieses Bedürfnisses erblicken,"
Mit 84 gegen 5 Stimmen angenommen wurde.
Der letzte Punkt der Tagesordnung: die Errichtung eine« B 0 lkZwirth - schaftsraths wurde auf Vorschlag des Präsidenten vonderselben.abgettht, da diese Einrichtung inzwischen in Preußen durch Königliche Verordnung getroffen ist. Die Vorbereitung weiterer Schritte in dieser Angelegenheit wird dem bleibenden Ausschuß überlassen.
3. Die Königliche Eisenbahndirection in Elberfeld ersucht um Mittheilung etwaiger


