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Maurerarbeit, veranschl.
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Brechen und Liefern
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Görlach.
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Zimmerarbeit, Dachdeckerarbett, Schreinerarbett, Schlofserarbett, Weißbtnderarbeit,
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gute 2spännige Chaise, noch neues Clavier, dto- altes, neues Sopha, neuen poltrten Kleiderschrank, polirten runden Tisch, polirte Commode,
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Linsen,
Salz (Nauheimer), Petroleum, Thran, Rüböl, geschälte Gerste, Nudeln, Reis und
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100 cbm Mauersteinen, veranschlagt zu . . .
Gießen, 22. Septb. Die Nacht vom Samstag zum Sonntag war eine recht lebhafte zu nennen. Zahlreiche Ruhestörer wurden von der Scüutzmannschaft beruhigt. Nur bei einem gelang dieses absolut nicht und mußte derselbe in der Sandgasie Quartier nehmen.
— Eine alte Frau von auswärts, eine Gewohnheits»Knciperin, erregte gestern Nachmittag ein solches Aufsehen in der Marktstraße, daß sie polizeilich sistirt werden mußte.
— In einer Restauration in der Reustadt fanv gestern Abend eine lebhafte Keilerei statt wobei Blut floß. Die Schutzmannschaft mußte tntervenircn und verhaftete dieselbe einen der Excedenten.
— Zwei Handwerksburschen, welche gemeinschaftlich gestern in der Stadt herumkneipten wanderten selbander die Frankfurter Straße nach Klein-Linden zu Am Vtaduct angelangt, teilten sich beide dermaßen, daß der eine „Feuer" schrie. Ein herzueilender Arbeiter fand den einen auf dem anderen knieend und dabet beschäftigt, tüchtig zuzuhauen, was auch so gründlich gelang, daß der unten Liegende fast keinem Menschen mehr ähnlich sah. Beide wurden nun nach der Stadt und in Arrest verbracht.
— Heute Morgen wurde ein Bursche, welcher seinem Herrn Geld unterschlagen, verhaftet.
— Eine theure Fahrt machten vorige Woche 3 Damen, welche hier vom Bahnhofe nach verschiedenen Hotels fuhren, ohne daß ihnen die besten Zimmer gut genug waren. Unterwegs hatten sie das Malheur, den Oval-Spiegel des Hotelwagens zu zerbrechen und am Cnve ihrer Rundfahrt, welche noch billig angerechnet war, lief die Rechnung dennoch arg in die Kreuzer, ohne daß sie ein Quartier hatten.
— Den Diebstahl im Einhorn betreffend, welchen wir in letzter Nr. berührten, gehr uns von dem betreffenden Hausknechte berichtigend die Mittheilung zu, daß der muthmaßliche Dieb nicht gegen 4 Uhr, sondern bereits um </23 zu ihm gekommen sei und in ganz vertrauenerweckender Weise mit ihm seine Kosten verrechnet habe. Daß er gewaltsam die Thür zu öffnen versucht, könne nicht bestimmt behauptet werden. (Unsere Bemerkung zu diesem Falle wird somit hinfällig.)
— Das electrische Licht, welches am Samstag und Sonntag Abend in Wenzels Saalbau leuchten sollte, befriedigte das Publikum nicht. Ein paar Minuten brannte es und zwar recht rein und schön, dann versagten aber die Electro - Motoren den Dienst. Dieselben liefen sich warm und mit der Beleuchtung war es fertig. Wodurch solches geschehen konnte, werden wir vielleicht erfahren und dann mittheilen. Wir denken, daß die Firma Greb & Co. uns darüber Auskunft geben wird, emestheils in ihrem Interesse und anderentheils in demjenigen des G rtenbesitzers, welchen an diesem Nichtgelingen keine Schuld trifft.
teilen berüBen. - [tt dahin, daß bie Hebels unb ber lube biejen Ersch e der Bmzahluiu Jlffflnb ein bauern» 'iner vollkommene 1 33 Jahren ohne
Obflversteigerung.
Freitag den 26. September, von Morgens 9 Uhr an, soll das hiesige Gemeindeobst, bestehend in Aepfeln und Birnen, versteigert werden.
Eberstadt, am 19. Septbr. 1879. Großh. Bürgermeisterei Eberstadt.
ca. 300 Stück Mehlsäcke,
1 Parthie Zinngeschirr,
1 Butterleier,
einige Bettladen (ein- und zweischläfrig), Backtröge und etliche Kisten, Tische, Bänke und sonstiges Hausgeräthe.
Laubach, am 17. September 1879.
6151) Gg. Phil. Schillinger.
Vermischtes.
Büdingen, 18. Septbr. Das Gewitter, welches in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag wüthete, hat m unserer Gegend an verschiedenen Orten Schaden angerichtet und leider auch Mensckenleben gefordert. In Stockheim hat der Blitz die Scheuer einer Wittwe in Brand gesteckt und in wenigen Stunden war dieselbe, sammt deren unversichertem Inhalt, ein Raub der Flammen. Gleichzeitig hatte der Blitz in Heegheim in eine zum fürstlichen Pachthofe gehörige Scheuer eingeschlagendieselbe und ein Stall brannten ab. Beim Einstürzen einer Brandmauer wurden 5 Männer zum Thetl sehr schwer verwundet. Leider erfahren wir soeben, daß einer derselben bereits gestorben und zwei andere sollen sehr bedenklich darnieder liegen. Das Vieh konnte gerettet werden. ____________________________________
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von hochgeschätzter cks Wiener Besuch den Staatsmänner üsch'österreichischen es durchaus falsche faraf/tr -eizulegen. ner [fritbtii ehrlich welcher knirschend o.
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A. Fangmann
Versteigerung u. Submission.
Donnerstag den 23. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden dahier zur alsbaldigen Lieferung öffentlich versteigert:
1. 80,000 Kilo Kartoffeln und
2. 400 Kilo Zwiebeln.
Sodann werden:
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28 Köpfe zählende eine energische A- Papiere, welche fielen in die Händ, Emilie unb Tesch Laster Prinz M- B am Bahnhofe an- n Grafen AndrH tnilie und Gefolge, i Imperial Agaven, „rimdm w
Lokales.
Gießen, 22. Septbr. Der Oberhessische Verein für Localgeschichte veranstaltete gestern dnen Ausflua nach Jlbenstadt-Kaichen, an dem sich auch auswärtige Mitglieder, die Lerren Kammerdireetor Justizrath Geyger, Kammerrath Fresenius in Assenheim, Kammer- u’ 8t. Lttigtm. Der galt d«,°w°hl >i°ch ihrer
Bauart wie inneren Ausstattung intereffanten Kirche zu Ilbenstadt worauf sich der Verein nack einer kurzen Besichtigung des ehemaligen Jlbenstadter Klosters nach Katchen begab, um zunächst das etwa 1/4 Stunde von da prachtvoll gelegene ehemalige Kloster Naumburg in Augenschein zu nehmen. Gegen 1 Uhr zurückgekehrt, vereinigten sich die Theilnehmer zu einem gemeinsamen Mittagsmahl in der Hill'schen Gastwirthschaft, das allgemein als vorzüglich anerkannt wurde Um V?3 Uhr wurde dem Hauptzwecke des Ausflugs naher gerückt, indem der Verein mch der altehrwürdigen Stätte des ehemaligen Freigerichts der Grafschaft Katchen hmousgtng. fsier anoelanat hielt der Präsident des Vereins, Herr Prof. Dr. Gareis, einen höchst in- fereffanten und belehrenden, etwa ^stündigen Vortrag über die Entstehung und Thätigkeit des Kaichener Freigerichts unter der peinlichen Gerichtsordnung Carl s V., "klarte es als eine Heilige Pflicht der Gemeinde Kaichen, die uns aus alter Zelt überlieferten Ueber^ste des Freigerichts vor'weiterem Verfall zu bewahren und schloß endlich mit einem Hoch auf Se. Ma;, den Kaisir und Se. Königliche Hoheit den Großherzog, in das d e mehrere Hundert betragenden Zu- börer mit Begeisterung einstimmten. Herr Pfarrer Fertsch sprach hierauf im Namen der Gemeinde Kaicben dem Redner seinen Dank aus, welchem er mit allen Anwesenden durch ein Hoch auf den Redner weiteren Ausdruck verlieh. _ ,
Hoffen wir, daß Herr Profeffor Garets, dem vielseitig ausgesprochenen Wunsche nach- rommend, seine Rede durch den Druck veröffentlichen und so auch weiteren Kreisen zugänglich machen werde. ___________ ____
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«fchlossenen Orten und auf dem flachen Lande erweist sich noch als das geeignetste Mitt l den Wucher, wenn auch nicht ganz zu beseitigen o doch wenigstens bald wesent- lick einzuschränken. Soll dieses Mittel seine volle Wirk, amkett entwickeln so ist es unbedma nothwendig, daß die Vorschußkassen in Hmkunff von Letten des Staates mi äußerster Schonung behandelt und nicht, wie dies leider nur so hauftg sowohl tn Oberösterreich, als auch in anderen Provinzen des Reiches geschieht, lediglich als Steuer- obiect behandelt und mit Lasten aller Art direct so überbürdet werden daß ,eme gedeihliche Entwicklung ja selbst die dauernde Erhaltung derselben nicht möglich ist. Werden auch ferner diese so gemeinnützig wirkenden Factoren der Association m ihrer Existenz und Wirksamkeit bedroht sein und in Folge der unerschwmglichen Steuerleistung zur Auflösung genöthigt werden, so bleibt freilich nur der Wucherer der einzige Rathgeber für die kleinen Landwirthe und Gewerbetreibenden zu welchem man immer wieder, selbst wenn man den schließlichen Ruin vor Augen sieht,-Zuflucht nimmt, weil er der Giiniae ist, welcher in der augenblicklichen Verlegenheit Abhilfe verschafft.
^Möchte dock auck in Deutschland, namentlich in Preußen, den Mahnungen. Die Wirksamkeit unserer Creditgenossenschaften auf jede fördern und sie mcht
als bloße Steuerobjecte" zu behandeln, von den Regierungen mehr als bisher Rechnung getragen werden! Dr. Schulze-Delitzsch.
Dienstag den 30. d. M., Vormittags um 101/2 Uhr, zur Lieferung von Anfangs Januar 1880 bis Ende März 1881 im Submissionswege vergeben: 2500 Kilo weiße Bohnen, Erbsen (Victoria),
Braunschm. Cervelatwurst, Gothaer Schinken,
im Gewicht von 2, 4 und 6 Pfd., Blasenschinken, zart und wenig gesalzen,
Braunschweiger geräucherte Lebermurst,
ächte Ucronescr Salami, Rindfleisch-Wurst, gekochte gan;cOchsen?ungen
in Büchsen, * , . c nur von der
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Carl Schwaab’a
Delicatcffcn-Haudlung.
Gebrannten Kaffee stets frisch in bekannter guter Qualität ä Pfd. JL 1 20, 1.40, 1.60. 1.80 1 empfiehlt (5123
W. Heuser, vorm. F. Bieler.
Versteigerung von Bauarbeiten. Dienstag den 23. Sept. I. I.,
Vormittags 11 Uhr, werden bei Herrn Gastwirth Schäfer zu Hermannstetn nachstehende Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung der Freiherr!, von Schenkffchen Hofguts- gebäude zu Hermannstetn unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich versteigert:
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Submission.
Die Arbeiten zur Erbauung einer Brücke mit eisernem Oberbau über die Treisbach, Gemarkung Treisbach, Kreis Marburg, sollen auf dem Submissionswege vergeben werden und zwar:
1) Erd- u. Maurerarbeiten, inel. Material, veranschlagt zu 3048,80 «X
2) Lieferung u. Aufstellung deS Oberbaues mit Stellung der zugehörigen Zimmerarbeit, veranschlagt zu 1852,62
3) Die Anstreicherarbeit, veranschlagt zu 76,55 Jt.
Termin, bis zu welchem die Offerten einzureichen sind, ist auf den 26. d. M., Vormittaqs 10 Uhr, bestimmt.
Zeichnungen, Kostenanschlag und Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten ein,»sehen.
Marburg, den 16. Scpt. tsvy.
Der ständische Baumeister: 6046) Brüning.
„ 1000 „ gedörrte Zwetschen.
Die unter pos. 1, 2, 3, 4 und 5 aufgeführten Gegenstände werden einzeln, diejenigen unter 6 und 7 und unter 8 bis 11 aber zusammen vergehen.
Bedingungen und Proben find täglich von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Nachmittags auf dem Bureau der unterzeichneten Direction einzusehen, (von Hülsenfrüchten sind Proben vorzulegen.)
Lieferungslustige werden ersucht, ihre Submissionen bis zum 30. d. M-, Bormittags 10i/2 Uhr, in den vor dem Directionsbureau aufgehängten Submissionskasten verschloffen einzulegen.
Marienschloß, den 15. September 1879.
Großherzogliche Landeszuchthaus - Direction.
Seriba.
Liefern von Steinplatten, veranschlagt zu ... 200 —
Liefern von ca. 80 Bütten
Kalk, veranschlagt zu . . 200 —
Liefern von ca. 80 cbm
Sand, veranschlagt zu . 80 —
Die Freiherr!, v. Schenk'sche 6067) Bauverwaltung.
Mittwoch den 24. Septbr.,
Nachmittags 2 Uhr,
soll die Ernte von 2 Ackern, bestehend in Hafer (derselbe ist schon geschnitten), Kartoffeln und Dickwurz, versteigert werden. Zusammenkunft auf der Lahnbrücke.
Gießen, den 22. September 1879. Großh. Ortsgericht Gießen.
6157)_____Müller._________
V ersteigerung.
Mittwoch den 24. d. M.,
Vormittags 9 Uhr anfangend, läßt der Unterzeichnete in seiner Wohnung folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigern,
Fettvieh- Verstergerung.
Mittwoch den 1. Oktober,
Nachmittags V21 Uhr, sollen auf der Oeconomie Louisenlust bei Hirzenhetn 50 Stück schwere, fette Rinder öffentlich meistbietend versteigert werden.
Die Gräfl. Stolb. Gutsvermaltung. 6141) I. Emrich.
6065) Das Grummetgras von mehreren Wiesen hat zu verkaufen. Heinv. AdMNl.
6062) Eine fasteneue^Mahagonikommode ist zu verkaufen. H. Werner.
Ieikgeöotenes.
6147) Gnmmiplatten, -Schläuche und -Einlagen billigst bei
__Ehr. Horeyseck.
Aechte ital. Maecaroni, ächte ital. Parmefankäfe, ächte Deronefer Salami, ächtes Nizzaer Olivenöl, direct bezogen, in vorzüglichster Qualität 6160 bei Carl Schwaab.
6150) Fetten, gelben, schnittreifen Limburger Kase^Pst. 38Pfg.^ in Kisten ä 9 Pfd. Netto (3 Kisten 60 H billiger) zollfrei und franko gegen Postnachnahme; oder ab hier in Kisten ä 36 Pfd. pr. Pfd. 28 3 Kist. pr. Pfd 26
Verpackung gratis. Nichtconvenirende Qualitäten nehme gegen Nachnahme zurück.
A. U. Mohr, Ottenfen, (Holstein).


