Lokales.
Glaser Heinrich Gröntnger eine Tochter, Elisabeth Christine Ernstine,
Den 27. August Georg Friedrich Weichsel, des Schneiders Peter Weichsel ehel. Sohn,
alt 14 I 6 M. 23 T
69 I. 5 M. 20 T-, gest. 1. September.
Elise Margarethe, geb. Sohn, Leopold Friedrich eine Tochter, Charlotte
Dem Dcm Dem
Dem
Dem
Dem
Schuhmacher Ludwig Decker eine Tochter, Stadtcassendiener Heinrich Gcngnagcl ein
Dem Bremser Wilhelm Ludwig Keiner
Beerdigte.
Christine, geb den Denselben. Denselben. Denselben, geb. 28. Juni.
Denselben, geb. 3. August.
Denselben.
26. August. Denselben.
Arbeils -
5705) Die AM unb Erl mMleuße in toMmtnben $
5789) Die (1,-3. Ziel) ta Donnerstag und linden.
Steßen»
Und dir, du theures Vaterland, Dir, edle Germania, sei aus den Gräbern Deiner gefallenen Helden durch alle deutsche Gauen zugerufen: Halte, was du hast, damit dir Niemand deine Krone nehme!
Mögen diese herrlichen Worte des hochgeehrten Redners einen nachhaltigen Widerhall in den Herzen der an sie gerichteten Hörer finden. In den Tagen des politischen Gleichmuthes sind solche Worte eine wahre Ladsal. D Red.)
r u ivi. , gest. 25. August.
Den 29 August. Elisabeth Noll, geb. Geißler, Wittwe deS verst. Oeconomen ConraV Noll, alt 62 I 2 M. 28 T. gest. 27. August. w ,, , o ,
Den 2. September. Sophie Eberhart, geb Nispel, Ehefrau deS Apothekers Heinrich Eberhart, alt 45 I. 9 M. 8 T., gest. 31. August.
Den 3. September. WUHelm.ne Rmkler, des verst. Philipp Rinkler ledige Tochter, alt
5763) D'
20. Juli-
Agenten J an Böck ein Sohn, Heinrich Hans Wilhelm, geb. 29. Juli.
Kutscher Gottfriev Müller ein Sohn, Heinrich geb. 20. Juni.
Gerichtsvollzieher Emil Grißler ein Sohn, Wilhelm Otto Adolf,
Für die Hagelbeschädigten in Hungen und Umgegend sind bei dem Unter zeichneten bis zum I September eingegangen:
Von dem HiifSkomite der Stadt Grünberg 235 X. Adalbert Freiherr von Nordeck zur Rabenau zu Friedelhauien 10n X. 6 W. aus Lich 2 M ^0 Ihre Durch
laucht Prinzeß Marie vom Soims-Ack 70 X, Oberförster R-thschlag zu Ebringshause» 5 X SR- SEB. aus Darmstadt 7 X, Oberpfarrer Hofmann zu Hungen erhaltene Hauseollecte von der Gemeinde Lardenbach 55 X 75 H, desgleichen von der Gemeinde Groß-Eichen 6 __
' Ankern wir den Empfang bescheinigen, sagen wir den freundlichen Gebern besten Dank.
Bender, Bürgermeister.
Heinrich, geb. 7. August.
Den 2 September.
Karoline, geb. 10. Mai.
Eingesandt.
Als Erwiderung auf Ihr gestriges Eingesandt sei bemerkt, daß die Lchrlingsarbciten für die Ausstellung nach Oppenheim bis zum 10. dss. nach dorten abgesandt werden müssen. Es ist dabcr unmöglich, diese Arbeiten zuerst noch hier auszustellcn, um so weniger, als von den 48 angcmeldeten Lehrlingen bloß 9 ihre Arbeiten bis heute abgeliefert haben.
Von Seiten des Vorstandes war schon früher der Beschluß gefaßt worden, sowohl die Lehrlingsarbeiten, als auch die im letzten Jahre geferttgten Zeichnungen m der Zetchnenschule und in der erweiterten Handwerkersckule nach Schluß deren Ausstellung in Oppenheim auch hier, wie im letzten Jahre, dem Publikum vorzulegen.
; I. A. d. V.: Aug. Hu g.
— Unser Gießen hat keinen Ueberfluß, eher Mangel an s ch a t t i g c n S p a z i e r- gänq en. Sie aber sind ein sehr wesentliches Sanitätsmittel für Die Bewohner größerer Städte. Mit Recht wurde daher jüngst in diesen Blättern der Wunsch ausgesprochen daß doch die jetzt noch vorhandenen, so wohlthätigen Schatren gebenden Bäume der alten Schoor bet den an der West- und Nordschor in Angriff genommenen neuen Weganlagen geschont, und so lange erhalten bheibcn möchten, bis die neu anzupstanzenden Alleebäume genügenden Schatten zu bieten vermöchten. Wir unterstützen diesen gerechten Wunsch auf das lebhafteste.
Wir erlauben uns aber noch eine weitere Bitte an unsere 1561. Stadtbehörde zu richten: Im Jntereffe der reine und gesunde Luft suchenden Spaziergänger kann cs nicht liegen, daß ihr Weg unmittelbar und parallel neben dem Fahrweg herlaufe. Sie werden um den auf letzteren aufgewirbelten maffenhaften Staub und das knarrende Getöse schwer beladener Lastwagen die anwohnenden Hausbewohner in keiner Weise beneiden, vielmehr sehr dankbar sein, wenn sie (ähnlich wie in den städtischen Anlagen Frankfurts) auf die von der Fahrstraße möglichst entfernte Sette (und auf weniger breit und darum schattigen Wegen) ihren auf altebr- würdiger Tradition, ja Observanz beruhenden Schorgang in unsre so trefflich vorgeschrittene Zeit mit herüber retten fönnten. Gewiß kein unbilliger und im allgemeinen Jntereffe wohl nur freundlich zu gewährender Wunsch!
MaumMt. \ SleinhaunM Zimmerarbeit, Zchlosserarbeit, Erdarbeit, |oöea auf dem geben werden. ißoranfWjum bott finb unter §
q'Regulirungsa versiegelt unb ft M
Mittwoch bi
VorE il unseremBlw N die Plane N zur Einsicht Gießen, den c
Gwßh. Krei
2
Neuling ÄrochrNr., lesn wirb.
Lbstvr 2awstag bei
, Vormittags wirb aus dem1 bie diesjährige 'n ca.300$ai
Zulmmenkn der N
NöiltägU " 1 •**
den 22
5773) $
1880 ting(h*
,880
Hiiüge"-
Handel und Verkehr.
Kiesien. 4. Septbr. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 1 15 bis u 1.30 Hühnereier 1 Stück 5-6 2 St. 00 Enteneier 1 Stück 6-0H. Käse per Stück
4-9 S Kä ematte per Stück 2-3^, Erbsen 1 Liter 20 Linsen 1 Liter 25^, Tauben oas
Lr ™-70 X Wner ». ®L X 0.90-1.60, Habn7n p. St. X 0.40-0 70, Maische JL O.OO-i-O 00, Enten per Stück JL 1.10—1.70, Ocksenfletsck 66 —68 per Pfd., 5duh. und sMndfleiscb 50-00 Kalbfleisch 45—50,$, Hammelfleisch 60-70 ^^tmsterick 68—00 ^>, Kartoffeln per 100 Kilo 5.00—6, Zwiebeln P- Ctr. J4 6 7.00, Milch per Liter 16 und 18 H.
Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen
- Vom 28. August bis 3. September 1880.
Aufgebote.
September. 1. Landwirth Wilhelm Roth I. von Langsdorf mit Elisabeth Müller, Tochter des verst. Bürgermeisters Johann Kaspar Müller von Birklar.
Eheschließungen.
September. 3. Wirth Hemrick Bräuning, Wittwer, von Odenhausen mit Katharine Dorothea M-.chel, geb. Bell, Wittwe des Aufsehers Paul Michel von Staden.
Geborene. _, . .
Auaust. 23. Friedrich, Sohn deS Genßdarmen Philipp Schwarz. 25. Dem Schmudc- meistcr Johann Kaspar Heß ein Sohn, Ludwig A-bert. 24. Ein Sohn, Carl ®Wtan- von auswärts. 24. Ein Sohn, Carl, von auswärts. 27. Dem .Holzhandler Jacob Wagner II. ein Sohn, Ludwig Hermann. September. 1. Dem Taglohner Christian Alt ein Sohn. August. 28. Dem Stetnhauer Johann Joseph Wolf ein Sohn.
Gestorbene.
August. 27. Friedrich Ludwig Karl, 1 Jahr alt, Sohn des Schreinermeisters Junus Seck. 27. Elisabeth Noll, geb. Getßlcr, 62 Jabre a.t, Wittwe des Oeconomen Conrad Noll II 26. Wagner Hemrick Faust, 43 Jahre alt, von Engclrod. 28. Arrguste, 19 Jahre altz Tochter des Oeconomen Christian Weber von Londorf. 2*. Louis Karl, 11 Monate a't, Sohn oe« Cigarrenmachers Louis Reuter. 29. August, 2 Monate alt, Sohn des Fuhrmanns Luow.g Leukel. 31. Elisabeth Karoline Christine Margarethe, 2 Jahre alt. Tochter dcs Backermersters Luvwia Kroneberq. 3l. Sophie Eberhart, geb Nispel, 45 Jahre alt, Ehefrau des Rentners Heinrich Eberhart. 31. Gustav, 3 Jahre alt, Sohn des Arbeiters Melchior Wadenphuhl. September. 1. Wilhelm Rinkler, 69 Jahre alt.
Auszug aus den Kirchenbüchern der StM Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getaufte
Den 29. August. Dem Kürschner Gcorg Schultheiß eine Tochter, Emilie Hermine
»erben j„
St
leifditn 5
nügend informirt tst, wird er zum Angriff übergehen. Der Gesundheitszustand der Seplbr.,^Abends. Oberhaus. Unterstaatssecretär Enfield
verliest eine Depesche solgenden Inhalts: General Roberts hat Ayub Kqan S Streitkräste angegriffen und zerstreut unb 27 Geschütze genommen.
London, 3. Septbr-, Abends. Unterhaus. Lawson kündigt für morgen die Anfrage an, ob die Regierung dem Parlamente Gelegenheit geben werde, seine Ansicht auszudrückcn, bevor bewaffneter Zmang im Orient ange- wendet werde. Lowsen möchte morgen dte Versicherung vernehmen, daß Englands Flottenmacht, wenn dieselbe zu Gunsten der montenegrinischen Nationait ä verwendet werde, nicht gegen dte albanestsche Rationalttär aufgeboten u^rde. Derselbe wird auch morgen die Frage stellen, ob bie Regierung eme weitere Versicherung betreffs Verbürgung des Restes dcs türkischen Reiches geben könne. Churwtll wird morgen ein Tadelsvotum gegen die indische Executive beantragen, deren Mangel an Vorsicht die beispiellose Niederlage Burrow s zuzuschreiben sesi September. Es heißt, Riza Pascha habe dte Verhandlungen mit der albancsischen Liga abgebrochen, sei entschlossen, den' Kampf zu beginnen und habe bereits Truppenbewegungen gegen das albanestsche Lager vorbereitet. ----------- ------
Glesien, 4. September. Im Nachstehenden geben wir die Rede bei der Gedächt- nißfeier für die gefallenen Krieger auf dem Friedhöfe zu Gießen am 2. September MO, gehalten von Herrn Pfarrer Dr. Naumann:
Geehrte Anwesende! Werthe Kameraden! Auf einen deutschen Feiertag scheint beute d7r Sonne klares Licht herab. In viel lausenden von deutschen Dörfern und Städten vom Fels zum Meer hin feiern heute die Deutschen den zehnfahrtgen Gedenk-
des ^w7lt5g<n Sieges bei S-dan, durch den Frankretchs Kagert und g anzend Heeresmacht niedergeworfen, Deutschlands Rettung errungen und fetne i u. b Freiheit begründet wurde. In den Gotteshäufern gibt man Gott die Ehre dem Herrn der He-rschaar-n; in fröhlich ernsten Volksfesten gedenkt man der grotzen Tage die wir damals zitternd und jubelnd durchlebt haben; aber auch aus Frtedhoscn und au Kriegerdenkmälern feiert man diesen b°deutungsvoUen Tag, denn dw groß», heilige Sache des Vaterlandes hat auch die größten, theuersten Opfer gefordert. ,
So sind auch wir in dieser Abendstunde auf diesem Friedhöfe zusammen gekommen, unreine wehmüthig-ernste Trauerseier zurri Gedachtntß der: n dcutsch-französischen Kriege gefallenen Krieger zu hauen, an oiesen Gräbern, in denen theure Opfer dicses Krieges begraben liegen.
Wir gedenken vor allem der Todten, die als Kinder unser Stadt im ^^ps oder an ihren Wunden und Krankheiten gestorben sind rntb auf £telemn^nJe^ ihre letzte Ruhe fanden. Mit ihnen aber treten vor unsere Seele alle die gefallenen Gießener Soldaten, die als Kriegesopfer fern von hier auf deutschem Bodenl oder m fremder Erde schlummern. Wir gedenken ferner der Kneger, die aus Derlei deutschen Orten und Ländern in das Feld zogen und in unserer L>tadt ihren Wunden und Schmerzen erlagen und hier zum Todesschlafe sanft gebettet wurden unter unseren eigenen theueren Todten. Mit ihnen aber gedenken wir zugleich all der edlen Opfer, bu der grause Krug gekostet hat, all der tapferen Manner, der blühenden Jünglinge, der theuren Gatten und Väter, Söhne und Brüder aus unserem Vaterland, d e den deutschen Sieg mit ihrem Herzblut bezahlt und nah oder fern ^^H^bbngrab gefunden haben Eine^große, große Zahl geliebter Todten, die unser Gedachtnißbegebrem Unb mit ihnen sei auch der franzosncheu ©olbaten gibad)t, bte, tm S.ben bittere Feinde, hier in den Gräbern friedlich ruhen der ihren deutschen Kameraden.
Und sagt wer sind wir, die diese Trauerfeier halten. Es sind vor allen^d-.ese Krieger und Mitglieder des Kriegervereins, die in treuem, kameradschaftlichen Smne und in recht verstandener deutscher Liebespflicht ihren gefallenen Kameraden diese Gedächtnißstunde veranstaltet haben und als Vertreter und :m Geist und Warnen de ganzen deutschen Armee ihre Todten ehren auch an diesen Kriegergräbern. Und unter diese seine Krieger tritt im Geiste auch unser theurer Kaiser, der in seinem Sedangrutz an das deutsche Heer auch der schweren, betrauert^ mit
denen unsere Siege erkämpft wurden. Es feiern diese Gedächtnißstunde ^rner dle Anaehörioen der hier begrabenen und aller gefallenen Krieger unserer Staot und d o garrzen Vaterlandes, die Angehörigen, die mit hierher gefommm tmt) Dber'rI”?Jle^1,lCl^1, im Geiste an theuren Gräbern weilen. Und mit ihnen feiern nur allzumal als Olied des deutschen Volkes dos Gedächtniß der Todten, die aus diesen Grabern dem ganzen •“"TiSWÄÄmS ««"‘S| mW»
&rie(ter. ^ehn Jahre sind dahin gegangen, seit sie schlummern nr der Er,de rLchooß. Wohl ist in dieser Zeit manche Wunde vernarbt und geheilt und nicht federn emrelnen Todten fällt heute in liebender Erinnerung eine Thrane auf das Grab ^ber gar manche Wunde fängt auch auf's Neue an zu bluten an diesem Gedachtnißtage, wenn der Vater die Mutter des in den Krieg gezogenen Sohnes neu gedenkt, dessen Tod Jahr um'Jahr den Kelch des kinderlosen Alters bitterer macht; wenn so viele grauen, deren Männer blutend dahinsanken, die Trübsal des Wlttwenstandes Ja^r um Jahr nur schwerer empfinden, und wenn verwaiste Kinder fort und fort vergeblich fiagen nach dem gefallenen Vater; und wenn so manche Braut heute noch auf den Drummern ihres Lebensglückes nach dem Geliebten sich sehnt, der dahmglng und nicht wrederkam, wenn Brüder und Schwestern und treue Freunde das Gedachtntß wehmuthig erneuetn an den nie vergessenen Bruder und Freund! Doch ob auch manche Wunde geheilt fei und manche andere von Neuem schmerzt bei den einzelnen Gliederndes Volkes/Jo darf und will doch das ganze Volk, das deutsche Vaterland, es will die treue Mutter Germania keinen ihrer Heldensöhne je vergessen. Denn sie, die braven Krieger, die ^rchttos^^und treu ihr Leben ließen sür des Vaterlandes Wohlfahrt und Frieden sie sind es werth, daß man ihrer in Ehre stets gedenkt. Smd doch auch mit shnen, bin kräftigen, muthigen Männern und Jünglingen, fo viele edle Kräfte, berrliche Gaben, schöne Hoffnungen dahingesunken unter der Schnitt^hand des grausen ^ode^. Ja wahrlich, ra ist's billig und recht, daß auch heute noch, nach zehn Zähren, der Snges- iubel auch zur Geltung kommen läßt die Todtenklage. ,
Aber doch keine Klage ohne Trost. Denn sie, die theuren Helden, find ja gefallen für das bedrohte, geängstete Vaterland; sie sind geopfirt für Hcms und Herd, für die schöne, große, heilige Sache Deutschlands! Und nicht vergeblich ist ihr Blut aeslofsen, denn des Vaterlandes Rettung, des Reiches Einheit und Freiheit, feine Große und Macht war ihres Opfers herrlicher Preis. Da sagen wir auch an unseren Helden- aräbern: „Süß ist's und ehrenvoll, sür's Vaterland zu sterben. ü Aber je aufrichtiger wir so in Trauer und Ehren unserer gefallenen Krieger gedenken desto ernster tönt auch aus ihren Gräbern die Frage uns entgegen: Wie habt ibr Lebenden das einige deutsche Vaterland bewahrt, das wir mit unserem Blute euch gerettet und geschafien haben? O, das ist heute eine ernste Gewnsensfrage, aus ftriegergräbern hineingerufen in allen Zwiespalt unb Unsneben unseres Volkes, in alles eigennützige nur bie ©onberintereffe sucheaben We>en, m bte schmachoollen Verirrungen unbeuttoen Sinnes ber in biefen Tagen uns sogar bie Schanbe erleben ließ, baß bte ÄtscheRe^fahne bie geweiht ist bmch bas Blut beutscherHelbenfohne, auf beutschem Voben von Deutschen geschänbet würbe! Wahrlich, bei solchen Erscheinungen w,rb unsere ” obten eie'r für uns auch zu ber ernsten Mahnung: „Soll bas Blut ber theuren Geiallenen boch umsonst geflossen fein?" Unb jebes Kriegergrab ruft barum mächtig hinein in alle brutschen Stämme: „Seib beutsch, seib beutlch, sei^b einig, ; " ; n e i n i a' Unb bes greifen Kaisers Stimme, ber gestern wie in einem Schwanen- gefang” ju seiner Armee feierlich gerebet bat, vereinigt sich mit bem Ruf ber Helben- gräber an bas Volk unb weist bas beustche »eer für immer hm auf ben Weg ber Pflicht, der Ordnung und der Ehre.
Darum verehrte Anwesende, werthe Kameraden, wollen auch wir an diesen Gräbern heute unsere gefallenen Krieger ehren mit dem treuen, deutschen Gelöbmß:
Wir wollen sein ein einig Volk von Brudern, In keiner Roth uns trennen und Gefahr!
GS
SÄ
üel


