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Beka ntmachullg.

4377) In Ausführunjtes Beschlusses der Stadtoerordneten-Versamm- lung vom 5. d. M., wonach r dauernden Erinnerung an die am 11. d. M. ftattgehabie goldene Hochzeit:s deutschen Kaiserpaares Seiuer Majestät des Kaisers Wilhelm I. und Jh: Majestät der Kaiserin Augusta eine Stiftung ZU Gunsten bedürftiger Ehepre, welche ihr goldenes Ehejubiläum erleben, errichtet werden soll, werden e nachfolgenden näheren Bestimmungen erlassen:

1) Der Betrag der amin Ehepaar auszuzahlenden Summe wird auf 150 festgesetzt.

2) Feiern mehrere Ehe.are in demselben Jahre ihre goldene Hochzeit, so hat ein jedes Avruch auf Auszahlung des vollen Betrags von 150 Jtz.

3) Die Auszahlung erlgt auf den Tag der goldenen Hochzeit des betreffenden Ehepaas.

4) Voraussetzung ist, tz das betreffende Ehepaar wenigstens ein Jahr dahier in Gießen vhnt. Dagegen wird nicht erfordert, daß ein Theil in Gießen goren ist.

5) Die Zuwendung fr Stiftung geschieht auf Nachsuchen oder aus eigener Intention is Stadtvorstandes auf Antrag eines seiner Mit­glieder.

6) Ueber die Bedürfti.'eit entscheidet der Stadtvorstand.

Gießen, den 27.Zuni 1879.

Großherzgltche Bürgermeisterei Gießen.

_____________ A. Bramm.

Beklnntmachung.

Die bei dem Kaiserlhen Postamte bisher versuchsweise stattgehabte Annahme von Etnschreibbressendungen außerhalb der Schalterdienststunden soll dauernd fortbestehen.

Der Eingang zur Auflieferung der genannten Sendungen erfolgt durch den Posthof; die betreffende Thüre ist durch ein Schild mit entsprechender Aufschrift kenntlich gemacht.

Gießen, den 27. Juni 1879.

Kaiserliches Postamt.

Lochmann.

Bekanntmachung.

Der Acker auf der nassn Haid, stößt auf den tiefen Grabeü, in der Gemarkung Allendorf an der Lahn Flur XI Nr. 568 Meter988, vorm Namen des Kaspar Hofmann B a l r h. S. in Münchholzhausen, soll nach ortsgerichtlicher Bescheinigung vor ^twa 35 Jahren von Jenem an die verstorbenen Johannes Ktnzen- Lachs Eheleute von Münchholzhausen verkauft und von diesen auf deren ver­storbenen Sohn Friedrich Kinzen­bach von da vererbt, von den Erben des Letzteren aber durch Erbgang und Ersitzung erworben worden sein.

Wer Ansprüche an das Grundstück bilden will, hat solche so gewiß binnen 4> Wochen hier geltend zu machen, als sonst füc die Friedrich Kinzen­bachs Erben E'wcrbsurkunde ausge­stellt und die zum unbeschränkten Eintrag im Mutations - Verzeichuiß erforder­liche Verfügung erlassen werden soll.

Güßen, am 25. Juni 1879. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. 4373) Langsdorfs.

Bekanntmachung.

Georg Löber, Georgs Sohn in Gießen, geb. den 2. Januar 1856, ist wegen Verstandesschwäche unter Euratel gestellt und können Rechts­geschäfte in für ihn verbindlicher Weise nur mtt dem für ihn bestellten Curator Wilhelm Löber IV. dahier einge- gangen werden. (4972

Gießen, den 24. Juni 1879. 'Großherzoglichcs Stadtgericht Gießen. Langsdorfs, Dr. Gilmer, Stadtrichter. Stadtg. - Assessor.

Gdietalladung.

4340) Die mit unbekanntem Aufent­haltsorte abwesende Justine Hobe- 4er von Grüningen oder deren etwaige Leibeserben werden aufgesordert daS seither curatorisch verwaltete Ver­mögen derselben

binnen 90 Tagen dahier in Empfang zu nehmen, widrigen­falls dasselbe den sich gemeldet haben- tben Erben ausgeliesert werde.

Lich, den 21. Juni 1879.

Großherzogl. Landgericht Lich. Weyer.

Eüictassaüuiig.

4335) Nachdem über das Ver­mögen des Wirths Adam Schmidt I. zu Gönnern rechtskräftig der Concurs erkannt worden ist, wird zur Anmel­dung sowohl persönlicher, als dinglicher Ansprüche Termin auf

Dienstag den 22. Juli 1879,

Vormittags 9 Uhr,

an Gerichtsstelle Zimmer Nr. 1 unter dem Rechtsnachtheil des ohne Bekannt­machung eines Präclustv-Bescheids von Rechtswegen eintretenden Ausschlusses von der vorhandenen Vermögensmaffe anberaumt.

Biedenkopf, den 25. Juni 1879. Königliches Amtsgericht I.

Winter.

Montag den 30. Juni 1879

Nachmittags 2 Uhr,

sollen auf dem Bauplatz des Christian Weber in den Schießgärten eine Partie beschlagenes Bauholz und 4 Hobelbanks­bohlen und um 3 Uhr im Pfandlocal eine silb. Taschenuhr öffentlich meistbietend ver­steigert werden.

Gießen, 28. Juni 1879.

Großherzogl. Ortsgericht Gießen.

4364)__Müller._________

Versteigerung.

Dienstag den 1. Juli,

Vormittags 10 Uhr, sollen im Pfandlokal dahier 1 Handwagen, 1 Leiter, 20 Bratofenrahmen, 1 Sprung­federmatratze, 1 Quantum Seiler darunter ein Scheunenseil, mehrere Pferdehalfter, Schubkarrenträger und sonstige Gegen­stände gegen baare Zahlung versteigert werden.

Gießen den 27. Juni 1879. Der KreiHbote:

Horn (4355

Jeikgeöotenes.

Zur gefl. Beachtung.

4349) Da ich täglich 20-30 Maaß

Milch

abgeben kann, so habe Herrn Fritz Lony, Marktstraße D. 210, den Verkauf über­tragen und kann solche bei demselben vom 15. Juli an täglich Morgens von 7 Uhr ab in jeder Quantität abgeholt werden.

Jacob Jnderthal,

Großmüh^e bei Alten-Buseck.

729) Durch einen Gelegenheitskauf bin ich in Stand gesetzt

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Sanitätische Behörde | in Russland. g

Der kaiserl. russische Staatsrath I Dr. C. Jauchzy in St. Petersburg 9 hat in Folge amtlicher Aufforderung das Hoffsche Malzextrakt-Gesundheits- M hier und die Hoffsche Malzchocolade ä analysirt und am Krankenbette ge- S prüft. Sein Urtheil lautete, nachdem 8 die Analyse sehr befriedigend ausge- H fallen war:Das Hoffsche Malzextrakt ist im Geschmack ausgezeichnet; in B der Wirkung war es bei 15 Brust­leidenden sehr stärkend; es beseitigte den Husten und brachte den ver­lorenen Schlaf zurück Die Malz- Chocolade, höchst nahrhaft und von feinstem Geschmack, wurde bei von chronischen Leiden geschwächten Per­sonen angewandt und die besten Er­folge erzielt. Grünhagen b. Pr. Holland, 16. Februar 1«7k. Die vortreffliche Wirkung der Hoffschen Brustmalzbonbons ist auch bei mir zur Geltung gekommen. Ich litt an Husten, schlechter Verdauung und Appetitlosigkeit; die Hoffschen Brust- Malzbonbons brachten diese "Uebel- stände in Ordnung ; ich kann bereits alle Speisen sehr gut vertragen. Grüne­wald, Gutsbesitzer. An die k. u. k. ffl Hof-Malzextraktbrauerei und Dampf- H Malzchocoladenfabrik von Job. Hoff H in Berlin. Verkaufstelle bei (4338 H

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