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Lande! und Verkehr.

Frankfurt, 26. Juli. «Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut trFnfn-en. .freu kostete je nach Qualität der Centner <X 1.50 3, Stroh <X 1 2.30. zu ni:c ß-rbfen per 100 Kilo <X 18- 23, geschälte Erbsen <X 23 28, Linsen <X. 23 26,

ScaLmeblHx 23.50-24 50, Roggenschrot X 20-21, Weizenmehl JL 29-41, Kartoffeln // 6 Butter im Großen, d. h. im Centner 90 2. Qual. 8085 rm Detail 1 Dual.

// 115 2 Qual. «X 1.5-10 das Pfund. Eier das Hundert deutsche <X 4.50, italienische y 5 50.' Noaqcnbrod 2 Kilo 3942 H, Roggenbrod, gemischt, 3 Kilo 80 Schwarzbrod 1 Kilo 20 H. Hühner ein Stück «X 1.502, Hahnen «X 1.3070, Enten cX 22.80. 1 jCUV ,vx, . ..re Qn RH Q OT.JfirvAnl 90 in Q. .

1020 Rothkraut 2050 H, Kohlrabi das Stück 38 Gelb-Rüben das Bünoer

510 Weißrüben ein Bund 1520 H, Gurken 1225 Erbsen % Kilo 15 H, Boh­

nen Vr Kilo 2<>4O desgleichen dicke J/2 Kilo 2" Zwiebel das Bündel 7090 Kirschen das Pfund 12 15, Sauerkirschen 25 Erdbeeren V2 Liter 1520 Ananas 60 75 Stachelbeeren V2 Kilo 20 - 25 Heidelbeeren V2 Liter 60 Johannisbeeren 18 - 25 Himbeeren 1/2 Kilo 30- 50 Einmachnüsse 100 Stück 50 Paradiesäpfel das Stück io Krebse 25 Stück <X 150. Ochsenfienw per Pfund 6070 Kuhfleisch

60 H, Rindfleisch 50 Kalbfleisch 4855 Hammelfleisch 5065 H, Schweinefleisch 60 * 70 Wurst-, Holz- und Steinkohlenpretse sind unverändert. Feinster Emmenthaler das Pfund <X 11.20, bayerischer Schweizerkäse <X 0.801, Rahmkäse 7080 H, Lim­burger (prima) 5960 2. Sorte Limburger 4050 H, Handkäse 4850

Oeffentlilhe Aufforderung.

Die nachverzeichneten, theilweise unter der BezeichnungChaussee", theilweise auf den Namen des Groß- herzoglichcn Baufiskus und theilweise ohne Angabe eines Besitzers im Grund- öuche eingetragenen Parzellen, nämlich

I. Gemarkung Staufenberg.

Flur I. Nr. 75. I. 164 u. IV. la.

II. Gemarkung Reiskirchen.

Flur I. Nr. 1024. I. 1025 3/io- IV. 516 IX 387. XI. 91. XI. 92. XI. 93. XI. 94. XIX. 159. V. 529.

sollen auf den Titel:

Das Großherzogthum" LandeSeigenthum"

in den Grundbüchern der gedachten Gemarkungen mit dem Erwerbtitel Ersitzung" unbeschränkt überschrieben werden.

Einweichungen hiergegen und An­sprüche aller Art an die vorgenannten Parzellen sind binnen sechs Wochen, rwm Erscheinen dieser Aufforderung a.i, bei dem unterzeichneten Gerichte vorzubringen, als sonst obige Einträge erfolgen.

Gießen, den 28. Juli 1879. Großherzogliches Landgericht Gießen.

I. B. d. L-: (4975

Langermann, Landg.-Asseffor.

Oberhesßslhe Eisenbahnen.

4989) Für den Mitteldeutschen Ver- bandsgüterverkehr ist der Nachtrag III. zu Th eil II. des Tarifs, sowie der Nachtrag V1I. zu Heft 19 zur Ausgabe gelangt.

Näheres über deren Inhalt ist bei den Verbandsexpeditionen zu erfahren, woselbst auch Nachtragsexemplare ä 5 H zu er­halten sind.

Gießen, den 24. Juli 1879. Großherzogliche Direction.

Mohn.

Brennhohverfleigerung.

In den Freiherrlich v. Nordeck zur Rabenau'schen Waldungen kommen zur Versteigerung:

Donnerstag den 31. Juli u. Freitag den 1. August d. I. aus dem Districte Eibschenhain:

Scheiter. Knüppel. Reisig. Stöcke. Raummeter.

Buchen 32 14

Nadelholz 186 1564 180 801 Aspen 4

Die Zusammenkunft findet an beiden Tagen amHainerhof, jevesmal 91/2 Uhr Vormittags, statt.

Londorf, den 26. Juli 1879.

Die Freiherrlich von Rabenauffche Oberförsterei Rabenau.

I. E b. £).: (4983

Franz, Revierverwalter.

Dienstag den 9. September,

Nachmittags 2 Uhr,

soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Wildprethändler Boos Flur. Mtr.

V102 81 Hofraithe in der Löwengasse

meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 26. Juli 1879.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

4972)_________Müller.

Freitag den 1. August, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wohnung des Herrn Hein­rich Nanr im Hause des Herrn Bahn­meisters Ziegler, in der Nähe derNenzel- schen Maschinenfabrik dahier ein Pianino, eine Jmprägnationsmaschine, eine Copir- presse, ein Comptoirpult, eine Partie Flaschen, Packkisten und sonstiger Haus­rath öffentlich gegen Baarzahlung ver­steigert.

Gießen, den 28 Juli 1879.

4982) M. Pilger, Massecurator.

Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung.

Vom 1. August d. I. ab tritt in den zum Landbestellbezirke des Post­amts in Ortenberg im Großh. gehörigen, im Kreise Büdingen belegeuen Orte Stockheim bz. auf dem Bahnhofe daselbst eine Post - Agentur in Wirksamkeit, welche die amtliche Bezeichnung Stockheim im Großherzogthum Hessen zu führen hat und die Portotaxe von Ortenberg im Großher­zogthum Hessen erhält.

Die Dienststunden für den Verkehr mit dem Publikum werden, wie folgt, festgesetzt:

a) an gewöhnlichen Wochentagen:

von 812 Uhr Vorm. und

36 Nachm.

b) an Sonntagen:

von 89 Uhr Vorm. und 5 6 Nachm.

c) an den gesetzlichen Feiertagen, welche nicht auf einen Sonntag fallen:

von 89 Uhr Vorm., 121 Mittags und 56 Nachm.

Als Landbestellbezirk werden der neuen Postagentur die zum Bestellbezirk von Ortenberg im Großh. Heffen gehörigen Orte und bz. Wohnplätze Bleichen­bach, Bleichenbach Bhf., Hof Leustadt und Heffel-Mühle, sowie der zum Be­stellbezirke des Postamts in Altenstadt gehörige Ort Glauberg und die Glau- berger Mühle zugetheilt.

Darmstadt, den 22. Juli 1879.

Der Kaiserliche Ober-Postdirector.

In Vertretung: Husadel.

Oictaffaöung.

3657) Nach Lehnbrief der Königlich Preußischen Regierung in Coblenz vom 24. Februar 1835 ist Karl Eduard Lesch von Mühlheim nachdem Ableben seines Vaters Georg Friedrich Lesch von Mühlheim mit den von der Krone Preußen relevirenden Lehen beliehen worden, bestehend in den beiden freien Höfen unter den Stühlen zu Krofdorf nebst über 80 Morgen Grundstücken und mit Grundzins, jedoch abzüglich veräußerten 10 Morgen Gelände, und vorbehältlich der hiernach verhältnißrnäßig sich vermindernden, tn den Landgräflich Hessischen Lehnbriefen vom 17. November 1779 und 23. Februar 1805 den weiblichen Nachkommen der Lesch von Mühlheim nach Abzug des Lesch von Mühlheirischen Mannesstammes und Hetmfall des Lehens lehnherrlich zugesicherten Abfindungssumme von 2000 fl., und es wird im Lehnbriefe noch erwähnt, eine von Der verwittweten Frau Oberstall­meisterin von Düngern, geb. Lesch von Mühlheim, am 1. November 1834 zu Weilburg abgegebene Erklärung. Unterm 10. September 1849, gerichtlich bestätigt am 11. September 1849 hat, wie es heißt, nach durch Allerhöchste Cabinetsordre vom 7. Januar 1836 genehmigten Allodlfication jenes Lehens Karl Eduard Lesch von Mühlheim seine in der Gemar­kung Gießen gelegenen Immobilien, Flur 34, Nr. 598 Hofraithe und Nr. 599 und 581 Aecker als Camion bestellt zur Sicherung der den weiblichen Nach­kommen der Lesch von Mühlheim nach dem Lehnbrief, dessen Datum hier als vom 27. November 1779 angegeben ist, gebührenden Abfindungs­summe. In der mit Antrag auf Löschung der Caution jetzt vorgelezten Ver­pfändungsurkunde ist angeführt, daß diese Urkunde an die nächsten Cognaten der Lesch von Mühlheim, nämlich Die Erben und Kinder der verstorbenen Frau Oberstallmeisterin Freifrau von Dünqern und Deren Bevollmächtigten und Miterben, den Staatsminister Freiherrn Emil August von Düngern zu Weilburg, ausgehändigt sei.

Es werden nun die erwähnten weiblichen Nachkommen der Familie Lesch von Mühlheim ausgefordert, ihre etwaigen Ansprüche an jene zweitausend Gulden so gewiß von heute an binnen drei Monaten hier geltend zu machen, als sonst dem Antrag auf Löschung der Caution wird stattgegeben werden.

Gießen, am 21. April 1879.

Großherzoglich Hessisches Stadtgericht Gießen. Langsdorfs, Stadtrichter.

B k k a « ii t m a ch n n g.

4935) Die am 15. d. M. fällig gewesenen Pachtgelder von den stävt. Triebvierteln, können in den nächsten acht Tagen an den Zahltagen: Dienstag. Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe bezahlt werden.

Gießen, den 25. Juli 1879.

Der Stadtrentmeister: Enders.

Loose

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Arbeitsverfteigerung sh O Umluft du Montag den 4. August, Nachmittags 3 Uhr, kommen bei unterzeichneter Stelle zum öffentlichen Ausgebot: Maurerarbeit an gemeinheitlichen

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Gebäuden, veranschl. zu ca. 30

Schreinerarbeit an gemeinheitlichen

Gebäuden, veranschl. zu 6

Schlofferarbeit an gemeinheitlichen

Gebäuden, verauschl. zu 10

Glaserarbeit an gemeinheitlichen

Gebäuden, veranschl. zu 31

Weißbinderarbeit an gemeinheitlichen

Gebäuden, veranschl. zu 45 Wegreparaturarbeit (Wandstein­

setzen), veranschl. zu 12

Climbach, am 25. Juli 1879.

Großherzogl. Bürgermeisterei daselbst.

4945) Stein.

Jeikgeöotenes.

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