Ausgabe 
30.7.1879
 
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1 bes einem M- ^'tete Probe-Jn- lx ^ammantheile ler an ben Verein in Eisenach, boaren Dnlchns- ten zu ben Unter­empfehlen?

Zu Stuttgart, lnteroerbandstag.

vormittags 9 Uhr, allhauses eröffnet, fen, wurde in die eingetretcn. Die

d zwar:

Imerobe, Lichtenau, etzlar unb Mfeck. men, welche jedoch nb seien.

halste unvertreten, ebhastes Bedauern

Um dieses un- er bei Revision der ten den Deputitten

n Erscheinen einer nichaften" als Er- : und Ereditvereme ). Auflage besitzen, ast zu beziehen sti, Geburtstages des M M weiteren

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Vereine.

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S in» Wit einen S «in tBnne- S, W S« mit circa Aummm durch Heranziehung de

MÄH'.

20. Gesuch des Maurermeisters Martin Langsdorf um Erlaubniß zur Erbauung von ^ebenaebäuden und zur Herstellung einer Einiriedigung.

3 21. Gesuch des Tapezierers Wilhelm Reiber um Erlaubmß zur Herstellung emer Ein-

frifbiauna und zur Anlegung einer Veranda. , , .. m ,

22. Gesuch des Bäckermeisters Lovis Keil um Erlaubniß zur Vornahme von Bau-

Veränderungen.

23. Gesuch

24. Gesuch friedtgung u. s. w.

25. Gesuch Auffüllungsgrund.

26. Gesuch

des Eduard Spier um Erlaubniß zur Vornahme von Bauverändcrungen. des Braumeisters Adolf Möller um Erlaubniß zur Anlegung einer Ein- d-r Jacob Steinbach von Burgsolms um unentgeltliche Ueberlasiung von des Levi Löwenstein um Erlaubniß zur Vergrößerung seiner Bude auf

dem ®l'$mage$|ung beg syieije8 für ben Sand aus der Grube am Sandberg.

28. Kosten-Decreturen.

Vermischtes.

Berlin, 28. Juli. Fortsetzung des Turntags heute Morgen 9 Uhr im großen Saale W8 Nathkauses. Es wurde die Wett-Turnordnung definitiv bestimmt. Die Geratheubunqen werden höher gewerthet als die volksthümlichen Uebungen. Die Vertreter zu den oeutscken Turntagen erhalten nunmehr aus der deutschen Turnkafse Diäten. Alle Turnvereine, welche r.rfj Hg AUm i. Januar 188" nicht einem Gau und Kreis angeschlossen haben, werden als mcht rnr deutschen Turnerschaft aebörig betrachtet. In den engeren Ausschuß wurven gewählt: 1) Rechtsanwalt Georgi, Eßlingen, Dr. med. Götz, Lindenau, 3) Director Maul, Karls­ruhe 4) Oberlehrer Zedtler in Chemnitz und 5) Dr. Schmidt, Berlin. Als Festort wird Frankfurt a. M. pro 1880 erwählt. Der Vertreter nahm die Wahl dankend an und erklärte, daß Frankfurt a M. das 5. allgemeine deutsche Turnfest im Jahre 1880 abhalten wurde.

Berlin Dr. Kurschmann, Docent an der hiesigen Universität und früher dirrgirenber Arzt am Moabiter Barackenlazaretb, bat. wie dieVoss. Ztg." hört, einen Ruf als Direktor des allgemeinen Krankenhauses in Hamburg erhalten und angenommen

Marburg, 25 Juli. Heute starb der ordentliche Professor der Theologie an unserer Universität Dr Heinrich Heppe, im 60. Lebensjahre.

Universität theilt dieBonner Ztg." unter'm 21. d. Folgendes mit:

In einen diesigen" Laden tritt gestern Jemand und verlangt ein Päckchen Tabak. Das Päckchen rvird gereicht und der Empfänger legt die gewohnten 20 H auf den Thekentisch. ^Entschuldigen Sie, der Tabak kostet jetzt 24 H." -Weshalb?" -Wegen desSteuer-Auf,chlages! -

So ist dies denn bereits versteuerter Tabak?Jawohl, frische Sendung, gestern empfangen Bedaure, dann ist mir der Tabak zu frisch." - Sprachs, ging von dannen und deckte seinen Rauchbedarf in einem anderen Hause zu altem Preise. , . ( o-

Wien, 19. Juli. Das Sprichwort:Wie du mir, so ich dir!" hat dieser Tage durch den Verlauf einer Heirathsgeschichte, die seiner Zett viel von sich reden machte eine aller­liebste Illustration erhalten. Vor einigen Jahren lernte ein in Indien reich gewordener Kauf­mann aus Kalkutta auf der Rückkehr von einem Aufenthalte in Karlsbad in Pesth die bildschöne Tochter eines Fruchthändlers kennen, und, obschon selbst nichts weniger als schön, gelang es ihm doch dieselbe durch seinen großen Reichthum zu gewinnen und zum Traualtar zu führen.Be­vor sie sich indessen", so erzählt ein hiesiges Blatt,dem trügerischen Elemente anvertraute, wußte das vorsichtige Weibchen den verliebten Indier zu bestimmen, daß er das ganze Baargeld, welches er bei sich trug es war nur eine Kleinigkeit von 130,000 Gulden bei einem Triester Bankhaus unter ihrem Namen und zu ihrer Verfügung deponirte. Kaum war das junge Pärchen in Alexandrien gelandet, so ließ Beautö ihren Nabob mitsammt seinen Brillanten und sonstigen hinterindischen Kostbarkeiten in aller Form im Stich und fuhr mit dem nächsten Lloyddampfcr nach Triest zurück. Dort behob sie sich die reservirten 130,000 Gulden und schrieb ihrem Manne, er möge die Reise mit der zurückgelasienen Kammerzofe ungestört weiter fortsetzen Sie ließ sich hierauf in Wien nieder und lebte nun, wie man eben nur in Wien leben kann. Wenige Jahre und einige hungrige Anbeter genügten, um den indischen Schatz zu

decimiren, und schon sah sie sich wieder nur auf ihre schönen Augen angewiesen, als ihr der glückliche Gedanke kam, ihren Gemahl aufzusuchen und zu versöbnen. Sie schloß sich deßhalb ihrem Bruver an, welcher sich zur Zeit als Begleiter eines bekannten ungarischen Cavaliers zu einer wissenschaftlichen Forschungsreise nach China und Indien anschickte. Die nächste Phase Der Geschichte spielt in Kalkutta. Reuige Widerkehr Thränen Fußfall Versöhnung Tableau!. . . Einige Monate verrauschten nun in aller Glückseligkeit. Sie lebte tm Voll- gcnusse der unermeßlichen Reichthümer des Indiers, von welchem sie, zur Zufriedenheit ihrer Wiener Bekanntschaften, den ausgedehntesten Gebrauch machte, so zwar, daß mit jeder Gelegen- heir ein wohlgefüllteS Couvert seinen Weg nach Wien fand. Aber:Nichts auf Erden dauert ewig." Eines schönen Tages fragte Nabob seine Ehehälfte, ob sie ihn wohl nach Europa be­gleiten wolle. Freudig willigte die wackere Frau ein, man begab sich zu Schiffe und langte nach mehrwöchentlicher Fahrt glücklich in Hamburg an. Der erste Tag, den sie auf europäi­schem Boden verbrachten, neigte seinem Ende entgegen. Er hatte sich zueinem Geschäfts­freunde" begeben, während sie ihn im Hotel erwartete. Schon war es Abend geworden und er noch immer nicht zuiückgekehrt, als ihr der Zimmerkellner einen Brief übergab, in welchem ihr der Herr Gemahl anzeigt, daß er wieder nach Indien abgereist sei, sie aber eben so dringend, als höflich ersuche, mit der zurückgelasienen Kammerzofe ungestört ihre Reise nach Pest, zu ihren Eltern fortzusetzen."

Seh 1 ffsber leht. Mttgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd (£. W. Dietz in Gießen.

Newyork, 25. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Oder, Capt C. Leist, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 13. Juli von Bremen und am 15. Juli von Southampton abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen.

Handel und Verkehr.

(ließen, 29. Juli. Aus dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. JC 0,80 bis «X 0,84, Hühnereier per Stück 5 H, Enteneier, per Stück 6 Käse, per Stück

48 Käsematte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 18 Linsen, 1 Liter 24

Tauben, das Paar 70 4- Hühner, per Stück JL 1., alte Hahnen, per Stück «X 0,95, junge Hahnen, per Stück 70 , Enten, per Stück «X 1,60, Kartoffeln per 100 Kilo «X 67,

Zwiebeln, per Centner JL 9, Milch per Liter 16 u. 18 H, Ochsenfleisch 70 H per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 5660 H, Hammelfleisch 6070 Schweinefleisch 5660 H, Kalb­fleisch 4650 Kirschen per Pfd. 1015 Der Geschirrmarkt befindet sich von heute

ob auf dem Brand.

Frankfurt, 28. Juli. (Fruchtbericht.) An unserem Getreidemarkt bewegten sich die Umsätze abermals in den bescheidensten Grenzen. Die Witterung hat sich zwar etwas bester gestaltet, jedoch sind Offerten ab auswärts erhöht Word en. Course bleiben. Wir notiren heutige Preise: Mehl Nr. 1 <X 40, Nr. 2 38, Nr. 3 «X 32, Nr. 4 .X 28, Nr. 5

22. Roggenmehl % (Berliner Marke) <X 22.50, do. I (Berliner Marke) «X 20.5021, do. il (Berliner Marke) JL 15.5016 50, Weizen effektiv hiesiger ab Bahnhof hier JL 22.2550, ab unserer Umgegend <X 21 7522, do fremder je nach Qualität <X 2122.75, Roggen, je nach Qualität JL 13.7516, Gerste <X 16.5017 50, Hafer <X 14.5015.75, Kohlsamen <X 24-27, Erbsen cX 19-27, Wicken <X 14-16, Linsen <X 1736, Bohnen, weiße «X »9.50, Roggenkleie <X, Weizenkleie, grobe und feine «X, Rüböl, detail, .X 62. Stimmung fest. Hauptsächlich gefragt war:. Dringend offerirt:. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht 100 Kilo.)

Frankfurt, 28. Juli. Der heutige Viehmarkt war ziemlich gut befahren. Angetrieben waren ca. 390 Ochsen und Stiere, 210 Kühe, 220 Kälber und 2"0 Hammel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. -X 6869, 2. Qual. <X 6466, Kühe und Rinder 1. Qual. «X 60-62, 2. Qual. «X 58-60, Kälber 1 Qual. «X 54-56, 2. Qual. 4850, Hammel 1. Qual. <X 62-64, 2. Qual. «X 50- 52 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine das Pfund zu H.

Submission.

Die Pflaster- und Chaussirarbeit am neuen Gerichtsgebäude dahier, ver­anschlagt zu 5731.30 Jl., desgleichen am neuen Gefüngniß dahier, veran­schlagt zu 2228.30 «X, soll tm Sub- missionsweg vergeben werden. Vor­anschlag und Bedingungen liegen in unserem Bureau im neuen Gerichts- gebäude zur Einsicht offen und findet daselbst Montag den August, Vormittags 9 Uhr, die Submisfions- eröffnung in Gegenwart der etwa erscheinenden Concurrenten statt.

Gießen, den 29. Juli 1879. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen.

I. V.: (4995

von Rieffel.

Versteigerungen.

Mittwoch den 30. Juli.

Nachmittags 2 Uhr, sollen im Pfandlocal 2 Koffer mit Kleider und sonstigen Gegenständen meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 29. Juli 1879.

Großh. Ortsgericht Gießen-

5009)_____Müller.________

Mittwoch den 30. Juli,

Nachmittags 3 Uhr, sollen 2 Viertel mit Kernerbsen, Gelbe­rüben, Kartoffel und Bohnen meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft beim Schützenhof.

Gießen, den 29. Juli 1879.

Großh. Ortsgericht Gießen.

5010) Müller.

Ieikgeöotenes.

4994) 4 8tNiK»entIkiüi»en, gebrauchte gut erhalten, zu verkaufen.

I. Rothenberger, Lindenplatz.

Feinsten vollsaftigen

SajweyerRäs

empfiehlt (5013

Grg. Willi. Weidig.

5016) Johannisbeeren und Stachel- beeren werden abgegeben bei C. Nahn.

Allgemeiner Anzeiger.

Frischer Zwiebelkuchen

Montag, Mittwoch u. Freitags, Morgens zwischen 9 u. 10 Uhr, zu haben (4992

Aug. Noll in Stern.

iMönirRliifihr in feinster Ausführung, zu außergewöhn­lich billigen Preisen verkauft (4993

I. Rothenberger, Lindenplatz.

Frische Butter, ä Pfund 75 Pfennig, 5011) b'i Julius Wallach.

Kaffee von M 1 bis 1.60, gebrannten Kaffee von 1.50

bis «X 1.85,

Raffinade in Broden u. Würfeln, sowie alle sonstige Specereiwaaren, empfiehlt billigst

5015) Julius Wallach

Zum Einmachen empfiehlt: 4677

Feinsten Weineffig, Nelken, Zimmet, chinesischen und Ceylon,

Pfeffer, weiß und schwarz, Senffaat, aelb und grün, Museatnüffe und -Blüthe,

Cardamomen,

Ingber, Piemont, ganz und garantirt rein gemahlen,

Arrae, Rum, Cognac, sowie d<e feinsten Korn- und Franz- Branntweine.

Frilz Flimm, Mäusburg.

Sommerröcke empfiehlt zu sehr billigen Preisen 4079) H. Rübfamen. Mstmgkesset für Einkochen von Früchten, sehr schön und billig, zu haben bei Chr. Zimmer, Kupferschmied, I 4906) Reichensandstraße.

Drahtgeflecht und -Gewebe für Hühnerhäuser, Volieren, Staketenwände und Vergitterungen, blaue, grüne und schwarz lackirte Gewebe für Fliegenschränke Fenstervorsätze in verschiedenen Breiten stets vorräthig bei (3787

M. Weißbäcker.

Kaffee.

Roh in allen Sorten pr. Pfd. JL 11,60, stets frisch gebrannten pr- Pfd. «X. 1,401,80, garantirt rein und kräftig schmeckend.

Raffinade in Broden, Würfel und Pulver.

empfiehlt (4676

Frilz Flimm, Mäusburg.

Forbacher Formziegeln, sowie gewöhnliche Dach­ziegeln empfiehlt (3520

Fr. Müller II.

4921) Bei freier Lieferung in's Haus: Gießener Actien-Export-Gier

p. Fl. 23

Lager-Bier v. Hrn. Lotz , , 22 Licher Export-Bier w r 18 H. Schmidt, Maigasse.

Feilgebotenes.

Salat-Oele.

Feinstes Oeillette, pr. Liter -X 1.28, Sesamoel, feinstes, reinschmeckend, pr.

Liter <X 1,20 (4674

empfiehlt Fritz Flimm.

4960) Ein fein gearbeiteter Nußbaum­schrank ist zu verkaufen bei

W. Müller, Schreiner, Flügelsgasse.

4961) Der außergewöhnlich billige Verkauf wollener sehr haltbarer Strick­garne ein rein gekämmtes Garn schon per Vr Kilo von 2.50 an dauert nur noch bis September.

Theodor Küchler.

1569) Arbeiter-Hosen in Baumwolle, Halb­wolle , engl. Leder rc. von «X 1.75 an, Hemden von «X 1.20 an, Joppen rc. bei

LouiS Rothenberger, Neuenweg 193.

Zur Desinfection empfiehlt (4675 Carbolfäure, flüssig und in Vulver,

Chlorkalk, Eisenvitriol und Desinfectionslöfung

Fritz Flimm, Mäusburg.

Frischabgekochten Schinken, sowie Cervelatwurst

und Knackwürstchen empfehlen (4952

jr. A. Busch Söhne.

Frisch abgek. Schinken, ächt Gothaer Cervelat­wurst,

Schinkenwurst, empfiehlt (4001

C. R. Textor, Brandgasse.

Stets frisch gebrannten Kaffee

per Pfd. 'M. 1,20, m. 1,40, m. 1,60 und M. 1,80, in guten Quali­

täten, empfiehlt (4584

F. C. Henzerling, Neustadt.

Die Gcwerbebank zu Gießen, e. G., sucht, Zwecks Neubau'S eines eignen Hauses, einen geeigneten Bauplatz und nimmt in ihrem Büreau (A. Nr. 4) Offerten bis zum 31. d. Mts.

entgegen.

Gießen,

26. Juli 1879.

Gewerbebank?u Gießen, e. G.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrathes:

4966)________J. Haustein.__

4883) Kunden zum Frisiren werden an- 4998) Gegen gute erste Hypothek sind genommen. Näheres auszuleihen und 700-800 JC

Neue Baue Nr. 99, 2. Stock. Näheres bei der Exped. b. BI.