Einmachfässer
in allen Größen stets vorräthig.
Reparaturen werden rasch und gut ausgeführt. i5146
Emil Schwall, Frankfurter Hof.
5235) Baumwollene und wollene Sommer-Unterjacken von 1 JL 25 an, Filet-Jacken von 1 JL 50 an, leichte Unterhosen empfiehlt __H. Rübsamen. Zum Einmachen: Feinen haltbaren Weinessig,
Gewürze, Zucker (feinste Raffinade) per Pf. 43 H im Hut, empfiehlt (5369
Carl Hoffmann.
Feilgebotenes.
Frisch abgek. Schinken, ächt Gothaer Cervelatwurst,
Schinkenwurst,
empfiehlt (4001
C. R. Textor, Drandgaffe.
Papierlaternen,
Fabriklager, zu billigen Preisen bei 5541
Ernst Balser, Mänsburg.
" Indern fite*
’o^ubereiten (g
7,n Tunnel u Jut Meinl, fr* fottten ’i6 •» Meret ^»N,ls
“» Men sollte *6 sollen die
:N« von Ruß, -Em deS Kaisers sk nach Warschau eral-zeldmarschall > Oberstlieutrnant n Mtser Alexan- . dessen Chef der 'kl begleitet sein.
!ten 20. deutschen ber die Tntivicke- atirte erfreuliche Tenoffenschaften, B seinen Vortrag ätzen, zur witth. erung der Wohl- g trat sodann in z nchm die von »Lhrung von Real- auf ein Dritttbeil id AufsichtsttM Organe fä durch- e fremder Beider ihettliches Schema ast auf Zulagung : Genossenschaften
ier „§;traölattes" nrichtig. Dasselbe igkett abzeschossene Speisesaaleö zer>
tti meldet: Baron ^Vertreter des com- i Bosnien und der ebalt anderweitiger Baron Dahle» an
>tS Verbandes der in i» K-!- bamit Oefterreiib ri*1, ,.tfc ,n|fy morgen sich n @r}6il*of »on nen &tonen’D'be" „ erllirte W » et Pforte >n tK lutige» 8-*“'
rrc-t ■ Eine am xSS stcht v',o , hem
„ 1698
s *, e»*
L SBtlefe
Jeikgeöolenes.
Luzerner u. Jncarnat-Kleesamen empfiehlt (5565
Wilh. Seibert, Marktstratze.
Steingut,
als: Einmachtöpfe rc., in großer Auswahl zu billigen Preisen.
Geschirrhandlung Pfeiffer, 5571)______________Tiefenweg.__________
Sommerröcke empfiehlt zu sehr billigen Preisen 4079) ____H. Nüb sauren.
Milch
ist jeden Morgen und Abend frisch zu haben bei . (5572
Emil Lotz, Kirchenplatz.
Mehl in drei Sorten^ Neue grüne Kerne, Panirmehl, alle Sorten Suppensachen u. Hülsenfrüchte,
Eier-Bandnudeln, Maea- roni
enipfiedlt (5328
H. Gröbel, Neue Baue.
Einmachfässer
verkauft Küfer Arnold, Atterweg.
NB. Reparaturen werden rasch und billigst besorgt. (5560
Der Gesundheitszustand des Personals war ungünstig zu bezeichnen, da auf das Gesammtuersonal 177 Krankentage in der oben angeführten Zeitperiode fallen.
Arretirungen wurden im 1. Halbjahr 885 vorgenommen und zwar 506 Bettler, 66 Obdachlose 53 Scandalsüchtige, 55 Betrunkene, 19 Prostituirtc, 28 Personen wegen Widerstands 13'wegen Diebstahl, 12 wegen Betrug und Unterschlagung, 11 wegen schwerer Körper- verlekünq auf Requisition 57, Schulkinder 58, sonstige 7. Anzeigen erfolgten in sanitäts- volireilicher Hinsicht 107, sicherheitspolizeilicher 1429, sittenpolizeilicher 151, gewerbepolizeilicher 203 straßenpolizeiitcher 422, Vergehen gegen die Bau-Polizei 17, Feuer-Polizei 32, Feld- Polizei 16, Steuer-Defraudation 8, Octrot-Defraudation 11. Summa säwmtltcher An- zeigen __
Vermischtes.
Grünberg, 25. August. Am Mittwoch, den 27. d. Mts. wird Herr Arinin Tenner aus Cincinnati in Grünberg im Saale des Gasthofs „zum Hirsch" einen Experimental^Vortrag über Edison s sprechenden Phonographen halten. Da die Leistungen dieses Apparats allerorts ein großes Jnteresie erwecken, so wünschen wir, daß Herr Tenner hier sich eines zahlreichen Besuchs zu erfreuen hat.
Mainz, 21. August. Wir entnehmen dem „Mzr. Anzgr." Folgendes: Heute Früh fand man am Rheine zwischen dem Brücken- und Rothen Thore einen Handkoffer, welcher gewaltsam erbrochen war. In dem Koffer befand sich noch ein sehr werthvoller Brillantschmuck, mehrere mit adelichen Wappen gezeichnete Taschentücher und andere Gegenstände. Man sieht mit Spannung einer Aufklärung über die Herkunft dieses seltsamen Fundes entgegen.
Gestern Nachmittag sprang ein gutgekletdeter Mann vor dem neuen Rheinthor in den mit Waffer gefüllten Festungsgraben. Als der Mann wieder aus der Tiefe an die Oberfläche ankam, schwamm er kräftig dem nahen Ufer zu, schwang sich hier wieder auf's Trockene und lief so rasch, als ihn nur seine Beine zu tragen vermochten, davon.
Ein eigenthümlicher Vorfall ereignete sich gestern Abend auf der Schiffbrücke zwischen hier und Castel. Der Großh. Polizeicommtffär in Castel, Herr Schüler, ging über die Brücke, woselbst ihm eine der Sittenpolizei sehr bekannte Frauensperson, eine Frau A., welche von ihrem Manne getrennt lebt und in einem hiesigen Gasthaus logirte, begegnete. Der genannte Beamte stellte die Frau zur Rede, wurde aber statt einer Antwort von derselben gepackt und nach der Brückenbarriere gevrängt. Der auf diese Weise angegriffene Herr Sch. wehrte sich natürlich und es gelang ihm, die wüthende Angreiferin los zu werden. Nun aber stürzte diese sich in den Strom und verschwand sofort.
Es ist eine alte Regel in einer guten Haushaltung, daß man die Kinder fern von der Küche hält, da nur zu leicht in derselben irgend ein Unglück passiren kann. Gestern Vormittag schlüpfte das kleine Töchterchen eines hiesigen Bürgers in die Küche, worin gerade das Dienstmädchen mit dem Fleischwiegen beschäftigt war. Das Mädchen achtete nicht auf das Kind, letzteres griff mit dem Händchen nach dem Fleisch, gerieth aber mit dem Finger unter das Wieg- mesier, so daß die Spitze des Zeigefingers abgeschnitten wurde.
— In vielen Städten ist das Anhängen von Hunden an Wagen oder Droschken rc. polizeilich verboten. Daß Dies am Platze ist, beweist folgender Vorfall. Gestern Nachmittag sah man auf der Pariser Chaussee einen arg bestaubten Ncisewagen in der Richtung nach Mainz fahren. Hinten an dem Wagen fand sich ein Hund mit einem Strick angebunden; das Thier war aber todt und schleifte dem Wagen nach. Die Schnur hatte ihm die Kehle zugezogen.
Königsberg i. Pr., 20. August. Die „K. H. Ztg." meldet: Ein Dienstmädchen hatte im Juni d. I. einigen lebendigen Aalen in der üblichen grausamen Weise die Haut abgezogen; die Polizei erhielt hiervon Kenntniß und verhängte eine Geldstrafe gegen die Contra- vcnicntin, welche sich dabei jedoch nicht beruhigte, sondern die gerichtliche Entscheidung beantragte. Das Dienstmädchen ist nun zu einer Strafe von 5 JL, evcnt. 1 Tag Haft verurtheilt. Der betreffende Paragraph des Reichs-Strafgeseßes setzt auf solche und ähnliche Rohheiten eine Geldstrafe bis zu 150 JL, bez. entsprechende Haft fest.
— (Loreley-Genuß mit Heidelbeeren.) Das „Leipziger Tageblatt" erzählt: „Ein junger Ehemann aus Leipzig, welcher mit seiner Auserwähtten sich auf der Hochzeitsreise befindet, hat bei der Borüberfahrt am Loreleyfelsen einen Böllerschuß, wie sie dort des Echo's wegen abgefeuert werden, sehr theuer bezahlen müssen. Als nämlich ber Schuß krachte, fiel die junge Frau in Ohnmacht und in eine auf dem Verdecke des Schiffes neben ihr stehende Kiepe mit Heidelbeeren. Dieser Unfall kostete ihrem Gatten 1 JL 20 für die zerquetschten Beeren, 9o JL für das gänzlich verdorbene Kleid, 4 JL für ein Paar gelbe Handschuhe, 50 JL für eine Pariser Sffttzentasche mit darauf gesticktem kleinen Amor, * JL 50 $ für Wiederherstellung des Paletots und 20 JL für einen neuen Hut, indem der alte von dem zur Rettung herbeieilenden Besitzer der Heidelbeeren zertreten wurde. Der Schuß kostete dem Neuvermählten demnach 179 JL 70 und als Zugabe hatte er auch noch den Schreck.
— In China kommt das Ertränken von Neugeborenen weiblichen Geschlechts nicht selten vor. Arme Leute thun es, um der Sorge für ihren Unterhalt enthoben zu sein, reiche, weil sie die Ausgaben für die einstige Aussteuer scheuen. Die Gouverneure suchen dem Verbrechen zwar zu steuern, werden aber von den Obrigkeiten nicht immer unterstützt Es hat deshalb der Mandarin von Floochow jüngst das nachfolgende charakteristische Dekret in dieser Beziehung erlassen: „Wenn armen Leuten ein Kind weiblichen Geschlechts geboren wird, das sie nicht ernähren zu können glauben, so sollen sie es nach dem Findelhause bringen, wo man für das Kind sorgen wird. Da es den Nachbarn nothwendig auffallen muß, wenn irgendwo ein neugeborenes Kind beseitigt wird, so sind diese zunächst gehalten, die Sache zur Anzeige zu bringen, widrigenfalls sie selbst der Strafe verfallen. Da es in der Regel die Hebamme ist, welche das Ersäufen besorgt oder die jedenfalls darum weiß, so ist sie gleichfalls zur Anzeige zu bringen, um ihre Strafe zu finden.
Berschweiler (Kr. St. Wendel), 16. August. Bürgermeister Sohns in Berschweiler hat folgende, die Dorfjugend der Marpinger Gegend characterisirende Bekanntmachung erlassen: „Die Herren Wirthe meines Bezirkes mache ich hiermit aufmerksam darauf, daß es unstatthaft ist, junge Leute beiderlei Geschlechts (Dorfjugend) in den Wirthslocalen zu dulden, und wird gegen diejenigen Wirthe, welche Frauenzimmern den Besuch der Wirthschaftsloeale, außer bei Gelegenheit der Tanzbelustigungen, gestatten, die Concessionsentziehung beantragt, weil angenommen werden muß, daß sie der Unsittlichkeit Vorschub leisten."
Eingesandt.
Heber eine im Gießener Anzeiger, Nr. 197, gebrachte Notiz, betreffend eine am Sonntag Abend stattgefundene Keilerei auf dem Lahnstein, welche erst durch Schutzmänner beendigt worden sein soll, diene folgendes zur Berichtigung. Die sogenannte Keilerei war nämlich schon längst beendet als ein Schutzmann auf dem Lahnstein erschien und auch gleich wieder roegging weil sich alles ruhig verhielt und daß dieselbe nur durch einen betrunkenen Eindringling, welcher in eine geschlossene Gesellschaft kam, hervorgerufen wurde. M.
Handel und Verkehr.
(ließen, 26. August. Auf Dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. JL 0,90 bis JL —, Hühnereier per Stück 5 Käse, per Stück 4—9 Käscmatte, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Liter 22 Tauben, das Paar 65 Hühner, per Stück JL 1.00, alte Hahnen, per Stück JL 0,90, junge Hahnen, per Stück 60 Enten, per Stück JL l,5o, Gänse JL- —, Kartoffeln per 100 Kilo JL 6, Zwiebeln, per Centner JL 8, Milch per Liter 16 u. 18 H, Ocbscnfletsch 70 H per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 50—60 Kalbfleisch 40—48 H, Hammelfleisch 60—70 H, Schweinefleisch 60 H.
Herborn (an der Cöln-Gießener Eisenbahn), 24. August. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 727 Ochsen, 873 Kühe und Rinder, 1078 Schweine. Der nächste Markt ist am Donnerstag, den 25. September l. I.
Frankfurt, 25. Aug. (Fruchtbericht.) Unser heutiger Markt war abermals sehr ruhig. Neuer Weizen spärlich offerirl, und ab Umgegend JL 22V» willig bezahlt, fremder nichts ge tb-ni Roggen, Tendenz fest und nur aus zweiter Hand dringend offerirt, Ruisischer JL 13'/,, Geiste ohne Leben, nur Prima-Waare gefragt und über Notiz cculant verkäuflich, Hafer nur Coniumgeschäft und im Detail zu hohen Preisen genommen. Raps, wirklich trockene Waare JL 24 Cours Am Mehlmarkt keine Aenverung. Mehl Nr. l 41, Nr. 2 39, Nr. 3
JL 33, Nr. 4 JL 29, Nr. 5 JL 23. Roggenmehl °/t t Berliner Marke) JL 23 50, do. 1 (Berliner Marke) JL 21.5"—22, do. II (Berliner Marke) jl 16.5"— 17.50. Weizen effektiv hiesiger ab Babnhof hier JL 223/4 — 23, ab unserer Umgegend JL 22 — 22.50, do. fremder je nach Qualität JL 21—23, Roggen, je nach Qualität JL 13—15.50, Gerste JL 16—18.—, Hafer X 14.50-16.25, Kohlsamen JL 23^-24—, Erbsen JL 19-27, Wicken JL 14-16, Linsen JL 17-36, Bohnen, weiße, JL 19.50, Roggenkleie JL —, Weizenkleie, grobe und fein? JL —, Rüböl, Detail, JL 62. Stimmung ruhig. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offerirt: —. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 10.) Kilo.)
Frankfurt, 25. August. Der heutige Vichmarkt war gut befahren. Angetrieben waren ca 400 Ochsen und Stiere, 170 Kühe, 220 Kälber und 2"0 Hammel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. JL 67—68, 2. Qual. JL 62—64, Kühe und Rinder 1. Qual. JL• 60—62, 2. Qual. JL 54—56, Kälber 1 Qual. JL 53—55, 2. Qual. 48—50, Hämmel 1 Qual. JL 60—62. 2. Qual. JL 52—54 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine das Pfund zu 6*>
Versteigerung.
5569) An der neuen Aula werden am Mittwoch den 27. er., Nachmittags 2 Uhr,
eine Partie gebrauchte Schwemmziegel versteigert.
Gießen, den 25. August 1879.
W. Siepmann.
Allgemeiner Anzeiger.
Hectograph*
patmtirter Uervielsältigungsapparat (Reichspatent Ar. 5271), übertrifft alle billigeren Nachahmungen an Güte und Leistungsfähigkeit.
Jedes ächte Exemplar ist mit einer Messing-Schutzmarke K. & H. versehen, und werden Nachahmungen gerichtlich verfolgt.
Alleinige Niederlagen zu Originalpreisen bei
5386) H. Kühn. L. Wenzel.
Hiermit beehre mich den Eingang
Neuheiten in
Täglich frische Milch
5573) Marhtstraese I>. £1O.
Kaffee von JL 1 bis JL 1.60, gebrannten Kaffee von JL. 1.50 bis JL 1.85,
Raffinade in Broden u. Würfeln, sowie alle sonstige Specereiwaaren, empfiehlt billigst
5015)__Julius Wallach.
Forbacher Formziegeln, sowie gewöhnliche Dachziegeln empfiehlt (3520 Fr. Müller II.
Herbst- und Winterkleiderstotlen
ergebens^ anzuzeigen.
5515)
M. Kaan, Dorrn. S. Weimersheim.
Gute Steinkohlen.
5436) Prima Stück-, Hnabbel-, Nuss- und melirte Kohlen, in einzelnen Centnern, sowie in Waggon- lavungen liefert billigst
Cbr. MftJler, Neuenweg 200, ____________________bei Herrn Pb Schlatter.________ Englische Dampf-Dreschmaschinen u. l'oromobilcit von Ciayton und Shuttle worth.
Nahezu 700 compl. Garnituren wurden von mir verkauft.
Sofortige Lieferung franco jeder Eisenbahnstation, Probezeit, Garantie, Zahlunaserleichterungen.
Ausführliche illustr. Cataloge auf Anfragen gratis franco. (5340 Heinrich Lanz in Mannheim.


