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ganzem Herzen meinen Dank für diese öffentlich ausgesprochenen Gesinnungen, welche eingegraben bleiben werden in dem Herzen Ihres besten Freundes.

Wilhelm.

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Telegraphische Depeschen.

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Darmstadt, 31. März. Heute Vormittag 11 Uhr fand in der Schloß­kirche die Cvnfirmation der Prinzessinnen Victoria und Elisabeth statt in Gegenwart der Großherzoglichen Familie, der Königin Victoria, Prinzessin Beatrice, des Prinzen und der Prinzessin von Wales, des deutschen Kron­prinzen, des Großherzogs, der Großherzogin und des Erbgroßherzogs von Baden.

Die Köniain Victoria besuchte heute Mittag das Mausoleum aus der Rosenhöhe, die Grabstätte der Großherzogin Alice. Die Abreise der Köni­gin erfolgt morgen Nachmittag um 4 Uhr 30 Mtn.

Karlsruhe, 31. März. Gewinnziehung der badischen 35-st.-Loose. 40 000 fl. Nr. 62313 10,000 fl. Nr. 284361. Je 4000 fl. Nr. 194455 und 255513. Je 2000 ff. Nr. 116201, 244916, 267690 und 327547. Je 1000 fl. Nr. 17420, 24123, 25013, 59958, 89023, 153886, 183286, 184811, 227647, 241589, 318356 und 327692.

Petersburg, 1 April. (Prtvatdepesche d. Gieß. Anz.) DerRe- gierungSbote" publtcirl ein Bulletin über das Befinden der Kaiserin von Rußland vom 24. bis 30. März. Danach dauere die Verschlimmerung des Gesundheitszustandes der Kaiserin fort, verbunden mit stattgefundenen schwersten Anfällen von Herzklopfen. Zu den früheren Krankheitssymptomen sei noch Schlafsucht hinzugetreten. Kräfte sind im Abnehmen.

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Rußland.

Petersburg. Ueber die bereits gemeldete Aufhebung einer Geheim- Druckerer tm Kozlow'schen Hause zu Petersburg liegen in der Wiener Presse noch weitere Nachrichten vor. Danach wurden außer den Setzern und Druckern auch drei Mädchen verhaftet, die der höheren Gesellschaft angehören sollen. Die Familie des Tapezierers, welcher d'e Räumlichkeit vermiethet hatte, ist nach der Cckadelle abgesührt worden. Man fand Manuscripte vor, welche die Fortsetzung des nihilistischen Kampfes anzeigen sollten. Die Verhafteten männ­lichen Geschlechts sind durchwegs blutjunge Leute, zumeist aus dem südwest­lichen Rußland. General Surow erschien selbst im Hause; außer den Poli­zisten waren 40 Gensd'armen am Thatorte gegenwärtig, ebenso der Staats­anwalt. Nicht ohne bedeutende Gewaltanwendung erfolgte die Verhaftung der 15 Individuen. Bei den Verhören haben die Verhafteten nichts ausgesagt, ja, nicht einmal ihre Namen angeben wollen. Ferner wird gemeldet, daß in derselben Nacht, in welcher die Polizei die Gehetm-Druckerei im Kozlow'schen Hause entdeckte, in zwei Magazinen weitere Verhaftungen vorgenommen und eine zweite geheime Volksdruckeret aufgehoben wurde; in der Druckerei wurden drei Pressen gesunden. In einem Waffenmagazin wurden drei Polen ver­haftet. General Gurko scheint vollständigen Ungnade gefallen zu sein, da er Petersburg verlaffen hat, um sich aus seine Güter zu begeben, wo er in ruhiger Beschaulichkeit über den Wechsel der Dinge Betrachtungen an­stellen kann.

Lokales.

Gießen, 27 März. Vom 20. bis 25. März l. I. sind in den Rrcurrenshospi- tälern zu Gießen zugegangen 3 Kranke, geheilt enklassen wurden 8 und es tociblub ein Bestand von 21 (17 M., 4 W.); insgesammt waren seit Beginn der Epidemie verpflegt worden 193 Kranke (171 M., 22 W), von welchen der Krankheit erlagen 17 (15 M., 2 W.). In dem Recurrenöhojpitale zu Friedberg hatte in dem genannten 5täglgen Zeitraum ein Zugang nicht statt, gehellt enllasien wurden 4 und cs verbleiben in Behandlung 18 Kranke (M.). Pie Zahl dec dort überhaupt zugegangenen Recurrens kranken belief sich aus 75 (73 M., 2 W.). wovon verstorben 4 (M.). Anderwcite Erhcbungsfälle von Recurrensfieber sind neuerdings nicht be­kannt geworden. S^g.)

Gießen, 31. März. (Sterblichkeit in Gießen.) Die Zahl der Todesfälle während der Woche vom 21. bis 27. März belief sich im Ganzen auf 8. Bei vier verstorbenen Er- wachienen erfolgte der Tod einmal durch Schlagfluß, einmal durch Lungenschwindsucht, einmal durch Brighitische Nierenkrankheit, einmal durch Selbstmord. Von Kindern starben eins von 2 Jahren und ein vicrteljährigcs. an Gehirnentzündung, eins an Darmentzündung und eins in Folge erlittener Verbrühung durch kochendes Wasser. G.

Gießen, 1 April. In der Nacht vom letzten Samstag zum 1 Feiertag stahlen zwei nichtsnutzige Burschen, der eine, ein Früchtchen von 16 Jahren, hier bei seiner Mutter wohnend, der andere, ein früherer Kellner aus Frankfurt, gleichfalls bei derselben Frau wohnend, mittelst Uebersteigen im Gart n des Herrn Rentner Bapst auf der Universitäts^Straße ein einen Gentner schweren Ramm Block, wie solcher zum Einschlagen von Brunnenröhren verwandt wird, sowie einen gußeisernen Theeikroppen und ein Stück Zinkrohr. Der jüngere von Beiden trug den Kroppen, während der ältere in einem Sack den Block und das Rohr fortschleppte. Die Polizei ermittelte gestern die Diebe, von denen der eine gleich dingfest gemacht wurde, während der andere, der frühere Kellner, tunte roch und sich aus dem Staube machte. Zum Zerschlagen der gußeisernen Sachen liehen sich die Burschen bei einem hiesigen Schmiede einen schweren Hammer, angebend: sie wollten mit demselben Gartenpfähle einschlagen. Bemerkt sei noch, daß am Samstag Morgen der jüngere Dieb bei der Haushälterin der Herrn Papst an- fragte, ob tr Glasscherben sich sammeln dürfe und auf diese Art Ort und Gelegenheit zum Diebstahl ausjpähte.

Ein Fechtbruder, welcher gestern erst aus der Klinik entlasten worden, bekneipte sich ganz gehörig und erregte durch sein Schreien und ungehöriges Benehmen auf dem Seltersweg am Abend solchen Unfug, daß er eingesponnen werden mußte.

Ein bissiger Hund verletzte gestern auf dem Tiefenweg ein Kind von 5 Jahren durch mehrere Biste an Gesicht und Händen. Anzeige gegen den Besitzer deS Hundes wird jeden= falls erhoben

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Vermischtes.

Darmstadt, 27. März. Deir Anfang dieses Jahres sind wiederholt einzelne Er­krankungen an Blattern im Großberzogthum beobachtet worden und zwar in Mainz, Götzen- Hain Birkenau und Gedern. Während die Nachforschungen über die Art der Emichleppung dieser Krankheit in den meisten Fällen keinerlei Anhalt boten, ließ sich in dem in Gedern vor- aekommcncn Erkrankungsfaü die Ansteckung auf einen Ort in Unterfranken zuruckfuhren.

Frankfurt, 27. März. Gestern Abend ereignete sich beim Exerziren mit dem Retiunassack auf der Central Feuerwehrstation ein bedauernswerthes Unglück. Der ^ack platzte und stürzte der darin befindliche Chaigirre heraus auf einem untenstehenden Wehrmann. Letzterer ist mehr als Ersterer verletzt. c

Frankfurt, 30. März. Der am Charfrcltag in der Centralstaiion der Berufsfeuer- webr stattqehabte Unfall war muthwillig derbeigeführt. Es ist eonstatirt, daß an diesem Tage nicht eimixt wurde. Brandmeister Hltzel befand sich an jenem Nachmittag m heiterer Gesell­schaft- diese begleitete ihn zur Centralstation, wo bei der Wachmannschaft ein Trunk einge­nommen wurde. In der Folge ordnete der Brandmeister, ausschließlich zur Belehrung oder Unterhaltung seines Besuchs, Schaumanöver mit einem Rettungsschlauche an, dessen Äußerkuenst- ftellunq zwei Tuge zuvor tm Beisein der Wachmannschaft und des Brandmeisters von dem Branddirektor befohlen worden war. Mehrere Wehrmänner, die Gaste und der Brandmeister

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machen. Darum hoffen mir, daß das Gesangbuch ohne Wirren rechten Eingang in der Kirche finde und unserem coangellschen Volke zum Heil gereiche.

Das zweite Gut, von dem wir oben redeten, ist die kirchliche Armenpflege nut ihren Mitteln. Unsere Landeskirche ist eine der sehr wenigen in Deutschland, in denen dieselbe allgemein angeo.dnct und durchgeführt werden konnte. Von jeher hat zwar die Kirche die Armen alsihre Schätze" und die Erfüllung der Pflicht der Barm­herzigkeit an ihnen als eine ibrei Hauptaufgaben betrachtet. Ungunst der Zeiten und der Verhältnisse hotte aber unserer Landeskirche größten Theils die Möglichkeit geraubt, diese Pflicht zu erfüllen; nun sind die Mittel dazu ihr wieder in höherem Grade dar­gereicht. Alles kommt jetzt auf die rechte Ausführung an, damit die bezeichnete Ein­richtung der Kirche zum Segen werde. Die allgemeinen Grundsätze und Grundzüge, nach denen bei der Ausübung der kirchlichen Armenpflege verfahren werden soll, haben wir Ihnen zwar mitgetheilt; das rechte Herz für bte gute Sache aber wolle Ihnen der Herr geben, und die rechten Erfahrungen müssen Sie sich selbst sammeln.

Ee ist durchaus kein leichtes Werk, welches Ihnen durch die kirchliche Armen­pflege auferlegt ist. Ihre Mitarbeiter, die Kirchenvorstände, und dann die Gemeinden dafür zu gewinnen; die richtigen Wege nicht blos zur Erkenntniß der Noth, sondern auch zu den Herzen der Armen zu finden; die beste Art der Unterstützung in jedem einzelnen Falle zu wählen; die rechten Grenzlinien zwischen bürgerlicher und kirchlicher Armenpflege und der Privatwohlthätigkeit einzuhalten; im Dienst der Armen nicht zu ermüden und mit christlicher Geduld alle seine Unannehmlichkeiten zu tragen, dies ist eine recht ernste und schwierige Aufgabe. Oft werden Sie säen, ohne zu ernten, oft für Ihre Mühe und Arbeit keinen Lohn finden, oft auch sich durch Undank oder selbst Schmähung verletzt fühlen, da gilt's, auszuharren um des Herrn willen, und durchböse Gerüchte und gute Gerüchte" zu gehen; es gilt,fest und unbeweglich zu sein und immer zuzunehmen in dem Werke des Herrn."

Bei dieser Schwierigkeit der Aufgabe ist zu unterstellen, daß nicht alsbald überall richtige und sichere Schritte geschehen werden. Erfahren, lernen, beten, treulich arbeiten kann allein zum gewünschten Ziele führen. Wird aber in diesem Geiste die kirchliche Armenpflege getrieben, bann wirb sie nicht blos für bie Armen, sonbern auch für bte Kirche reiche Früchte bringen. Auch an ben Wohlthaten, welche bie Letztere beit Dürftigen erieigt, wird man roicber ihren Werth erkennen, und gar manches Herz wird sich wieder ihr zuwenden, welches jetzt vielleicht noch spricht:Warum soll ich für kirchliche Zwecke etwas thun, die Kirche bekümmert sich ja auch nicht um die humanen." £ , , r c.

Nach denKirchlichen Nachrichten" ertrugen die erhobenen Collecten: a. für die Landcswaisen-Anstalt 1656 X 57 H, b. für die Mission 2060 JL 45 H, c. für die kirchlichen Zwecke in Diasporagemeinden 2442 JL 46 H, d. für die Gustav-Adolph- Stiftung 2458 Jl. 95 e. Pfingst-Collecte für Theologie Studtrende 2383 JL 92 H, f. die für Rötbg.s 2322 JL 13 H, zusammen 13,324 48 An freiwilligen Bei­tragen zur Prälat Dr. Köhler-Schmitt-Stiftung gingen ein 712 <X 53 Im

Fevruar bestanden 5 und im August 4 Candidaten die Definitorialprüfung. Aus dem Prediger-Seminar zu Friedberg wurden im Frühjahr 3 und im Herbst 4 Can- dtdaten entlassen. t t , . . .

Supeiintendentur Gießen. Dekanatssynoden wurden gehalten tn den Decanaten Gießen am 15. September, Alsfeld 1 October, Büdingen 8. October, Friedberg 23. September, Grünbeig 17. September, Hungen 3. September, Lauterbach 20. August, Nidda 27. August, Nodheim 24. September und Schotten 8. September. Decanats- visitation fand statt im Decanat Hungen. Kirchenvisitationen wurden gehalten: in Altenstadt, Altenschlirf, Angersbach, Billes, Blofeld, Babenhausen II, Büdesheim, Burg-Gräfenrode, Gllnhar und Bergheim, Griedel, Groß-Buseck und Oppenrod, Groß- unb Klein-Linden, Groß-Eichen, Hartershausen, Ilbeshausen, Langenhain, Meiches, Melbach, Münster Muschenheim und Birklar, Nidda, Nieder-Florstadt, Oberau, Ober- Ohmen, Ober-Widdersheim, Osthernr, Rodenbach, Rodheim, Selnrod, Staden und Stammheim, Vilbel, Villingen, Wahlen, Watzenborn und Garbenteich, Willofs, Wirberg und Veitsberg, Wohnbach. Als Pfarrvicare und Pfarrverwalter wurden bestellt: Weber für Watzenborn und Leihgestern, Schöner für Gießen I, Wörißhoffer für Groß-Felda, Jacobi für Schwarz und Udenhausen, Wissig für Weninas, Heumann für Büdingen 111. und Hain-Gründau, Elemm für Ober-Mockstadt, Berr, dann Dingel- dey für Butzbach, Pfarrer Siedel in Holzheim für Grüningen, Kleberger für Heibstein, Pfarrer Vetter für Klein-Karben und Dortelweil, Pfarrer Fritsch für Holzhaufen, Back' haus für .Ober-Seemen und Volkartshain. Die Definitorialprüfung bestanden: die Predigtamts-Candidaten Theodor Weber aus Lich, Heinrich Muhl aus Engelrod, Heinrich Adolf aus Sichenhausen, Wilhelm Römheld aus Düdelsheim, Georg Back­baus aus Gießen und Ludwig Huber aus Groß-Buseck- Ordinirt wurden: die Can­didaten Weber in Watzenborn, Wörißhoffer in Felda, Backhaus in Ober-Seemen, Bert in Butzbach. Gustav-Adolfs-Feste wurden gefeiert: zu Alt-Buseck, Burg-Gemünden, Bingenheim, Hopfgarten, Langenhcin, Maar, Nieder-Florstadt, Ober-Eschbach, Ulrich­stein und Wirberg. Missionsfeste wurden gehalten: zu Arnsburg, Dorf-Güll, Heuchel­heim, Nieder Stoll, Nieder-Weisel und Selters. Neue Kirchen wurden eingewetht: am 14. September zu Röthges bei Wetterfeld und am 21. September zu Eckarts- Hausen. Sur neuen Kirche in Annerod wurde der Grundstein gelegt. Confefsions- wechsel: 3 Katholiken, 1 Deutsch-Katholik und 1 Israelit traten zur evangelischen Kirche über; ein junger Mensch schloß sich den Altlutheranern an.

Berlin, 28. März. Dle Berathung des die Reichs-Stempelabgabe behandelnden Gesetzentwurfs durch das Plenum des Bundesraths wird vor- ausstchtltck in den letzten Tagen dieser Woche erfolgen.

DerReichs-Anz." schreibt: Nachdem wir bereits am 23. d. Mts. den Text des Toastes abdrucken konnten, mit welchem Se. Majestät der Kaiser Alexander bei dem Galadiner am 22. ds. die Gesundheit Sr. Majestät des Kaisers und Königs ausgebracht hat, sind wir auf Allerhöchsten Befehl in den Stand gesetzt worden, diese Mittheiiung durch nachstehende Angaben zu vervollständigen. Schon am Morgen des 22. ds. hatten Se. Majestät der Kaiser das nachstehende Telegramm erhalten (derReichs-Anz." gibt den fran­zösischen Wortlaut):

Sr. Majestät dem Kaiser und Könige, Berlin. Empfangen Sie unsere herzlichsten Glückwünsche zu Ihrem 83. Geburtstage; möge Gott Ihnen noch viele Jahre des Lebens, der Gesundheit und des Friedens zum Heile Ihrer Völker gewähren. Ich rechne mehr als je auf Ihre alte und beständige Freundschaft, rrie Sie auf die meinige zählen können zur Aufrechthaltung und Befestigung der guten Beziehungen zwischen unseren beiden Nationen, die mit ihren gemeinsamen Jntereffen im Einklang stehen. Wir sind im Begriff, die Feier Ihres Geburtstages zu begehen; möchten wir diese Freude noch recht oft haben. Alexander.

Aus daffelöe antwortete Seine Majestät umgehend durch folgendes Telegramm:

Sr. Majestät dem Kaiser Alexander zu St. Petersburg. Die Gesin­nungen und Wünsche, welche Sie, auch im Namen der Küserin, mir aus­drücken, bezeugen mir auffs Neue Ihre alte Freundschaft, die zum Heile unserer beiden Nationen, wie zur Aufcechthaltung des europäischen Friedens ,o nothwendig ist. Empfangen Sie meinen aufrichtigsten Dank für Alles, was mir Ihr Telegramm in dieser Hinsicht sagt. Möge Gott die Kaiserin tn seinen heiligen Schutz nehmen. Wilhelm.

Dieser Antwort ist nunmehr am gestrigen Tage die nachstehende Vervoll­ständigung binzugekornrnen:

Sr. Majestät dem Kaiser Alexattder zu St. Petersburg. Erst gestern erhielt ich durch den General v. Schleinitz den genauen Wortlaut des Toastes, den Sie bei meinem Geburtstage ausgebracht haben. Ich sinde darin die Gesinnungen wieder, die uns seit langen Jahren verbinden und die beigetragen haben, die guten Beziehungen zwischen unfern Ländern, sowie den europäischen Frieden, trotz partieller Kriege, aufrecht zu erhalten. Empfangni Sie aus