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an einer Stelle zwischen Nordbahnhof und Bruchköbeler Wald beschädtat und soll der erste Zug heute Morgen in Folge dessen nicht abgegangen sein.
Homburg v. d. H., 5. März. In der Nacht vom 3. auf 4. März muß im Gebirge cm Wolkenbruch medergegangen sein; denn gegen Morgen ergossen sich gewaltige Wassermassen -in unsere Vorstadt und schreckten die Bewohner aus dem Schlafe. Namentlich hatte Kirdorf durch welches ein sonst sehr harmloses Bächlein fließt, durch das andringende Wasser zu leiden rrnd mußten zwei stark mitgenommene Gebäude schleunigst abgesprteßt werden. Auch die Bewohner des Unterthores wurden unangenehm überrascht, als sich ihre immer etwas feuchten , mit schmutzig gelbem Wasser anfüllten. Am meisten haben jedoch unsere Curanlagen durch die Fluth Schaden genommen. Der sonst völlig ungefährliche Heerbach im Norbosten der An- lagen trat aus und alsbald ergoß sich das Wasser in zischenden und sprudelnden Cascaden in die Brunnen und vernichtete in wenigen Minuten die sorgsam gepflegten Beete um den Elisabeth, trunnen bin Su8^fd unfern ©tabtvettoaltung. Dir Kessel, in welckem letzterer Brunnen liegt, Ra"be gefüllt gewesen sein, denn die Schlammspuren reichen von der Sohle ms zum Rande. Die anderen Quellen haben alle mehr oder weniger gelitten, doch werden hoffentlich im Verlauf weniger Tage die Spuren der Verwüstung wieder beseitigt fein, duch der auf der Südseite ver Stadt durch das Hausmann'sche Etablissement fließende Eschbach ^t aus seinen Ufern und überschwemmte den ganzen Wiesencomplex, wodurch ein hölzernes fu?A-tinC 9Zclfe na$ südlicheren Zonen anzutreten. Man ist -eifrig beschäftigt, vte entstandenen Schaden wieder auszubeffern.
, n N°ssa"' 4 März. Infolge eines in der vergangenen Nacht bei Ntederbrechen gefallenen Wolkenbruchs ist von 5 Uhr heute Morgen die Lahn so rapid gestiegen, daß sie in den unteren Straßen steht und in die Keller der nächsten Häuser eingedrungen ist.
bem "H^n. Eour." geschrieben wird, kam bei den jüngsten Wahlen n m8Cr'2af - ""Lall zur Sprache, der unser Steuersystem in eclatanter Weise charaktertsirte. Es stellte sich nämlich heraus, daß ein bekannter Millionär nicht in die Wahlliste eingetragen n8Qb« der Millionär - steuerfrei sei! In Hamburg wird näm- Uch bei dem Selbstemschatzungssystem nur der Verdienst des Geschäft- berechnet, während eine Vermögenssteuer mcht besteht. Der Millionär wies nun — und an der Nichtigkeit ist nicht zu zweifeln — überzeugend nach, daß er in seinem Geschäfte in den drei letzten Jahren nur mit c lust ^arbeitet habe. Es ist auch neuerdingS wieder die Einführung einer Vermögenssteuer «auf Die Tagesordnung gebracht. 3 1
Handel und Verkehr.
. , Frankfurt, 6. März. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war m ^eu kostet je nach Qualität der Centner JL 2.50—3.60, Stroh JL 2 00—3 50
Tltt2O-3^9nbAm Qual. ^0.90, 2 Qual. JL 0.80-00,' (X £ Pfund
iAL. 1.20 30, 2. Qual. 1.10—20. Eier das Hundert itall. AL 6 30 bputfrfip ohpt r u
®anse Gxbfen ba8 Pfd. 28—32 geschälte Erbsen 32—37 Bohnen 27—29 Linsen Koblkau^2^lsE^"k das Stück 20-25 Rothkraut, 1 St. 25-30^, Kohlrabi 4-5 ffieln Wirsing-H, Kartoffeln 100 Ko. 8-1^
60-70 \ l0 1 - A, l Stück 20 4. Ochsenflet,ch per Pfund
Kuhfleisch 50-60 H, 45-55 A, fiammtU
dn ^Chüe-^ ^7^^to2nneffiC,i^ r7?n4, ^0-2.30, ein Huhn JL1.50-2.30.
eme Utntc JL 2.70—3.20, eine Taube 40—50
,7 .,V°lkSküch-"v«th«lll° beut« 1016 halb« Portion«,. Verkauft würben Hierno»
47, 967 Portionen erhielten Arme, Kinder und Handwerksbschen.
m tt 1 m entlegenen Gasse des alten Stadttheils von Madrid — Ealle Sortaleza - w atoHL°n' mQ6Eirt oon einem bescheidenen Miethhause ; dort lebt seit Jahren ein b,einCn,MmI »"einst viel genannt worden ist, Der einstige Verthetdiger von Metz, Bazatne Er lebt ein einfaches und ruhiges Familienleben. Madame Bazatne erhellt mit ib^er nock ""mcr. lachenden Schönheit und Liebenswürdigkeit die Schatten dieses Retiro. Mit dem Eb^ öwet Knaben, Pacco und Alfons, und ein Mädchen Eug^e das ffletoßSfpn V^rin. Bazaine lst in seiner Erscheinnng wenig gealtert, umsomeh/in seinen Gewohnheiten. Statt der körperlichen Hebungen, Fechten und Reiten, sind Lesen und bie Huf- ^r ihn Hauptbeschäftigungen geworden. Außerdem widmet e. sich eifr^ der Erziehung seiner Sohne. Ein Hausgenosse ist Antonio Alvarez, der Neffe ne' U(nb ber $8efrelcr des Gefangenen von St Marguerite. Besuche/ sind selten wenigen Franzosen, welche vorsprechen, schmeicheln dem Wirthe mit der Hoffnung auf seine Bazatne wünscht und glaubt an diese Wiederkehr; er hat sich in ? Kunden und hat nur für Einen Haß und unversöhnlichen Groll behalten und
dieser Eine herßt - Marschall Mac Mahon. (Tribüne.)
Holzverfteigerung
im Gießener Stadtwalde.
Montag den 15. März 1880, von Vormittags 9 Uhr an, M im Gießener Stadtwalde, in ben Districten Waldshute und Annaberg -nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
A. Brennholz:
Scheith. Prügech. Stockh. Retsh.
Raummeter. Wellen.
Buchen — 0,8 1,2 14330
Durchforstungswellen. Eichen 1,5 — — 50
Radel 1,5 12,3 51 2200
B. Bau-, Werk- und Nutzholz:
205 Fichten-Stämme mit 59,1 Fstm. 1402 Fichten-Stangenmit 69,93 Fstm.
Die Zusammenkunft ist auf der Chauflee nach L'ch au der 6. Schneise.
Gießen, am 6. März 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 1543) A. 93ramm.
Holzversteigerung.
Montag den IS. März d. I. soll irn Albacher Gemeindewald, Districten Buchwald und Roderde, nachverzeichnetes Holz öffentlich meist, bietend versteigert werden:
5 Buchen-Stämme mit 4,07 fm, 12 Nadel- „ „ 2,03 „
35 Derbstangen „ 2,08 „
295 Reisstangen „ 3,26 „
105 rm Buchen-Scheit I. Qualität,
14 rm „ Knüppel,
42 rm Eichen- „
22 rm Nadel- „
15,1 Hundert Buchen-Reiswellen,
2 „ Eichen- „
5,8 „ Nadel-
45 rm Buchen-Stöcke, I. Qualität,
2 rm Eichen- „
10 rm Nadel- „
Der Anfang beginnt um 10 Uhr im District Buchwald und 11i/2 Uhr im District Roderde.
Albach, am 6. März 1880.
• Großherzogl. Bürgermeisterei Albach.
1526)______Schäfer. ________
! Versteigerung.
Mittwoch, den 10. März,
Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Trohe folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden:
1 Kleiderschrank, 1 Tisch, 1 Ofen, 1 Kessel, 18 Centner Heu.
.Gießen, den 4. März.
, P39]________ Horn, Kreisbote.
Dienstag den 9. März,
Vormittags 11 Uhr, auf meinem Bureau ein vollständiges
Bett öffentlich meistbietend versteigert werven.
.Ließen, den 6. März 1880.
1515) Geißler, Gerichtsvollzieher.
1373) Stück veredelte und Stück noch nicht veredelte «irn- stämmchen sind billig zu haben im K-r»er'schen Garten in Gießen.
Allgemeiner Anzeiger.
,M8) Holzversteigerungen
in Gräflicher Oberförsterei Saubach.
Versteigert werden:
. , den 13. März I. zwischen Laubach und Jäger-
haus in den Districten:
1) Scheppmaulsdickung und Forstwiese:
17 Buchcnstämme von 50—84 cm Durchm. und bis H rn Länge = 40,64 cbm
1 Fichtenstamm mit 0,54 cbm.
4 2) Birken:
4 Fichten-Prügelhoiz, 418 rm Buchen-Durchforstungsreiser in Schichten, 690 rm Fichten-Siangenholz (Latten- und Bohnenstangen).
3) Kirchberg:
3 starke, zu Hackklötzen geeignete Buchenstämme mit 6,65 cbm,
2 schöne Eschenstämme mit 2,44 cbm, wtläjtg Holz Nachmittags 2 Uhr auf dem Jägerhaus zum Ausqebote kommen wird.
II. Mittwoch den 17. März d. I. im Reviere Thiergarten und zwar in den Dtstctcten:
1) Süßenkopf:
on ^Buchen-Scheit-, 49 rm -Prügelholz, 69 rm-Stöcke, 190 rm -Reiser, A ^Kiefern-Prügel, 40 rm Fichten-Stangenholz, 396 Fichtenstangen (Letterbäume). °
2) Lampertsthor:
228 rm Buchen-Scheit- und Prügelholz, 56 rm -Stöcke, 193 rm .Reiser, 10 Eichenstämme mit 5,27 cbm, 1 Hainbuche mit 0,32 cbm, 16 E chen- stangen von 12—14 cm Durchm., 23 Buchenstangen von 9—12 em Durchm.
Zusammenkunft jedesmal um 10 Uhr Vorrwttags, am ersten Tage in der Scheppmaulsdickung an der etngezäunten Brandstelle, am zweiten im Süßenkopf bei Holznurnmer 1.
- Steigliebhaber, welche das Stammholz im Kirchberg vorgezrigt zu erhalten wünschen, werden gebeten^ am bezeichneten Tag- längstens bis 12 Uhr Mittags auf dem Jägerhaus sich einfinden zu wollen.
Laubach, den 3. März 1880.__Thum, Oberförster.
Holzverfteigerüngen
in der Iürfltichen Oberförflerci Hohensolms.
Montag den 13. d. M. soll in den Districten „Fuchslöcher", ^Junkernwald" und „Mehlköppel", zunächst Oberlemp, nachstehendes Gehölz versteigert werden:
31 rm Kiefern-Prügelholz (meistens 2,5 m lang),
34 rm „ Stockholz,
1170 Wellen „ Reisholz,
7320 „ , Buchen Forstreiser,
88 Kiefern-Stämme von 15—41 cm ^Durchmesser und 5—16 m Länge mit 33 68 fm,
187 Stück starke Kiefern-Stangen.
„ Zusammenkunft und der Anfang der Versteigerung ist DtoraenH praeiS 10 Uhr im District „Fuchslöcher".
„Alsdann wird Dienstag den 16. d. M., Morgens präcis
1 °»nt?,n9c.n?/ in tem District „Buchenberg", zunächst Altenstädten,
nachstehendes Gehölz versteigert:
82 rm Fichten-Stockholz, -
2030 Wellen „ Reisbolz,
800 „ E'chen.Stockschlagsreisholz,
215 Fichten-Stämme von 15—35 cm Durchmesser und 10—19 m Länge mit 89,42 fm,
222 Stück starke Fichten Stangen zu Sparren u. Letterbäumen geeignet. Hohensolms, am 6. März 1880.
.co_. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms.
15_______ DSrmer,
1518) Ein noch gutes Halbverdeck steht zu verkaufen. Zu erfragen bei
Frau Klepp
in Wetzlar, Neustadt.
Holzverfteigerung
in der
Fürstl. Bberförsterei Lich. Montag den IS. März, von Morgens 9 Uhr an, in den Districten „Langberg" und „Mühlwäldchen"; Zusammenkunft In Langberg unweit Mühlsachsen:
Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter. Wellen.
Buchen- 100 21 51 2160
Eichen« — 2 — 50
Nadel- — 89 38 2750
Wetchholz— — — 100
sodann
Nachmittags 1 Uhr am Erlesberg aus den Districten „Erlesberg und Häuserberg:
5670 Wellen Kiefern-Durchforstungsreisig und
1175 Ktefern-Bobnenstangen.
Dienstag den 16. März, von Morgens 9 Uhr an, im District „Langberg"; Zusammenkunft unweit Mühlsachsen:
140 Fichtenstämme von 15—28 cm Durchmesser und 11—21 m Länge mit 59,90 cbm,
4 Eichenstämme mit 2,80 cbm,
6 Buchenstämme mit 6,17 cbm und 434 Frchtenstangen mit 43,21 cbm Inhalt.
Lich, am 6. März 1880.
1530) Wimmenauer, Forstrath.
Holzdcrsteigermg.
Donnerstag den 11. März, soll im Daubringer Gememdewald in mehreren Districten nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
57 E'chen'Stämme bis zu 73 cm Durchmesser und 11 rn Länge,
1 Buchen - Stamm mit 42 cm Durchmesser und 4 m Länge,
21 Nadel-Stämme bis zu 23 cm Durchmesser und 12 m Länge,
41 Stück Fichten-Derbstangen,
45 Rmtr. Buchen-Scheitholz,
12 „ Eichen- „
36 „ Nadel-
11 „ Buchen-Knüppelholz,
9 „ Eichen- „
105 „ Nadel-
650 Wellen Buchen-ReiSholz,
300 „ Eichen- „
1560 „ Nadel- „
15 Rmtr. Buchen-Stöcke,
13 „ Eichen- „
24 „ Nadel- „
Der Anfang ist im District Buchen- berg, Morgens 9 Uhr, am Bau- und Werkholz.
Daubringen, am 5. März 1880. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. 1505) Walter.


