Einzelbild herunterladen

Je 50 Kilogramm kosten Mark und Pfennige.

«5 o

Z

L)

M S

MS

MS

<M S

MS,

MS)

S^M

MS)

M S)

13 75 23 -

22-

4-

13-

29-

12-

12 75

76 1

12 41

10 50

9 50

2 50

8 75

Je Vs Kilogramm kostet Mark und Pfennige.

>b

E

E

©

»^4 S\M. S)

S

65

40

55

i80 20

25

-68

87

-44 70

115 60

G.

IL

(5145

Planirarbeit, veranschl. zu

u

maffe für Fußböden.

Emil Fischbach.,

1486

60

45

59

40

Buchenholz per Ctr. . .

Andr. Euler,

4610)

B. 114 am Kreuz B. 114.

4457)

'M.

60

910

s

§

Ed E^

d

Q

AI

gehackt . . . oder per Ctr.

48

's

CQ

I. A.: Seultng.

40 48

97

Hausen, am 2. August 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Hausen.

-d $irtinglon anläz- trtbrenb einer langes M antwortend, sagt öder die Vorgänge ii iiifm. Er habe W fit in Kabul big zun alten. Er habe feinte interbro-en sei. ®itl ilten. Sicher bauerten

Mchereiverpachtung.

Donnerstag den 12 l. Mts.,

Vormittags 11 Uhr, soll in dem Amtszimmer des Unter­zeichneten der Fischereibezirk Nr. IIL der Oberförsterei Schiffenbergdie Lahn in den Gemarkungen Heuchel­heim, Gießen und Allendorf von dem f. g. Badwehrgraben an abwärts" für den Rest der laufenden Bestandszeit, bi- zum letzten December 1882, ander- weit verpachtet werden.

Gießen, den 4. August 1880.

Großh. Oberförsterei Schiffenberg. 5190) G e 0 r a i.

meldet: Du eine dreiwöchentliche führen. J-n Fch aasführe. würde fit rrzabe DulcigioS an

Bern, 30. Juli. Der Sturm, der letzten Montag in der Schweiz wüthete, hat auch auf oem Neuenburger See ein Unglück zur Folge gehabt. Ein Schiff, auf welchem sich ver ehemalige Deputtrte von Grandcour, L. Perriard, seine Frau und sein Bedienter befanden, ist gegenüber Auvernier umgeschlagen und mit seinen Insassen zu Grunde gegangen. Auch auf dem Thuner See richtete der Sturm große Verheerungen an. Ein mit Korn beladenes Schiff, welches in den Hafen von Oberhofen einlaufen wollte, wurde von dem Anprall des Windes erfaßt und bis auf die Höhe von Spiez mit rasender Schnelligkeit vor dem Winde hergetrieben, obscbon die Schiffsleute sofort das Segel hatten fallen lassen. An der Merliger Nase schlug ein Schiff um und man ist sehr besorgt um einige Personen, über deren Verbleib man vor­gestern noch nichts wußte. Schon in der Nacht nachher, als der See ruhiger geworden war, fuhren zahlreiche Schiffe zur Aufsuchung der Vermißten aus.

Aus Kasch au wird derW A. Z." berichtet:Jüngst hat sich hier ein fürchterliches Unglück ereignet. Die Batterien des 5. Artillerie-Regiments zogen früh auf den Exercterplatz zu den Uebungen; gegen 10 Uhr Vormittag wurde vom Hauptmann Gasser der Befehl zum Defiliren im Trab gegeben. Die Geschütze passtrten den Defiltrungspunkt und noch drei Munitionswagen waren zurück. Da erfolgte eine fürchterliche Detonation; als der Alles ver­dunkelnde Pulverrauch sich zu verziehen begann, sah man, daß ein Munttionswagen in die Luft gesprengt war und die einzelnen Thetle wett umhergeschleudert waren. Der unmittelbar dem Karren folgende Unterofficter wurde tödtltch verwundet und sein schwer verletztes Pferd jagte in die Stadt. Fünf andere Unterofficiere und ihre Pferde sind gleichfalls verwundet, dagegen blieben die vier Pferde, welche den Karren zogen, unverletzt, und die auf der Protze sitzende Bedienungsmannschaft kam mit dem Schrecken davon. Die Ursache der Explosion ist nicht zu ermitteln. Dte in dem Kasten liegenden -40 Exercierpatronen waren sorgsam in Werg gewickelt, so daß Reibungen nicht stattfinden konnten. Man glaubt, daß dte Sonnengluth den blechernen Kasten derart erhitzt hat, daß der Sprengstoff sich entzündete."

Verzeichnis

der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstände in der Stadt Gießen

vom Monat Juli 1880.

Lieferung von Steinen, ver­anschlagt zu . . . . Fertigung eine- Canals, ver­anschlagt zu . . . .

Fertigung von Traben, ver­anschlagt zu . . . .

C/

Arbeitsversteigerung.

Samstag den T d. Mts.,

Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Rathhaussaale zu Hausen

50

56

MS)

Vergebung

Don Wegbauarbeiten im Gießener Stadtwald.

Samstag den 7. ds. Mts.,

Vormittags 1t Uhr, Hollen im Saale des alten Rathhaus- gebäudeS nachfolgende Arbeiten öffent­lich vergeben werden, als:

Mannes und des Ortes war groß; man vermuthete den Ausbruch einer Seuche. Die Furcht legte sich aber, nachdem von zwei Thierärzten die Sektion der getöbteten Kuh vorgenommen war, die zu Resultat hatte, daß cer Dr. Eisenbart dieselbe nach seiner Art tobt curirt hatte. Es war Quecksilbervergiftung eingetreten und die anderen Thiere hatten dte bei der Kuh ver- wendete Salbe abgeleckt und ebenfalls leichtere Anzeichen dieser Erkrankung gezeigt, ohne jedoch Schaden zu nehmen. Wie leicht hatte hier noch größeres Unglück angerichtet werden können und ?wer ersetzt dem Mann den Verlust?! Wann wird der Bauernstand so klug, sich nicht mehr -solchen Schmierern in dte Hande zu liefern. , (O. B.)

Braunschweig, 1. Aug. Einige größere hiesige Derlagsgeschäfte stehen gcgen- Ivärtig in Unterhandlung wegen Erwerbes einer Erfindung, welche die Buchbinderei in ganz andere Bahnen zu lenken geeignet sein dürfte. Die Erfindung ist bereits in den meisten Ländern «Europas neuerdings auch im deutschen Reiche patentirt worden. Das neue Verfahren unterscheidet sich von dem alten dadurch, daß das Heften überflüssig geworden, der Schnitt vor der Herstellung des Buche« gemacht und dcßhalb auch ganz beliebig verziert werden kann. So Iahen wir Schnitts, auf denen einzelne Lagen vergoldet waren, während andere Lagen ver­schiedene schöne Farben trugen. Das Verfahren ist unter Anwendung der dazu gehörigen Formen höchst einfach. Nach dem Beschneiden des Rückens wird die Papierfaser aufgelöst und durch ein Bindemittel mit der rauhen Seite eines Barchentstretfens verbunden. Die einzelnen Pa- -pterblätter werden so fest mit dem Gewebe vorbunden, daß sie geradezu herausgerissen werden müssen, wollte man si« von demselben trennen.

Wolfhagen, 27. Juli. Eine noch junge Frau zu Niederelsungen, welche schon seit einem Jahr so stark an Rheumatismus leidet, daß sie das Bett nicht verlassen kann, war auf Änrathen einer Nachbarin bereit, sich einer Radtcalcur zu unterwerfen, welche inSchwitzen im Backofen" bestehe und der Rathgeberin auch geholfen haben sollte. Eines Tages, An­fangs dieses Monats, wurde dann die Kranke von 4 Frauen, nachdem eben das gebackene Brod herauSqenommen, in den noch heißen Backofen mit den Beinen zuerst geschoben, so daß der Kopf außerhalb auf einem angebrachten Kissen ruhte. Nach einer Viertelstunde wurde die Arme besinnungslos, welche Situation die Umstehenden für einen sanften Schlaf hielten. In Diesem Zustande wurde dieselbe, nachdem sie eine halbe Stunde in dem Schwitzbade zugebracht hatte, in ihr Bett zurückgebracht, wo dann einige Zeit nachher die Besinnung wieder eintrat. Nun ist leider Heilung nicht eingetreten, wohl aber bat die Aermste bis heute noch unsägliche Schmerzen von den nicht unerheblichen Brandwunden an Beinen und Füßen. lW- A.)

fEhe der 3dt ] In Petrozsenh in Ungarn sind ein Israelit und eine Katholikin -mittelst schriftlichen Vertrages eine Ehe auf drei Jahre eingegangen. Das Spaßigste an dieser Geschichte ist aber, daß der gestrenge Herr Stuhlrichter, wie ungarische Blätter ernsthaft ver­sichern. den Vertrag nicht allein alS Zeuge unterschrieben, sondern auch sein Amtssiegel bei- yedrückt hat. Da ein Knabe, der aus dieser seltsamen Ehe hervorgegangen, in die israelitische Matrikel eingetragen wurde, kam die Angelegenheit in Folge einer Klage des Bischofs von Siebenbürgen vor den ungarischen Eultusminister und dieser hat angeordnet, daß der Knabe, alS zur katholischen Religion gehörig, aus der Matrikel gestrichen, gegen den Stuhlrichter und die übrigen Betbeiligten aber die Untersuchung eingeleitet werde.

In Oestrich im Rheingau wurde durch die Schelle bekannt gemacht, daß junge Leute rmter 18 Jahren Wirthsbäuser bei Strafe von 28 M nicht besuchen dürfen. Wirthe, welche lolchrn jungen Leuten Getränke verabreichen, trifft dieselbe Strafe.

Sonnenburg. Am 22. v. Mts. feierte der Seminarlehrer L. zu Drossen leine Hochzeit. Am nächstfolgenden Vormittag wollte nun die bei dem jungen Paare auf dem könig­lichen Seminar zum Besuche anwesende an einen Kaufmann in Sonnenburg verheiratete Schwester der Braut sich verabschieden. L. schenkte aus diesem Anlasse aus einer Flasche, die <t gerade zur Hand hatte, zwei Gläser Wein ein und präsentirte das eine davon seiner Schwägerin, während er selbst das andere mit einem Zuge leerte. Unmittelbar darauf stürzte <t tobt zu Boden, während die Schwägerin, die nur wenig genossen hatte, über schreckliche Schmerzen klagte. Nur mit großer Mühe gelang es einem schleunigst herbeigeholten Arzt, der Dame das Leben zu erhalten. Die Untersuchung des Weinrrstes aber ergab, daß dem Getränk «ine große Quantität Blausäure beigemischt war. Wie das Gift in den Wein gekommen, ob durch Unvorsichtigkeit oder Böswilligkeit, muß erst dir eingeleitete Untersuchung ergeben. Bemerkenswerth ist hierbei, daß L. als Lehrer der Chemie und Physik stets Blausäure in seiner Wohnung hatte, die Flasche, in welcher er sie aufzubewahren pflegte, aber jetzt nicht «ufzufinden ist.

Gießen, den 2. August 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 5162) A. Bramm.

Bekanntmachung.

5188) Die Berichtigung der im Monat Juni d. I. gerichtlich erkannten Forst- und Feldstrafen hat bet Großh. DistrictS-Etnnehmerei Gießen I. in den ersten 25 Tagen d. Mts. und zwar mit Ausschluß deS 12., 13. und 14. d. Mts. an den gewöhnlichen Zahltagen Dienstag und Samstag Vor­mittags bei Meidung der Beitreibung zu geschehen.

Gießen, den 2. August 1880.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A. Dramm.

KL

. flut» eint Äuntm* 1

Brodgew'chlr" - .. rot w w* ' ..n an Schn'ppcht» -t

Liuwvu si»dn> gn unstttckils ~ Wrnn b*

roch mchtS ' l tzrhtv wu z.r

Haut«. m,"± . ' wn »in * n« ri-!m

jii, j ***

I M * I

antlOT W»^| , , ,(jttilttii 11

«eigneten sich im 9Rona\ Üihiniiafyit, 1 wi

i vx\ nwochstnr Pnsonrr 'r-.tnbrssr Lmähwng bn-- \Y itaxb \t tinS a

DI8a*

-ii LodtSuriaäu -Lkrss-t 2mal, Lchlaz^ . ItopM acuter TeleM» | . ir ant WhmmU TsdstL

lfT finbtn ttii, tai «!

ßch 11 Ämfctr un tot

.25 robczfällt, wce".;

7

8

9

1.20

f. _______ - . . 1-30

Bei 10 Gentner frei in's Haus, liefert

Lannenschettholz, I». Qualität M

geschnitten. .......

Wegen

Geschäftsübergabe

werden von jetzt ab bis zum 15. August alle vorräthigen Artikel in Kurz» und Weißwaaren, Wollwaaren re. zu bedeutend herabgesetzten Preisen verkauft.

4822_____________ Georg Vogt,

Reinschmeckende KafEees, roh,

im Preise von 90 H an bis tM. 1,70 per i/2 Kilo,

gebrannten Kaffee

von 'M. 1.10 bis 2. per Va Kilo empfiehlt

H. F. Uassauer,

4797) Oefen uno Horde in großer Auswahl, sowie alle Sorten Kochgeschirre em­pfiehlt

Carl Hensel, 3« verkaufen.

Das Anwesen von J.Anzer (die frühere s. g. Lohmühle) mit Wasserkraft rc., ist zu verkaufen, event. zu verpachten durch 5130) I. Blitz.

ft:

trwK 'ätl1 ä» i:nt

Wirten

rbtit it$bÄerw^

s un) ISktr rN?

, o!?'! tVrommen bet «tm fie ihre

6unb®5nt5 rubenben Hem, lf Stbutjrt der ftibm

-ich den Hemn

"«dl nrinber Aer i ""derer Welse

Brennholz.

ä Rmtr.

D

MTS)

§

MTS)

N

MS)

20

-6428

MS)

32 50

M

'M* S>

Accord vergeben werden: Zimmerarbeit, veranschl. zu Pflasterarbeit,

Lieferung von Steinen, Sand, und Letten, veranschl. zu

e E dd

MS)

<g.E

MS)

1 60

HZ

~MS)

folgende Arbeiten wenigstfordernd in 'M. A^.

s;

S

11

14

Ehauffirung,

&

17

20

z

16

18

c (9

s

9

Bekanntmachung.

5196) Die Quartterträger der vom 2. bis 9. September 1878 und vom 18. resp. 19. bis 30. April 1880 dahier einquartiert gewesenen Militär- Mannschaften werden hierdurch aufgefordert ihre Vergütungen binnen vier Wochen, vom Tage des Erscheinens dieser Bekanntmachung an, an den Zahl­tagen : Dienstag, Donnerstag und Samstag bei der Stadtkaffe in Empfang zu nehmen, andernfalls solche aus ihre Kosten überbracht werden.

Gießen, den 3. August 1880. Der Stadtrentmeister:

________________________________________ Enders.________

3492) Außer meinen seit Jahren bewährten

fle(faröen & Veingeifllacke r«

empfehle ich noch

Fußbodenlackfarbe,

in wenigen Stunden trocknend und rasch erhärtend, als besonders gute Anstrich-

&

MS,

N-

MS

M* S

-90

MS

295

<M S

27-

m stiorr *

,... yo.

, u*"

Jeilgeöotenes.

5132) Ein sehr gutes Klavier Tafel­form billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl.__________________________

Bettfedern und Daunen, Drell, Barchent u. Federleinen, Lieferung vollständiger Bette» in streng reeller Ausführung empfiehlt Die Möbelfabrik u. -Lager voll

Th. Brück, («59 Schloasgasse Lit. B. Nr. I.

Alle Sorten Oelfarben auf's Feinste gerieben, fertig zum Anstrich, sowie sammtliche Sorten

Lack», Oel- u.Weingeistfirniffe empfiehlt in anerkannt vorzüglichen Quali­täten (1423

Fritz Flimm, Materialist, Walltborstraße^