Der Vorstand.
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Der Vorstand.
Verantwortliche RedacttonA. S ch e y d a.
— SDnuf rurd Verlag der Brühl'sche» Nntv.-Dnukerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.
6290) Sonnenstraße B. 103 ist ein möb- lirtes Zimmer m. Cabinet, im 2. Stock, zu vermiethen.
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-um Alleinbewohncn per Anfang nächsten Jahres zu miethen oder zu kaufen gesucht. Näheres Kreuz Lit. B. 114. (6428
Gesangverein Eintracht»
Sonntag den 5. October 1879, Abends 8 Uhr: TA WZ - UNTERHALTUNG In Wenzel’s Garten.
ftarten d 1 JL sind zu haben bei den Herren Friseur Reuter und Weicker, Restaurateur Albold und den Vereinsmitgliedern. Es ladet hierzu ein
6391) Meine Wohnung befindet stch im Lindenhof (Lindenplatz).
Greissler,
Grosth. Gerichtsvollzieher.
4596J Das Flechten von Stroh- und Rohrstühlen, Anfertigen aller Gattungen von Stühlen wird prompt und reell ansgeführt von Philipp Henkel, Stuhlmacher, Tiefenw. 51, - Ein mit guten Zeugnissen ver- sehenes Dienstmädchen wird gesucht.
Näheres bei der Exped. b. Blits.
*1^) 2llte Herrenhüte werden zu
Damenhüten
fa?onirt. Neueste Formen zur Ansicht be- E Gail, Schulstraße.
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.Die gemrtnsa Ün der Zusammeiigi nen neuen Halt ge> ^ist So lautete jeichstage. Am i L -tadt des deutschen :f8 deutschen Reicher iunal verloren, aber Zitzung des preußi on dem rein deutsch Ltionale Seile der' Zorbedeutung sein, h Zairiotismus lebhaft iische Gefühl. Im E -ende Feier der Eröfs :tl Kaisers stand der illinen Leipziger Hr welcher die deutsche lusdruck findet, gedo 'n an dir Mitzen e noch nicht den D
So mögen die das Reichegerich *■ ie hohen Vorbilder, es Zechen für das leit Sunson betonte I hi Lerttauen auf dir Heitsgerichts in und ■m Einheit vor der -ie Wechselwirk hoch und heilig z tiechlsanwälten. Oolksmann und erst
Mit sreudiger 'chen Rechtspflege, manche Schwierigkei und Rechtsanwälte ^ben, und auch bi Dle Neuheit der Ve ^reichlich aufgew Rechtspflege aus de Zonale Bedeutun
eln gemeinsam Ä"S-S«I ttirb „S i"dnficht!Ich * Wntr politisch«
An unsere Mitbürger in Stadt und Land!
Gestattet, daß wir uns in einer uns alle nahe angehenden Angelegenheit mit einem freimüthigen Worte an Euch wenden.
Bei den von uns abgehaltenen Versammlungen und Besprechungen, an welchen sich ^Männer aus allen Ständen und Berufsarien betheiligten, ist es von allen Seiten, übereinstimmend anerkannt worden, daß der Sonntag mit seiner Ruhe, seiner feierlichen Stille, seiner Anregung zu innerer Sammlung, mit seiner geistigen und leiblichen Erfrischung ein unentbehrliches Bedürfniß und eine große Wohlthat sei.
Wie könnte das auch bezweifelt werden! Zu deutlich lehrt die Erfahrung, daß der arbeitende Mensch ohne eine regelmäßige wöchentliche Ausspannung von der Arbeit seine Kräfte vor der Zeit verbraucht. Dasselbe bezeugt die Wissenschaft. Angesehene Männer aus den verschiedensten Wiffenschaften haben nachgewiesen, welche segensreichen Folgen für die Gesundheit, für den Wohlstand, für das Familienleben, für die sittliche Tüchtigkeit eines Volkes eine gesunde Feier des Sonntags habe, welch' unersetzliche Verluste an diesen Gütern dagegen die Mißachtung des Sonntags unfehlbar mit sich führe. Dadurch erweist sich die alte Gottesordnung des wöchenlichen Ruhetages in i^er inneren Nothwendigkeit auch für die, welche eine religiöse Verpflichtung Z"r Feier des Sonntags nicht anerkennen.
Trotz dieser gewichtigen Zeugnisse für die Nothwendigkeit der Sonntagsfeier, trotzdem sie kaum ernstlich von Jemanden bestritten wird, wird doch unter, uns am Sonntage viel gearbeitet. Zahlreiche Handwerker machen wenigstens den Soimtagvormittag zum Werktag, der größte Theil unserer Läden ist den ganzen Sonntag über geöffnet.
Wir wollen mit diesen Worten keine Anklage erheben, zumal wir wohl wissen, daß es manche Industriezweige giebt, bei welchen der Natur ihres Betriebes nach die Arbeit nicht völlig unterbrochen werden kann. Vielmehr möchten wir unsere Stimme erheben zu Gunsten derer, welchen durch die bei uns allmählich eingebürgerten Gewohnheiten ohne unabwendbare Nothwendigkeit Sonntagsarbeit zugemuthet wird.
Durch die von uns angestellten Nachfragen konnten wir uns nämlich überzeugen, bafi bie überwiegende Zahl der Handwerker und Kaufleute die Sonntagsarbert als eine schwere Last empfindet. Aber die Ansprüche ihrer Kunden, des kaufenden Publikums nöthigen sie dazu. Sie ihrerseits müssen infolge helfen wiederum ihre Gesellen und Lehrlinge, ihre Gehilfen und I sn zur ^beit am Sonntag anhalten. So sind ganze Klassen der | evolkerung unter uns thatsächlich ihres Sonntags wider ihren Willen veraubt. Sie kommen weder zum Gottesdienst, noch können sie ihren Familien leben, sie müssen die so nöthige Erholung für Leib und Seele entweder ganz verkürzt" le lü^r^ ^nen doch an Dauer und innerem Gehalte bedenklich
... Wbr selbst die Wohlthat des Sonntags schätzen gelernt hat, dem kann es Nicht zweifelhaft fern, daß diesen ihres Sonntags Beraubten ein Unrecht und schere Unbill, geschieht und daß es Pflicht ist, hier Abhilfe zu schaffen. Es ist das Nicht )o schwer, als es vielleicht auf den ersten Blick erscheint. Ist
Nothstand nur erst allgemein anerkannt, so kann bei gutem durch gemeinsames Zusammenwirken ohne allzugroße Mühe Vieles zu seiner Abstellung gethan werden. Wir erlauben uns dafür folgende Vorschläge zu machen:
6478) Zwei kleine Logis zu Dmntetl)en. __ Mühlgasse D. 84.
6466) Eine Famtltenwohnung zu ver- mtelhcn bet
Georg Sticher, Marktstraßc.
6449) Ein Logis zu vermiethen. Dorr Ww., Schießgärren.
6442) Eine bequeme MansarbenwoH nung non 3 Zimmern mit »Zubehör an eme sttlle Familie zu vermiethen. 9
_ Ehr. Schopdach.
6434) Möblirtc Zimmer zu nermiethen. — __ _________ilßctnfaal.
, ,6^3) Em kleines Logis an eine eim -eine Person ober eine kleine Familie zu nermiethen. Jßtt fr. 113/
6125) Ein möbltrtes Zimmer zu ner- mtethen bei Chr. Retber am Kreuz.
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Die Fries'sche Brauerei, an der Lahn gelegen, welche sich auch zu jedem anderen Geschäftsbetriebe leicht einrichten läßt, ist Wohnung und Garten unter sehr günstigen Bedingungen zu nermieih.n coent. zu verkaufen Näheres bei (6052 ______________ I. Blitz.
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von
Carl Pietsch II.,
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Anstncken von Strümpfen u. Socken.
6007) hager
tn Wolle und Baumwolle,
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ein brauner langhaariger Hühner- hun ' auf den Namen Bruno hörend, mit weißer Brust, weißer Vorderpfote und dunklen Augen, welche verschieden gefärbt find. Dem Wiederbringer eine gute Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt.
6461) (5. Frank, Lit. A. Nr. 183.
Wit; Ä
yjwsjur * 'bÄiw
64a0) Ein tüchtiger Feuerschmied sucht dauernde Beschäftigung. Näheres bei der Exped. d. Bl.
6291) Ein möblirtes Zimmer per 1. Oct tober zu vermiethen. Asterweg A. 103.
6404) Freundliches, geräumiges Logis zu vermiethen.Tiefenweg C. 144.
5amiltenlogi5 zu vermiethen hm.c, k$CCCmbe<kobcr Wer un Himer- baufe des jDarrnftabter Hauses.
vermischte Anzeigen.
6344 ) Ein junger Mann, mit bescheidenen Ansprüchen, kann auf einem hiesigen Comptoir eine Commis-Stelle erhalten
Schriftliche Anerbietungen unter Nr 6344 besorgt die Exped. d. Bltts.
6210) Den höchsten Preis für Weizen, Roggen, Gerste und Hafer bezahlt L» Süß, Gießen.
Aerrnietyungen.
. 5685) Der mittlere Stock meines Hauses bestehend in 5 Zimmern, Küche, Keller :c. ist sofort zu vermiethen, und alsbald be- ziehbar. Balth, Strauch.
/-m57k972 £Än meinem Hause an d-r Lahn (Bahnhof) find 2 Zimmer, mit besonderem Eingang, mit ober ohne Möbel, zu oer- miethen. S. PaScoe, Seltersberg 32.
6006)^ Ein gut möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen bei E. Stückrath, Gartfelb.
6120) Ein freunblich möblirtes Zimmer Bf- Irnort zu vermiethen. Marburger- Sttaße Lit. A. 162.
6149) Eine Familienwohnung sofort zu vermiethen. Ga. Noll, Gärtner.
6190) Ein kleines Familien - Logis zu vermiethen unb am 15. Octbr. beziehbar. «hr. Roll III., Kanzleiberg B. 66.
6396) Eine Schlafstelle für einen Ar- beiter zu vermiethen. Linbenplatz A. 242.
6444) Ein Logis von 5 »Zimmern rc. zu vermiethen.
Earl Lange, Seltersweq 44.
2006) 5 Zimmer, Küche rc. im 1. Stocke, gleich beziehbar, zu vermiethen.
_ F- Zöller, Neustabt.
2174) Ein Logis im Freien, erster Stock, 4—o Zimmer mit Zubehör, sowie Theil am Garten zu vermiethen unb sofort drehbar. I. Jutzi.
41o4) In unserem Nebenhause ist ein Logis, bestehend aus brei Zimmern rc., zu vermiethen unb sogleich zu beziehen.
_________«fc ÄröU.
4670) Der zweite Stock meines Vorber- haufes ist per sofort anberweit zu oer- miethen H. Keck, Neuenweg ö. 177,
4942) Der zweite Stock meines Hauses 6 Zimmer unb aller sonstiger Zubehör, zu vermiethen. '
__Karl Bergmann, Gartfelb.
4963) Der britte Stock unseres Hauses ist per sofort zu vermiethen.
____________Gebr. Stamm.
5396) Zimmer mit Cabinet, parterre, unmöblirt, zu vermiethen.
_ Sonnenstraße B. 62.
5459) Ein Logis, bestehenb aus sechs geräumigen Zimmern nebst Zubehör, per 1. November zu vermiethen. Ebenso eine Werkstätte auf sofort.
A. Markus, Reichensanb 224
5419) In meinem Hause im Gartfelb ist ber erste Stock mit 6 Zimmern nebst Zubehör sofort zu vermiethen. __________________Bernhardt.
5653) Der mittlere Stock meines neuen Hauses, 6 Zimmer, ist zu vermiethen.
Th. Wode.
jedermann mache sich zum Grundsatz, seine Einrichtungen für den -sonntag ,o zu treffen, daß er Andere an der Feier ihres Sonntaas möglichst wenig störe. Dazu gehört U
Erstens, daß wir die Bestellungen bei unseren Handwerkern so | „
mst/'dafi wtt ttn Ätfi?/ll [inb/?en Sonntag zu Hilfe zu nehmen Güterbahichofs sind 2 Familienl^gis mit uno das; wir tm )iothfalle Geduld üben und uns bescheiden; abgeschlossenem Corribor unb je aus 5 Zim-
Zwestens, daß wir unsere Einkäufe bis zum Samstagabend beeudiaen *"ern nebst Zubehör bestehend zu vermie-
Letztercs geht besonders unsere Hausfrauen an, unb ^en unb aI§balb beziehbar, ckheres bei
daß es ihrem guten Willen gelingen werde, dafür Rath zu schaffen. 1 ---------------
meisten Arbeit muthen die Landleule aus den umliegenden Ortschaften unseren Kaufleuten am Sonntag zu. Zahlreiche Läden sind fast nur uni ibretnnllen geöffnet. Es scheint uns ein schreiender Widerspruch zu sein, daß, wahrend die L.andleute selbst auf ihren Sonntag noch etwas halten, sie die Kaufleute in der ötabt nöthigen, den Sonntag zu entheiligen.
Äusser den Kaufleuten und Handwerkern leiden aber unter diesen Sonntagsgeschäften die Dieustboten. Für sie möchten wir zuletzt auch noch em gutes Wort, vornehmlich bei den Hausfrauen einlegen, daß sie ihren Dienstboten am Sonntage so viel irgend möglich Ruhe zu Theil werden lassen, i__ _________________
»SXSÄÄSS für Armen- und Krankenpflege.
»XäfÄ S±» •• RAX*»
ap■ t Baur. O. Bergen, Gastechmker. I vielen Krankheitsfällen selbst den Sommer hindurch viel Notb aeberrfrhf
r sää
Grüneber'g, Rechner. Haas^Geometer^L einl9en Wochen wird auch unsere jäbillche Berloosung wseoer
I. Hainbach, »kaufmann Dr Hainebach. 3^Hgüstel^ Stadw"- T*rft.bun8 au* bniu stündlich durch^rb-i,-n
orbneter. Dr.Haucht. Zung,Lehrer. ÄftlSrttaÄ «tT
Dr. Kattenbusch, Professor. E. L. Kirsch, Rentner I ließen, den 1. O-tob.r 1879.
P G. Kullmaun, Landgerichtsrath. Lips, Mitprediger.'
Lober, Schuhmacher, v. Meibom, Oberförster i. P. Neunina
$fraD?cnrmtn 'J1“iCJlCV' Zeichenlehrer. Schlosser, Pfarrer. Schöner,' ifQrrotcar. Dr. Schürer, Professor. Dr. Seel, Pfarrer Stamm Vtaeliu8°"^>^ Steinberger, Wagnermeister. Dr. Lhacr, Professor'
Schulin,peetor. G. Weih. E. Windeckcr, Kaufmann.
0 Fabrikant. Gg. Wortmann, Bankvorstand. (6487
^EinHaüs —----


