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1.6.1879 Erstes Blatt
 
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tung des Lavastromes bedroht Ptedtmonte nicht, doch wird das Austreten des Cantara-Flusses in Folge von Stauung befürchtet. Die Lava ist 9 Kilometer von Linguagloffa entfernt.

Posen, 30. Mai. DiePos. Ztg." meldet: Ja dem Schubtner Kreise zwischen Bartschin und Labischin zeigten sich Schwärme von Wander- Heuschrecken, deren Flugrichtung nach dem Kreise Wongrowitz ging.

Breslau, 30. Mai. Eine Versammlung der liberalen Partei faßte folgende Resolution: In Erinnerung an die vielen und großen Verdienste, die Äbgeord. v. Forckenbeck sich um die Gründung und Entwickelung des neuen deutschen Reiches erworben, spricht die Versammlung der liberalen Bürger Breslaus ihm, dem Ehrenbürger ihrer Stadt, bet seinem Rücktritt vom Prä­sidium des Reichstags den wärmsten Dank aus; sie erblickt in diesem Rücktritt einen neuen Beweis der seltenen Treue und Characterfestigkett, welche ihn während seiner ganzen politischen Laufbahn gekennzeichnet, und vertraut, daß er wie bisher so auch ferner maßvoll zugleich und entschieden, getragen von der Kraft des deutschen Bürgerthums, für die Sache der nationalen Einheit und politischen Freiheit eintrete.

London, 30. Mai.Daily Telegraph" meldet: Frankreich richtete an England den Vorschlag, gemeinsame Ernennung englischer und französischer Controleure der Finanzen Egyptens mit unbeschränkten Vollmachten, die vom Khedive nicht abgesetzt werden könnten. General Wolseley hat seine Reise nach dem Cap angetreten.

Petersburg, 30. Mat. Ein Bulletin vom 29. Mat, 12 Uhr Mit­tags, besagt, daß der Gesundheitszustand der Großfürstin Maria Paulowna, Gemahlin des Großfürsten Wladimar, seit gestern eine sehr gefährliche Wendung angenommen habe. Die am 24- Mai etngetretene örtliche Entzündung sei in einen Etterungsproceß übergegangen.

Konstantinopel, 30. Mai. DieAgence Haoas" meldet: Wahr­scheinlich wird die Pforte an die Mächte eine Note richten, welche die Vor­fälle bet der Ankunft Aleko Paschas in Philippopel, insbesondere die Frage der Kopfbedeckung, und den Umstand, daß die türkische Fahne in Philippopel noch nicht aufgepflanzt ist, zur Erörterung bringen.

Rom, 30. Mat- Der Ausbruch des Aetna ist tm Zunehmen. Einige Senatoren und Deputirte bildeten ein Comite, um die Ausführung des Berliner Vertrages zu Gunsten Griechenlands zu fördern.

London, 30. Mat. Das Reuter'sche Bureau meldet aus Santiago vom 28. d.: Die peruanische Flotte griff die chilenische Flotte bei Jquique an, jedoch der Angriff wurde abgeschlagen.

Darmstadt, 30. Mai, Abends. Prinz Wilhelm von Preußen ist zum Besuch der Großherzoglichen Familie während des Pfingstfestes heute Abend 10 Uhr von Bonn hier etngetroffen.

Berlin, 30. Mai. Der dem Bundesrathe heute vorgelegte Nachtrags- Etat des elsaß-lothringischen Landeshaushalts veranschlagt die Ausgaben für das Bureau des Statthalters einschließlich Repräsentations- und Reisekosten aus 253,900, für dos Ministerium auf 925,000, den Staatsrath 35,000, die Vertretung im Bundesrathe 30,000, den Landesausschuß 94,000, Kosten der ersten Einrichtung 60,000 Mk.

Berlin, 31. Mai. DieNordd. Allg. Ztg." meldet: Der deutsche Generalconsul in Egypten überreichte dem Khedive am 18. Mat in Kairo einen motivirten Protest der Reichsregierung gegen die Finanzdecrete vom 22. April. Eine mit der deutschen genau übereinstimmende Erklärung wurde von dem Ver- tretet Oesterreich-Ungarns dem Vtceköntg zugestellt.

Paris, 31. Mat, früh. DasJournal des Debats" läßt sich aus Wien melden: Rußland, Deutschland und England hätten dem jüngsten Rund­schreiben Waddington's bezüglich der griechischen Frage zugesttmmt. Die Bot­schafter in Konstantinopel würden eine identische Action ausüben, jedoch jeder gesondert. Die Zustimmung Oesterreichs und Italiens sei gewiß.

Lokales.

Gießen, 31. Mai. (Sitzung der Stadtverordneten am 29. Mai.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, Herr Beigeordneter Heß; von Seiten der Stadtverodneten. die Herren Batst, Gail, Grüneberg, Hanstein, Homberger, Kauf, Ad. Noll, Aug. Noll, Pfannmüller, Scheel, Schopbach, Wenzel und Wortmann. Nach Eröffnung der Sitzung wird Herrn Ad. Noll das Wort erlheilt zum Bericht über die Verhandlungen des Städtetages zu Berlin. Nachdem solches geschehen, wird ein Schreiben Großh. Kreisamts und der Poltzeiverwaltung, betr. die Entlastung resp. Suspension vom Dienst eines Schutzmannes, zur Kenntniß der Versammlung gebrockt. Ferner wird ein Nescript Großh. Ministeriums des Innern, betr. den Viehtransport an Sonn- und Feiertagen, verlesen, inhaltlich dessen Großh. Ministerium keine generelle Ausnahme für die Stadt Gießen machen könne und es der Polizeibehörde überlasten müste nach ihrem Ermestcn und Befinden den Viehtransport zu regeln. Somit ist die Eingabe der Metzger und Viehhändler im Sinne eines früheren Stadiverordnetenbeschlustes erledigt. Sodann wird noch bekannt gegeben, daß der Rest des Anlehens der Stadt Gießen im Betrage von 63,000 JL von Herrn Banquier Heichelheim übernommen wurde. In die Tagesordnung eintretend behandelt pos. 1 derselben eine Beschwerde des Herrn Handelsgärtner Deines gegen den letzten Bcsckluß, betr. den städtischen Bauplan. Herr Deines hatte s. Z. der Stadt Gelände abgetreten und giebt er in seiner Beschwerde nun an: es sei ihm damals von zwei Stadtverordneten die Eröffnung einer Straße in Aussicht gestellt worden, wodurch sein Gelände werthvoller würde und er sei dadurch veranlaßt worden, das Gelände der Stadt um einen billigen Preis abzutreten. Die Bau-Deputation beantragt nun, es bei dem letzten Beschluß bewenden zu lasten, wenn Herr Deines jedoch selbst bauen wolle, möge er ein desfallsiges Gesuch etnrcichen und könne ihm die Stadt dann wohl entgegen kommen. Die Versammlung pflichtet diesem Gesuche bet. Den Bewohnern der Schieß gärt en wird es wohl wie denjenigen der Bleickstraße gehen, d. h. sie werden wohl noch einige Zett auf die Eröffnung der Straße warten können, wenn die Forderungen der Grundeigenthümer nicht niedriger werden. Auch hier beantragt die Bau- Dep. wegen der Höbe der Forderungen Ablehnung des sehr kräftigen Gesuchs resp. Beschwerde wegen Zurücksetzung und ist die Versammlung mit dem Anträge einverstanden. Dem von Großh. Obeiför­sterei Gicsicn vorgelegten Wirthschaftsplan für die Waldungen der Stadt Gießen giebt die Versamm­lung ihre Zustimmung. Hinsichtlich der Straßenbcgießung wird ein Vertrag mit Herrn Kaspar Spieß gutgeheißen, wonach derselbe für das Fahren der Gteßfässcr pro Tag 17,50 erhält. Die Wiejeckböschung am Hause des Herrn Schreiner Werner wird demselben zu 60 H per anno verpachtet Nach einem Schreiben des Herrn Realschuldirector Sold an ist die Er­neuerung des Anstrichs im Innern der Realschule zum Theil nothwendig geworden. Die Versamm­lung beschließt die Arbeiten vornehmen, auch den Brunnen daselbst reinigen und bezw tiefer legen zu lasten, weil er schlechtes Wasser cntbaltc. Bet dieser Gelegenheit wird auch die Unsauberkeit der Aborte in der Realschule zur Sprache gebracht, worauf wohl Abhülfe erfolgen wird. Betreffend die Verbauung des Lahnufcrs zwischen dem Obermühlwehr und Ncumühlwehr, wird die Bau-Deputation nochmals beauftragt Augenschein einzunchmen und demnächst zweck­entsprechende Vorlage zu machen. Eine Ueberschreitung des Credtts für Trottoirpflasterung vor dem Wallthor wird genehmigt. Das Baugesuch des Herrn Carl Wiegand, welcher an der Wtescck ein Wohnhaus mit Hintergebäude erbauen will, soll befürwortet werden, wenn Petent sich verpflichtet daö Vorderhaus zuerst resp. beide Gebäude zu gleicher Zeit zu erbauen. Dem Gesuch des Herrn Materialverwalters Schellhaas um Genehmigung zur Errichtung der provisorischen Einfriedigung des städtischen Platzes vor seinem Hause wird stattgegeben. Gleicherweise findet das Gesuch des Herrn Earl Em melius um Vornahme von Bauver- ändcrungen, sowie dasjenige des Herrn H. Werner um Erlaubniß zur Errichtung einer Ein­friedigung, sowie Aufstellung einer Gartenhütte die Zustimmung der Versammlung. Herrn I

Bierbrauer Förtsch wird gestattet nach Schluß der Schulen den Oswald schen Garten resp. die Wetzsteinsgaffe mit ihrem Ausgange nach der Neustadt mit leichtem Fuhrwerk zu befahren. Bei Jahrmärkten soll jedoch dastelbe nicht erlaubt sein und beschließt die Bersamm- lung noch den Herren Philipp und Ferb. Kreiling auch diese Verpflichtung aufzuerlegen. Eine Anfrage aus der Versammlung: ob Herr Commerztenrath Gail vielleicht geneigt sei eine Ecke seines Gartens gegen Tausch avzutreten, beantwortet der Vorsitzende dahin, daß schriftliche und mündliche Verhandlungen hierüber im Gange seien. Das Gesuch des Blerbrauereibe- sitzers Herrn E Pöschel um Erlaubniß zum Fahren über den Schoorweg wird mit 8 gegen 7 Stimmen auf Widerruf genehmigt. Das Gesuch der Frau H. Deibel Wtw. von Wiescck um Erlaubniß zum Abheben eines städtischen Rains an ihrem Grundstücke wird ge­nehmigt, gleichfalls ein solches in Betreff Anlage eines Erbbegräbnistes auf hiesigem Friedhöfe. Die Baugesuche der Herren Schreiner I. Wacker, Emil Menget, Peter Kennel, Jng. Karl Pütz, welcher eine Villa auf dem Seltersberg erbauen will, sowie des Herrn Aug. Montanus, welcher nunmehr an die Ecke des Schaum'schen Gartens bauen will, finden die Zustimmung der Versammlung. Nachdem noch mehrere Kostendecreturen genehmigt worden, verwandelt sich die öffentliche Sitzung in eine geheime.a.

Gießen, 31. Mai. Wie uns mitgetheilt wird, beabsichtigt Herr W. Wenzel am Vorabend der Goldenen Hochzeitsfeier Ihrer Majestäten des Kaiser Wilhelm und Kaiserin Augusta ein Feuerwerk abzubrennen, verbunden mit bengalischer Beleuchtung und Illumination des Gartens, sowie Concert. Bei dieser Gelegenheit verfehlen wir nicht, auf die neuen Anlagen und Gruppirungen im Wenzel'schen Garten aufmerksam zu machen. Pfingsten, das liebliche Fest, ist ja in der Regel der Tag, mit welchem man die eigentliche Sommersaison eröffnet. Ein Besuch an diesen Tagen dürfte wohl angenehm sein. Von der Teraffe aus präsentiren sich dem Auge mehrere schöne Beete und Gruppen, hüben und drüben lagern zierlich und geschmackvoll in denselben, wenn auch etwas hart auf Steinen gebettet, zwei schöne Rehe, welche'sich sehr hübsch ausnehmcn. Der Turn-, resp. Spielplatz, mit Strickschaukcl, Gangschaukel, Reck und Barren, Klettergerüst, neuem Schießstand rc. versehen, dient der Jugend zum munteren und frohen Spiel und Unterhaltung. Inmitten des großen, freien Platzes, von welchem man eine prachtvolle Aussicht auf die Stadt genießt, ist eine schöne Gruppe von Palmen und tropischen Pflanzen aufgestellt. Kurzum, Die Anlagen und der Garten sind wiederum derart angelegt, daß Gießen stolz auf dieses Etabliffement sein kann. - Bei Gelegenheit des alljährlichen Turnfestes dürfte sich für den Turnverein die Frage aufwerfen, ob sich auf diesem Platze nicht wohl am Besten und Schönsten das fragl. Fest abhalten ließe, anstatt daß man außerhalb der Stadt an weniger schönen Punkten festhält.o.

In neuerer Zeit tauchen wiederum falsche 50-Markscheine auf. Wir machen auf nachfolgende Merkmale der Unechtheit aufmerksam: 1. Der grünliche Netzüberdruck der Schau­seite fehlt, in Folge dessen haben die falschen Scheine eine braunere Färbung als die echten. 2. Die Kreise in den vier Ecken sind unrund und die in denselben befindlichen Reichsadler unsicher gezeichnet, namentlich erscheinen die Kronen ungleich ausgcführt. Die kleine Schrift der Strafandrohung ist unkorrekt. 4. An dem sichtbaren Fuß der linken Figur sind die Zehen nicht angedeutet, derselbe erscheint flach und zu groß. 5. Bei derselben Flgur fehlen die Schuppen des Panzers auf der Schuller und am Gürtel. 6. Der Fuß der rechten Figur hat nur vier Zehen.

Vermischtes.

Mainz, 30. Mai. (Altkatholisches.) Der unermüdliche Kämpfer für die katholische Reformbcwegung, Professor Dr. Michelis aus Freiburg, dessen be­geisterte Ansprachen stets alle Hörer fesseln, wird am zweiten Feiertage, Pfingst­montag, Vormittags 9 Uhr, in der St. K l ar a k i r ch e (Klarastr. 15, Eingang durch das Lokal der Sparkasse) hier predigen. Zutritt hat selbstverständlich, gleichwie in anderen Kirchen, Jedermann. Während des Gottesdienstes wird von einem hiesigen Sängerverein, oer sich bereits mehrfach durch treffliche Leistungen bewährt hat, eine mehrstimmige deutsche Messe gesungen. Die regelmäßige altkatholische Seelsorge in Mainz ist, wie das am 24. d. M. ausgegebeneAmtliche altkatholische Kirchenblatt" (Nr. 6) meldet, nunmehr von Herrn Bischof R e i n k e n s dem zugleich mit der Seel­sorge für Wiesbaden betrauten Priester, Herrn Mund in g, übertragen worden. In Folge davon findet der Gottesdienst fortan an jedem zweiten Sonntag und außerdem an Feiertagen, und zwar regelmäßig um llVz Uhr statt. Die früher für diesen Zweck vorgesehene Stunde, um 9 Uhr, ließ sich nicht festhalten, weil die römisch-katholische Gemeinde in Wiesbaden durch ihren Herrn Geistlichen Rath W. sofort bei der Polizei­direktion Protest erhob, als vorigen Sonntag in Wiesbaden der altkatholische Gottes­dienst, weil Pfarrer Munding vorher in Mainz fungirt hatte, erst um 11/4, anstatt um 11 Uhr, zu Ende ging. Den dortigen Altkatholiken steht nämlich die Benutzung der Pfarrkirche nur in der Zeit von 911 Uhr, und wenn sie einmal ein Viertel- stündcheu länger darin Gott dienen wollen, so nehmen alsbald die Römischen, die übrigens ihrerseits auf unfehlbaren päpstlichen Wink jede Mitbenutzung der den Alt­katholiken eingeräumten Kirchen perhorresciren, alsbald Aergerniß und rufen zur Abwehr den Polizeistock an. Und durch derlei kleinliche Nörgeleien glauben sie die katholische Resormbewegung aufhalten zu können. Vergebens! Zur diesjährigen Pfingstsynode, die am 4. Juni ihren Anfang nimmt, wird sich als Delegirter der Mainzer Altkatholiken - Gemeinschaft Herr Oberpostkommissarius Schönfeld von hier begeben.

Handel und Verkehr.

Gießen, 31 Mai. Aos dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfo. JL 1,1»» bis 1,12 Hühnereier, per Stück 4 u. 41/2 Gänseier, per Stück 8 Enteneier, per Stück 551/2 Käse, per Stück 58 H, Käsematte, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 22 H, Linsen, 1 Liter 24 Tauben, das Paar 85 H, Hühner, per Stück JL 1.30, Hahnen, per Stück JL 1,50, Enten, per Stück 2,60, Kartoffeln, per 100 Kilo Jt 7,508,25, Zwiebeln, per Centner JL 39 , Milch per Liter 16 u. 18 H, Ocksenfleisch 70 H per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 5660H, Hammelfleisch 6070H, Schweinefleisch 58-60 H, Kalbfleisch 40 48 H. «aMMffisaEamHBMBHeÄesosBaesMHeeeeeMBeewHeeeeeHa Auszug aus -eu Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Vom 23. bis 29. Mai 1879.

Aufgebote.

23. Mat. Taglöbner Johann Damian Diel von Künzoll mit Marie Franziska Stutzer, Tochter des verstorbenen Taglöhners Karl Wilhelm Johann Stutzer von Nastätten. 24. Bureau­gehilfe Julius Mühl von Gießen mit Anna Katharine Henriette Geißler, Tochter des ver­storbenen Schreinermcisters Ludwig Geißler von Gießen. 24. Tapezier Ludwig Stroh von Gießen mit Lina Schmidt, Tochter des verstorbenen Ackermanns Johann Friedrich Schmidt von Burkhardsfelden. 26. Gerichts-Accessist Jacob Ludwig Schudt zu Gießen mit Margarethe Wilson, Tochter des Bergwerks-Director Peter Wilson zu Gießen. 27. Schmied Wilhelm Hammel von Bersrod mit Louise Katharine Schmidt, Tochter des Zimmermanns Ludwig Schmidt zu Gießen. 28. Schmied Jacob Waldschmidt von Crumbach mit Elisabethc Schneider, Tochter des Taglöhners Jacob Schneider von Reiskirchen.

Eheschließungen.

28. Schlaffer Ludwig Pfaff von Gießen mit Elisabethc Mohrherr, Tochter des Tag- löbners Christian Mohrhcrr von Biedenkopf. 28. Schuhmacher Johann Koob von Lohra mit Elisabethe Scheer, Tochter des verstorbenen Geometers Philipp Scheer von Meiches.

Geborene.

20. Mai. Otto, Sohn des Viccfeldwebtls Konrad Stork. 22 Marie Elise, Tochter des Musikalienhändlers Wilhelm Rudolph. 18. Friedrich Ludwig Karl, Sohn des Schreinen meisters Justus Heck. 18. Wilhelm Christian, Sohn des Bäckermeisters Karl Plank II. 21. Johann Adolf Heinrich, Sohn des Canzleidieners Friedrich Nicolai. 23. Dem Locomotiv- führcr Hecker ein Sohn, noch ohne Vornamen. 18. Wilhelmine Christine Georgine Henriette L uifc Dorethea, Tochter des Schneiders Johannes Eidmann. 20. Dem Locomotivführcr August Nöting eine Tochter, noch ohne Vornamen. 24. Ludwig Karl Alexander und Wilhelm Karl Heinrich, Zwtllingssöhne des Mitpredigers Gustav Drescher. 24. Karolme Wilhelmine, Tochter des Schuhmachers Friedrich Löber. 19. Wilhelm Emil Adolf, Sohn des Fabrikbesitzers Wilbelm Hoffmann zu Altenburg. 22. Dem Hutmacher Karl Ludwig Gail eine Tochter, noch ohne Vornamen. 20. Heinrich, Sohn des Arbeiters Johannes Damsheuser. 26. Karolinc Lisette Bertha Lina, Tockter des Kreisamtsgehilfen Hermann Döring. 26. Dem Schuhmacher Friedrich Magnus ein Sohn noch ohne Vornamen. 26. Dem Kreisbauaufseher Heinrich Eichler eine Tochter, noch ohne Vornamen. 26. Dem Metzger Ludwig Pirr ein Sohn noch ohne Vornamen. 25. Wilhelm Christian, Sohn des Locomottvführers Wilhelm Heinrich Anton Reichmann.

Geworbene. ,

24. Marie, 4 Jahre 1 Monat 16 Tage alt, Tochter des verstorbenen Glasers Heinrich Ganß. 23 Scribent Georg Lang, 66 Jahre alt. 24. Marie Helene, 1 Jahr 8 Monate 25 Tage alt, Tochter des Schuhmachers Kaspar Körber von Rödgen. 26. Der Canzlci-