Einzelbild herunterladen

* durch "Aufschlag, ""hig

(35,9

Simmern mit

:an> Gerbode.

Zeigen.

N Nähen * Näheres KM-^gS.

Stelle -vwatzW Laden- Mmn richten Wetzlar. TailT Sicherheit zuleihm t (U97 d. Bl.

inbere Münzen reifen

Lmdenplah.

n Stühlen - tas Flechten rstüklen u.

rasch u. billiz lätiser, h Ltuhlmacher, ne$_B. 179.

Li.Mschttigm ^ick Kröll.

ä)t gesucht. Von M-__

n gereinigt, sowie Bälden des be?

billigen Preisen

t Franz) istadt, Laudgasse.

ie Schutz bietet gründliche Belehrung u. Hufe nciml. Se'chlechts leiblichen folgen

TieseS berühmte -»'.-den, der beüe ou beörden dmch mScrafi.r Lau- hienftt.'i B.W?

rauch in «nrv

bei Joseph Mraße 3o.

W schön und s-ub-r Mg'iMphMZ

odzi®, ,

'd auf (S1*

11 ercnict und 's" a gut-«/ -KrS l$sS äteted)«"1»'

15S. Dienstag den 8. Juli 1879.

Aichencr Anzeiger

AMM' Md AmtsM flr dm Kreis Gießen.

.»'-' "- ' " Preis viert sljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringeilohn.

Redac»»nSb«rea«r SLulstrah« B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.

»xpeditionsburkau: w , ------------ . .. ........

An die Großherzoglichen Ortsgerichte des Bezirks.

Wir müssen Sie an umgehende Einsendung der Bau- und Cullur-Veränderungsverzeichnisie erinnern.

Gießen den 7. Juli 1871. Großherzogliches Stcuer-Commtssariat Gießen.

' S ü f f c r t.

Bekanntmachung.

Der Handwerker Reinhard Kern der II. Werft-Division ist durch bestätigtes kriegsgerichtliches Erkenntniß vom 10. Juni 1879 m contumaciam für einen Deserteur erklärt und mit einer Geldstrafe von 150 «X belegt. ,

Wilhelmshaven. Kaiserliches Gericht der Marine-Station der Nordsee.

Gießen, am 4. Juli 1879. Betreffend: Alphabetisches Jnhaltsverzeichniß des Großherzoglichen Regierungsblatts von 18731877.

Das Großherzogliche Krcisamt Gießen

an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

In dem Großherzoglichen Staatsverlag ist dasAlphabetische Jnhaltsverzeichniß des Regierungblattes von 1873 bis 1877" zu dem Preise von 1 M. "Meneng mit dem Bemerken in Kenntniß, daß Bestellungen darauf bet uns zu machen sind, worauf Ihnen alsdann das Werk durch die

Buchhandlung des Großherzoglichen Staatsverlags zugehen wird.

vr. Boekmann. __________________________

Betreffend: Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen.

Der landwtrthschaftliche Beztrksverein Gießen wird , . . .

^ Samstag den 12. Juli l. I., Bormittags 10 Uhr, zu Hungen im Solmser Hofe eine Generalversammlung halten, zu welcher alle Mitglieder des Vereins und Freunde der Landwirthschaft, insbesondere die Herren Ortsvorstände und Lehrer eingeladen werden. a ,

v ö Tagesordnung:

1) Vorlage der Rechnung für 1878.

2) Beralhung des Voranschlags für 1879.

3) Berathung über folgende Fragen:

a. welche Futterkartoffeln haben sich im verfloffenen Jahre am besten bewahrt 4 b. ist es vortheilhaft, im Vereinsbeztrke Kälber zu mästen? -

c. über die Zweckmäßigkeit von landwirthschaftlichen Localvereinen und Abwechselung der Orte der Zusammenkunft; d. die Anlage einer Obstbaumschule für den ganzen Kreis.

4) Geschäftliche Mtttheilungen. _

Nach beendeter Generalversammlung findet ein gemeinsames einfaches Mittageffen im Solmser Hofe statt.

Die Herren Bürgermeister werden ersucht, den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Verews von dieser Einladung Kenntmß zu geben.

G testen den 4. Juli 1879. Der I. Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen.

p ' vr. Boekmann.

politisch

Deutschland.

Darmstadt, 3. Juli. Das am 30. Juni zu Berlin ausgegebene Reichs-Gesetzblatt Nr. 19 enthält:

(Nr. 1307.) Gesetz, öetr. die Sicherung der gemeinschaftlichen Zoll­grenze in den vom Zollgebiete ausgeschloffenen bremischen Gebietstheilen.

(Nr. 1308.) Verordnung über die Caution des Rendanten der Patentamtskaffe.

Darmstadt, 5. Juli. Das heute ausgegebene Großh. Regierungs­blatt Nr. 29 enthält das Gesetz, die Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben des Staates betreffend.

Darmstadt, 5. Juli. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht:

Am 24. Juni den Hauptsteueramts-Rendanten bei dem Hauptsteueramte Bingen, Karl Maria Gölz, in gleicher Dtensteigenschaft an das Hauptsteuer­amt Gießen, sowie den Hauptsteueramts-Rendanten bet dem Hauptsteueramte Gießen, Heinrich Wilhelm Stein, ebenfalls in gleicher Diensteigenschaft an das Hauptsteueramt Bingen zu versetzen;

an demselben Tage den Steueraufseher Christian Kemmer zum Pfand- meister bei dem Rentamts zu Gießen zu ernennen, sowie den Forstwarten der Forstwartei Gontershausen, Förster Johann Georg Seibel zu Haarhausen, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste in den Ruhestand zu versetzen.

Berlin, 5. Juli. Die Brausteuer-Commtsston des Reichstages, welche in der ersten Lesung den Satz für ungebrochenes Malz auf 2 Mk per Hecto- liter festgesetzt hatte, erhöhte in der heutigen zweiten Lesung auf den Antrag FeusteUs den Zoll auf 3 Mk., schlug also den Mittelweg ein, da die Vorlage 4 Mk. gefordert hatte.

EmS, 5. Juli. Se. Maj. der Kaiser machte gestern Nachmittag eine Spazierfahrt nach Nassau und besuchte Abends das Theater. Die Kur nimmt ihren regelmäßigen Fortgang.

er HheiI.

Berlin, 5. Juli. Reichstag. Tarifberathung. Bei Position 25 (Material- und Specereiwaaren) erklärt v. Benda, als Referent in der Commission habe er für die meisten Finanzzölle verschiedene Anträge auf Ermäßigung gestellt, welche sümmtlich abgelehnt worden seien. Im Interesse der Geschäftslage werde er Anstand nehmen, die Anträge zu wiederholen- Er sei aber genöthigt, nunmehr ohne Weiteres gegen die vorgeschlagenen Positionen zu stimmen. Er glaube mit dieser Klarlegung im In­teresse seiner selbst und der Mehrzahl seiner Freunde gehandelt zu haben, welche ebenso stimmen würden wie er. Darauf werden die Positionen a bis d (Bier, Branntwein, Hefe und Essig) ohne Debatte genehmigt. r rxrx. ,

Eine längere Debatte findet bei Pos. 25 e (Wein) statt. Abg. Wlnterer bean­tragt für Wein in Fässern 12 <X statt 24 Jt. festzusetzen. Bundes-Commissar Mayr erklärt sich gegen den Antrag. Delbrück und Richter (Hagen) bekämpfen die vorge­schlagenen Zölle. Zinn und Schröder (Friedland) befürworten die Commissions- Vorschläge. Die Position wird in der von der Commission vorgeschlagenen Fastung genehmigt. Die nächsten Positionen bis 1 werden nach unerheblicher Debatte unver­ändert genehmigt. Bei der Position m (Kaffee) bekämpfen v. Benda und Richter (Hagen) den Zoll, weil sie Kaffee als das beste Concurrenzmittel gegen Branntwein betrachten. Der Bundes-Commissär Mayr vertheidigt den Zoll. Bei der namentlichen Abstimmung wird der Kaffeezoll mit 174 gegen 97 Stimmen zu 40 angenommen, ebenso alle anderen Kaffeepositionen. t

Die Positionen f bis t (Salz) werden nach unerheblicher Debatte unverändert nach den Vorschlägen der Commission genehmigt. Die Zölle für Thee und Zucker werden unverändert genehmigt. Nachdem Nr. 25 erledigt ist, folgt Nr. 29 (Petroleum). Lasker erklärt sich gegen den Petroleumzoll, weil er vornehmlich die armen Klasien treffe, weil er ferner ein industrielles Hülfsmittel für die Hausindustrie darstelle. Der Redner kritisirt die ganze Steuerreform, welche darin gipfele, die breite Masse der unteren Volksklassen zu belasten, um die Besitzenden zu befreien. Das könne nur neue Verwirrung, neuen Unfrieden und neue Verbitterung erzeugen, v. Varnbuler tritt für den Petroleumzoll ein. Richter (Hagen) spricht sich in ähnlichem Sinne wie Lasker aus. Bundes-Commissar Mayr rechtfertigt den Petroleumzoll. Derselbe fei zur Durch­führung der Steuerreform unbedingt nothwendig Petroleum sei ein vorzügliches Steuerobject und verdiene entschieden den Vorzug vor anderen Beleuchtungsmaterialien, so namentlich vor Gas. v. Kardorff erklärt sich für den Petroleumzoll. An der weiteren Debatte betheiligen sich Sonnemann, Regierunas-Commissar Mayr, Schroder (Lippstadt) und nochmals Lasker. Schröder (Lippstadt) erklärt sich Ar den Zoll, Lasker gegen die Ausführungen Schröder's und v. Kardorff s. Zum Schluß spricht Bebel gegen den Zoll. Hierauf wird in namentlicher Abstimmung der Petroleum­zoll mit 171 gegen 92 Stimmen angenommen. Nächste Sitzung Montag nm 10 Uhr.