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Bingen.

in

Darmstadt.

in

Gießen.

in

Mainz.

sowie

Worms.

Vereins und

Ludwig Bernet

Oberbergrath Pfannmüller und

Commerzienrath Blumenthal

Geh. Baurath Dr. v. Ritgen, Vorsitzender des Lokalgewerbe­vereins und

M. Hombcrger, Vorsitzender der Großh. Handelskammer

L. Reuleaux, Commerzienrath und Präsident der Großh. Handelskammer und

I. Dietrich, Präsident des Lokalgewerbevereins

H. Jochem, Instrumentenmacher und

G. Muth, Decorationsmaler

Igen in den Vorder- unb insofern bit hoch zu preisen, weil len und Eifersucht m üchle, welche von (en j lariftr Legierung ein-; oaj [ftfrß pohenlohr m; langt bai kreich bleibt und die z lernt IwM bttoitibtn 6ntro«

als in Wien, wo bai

vorgeschlagen und zu Comitemttgliedern ernannt worden.

Bei der im Augenblick über die Ausstellungsangelegenheit eingetretenen Ruhe könnte man fast glauben, die Sache schlafe, dem ist aber nickt so. Die verschiedenen Comites sind nun mit den Vorarbeiten für die Ausstellung aufs Eifrigste beschäftigt. Generalcomite-, Vorstands­und Commissions-Sitzungen reichen einander die Hände und die einzelnen Mitglieder derselben entwickeln eine nicht genug anzuerkennende Thätigkett um das Unternehmen so viel wie möglich zu fördern. Den ersten Angriff hatte das Redactionscomite, das gleich nach seiner Constitui- rung sich mit Ausarbeitung der Ausstellungsordnuna, mit dem Entwurf einer Gruppeneinthetlung und eines definitiven Anmeldebogcns, in welchem jeder Aussteller seinen besonderen Wünschen Ausdruck geben kann, und den für die verschiedenen Zeitungen bestimmten Ankündigungen befaßte, so daß diese in den nächsten acht Tagen gedruckt und zur Post befördert waren, was aber nur mit außergewöhnlicher Anstrengung der Bürcaubeamten zu ermöglichen war. Während sich das Redactionscomite in dieser Weise der ersten der ihm gestellten Aufgaben entledigte, befaßte sich das Baucomite mit dem Nivellement des Ausstellungsplatzes und ist jetzt mit dem Entwurf des Bauplans und der inneren Etntheilung der Ausstellungs-Halle beschäftigt. Das Finanz- comite befaßte sich zunächst mit der Beschaffung der Mittel für die nächsten unvermeidlichen Ausgaben und ist jetzt in Berathung über die Einrichtung der Verloosung begriffen. Auch das Ausstellungscomite, dessen eigentliche Thätigkeit erst nach Fertigstellung des Gebäudes und beim Eintreffen der auszustellenden Gegenstände beginnt, hält fortwährend vorbereitende Sitzungen um demnächst, wenn der Zeitpunkt herankommt, der ihm gestellten Aufgabe rasch und entschieden gerecht werden zu können.

Wenn, wie hieraus ersichtlich, das Comite es an nichts fehlen läßt, um das rasche Zustandekommen der Ausstellung nach allen Selten zu fördern, wie dies bei der Kürze der Zeit unumgänglich nothwendig ist, so darf aber auch Seitens der angemeldcten Aussteller, sowie allen denjenigen Industriellen, welche sich noch an der Ausstellung betheiligen wollen und nock- gar nicht angeme.det haben erwartet werden, daß sie ihre definitiven Anmeldungen umgehend etnscnden und auch dadurch ihrerseits mit zu dem Gelingen des viel Zett und Arbeit in «n- spruck nehmenden Unternehmens beitragen.^^_________

an der Erfüllung seiner Obliegenheit, an den Reichstags-Verhandlungen theilzunehmen, toer» hindert werden dürfe. Es heißt, die nationalliberale, die Fortschrittspartei, das Centrum und die deutsche Reichspartei werden für beide Sätze des Antrags stimmen; dem ersten Satz würden auch die Deutsch-Conservativen zustimmen.

Fortsetzung der Wahl des Reichstags-Vorstandes. Wahl des zweiten Vicepräsidenten. Anwesend sind 222 Abgeordnete. Abgegeben werden 168 Stimmen; hiervon erhalten Fürst Hohenlohe-Langenburg 82, Lucius 79, Hänel 6, Frankenstein 1 Stimme. Es ist in Folge dessen eine engere Wahl zwischen den genannten 4 Abgeordneten nothwendig, wobei von 18k abgegebenen Stimmen Fürst Hohenlohe-Langenburg 106, Lucius 79, Frankenstein 1 und Hänel 2 erhalten. Fürst Hohenlohe Langenburg ist somit gewählt. Zu Schriftführern werden per Acclamation gewählt Graf Kleist, Bernards, Thilo, Eysoldt, Freiherr v. Soden, Blum, Weigel und v. Mtnnigcrode. Der Gesammtvorstand ist somit constttutrt. Zur Verhandlung gelangt sodann das Schreiben des Grafen zu Stolberg, betreffend die Verfolgung des Abg. Fritzsche. Der Präsident verlieft ein zweites Schreiben des Grafen zu Stolberg, worin auch gegen den Socialisten Hasselmann die Genehmigung zur Verfolgung nachgesucht wird. Das Haus beschließt, die Berathung der beiden Schreiben auf morgen zu vertagen und verweist schließlich den Entwurf einer Gebührenordnung für die Rechtsanwälte an eine Commission von 21 Mitgliedern. Nächste Sitzung morgen Mittag 1 Uhr.

Kairo, 18. Februar. In Folge der Reducttonen im Budget sammel­ten sich heute entlasiene Osficiere vor dem Hotel des Finanzmtntsters an und verlangten die Zahlung ihres rückständigen Soldes, indem sie zugleich gegen die Reduction des Armeebestandes protestirten. Dieselben drangen in das Minister-Hotel ein; Minister Wilson und Nubar Pascha wurden tnsultirt. Noch ehe die herbeigerufenen Truppen eintrasen, zerstreuten sich die Demon­stranten, von denen mehrere verhaftet sind. Der Khedtve und die Consuln befanden sich während der Kundgebung im Finanzministerium. Das Hotel Nubar Paschas war ebenfalls von unzufriedenen Osficieren umringt, bis Trup­pen dieselben zerstreuten.

Wien, 19. Februar. Die Kaiserin reist heute Abend um 9 Uhr nach Irland ab. DieWiener Ztg." veröffentlicht die provisorische Handels- Convention mit Frankreich.

Bukarest, 18. Februar. Der Obersanitätsrath beschloß, übereinstim­mend mit den ungarischen Sanitäts-Delegirten, daß ein Pestcordon diesseits der Donau gezogen werde. Man glaubt, die Differenz zwischen Rußland und Rumänien wegen des Forts Arab-Tabia werde durch gütliches Ueberein- kommen beglichen werden.

Kairo, 18. Februar. An der gemeldeten Ruhestörung nahmen gegen 400 ohne Sold verabschiedete Officiere Thetl. Der Khedive, welcher herbeige­eilt war, forderte wiederholt, aber vergeblich zur Ruhe auf und wurde selbst insultirt. Die Leibgarde des Khedive trieb die Ruhestörer' fort. Nubar Prschi und zwei Diener des Khedtve wurden verwundet.

Türkei.

Konstantinopel, 17. Februar. Zwischen der Pforte und der briti­schen Botschaft werden Verhandlungen gepflogen über eine Convention betreffs Verhinderung der Einführung von afrikanischen Sklaven in die Türkei und des gegenseitigen Rechtes der Untersuchung verdächtiger Schiffe. Die Inter- nationale Commission zu Philippopel erledigte fast 5 Capitel des Organisa- Uonsstatuts für Ostrumelien; der franzSstsche Comiwffar legte den Entwurf des Capitels 6 vor, welches von der administrativen Einthetlung handelt.

Amerika.

Washington, 17. Februar. Schatzsecretär Sherman hat wettere 20 Millionen Bonds zur Einlösung elnberufen. Die Verzinsung derselben wird vom 17. Mat an eingestellt.

Theater.

Donnerstag den 20. Februar kommt an unserer Bühne ,Die Waise von Lowood" zur Aufführung. Die Titelrolle wird von Frau Alberti und Lord Rochester von Herrn Alberti gespielt! Wir hoffen, daß auch diese Vorstellung keinen Vergleich mit denfrüheren" Auffassungen dieses Stückes zu scheuen hat, denn obige Besetzung bürgt für einen genußreichen Abend! Ueber die geradezu brillante Aufführung vonEpidemisch" nächstens. P.

bm Berliner Vertrage, wie heute schon Jedermann weiß, nebst anderen Mächten unsere Monarchie zur Okkupation angeeifert hat. Soviel ich weiß, kennt man in Frankreich die Ge­sinnungen der österreichisch-ungarischen Monarchie Frankreich gegenüber viel besser, als daß bei den Franzosen selbst Verdacht entstehen könnte. Ich weiß, daß die Männer der französischen Republik es schwerlich Übelnehmen werden, wenn aus dem Vertrage eine Stipulation weggelassen -Wirb welche seiner Zeit weder Frankreich, noch Deutschland, Oesterreichs und Dänemarks, sondern direkt und persönlich des damals die Rolle des Vermittlers spielenden Napoleons III. Wunsch war. (Zustimmung rechts ) Was die Frage betrifft, ob keine geheime Abmachung vorhanden, so glaube ich, diese Frage gehört zu der Klasse derjenigen, auf die man keine Ant­wort zu erwarten pflegt und wenn man solche erwartet, pflegt man sie nicht zu glauben. Warum? entweder exiftirt ein solcher Vertrag, oder nicht. In beiden Fällen hat noch kein Minister des Aeußern einen solchen mitgetheilt; um so weniger kann ich dies thun, der ich kein Minister des Aeußern bin. Würde auch die Regierung erklären, daß fein geheimer Vertrag exiftirt so wäre gewiß die Antwort darauf, daß, wenn auch ein solcher vorhanden, die Regie- Fvng ihn doch nicht mittheilen würde und so konnte immer vorausgesetzt werden, daß ein solcher vorhanden. Was die Unterbreitung des Vertrages betrifft, so habe ich schon erklärt, daß der Vertrag, wie dies seit dem Jahre 1867 mit allen keine Verpflichtung oder Belastung enthaltenden Verträgen geschieht, im Amtsblatte veröffentlicht werden wird. Bevor ich das Haus ersucke, meine Aufklärungen zur Kenntniß zu nehmen, bitte ich allen hier erwähnten -weltbürqerlichen Ideen gegenüber zu erwägen, ob gerade die österr. Monarchie, speciell Ungarn «s ist in deren Interesse die Aufrechterhaltung des Prinzips des Plebicits nach Volksstammen liegt ?' (Lebhafte Zustimmung rechts.) Ich glaube nickt, und da auch dieser Gesichtspunkt die Annulliruna der fraglichen Klausel rechtfertigt, ersuche ich das Haus, meine Antwort zur Kenntniß zu nehmen. Nach einigen Bemerkungen Helfy's und Pazmandy's und einigen Gegenbemerkungen Tisza's wird die Antwort zur Kenntniß genommen.

England.

London, 16. Februar. Die eingclangte Nachricht von einem Siege der englischen Truppen über die Zulus wirkt beruhigend. Obwohl ihre mili­tärische Bedeutung noch nicht recht ersichtlich ist, scheint doch wenigstens die Besorgniß wegen augenblicklichen UebergewichtS der Zulus und der Gefährdung der Sicherheit der Colonie beseitigt.

Rußland.

Petersburg. DieSt. Petersb. Ztg." theilt ein Gespräch mit, welches einer ihrer Correspondenten mit dem Grafen Loris-Melikoff vor deffen Abreise in das Pestgebiet geführt hat. Auf die Frage, ob Wetlianka verbrannt werden würde, antwortete der General:Ich werde alles verbrennen, Brü­derchen, was nur nöchig, keine Hütte mehr, keine weniger. Zu allererst aber weide ich zwei, drei Beamte wegen der Gemeinheiten, die dort geschehen, er­schießen lassen. . . . Krankheit hin. Krankheit her, mir machen aber die öco- no mischen und politischen Fragen Sorge. ... Die Zukunft liegt in Gottes Hand, für Eines verbürge ich meine ganze Seele will ich in jenes Werk hineinlegen, welches mir anvertraut worden ist. Zn Zarizin hatte ein Berichterstatter derNeuen Zett" gleichfalls eine Unterredung mit dem Ge­neral Lorrs-Melikoff, in welcher ihm dieser u. A. folgende intereffante Mitthei- lung machte:Im vergangenen Winter starben in meiner Armee täglich gegen 20 Mann mit Drüsengeschwülsten, aber die Aerzte gaben nicht zu, daß es die Pest sei- Jetzt werden wir bald zuverlässig erfahren, was für eine Seuche h>er herrscht. Aber was es auch sein möge, tedenfalls wird es von größtem Nutzen für das Land sein, wenn cs gesäubert wird. Längs des ganzen Weges, den ich zurücklegte, habe ich überall Schmutz gesehen und Schmutz ist die Pflanzstätte jeder Seuche." Wie demB-rl. Börsen-Courier" mit- gethellt wird, sind am 14. d. die Moskauer Z-itungen zum großen Theil wegen der Nachrichten, die sie über die Pest gebracht haben, mit Beschlag belegt worden.

Telegraphische Depeschen.

Wagner'« telcgr. «orresponben,-Bureau.

Wie», 18. Februar. DieWiener Ztg." veröffentlicht den Staats­vertrag zwischen Oesterreich - Ungarn und Deutschland wegen Aufhebung des Art. 5 des Prager Friedens.

London, 18. Februar. Beaconsfield ist unpäßlich. Die Regierung berief Lord Napier of Magdala nach London; derselbe ist gestern hier ange- komwen; es verlautet, er sei zum Obercommandanten der Truppen im Cap- tand ausersehen. In der Grafschast Cork wurde der Homeruler Colthurst mit 6130 Stimmen Majorität tn's Unterhaus gewählt. Der Großherzog von Heffen und die Großherzogliche Familie kehren am 27. d. nach Darmstadt )UrÜ<£ Skrtin, 18. Februar. DerReichs-Anz." meldet die Ernennung des Unterstaatssecretärs Bitter zum Vorsitzenden der aus Grund des Socialisten- gesetzes gebildeten Reichscommission.

_ I» dem Befinden des hier erkrankten Feldmarschalls Grafen Roon ist eine erhebliche Besserung eingetreten.

Petersburg, 18. Februar. Anläßlich des Friedcnsschluffes mit der Türket fand am Sonntag Parade und Gottesdienst im Wtnterpalals statt. An der ersteren nahmen ausschließlich Repräsentanten der Gartetruppen und solcher Truppen des Petersburger Militäidtstrictes Theil, welche an dem letzten Kriege betheiligt waren. Der Kaiser schritt in Begleitung der Großfürsten und der Prinzen von Bayern und Baden die Reihen der Truppen entlang, ieden Truppentheil begrüßend, während die Musik die Nationalhymne spielte. Nach der Parade begab sich der Kaiser nach der Palaiskirche woselbst Metro- voltt Isidor das Manifest des Kaisers anläßlich deö Friedensschluffes verlas; dieraus wurde der Dankgottesdienst gehalten. Beim Absingen des Tedeums wurden von der Petersau auf der Peter-Paulsfestung 101 Kanonenschüffe abgefemrd s,bru. jMAStag. Abgeordneter Lasker stellt In Bezug auf die nach- gefucht, Genehmigung des Reichstags zur g-richtitch-n V.rs-lgung desi Abg. Lristiche den Antvaa- 11 bleie tocnebmiaunfi zu versagen; 2) zu erklären, daß der Reichstag den § 28 des Soctattstengesetzes nicht in dem Sinnt auffaßt, daß ein Mitglied durch polizeiliche Ausweisung

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Folge dessen die Herren:

I. Arnold, Maurermeister und Vorsitzender des Lokalgewerbe-

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Lokales.

Wteßen, 19. Februar Der O b er h essi s ch e Verein für Loealgeschichte ver­teilt soeben gratis an seine Mitglieder ein Schriftchen:Geschichte und Beschreibung von Münzenberg in der Wetterau." Für Nichtmitglieder ist dasselbe in den Buch­handlungen k 60 zu haben. Das Schriftchen, 8°, 40 Seiten, verdankt feine Entstehung einem Ausfluge, den der Oberhessische Verein für Localgeschichte am 4. August 1878 nach Münzenberg veranstaltete, indem dabei von Mitgliedern des Vereins sowohl als insbesondere von Herrn Bürgermeister Jäger der Wunsch geäußert wurde, den vielen Besuchern Münzen­bergs .in handlicher Form eine kurze Uebersicht der Geschichte und Beschreibung Münzenbergs zu geben. Möge dasselbe freundliche Aufnahme bei den Lesern finden.

Die'Zahl der in der Woche vom 9. bis 15. Februar in hiesiger Stadt borge; fommcnen Todesfälle beträgt im Ganzen 8. Von 2 Kindern im ersten Lebensjahre starb eins an Krämpfen, das andere an Lebensschwäche. Ein Knabe von 8 Jahren erlag der Diphtheritis. Von erwachsenen Personen starben 2 an Lungenschwindsucht, eine an Lungenemphysem, eine an Schlagfluß, eine an Schlundverengerung (Krebs). G.

Vermischtes.

Lande« - Gewerbe - Ausstellung des GroßherzogthumS Heffen für 1879 in Offenbach a. M Nachdem die heiklige Platzfrage, welche unter der hiesigen Bürger­schaft so viel Staub aufgewirbelt, durch das anerkennenswerthe uneigennützige Entgegenkommen, mit welchem der Stadtvorstand dem Comite das für die Ausstellung in Aussicht genommene Terrain in der Anlage nächst der Frankfurter Chaussee, unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat, erledigt war, beschloß das Generalcomite, auf Vorschlag des Herrn Präsidenten, die Lokal­gewerbevereine der größeren Städten des Landes aufzufordern, je zwei Delegirte zu wählen und in Vorschlag zu bringen, welchen die Aufgabe zufalle, die Interessen der Aussteller aus ihren Kreisen zu wahren. Diesem Ersuchen wurde mit Bereitwilligkeit entsprochen und sind in