Erfolg habe. Auch hier wird einfach den Beschlüssen zweiter Kammer beigetreten. — Nächste Sitzung morgen
Berlin, 6. Äprtt. Die Zahl der Auswanderer auS dem deutschen Reich betrug 1879 im Ganzen 33,327 und zwar 20,106 männliche und 13,221 weibliche Personen. Preußen stellte in dieser Summe 21,150, Hessen» Nassau 1204. Im Jahre 1878 wanderten 24,217, 1877 nur 21,964 Personen aus dem deutschen Reich auS. Nach verschiedenen veröffentlichten Notizen scheint die Auswanderung in diesem Jahre besonders stark zu werden.
AranLreich.
Pari», 6. April. Alle conservattven Journale verwerfen die in dem Schreiben des Prinzen Napoleon kundgegebenen Ansichten. In einem Artikel de- „PayS" sagt Caflagnac: Es ist ein unverbesserlicher Fehler. Wenn dies das Kaiserreich ist, welches man uns anbtetet, so weisen wir es mit Widerwillen zurück.
Telegraphische Depeschen.
Wagrrer's telegr. Eorrespouveur ■ Bureau.
Berlin, 7. April. Die Nachricht hiesiger Zeitungen, daß der Reichskanzler schon vor 3 Tagen seine Entlassung gegeben, der Kaiser bereits darauf unter Verweigerung der Demission geantwortet und der Reichskanzler sodann das Demtsstonsgesuch aus Gesundheitsrücksichten erneuert habe, ist vollständig unbegründet. Der Reichskanzler hat gestern sein Demissionsgesuch eingeretcht mit der Motivirung, wie in der gestrigen „Nordd. Allg. Ztg." angegeben war. Eine kaiserliche Entschließung liegt bis jetzt nicht vor.
— In parlamentarischen Kreisen wird als sicher angenommen, daß der Bundesrach durch Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Stempelabgaben den Anschauungen des Reichskanzlers entgegenkommen werde, um so mchr, als die ReichSverfaflung einen Reichskanzler erfordert, der für die Gesetzvorlage die Verantwortlichkeit übernimmt und solche gegenzetchnet.
— Es verlautet, daß die bisherige Art der Vornahme von Substitutionen bei Abstimmungen im Bundesrathe jedenfalls zu einer Initiative führen dürste, wonach dieses Substttuttonsrecht, eine Anzahl von Stimmen verschiedener Staaten in Eine Hand zu legen, zur Vermeidung von Uebelständen die nothwendtge Beschränkung erfährt.
— Die Genesung des Kaisers ist so wett vorgeschritten, daß Se. Maj. heute eine Spazierfahrt machen konnte.
Petersburg, 7. April. Der „Herold" vernimmt, daß demnächst der Proceß gegen Dr. Wey mar zur Verhandlung kommen werde. Dr. Weymar ist angeklagt, mit seinem Wagen dem Mörder des Generals Mesenzow zur Flucht verholfen und später dem Verbrecher Solowjew Revolver und Gft verschafft zu haben und ferner vor 3 Jahren dem Fürsten Krapotkin, welcher bekanntlich gleichfalls wegen nihilistischer Umtriebe sich im Anklagezustand befand und krankheitshalber im Hospital gefangen gehalten wurde, ebenfalls mit Hülfe seine- Wagen- di- Flucht erleichtert zu haben.
Berlin, 7. April. Reichstag. Berathung des Antrages Rickert-Stephani, betreffend die deutsche Rechtschreibung. Stephani bittet, den Antrag rein sachlich zu behandeln. Nichts habe ihm ferner gelegen, als irgend eine politische Tendenz. Der Antrag verlange nichts, was nicht zur Competenz des Reiches gehöre und vermeide ein Eingreifen in die Befugnifse der einzelnen Cultusm'nistcrien. Die Verfügung des preußischen Cultusministers betreffs der neuen Rechtschreibung in den Schulen oerkenxe die Aufgabe der Schulen Die Schüler sollen lernen, toas im Volke sich als Rechtschreibung ausgebildet; nicht aber dürfe man das Volk durch die schule zur Annahme der neuen Rechtschreibung zwingen wollen. Redner beleuchtet weiter die Uebelstände, zu denen das einseitige Vorgehen des preußischen Cultusministers führen müsse. Richt auf dem Wege der Verordnung, sondern der wissenschaftlichen Entwickelung müsse sich die Reform der Rechtschreibung vollziehen. Wenn reglementirt werden solle, müsse es wenigstens für das ganze deutsche Volk geschehen, damit nach Einigung des deutschen Reiches nicht gerade in der deutschen Sprache Zerrissenheit eintrete. — v. Marschall erklärt sich gegen den Antrag, da es nicht zulässig sei, daß der Reichstag Beschlüsse fasse, um bestehende Erlasse der Einzelregierungen zu beseitigen oder deren Durchführung ru erschweren. Stephani habe seinen Antrag durchaus sachlich behandelt; in der Presse seiner Parthei aber habe der preußische Kultusminister eine Behandlung erfahren, die vermuthen lasse, daß die Agitation gegen denselben nicht allein auf orthographische Gründe zurückzuführen sei. Die Verfügung des Cultusministers sei nicht orthographischem Partikularismus entsprungen, sondern sei als nothwendige Initiative gegenüber der herrschenden Verwirrung in der Rechtschreibung mit Freuden zu begrüßen. In Bayern und Sachsen werde dieselbe Orthographie eingeführt; es sei also nicht angezeigt, durch Annahme des Antrags Stephani die sich anbahnende Einigung in der Rechtschreibung zu zerstören. Das deutsche Buchdruckereigewerbe begrüße das Vorgehen des preußischen und des bayerischen Cultusminlster mit Freuden und wünsche, daß die anderen Staaten folgen möchten. Er und seine Freunde würden gegen den Antrag stimmen. — Günther (Nürnberg) hält den bestehenden Zustand, wobei vier orthographische Systeme neben einander gelten, für unerträglich und erklärt sich für den Antrag.
Reichensperaer iCrefeld) bezweifelt die Competmz des Reiches. Man solle die Entwickelung der Rechtschreibung ruhig sich weiter selbst überlassen Es sei schon viel zu viel reglementirt worden. Die ganze Frage sei hauptsächlich von Schulmännern angeregt- Die Klagen darüber seien sehr übertrieben, v Kardorff erklärt, das Reich allein sei dazu berufen, die deutsche Rechtschreibung zu ordnen. Er sei aber überhaupt gegen eine Ordnung der Rechtschreibung durch Reglements und beklage daher das Vorgehen des preußischen Cultusministers, das nur geeignet sei, die Verwirrung zu vermehren. Er werde mit seinen Freunden gegen den Antrag Stephani stimmen. Gareis erklärt sich gegen den Antrag, weil durch denselben die Fortentwickelung der Rechtschreibung gehemmt werden könnte und weil er ein Veto gegen Verfügungen der Einzelstaaten enthalte v Treitschke ist gegen die Beschränkung der freien Entwickelung der Rechtschreibung durch Reglements. Er werde dem Anträge Stephani zustimmen, indem er ihn konservativ auffasse und jede neuen Reglements vermeiden wolle.
Windthorst erklärt sich aegen den Antrag Stephani. Die germanistischen Gelehrten hätten eine solche Auflösung in die Grundlätze der Orthographie gebracht, daß die Schulverwaltung sie nicht dem einzelnen Lehrer überlassen könne, sondern sie generell regeln müsse. Das Reich als solches sei zur Regelung nicht competent. Der Reichskanzler als solcher würde, wenn er sich dazu aufwürfe, seine Competenz überschreiten und aufhören, Reickskanzler zu sein. — Staatssecretär Hofmann erklärt, er könne zu den Ausführungen des Vorredners nicht schweigen, um durch Stillschweigen nicht etwa zu bestätigen, was Windthorst über die Stellung des Reichskanzlers in der Frage gesagt Der Reichskanzler habe in seinem Erlaß angeordnet, daß die Rcichsbehörden bei der bisherigen Schreibweise stehen blecken sollen, bis eine reicksgesetzliche Regelung herbeigesübrt worden sei. Damit habe der Reichskanzler die Zuständigkeit des Reiches in der Frage anerkannt. Er könne der Reicksregierung darin nicht prajudiciren lassen. — Zum Schluß tritt Rickert nochmals für den Antrag ein. — Der Antrag Stephani- Rickert wird darauf g>.gen eine starke Minorität (bic liberalen Fraktionen» abgelehnt. Reichspartei, Centrum und Comervatire stimmen dagegen. — Die Wahl v. Arns- waldt's (Hannover) wird nach dem ?l «trage der Wahlp'.üfungs:Commission für ungültig erklärt. — Es folgt die erfte^Berathung des Viehseuchengesetzes. Staatssecretär Hofmann empfiehlt die Vorlage wohl wollender Aufnahme und behält sich die Begründung der Einzelbestimmungen für die Specialberathung vor. v. Wedell Malchow und Graf Behr beantragen die Ucberweisung der Vorlage an eine Commision von 23 Mitgliedern. Der Antrag wird angenommen. Nächste Sitzung Donnerstag. Tages- ' ordnuNg: Wuchergesetz und kleinere Vorlagen.
Berlin, 8. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Ueberblickt man die Haltung deö Journals „Germania" feit dem Erlaß des Bce»e vom 24. Februar, so möchte man glauben, daß die Generale, welche sich bei dem Kampfe besser stehen als tm Frieden, den Versuch gemacht hätten, die Curie dahin zu bestimmen, daß sie die Verwirklichung der Ankündigung des Breve an unmögliche Modalitäten und Bedingungen knüpfe. Sollte die Nachricht sich bestät'g-n, so sind wir doch nicht geneigt, zu glauben, daß diese Versuche bei Leo XIII. Erfolg haben werden.
Die Nordd. Allg. Ztg." erörtert die Nachtheile der Substitutionen im Bundesrathe und schreibt diesbezüglich: Wir glauben, daß es Aufgabe des Präsidium- sein wird, der Schädigung, welche die Entwickelung unseres Verfassungslebens durch Verminderung der Theilnahmr an den Arbeiten de- BundesratheS erleiden kann, durch Anträge auf Reform der Geschäftsordnung entgegenzuwirken. Es dürfte angezeigt fein, eine Sonderung der Arbeiten vorzunehmen, vermöge welcher die wichtigeren derselben sich auf einen Zeitraum zu concentriren hätten, der so kurz bemessen sein würde, daß den leitenden Mini- steril die Theilnahme ohne Schädigung ihrer verantwortlichen Geschäfte in der engeren Hemath gestattet wäre.
Lokales.
Gießen, 7. April. Vom 1. bis 5. April l. I. ist in den Recurrenshospitälern zu Gießen ein Kranker ausgenommen worden, während die Zahl der Entlassenen sich auf 8 belief; es verblieb ein Bestanv von 15 (12 M., 3 W.) In dem Recurrenshospital zu Friedberg hatte ein Zugang von Kranken nicht statt, genejen gingen ab 4, und es verblieben in Behandlung 13 (M ). Einzelne Fälle an Rückfalltyphus befinden sich zur Zett ferner in Behandlung in bett Hospitälern zu Darmstadt und Worms. (D. Z.)
— Der „Darmsi. Ztg." ist die Mittheilung geworden, daß daS mit dem Vorstand der zoologischen Station zu Neapel, Herrn Profesior Dr. Anton Dohrn, getroffene Uebereinkommen, wonach der Großherzoqlichen Regierung bas Recht zusteht, die Hälfte eine« Arbeitsttseyes in dem genannten Institut zu wissenschaftlichen Forschungen diesseits zu bezeichnenden Gelehrten zur Verfügung zu stellen, bis zum Frühjahr 1882 verlängert worden ist. Gesuche um Benutzung dieses Arbeitstisches sind an Großherzogliches Ministerium deS Innern unv der Justiz zu richten.
Vermischtes.
Göttingen, 1. April. Der durch seine Wetterprognosen sehr bekannte Profeffor Klinkerfues beging am 29. v. M. sein 25jährigeS Doctor Jubiläum. Der Profeffor W. Klinkerfues ist am 29. März 182: zu Hofgeismar geboren. Seine Neigung zur Mathematik brachte ihn nach vollendetem Schulbesuche in das Amt eines Feldmeffers, welche« er verwaltete, dis er die Universität Marburg bezog. Von hier kam er 1851 nach Göttingen als Assistent von Gauß. In Göttingen erwarb er sich auch dann Den philosophischen Doetortitel am 29. März 1855. Nach Gauß' Tode wurde Klinkerfues Observator und Mitglied des Direetoriums der Sternwarte. In dieser Stellung blieb er bis 1^67, in welchem Jahre er zum Dircetor der Sternwarte ernannt wurde. Es geickah dies in Folge eines Rufes als Director an die Sternwarte zu Hamburg, welchen Klinkerfues Ende 1>*66 erhielt, aber ablehnte. Neben seinem Lehramte entwickelte unstr Jubilar eine reiche literarische Thättgkeit. Von seinen Geistesproducten in dieser Richtung nennen wir folgende: „Theoretische Astronomie", ein sehr geschätztes Lehr buch; ferner „Aberration der Fixsterne nach der Weltentheorte", „Untersuchungen aus der analytischen Optik, insbesondere über den Einfluß der Bewegung der Lichtquelle auf die Berech. nung", „Tbeorie des Bifilar-Hygrometers", „Versuche über die Bewegung der Erde und der Sonne im Aether", „Ergebniffe der Spektralanalyse in Anwendung auf die Himmelskörper von W. Huggins, übersetzt und mit Zusätzen versehen von W. Klinkerfues", „6tiot, Versuche über die mathematische Theorie des Lichtes, übersetzt und mit Zusatz versehen von Klinkerfues", „Beobachtung der totalen Sonnenfinsterniß 18. Juli 1860 zu Eullera (Spanten)". Zu dieser Beobachtung war Klinkerfues von der hannoverschen Regierung nach Spanten geschickt. Außer- dem schrieb er eine große Zahl von Abhandlungen, welche tn den „Nachrichten Der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen" erschienen sind. Auch auf dem Felde der Entdeckung und Erfindung hat der Jubilar sich einen sehr bekannten Namen gemacht Außer seiner Entdeckung von sechs Kometen nennen wir hier die zweite Erfindung der GaSzünder, welche wett vollkommener ist als die erste, ferner die Erfindung deS Dtstancemeffers für Infanterie, Artillerie und Marine, das Bifilar Hygrometer, Den Apparat zum gleichzeitigen telegraphiren mehrerer Depeschen auf einem Drahte. Ein nicht geringes Verdinst hat Klinkerfues sich außerdem dadurch erworben, daß er der Erste gewesen ist, welcher die Wetterprognosen zum Besten der Landwirthschaft veröffentlicht bat. Dos Gebiet dieser Veröffentlichungen ist ein sehr ausgedehntes. Wie man hört, erhalten täglich acht der größten Zeitungen Deutschlands auf tele» graphischem Wege die Anzeige des murhmaßltchen Wetters von Profeffor KlinkerfueS.
Theater.
M. Mosenthal's Deborah und Lessings Nathan! Hier lebendige Poesie, da crasse Wirklichkeit, bier die Offenbarung eines Genius, gerichtet an die, welche ihn begreifen können, an die Auserwählten, da das Werk eines talentvollm Schriftstellers, sich wendend an Alle, Die es lesen oder hören, an das ganze Volk, beide aber entspringen derselben Gesinnung, beide predigen Toleranz, Nächstenliebe. — Dies kurz die Gedanken, welche uns gestern Abend bet der Aufführung von Mosenthal's Deborah bewegten. Mosentbal führt unS wirkliche, lebende Gestalten vor Augen und darum fühlen und leben wir Alle mit ihnen, er spricht in einer edlen und zum Herzen dringenden Sprache durchs Volk zum Volke Es ist daher schon erklärltch, daß dieses Stück in kurzer Zeit die Runde über alle oeutichen Bühnen gemacht und mehr wie sedes andere Stück in das Repertoir derselben dufgenonmmen worden ist. Es freute uns daher gestern Abend, einer so gelungenen Aufführung desselben beiwohnen zu können. Die Titelrolle fand in Frau Schubert Schneeberger eine sehr gute Vertretung. Diese schon an und für sich durch eine klangvolle unv sympathische Stimme beglückt, verstand eS sehr gut, jede Uebertretbung, wie sie bei der glühenden Sprache des Dichters nahe gelegen, zu vermeiden. Maßvoll in der Darstellung einer „maßlosen" Liebe und eines „maßlosen" HaffeS, ganz erfüllt von der Idee des Dichters, riß sie die Zuschauer zu wiederholtem Beifalle hin. Herr Weltzin, der die Rolle des Joseph übernommen, war von derselben Begeisterung für diese durchdrungen. Einer solchen Deborah gegenüber war es auch nicht leicht anders möglich. Frl. König bot uns als Hanna ein liebliches Bild, und ruhig und ergeben wie ihre Liebe selbst, war auch der Ausdruck derselben. Frau Debauer hat ix ihrer an sich kurzen Rolle recht SuteS geleistet, wie auch Herr Gärtner als Lorenz und Herr Müller als Schulmeister ihren Rollen Ehre machten. Kurz Alle haben zu einer würdigen Aufführung des Stückes beigetragen und uxS dadurch einen genußreichen Abend verschafft.
Handel und Verkehr.
Limburg, 7. April. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen JL 20.00, Weißer Wetze« JL 19.60, Korn JL 15.35, Gerste JL 11.50, Hafer, jtL 7.60, Erbsen JL —. (Durchschnittspreis pro Malter.) Kartoffeln (50 Kilo) JL. 0.00.
Frankfurt, 7. April. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Eentner 2.00— 3.50, Stroh Xi 2.00—3.40. Butter das Pfund im Großen 1. Qual. Jt 0.90—00, 2. Qual. 0.80, im Detail das Pfund JL 1.20—00, 2. Qual. JL 1.10—00. Gier daS Hundert ttal. JL 7.00, deutsche Eier 5.00 Jt, Ganze Erbsen das Pfd. 20—26 geschälte Erbsen 32—37 H, Bohnen 27—29 Linsen 40—50 Weißkraut das Stück 15-25 H, Rothkraut, 1 St. 20-30 H, Kohlrabi — 4 Kohlkraut 12—15 H, Blumenkohl 1 St. 20—8'^, Wirsing 10-20H, Kartoffeln 100 Ko. 7, Zwiebeln 1 Bund 6 Merrettia 25 St. —1 Stück 14—16 H Ochsenfittich per Pfund 60—70 H, Rindfleisch 45-60 Kuhfleisch 45-60 Kalbfleisch 45—55 H, Hammelfleisch 40—65 Schweinefleisch 65—70 ein Hahn JL 2.10—2.50, ein Huhn JL 2.00—2,50. eine Ente <X 2.50 - 3.06, eine Taube 50—70 H.
SehIfFeberleht. Mitgetheilt von dem Agenten des norddeutschen Lloyd W. Dietz in Gießen.
Bremen, 6. April. fPer transatlanttschen Telegraph.j Der Extradampfer Graf Bismarck, Capt. A. Hagemann, vom Norddeutschen Lloyd In Bremen, welcher am 17. März von Bremen unv am 20. März von Southampton abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
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