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29.8.1878
 
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Die Tropfsteinhöhle bei Bieber.

Esch weil er. Etwa 6 Minuten vor 9 Uhr Morgen« hatten wir hier ein starke« Erdbeben.

Pr. Moresnet. Heute 9 Ubr rheinische Eisenbahnzeit sehr starke« Erdbeben von 12 Sccunden Dauer. Richtung S -WN-O-, fast nördlich.

Call. Heute Morgen punkt 9 Uhr wurde hier ein heftiger Erdstoß bemerkt. Die Bewegung schien von Norden nach Süden Statt gefunden zu haben.

Mechernich. Heute Morgen 9 Uhr wurde Hierselbst ein heftiger, von einem eigentbümlichen Rauschen begleiteter Erdstoß bemerkt, welcher sich anscheinend von Westen nach Osten wellenförmig fortpflanzte.

Essen. Im Ostthetle der Stadt wurde eine Erdbewegung wahrgenommen. Dieselbe fand um 9 Uhr 10 Minuten hiesiger Zeit Statt und dauerte etwa 10 bis 12 Secunden.

Kontgssteele. Um 9 Uhr 5 Mtn. Vormittag« wurde hier eine 56 Secunden «nhaltende Crderschütterung beobachret. Die Erschütterung war so heftig, al« wenn ein schwer beladener Wagen am Hause vorüber führe.

Hagen. Hier so wie in Hamm und Aplerbeck ist das Erdbeben heute früh ebenfalls bemerkbar gewesen.

Löttringhausen. Heut- Morgen 9 Uhr 5 Minuten wurden hier einige Erd­stöße beobachtet, welche etwa 6 Secunden lang anhtelten.

Eickel t. Wests. 9 Uhr Vormittags verspürten wir ein Erdbeben, anscheinend von West nach Ost, zwei Minuten lang, die Möbel wackelten, doch ist nichts gefallen.

Bocholt. Morgens 8 Uhr 58 Minuten beobachtete ich eine heftige, mehrere Secunden andauernde Erderschütterung, scheinbar in der Richtung von Westen nach Osten, die eine unheimliche Bewegung schwerer Gegenstände hervorbrachte.

Viersen. Heute Morgen wenige Minuten vor 9Uhr hatten wir hier ein ziem­lich starkes Erdbeben, welches etwa 78 Secunden dauerte.

Horrem. ES war punct 9 Uhr, als wir ein Getöse vernahmen, als ob ein schwerer Zug vorbetführe.

Düren. Der erste Stoß erfolgte punct 9Uhr (kölnerBahnzeit). Dauer V- bis 3/4 Minute. Richtung WNW- nach OSO. Himmel stark bewölkt. Witterung schwül. Völlige Windstille. Viele Schornsteine sind eingestürzt. Die Leute eilten mit bleichem Antlitz auf die Straße. Das Glockenspiel auf dem Annathurm spielte 4 bi« 5 Secunden von selbst. Die Schülerinnen der Ursultnenanstalt werden nach Hause entlassen; viele derselben weinen; auch sollen viele Leute vor Schreck ohnmächtig geworden sein. Allent­halben steht man Ziegeltrümmer auf der Straße. Man hatte dyi Eindruck, als ob bei starkem Donner ein heftiger Sturm losbräche. Das Schwanken deS Bodens war so gewaltig, daß man stch aufs- Verdeck eines schaukelnden Schiffe« versetzt glaubte. Die Wände krachten, alle Gegenstände bewegten sich hin und her, alle Schellen läuteten. D e Kalkbekleidung löste sich von den Wänden. Aus meinem Büchergestell fielen mehrere Bücher heraus. Viel« Uhren sind stehen geblieben. In einzelnen Gebäuden soll viel beschädigt sein. Größere Schäden werden stch noch Herausstellen. Wie ich vernehme, sollen in den Kirchen während der Messe viele Leute ohnmächtig geworden sein; viele Andächtige stürzten weinend zur Erde. In größter Hast verließ man die Kirchen. Zweiter Stoß 9 Uhr 7 Mtn. Schwach und nur einige Secunden andauernd. Richtung dieselbe. Dritter Stoß 9 Uhr 35Min. Schwache« Geräusch und Erzittern des Bodens. Richtung wie vorhin. Vierter Stoß 11 Uhr 12 Min. Zehn Secunden Dauer. Merk­liches Rollen. Schwaches Bewegen. Die Leute eilten auf die Straßen.

Birkesdorf bei Düren. Der Stoß dauerte nach unserer Schätzung etwa 12 Secunden und war so heftig, daß unsere aus 3 Fuß dicken Mauern erbaute Fabrik stark schwankte.

Feuerwerk fand, welches von der rühmlichst bekannten Firma W. Pfersdorff von Darmstadt auf der Lichtung vor der Terrasse ausgeführt, resp. abgebrannt wurde und das demselben alle Ehre machte. Namentlich war es das zum Schluß und der Feier des Tags- zu Ehren abge­brannte L mit der Krone, die beide, in buntfarbigem Brilllntfeuer stehend, umgeben von einem Meer von Feuer und Leuchtkugeln, einer» prächtigen Anblick gewährten und die Zuschauer zu lekb haftestem Beifall hinriß.

, . zur Unterscheidung der hellblauen von der grünen Karbe

bet Abend. Von Dr. Eugen Borgmann in denan. d. Gew. f. Nassau-. Es ist eine bekannte Thatsache, daß es oft sehr schwer ist, bei künstlicher Beleuchtung eine yeuvlaue Farbe von einer grünen zu unterscheiden. Dies hab seinen Grund darin, daß alle unsere gebräuchlichen Beleuchtungsapparate kein weites, sondern gelbliches- Licht aussenden und daß dieses gelbliche Licht mit der hellblauen Farbe vermisch^ letztere grün erscheinen läßt. Betrachtet man die fraglichen Farben bei Mügnestum-Taaeslickt Ä^"rEnttnstv weißen Lichte, so erscheint dis blaue Farbe gerade so wie bet Tageslicht'. Eine solche künstliche Lichtquelle hat man nun nicht stets zur Hand, wenn es sich um die Unterscheidung von Farben handelt; ich habe aber in denschwedischen Streich- holzchkn- einen Ersatz dafür gefunden. Die Köpfe dieser, jetzt so verbreiteten Zünd- 5°!Än $Q^en tn Hrer Masse etwas Schwefelantimon und verbrennt diese» gleich wie das Magnesium mit weißem Licht. Zündet man daher in der Nähe der in Rede senden Farbm ein oder mehrere zu einem Bündel zusammengehaltener schwedischer Streichhölzchen an, so kann man mit Leichtigkeit bet dem ersten Auflammen dteser Hölzchen eine grüne von einer blauen Farbe unterscheiden.

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o- m? 197 des ,,Gießener Anzeigers" enthaltene Nachricht von der Auffindung einer

Tropfsteinhöhle rm Bruel schen Kalksteinbruch bei Bieber ist geeignet, auch das Interesse weiterer Kreise zu erregen und wird zweifelsohne in kurzer Zett das Ziel zahlreicher Touristen abqeben, welche stch von dem, nur den Wenigsten aus eigener Anschauung bekannten unterirdischen Wunder der Natur angezogen fühlen.

Es wird sich aber auch wenn nicht alsbald umfassende Vorkehrungen hiergegen getroffen werden em Vorgang wiederholen, welcher jeden Naturfreund mit dem lebhaftesten Bedauern erfüllen muß, ich meine die zwecklose, geradezu vandalische Zerstörung der wunderbaren Trovf- stemgebilve durch Touristen, welche dem Drange, sichtbare Spuren ihres Besuches mit nach Hau e zu bringen, nicht zu widerstehen vermögen, und erbarmungslos die schönsten Zacken uno Spitzen vESSr bcr Natur durch Jahrhunderte und Jahrtausende gebildeten Draperien, die krystaütntschen Gebilde rc. unbarmherzig zerschlagen. Ihnen ist es einerlei, wie viel sie hierbei zwecklos zerstören. Und was ist das Schicksal der abgeschlagenen Stücke? Die meisten verkommen nachdem sie fluchtiger Neugier gedient haben, in irgend einem Winkel, nur der allerkleinste Tbeil gelangt tn Sammlungen, welche diesen Namen auch wirklich verdienen.

,, . Arif diese Weise sind fast sämmtliche Tropfsteinhöhlen in kürzester Zeit ihrer Pracht ent: ueidet worden und bieten, statt den Beschauer zu erheben, einen Anblick, welcher mit tiefer Betrubniß erfüllen muß. Nur an einem Orte hat man cs verstanden, eine Ausnahme zu machen we^e neben dem, daß sie die Anerkennung ungezählter Touristen einbete, auch zugleich eine reiche Quelle materiellen Erwerbs geworden ist.

^s gilt dies von der im Jahre 1868 im Lennethal bei Letmathe entdeckten Tropfstein- Ä $ ' bc8 Rheinland-Westfalen hochverdienten Ober-Berghauptmanns

Dr. v. Dechen den NamenDechenhohle" erhielt. Die Direction der Bergisch-Märkischen Ellenbahn, auf deren Terrain die Höhle liegt, nahm alsbald nach Entdeckung der Höhle Veran- laffung, alle Zerstörungen in derselben auf das Strengste zu verbieten. Dagegen wurde die Hohle passtrbar gemacht, richtige Zugänge geschaffen und endlich in derselben an geeigneten Stellen eine Beleuchtung angebracht, welche von zauberhafter Wirkung ist.

m Durch alle diese Vorkehrungen kam die Dechenhöhle bald in Ruf, nach kurzer Zeit zählten Tausenden. Die Bahnzuge halten regelmäßig an der Dechenhöhle an. Bald !ü G? Se cu?tun3 Derselben eine eigene Gasanstalt errichtet werden, und mehrere Invaliden welche den Besuche^, als Führer dienen, haben hierdurch eine auskömmliche Versorgung gefunden. Dank der strengen Beaufsichtigung (zur Vermeidung aller Beschädigungen ist selbst das Mitnehmen ionc^t0<fen -Uf?b untersagt» befindet sich die Dechenhöhle noch heute, also nach

10 Jahren, völlig im ursprünglichen, unberührten Zustande. Tausende und Abertausende haben sich an dem Herr ichen unvergleichlichen Anblick erbaut und noch viele Tausende werden an dem ÄeÄ?en HebUde der Natur ihre Herzen erheben, denn die Königl. Eisenbahn-Direction weist hbcJ Ansinnen, welches auf eine Zerstörung des Höhleninhaltes abzielt, standhaft zurück, einerlei

r " 9?<?feCV?LCr Privaten ausgeht, und läßt sich in diesem löblichen Beginnen auch durch die glänzendsten Geldangebote nicht irre machen.

Möchten sich doch auch in Gießen, dieser Stätte der Bildung und Aufklärung, die so recht bazu berufen tft, ba8 Schöne und Gute zu fördern und zu erhalten, Männer finden, welche dafür bemüht sind, daß die neu entoeckte Tropfsteinhöhle ihrer Zierde nicht zwecklos beraubt wird: ste werden sich dadurch reichen Dank verdienen.

Darmstadt.Heinrich Kichlrr.

Weitere im Wesentlichen gleichlautende Nachrichten liegen au« Euskirchen, Zülpich, Sürth, Bornheim, Obercassel, Königswinter, Bensberg, B.-Gladbach, Station Stolberg, Hoch-Neukirch, Breisig, Oberwinter, Betzdorf a. d. Sieg, Spiech bei Wahn, Pützchen der Bonn, Schermbeck bet Wesel, Herzogenrath, Wegberg, Uerdingen, Wiesbaden, Idstein, Homburg, Dülken rc. vor.

Bad Nauheim, 26. August. Die zur Feier des Allerhöchsten Namentages Seiner Königlichen Hoheit des Großhcrzogs von unserer Bade-Direction arrangtrte Ludwigs-Regatta hatte trotz des sehr ungünstigen Wetters ein zahlreiches gewähltes Publikum von ferne herbet- aezogen. Das Wettrudern, das bei früheren Regatten lediglich zwischen den Booten des Frank­furter Rudervereins stattfand, hatte diesmal um so größeres Interesse, als vier Vereine: die Kölner Rudergesellschaft, die Gießener Rudergesellschaft, der Mannheimer RuderveretnAmicitta" und die Offenbacher Rudergesellschaft concurrirten. Der Gießener Rudergesellschaft gebührt das Verdienst, die Sache in dieser Weise cingeleitet und in allen Theilen würdig ausgeführt zu haben. Es waren fünf Wettfahrten arrangirt und zwar: 1) Vierrudertge deutsche Boote. Länge der Bahn 2000 Meter, 3 Drehpunkte. Preis 1 silberner Becher. Boot ,,Hecht" der Gießener Rudergesellschaft. BootLahn" der Gießener Ruoergesellschaft (Sieger). 2) Vierruderiae deutsche Boote. Länge der Bahn 2000 Micker, 3 Drehpunkte. Preis 1 silberner Pokal und 5 silberne Ehrenzeichen. Boot .,Germania" der Offenbacher Rudergesellschaft (Sieger). Boot Lahn" der Gießener Rudergesellschaft. 3) Zwetruderige Raceboote. Länge der Bahn 3000 Meter, 5 Drehpunkte. Preis 1 silberner Pokal und 3 silberne Ehrenzeichen. Boot Vorwärts" der Kölner Rudergesellschaft (Sieger). BootWelle" der Gießener Rudergesell­schaft. 4) Vierruderige inrigged Race-Boote. Länge der Bahn 3000 Meter, 5 Drehpunkte. Preis 1 Punsch-Bowle mit 5 silbernen Ehrenzeichen. BootWilhelm" des Mannheimer Ruder- VereinsAmicitia" (Sieger). BootVorwärts" der Gießener Rudergesellschaft. 5) Grön­länder und 1 Skiff. Länge der Bahn für Grönländer 1000 Meter, für Skiff 1500 Meter. Preis 1 silberner Becher, 1 silbernes Ehrenzeichen. BootKröte" der Gießener Rudergesellschaft (erster Sieger). BootChristoph" der Gießener Rudergesellschaft (zweiter Sieger, Ehrenzeichen). SkiffSyrene" der Gießener Rudergesellschaft. Daß es der Gießener Rudergesellschaft nicht aelang, an der Concurrenz mit den anderen Booten einen Preis zu erlangen, liegt theilweise in oem Umstande, daß dieselbe bei ihrem kurzen Bestehen nur sog. Junior-Mannschaften stellen konnte, während die anderen Vereine ihre ausgewählten «lauter Senior-) Mannschaften schickten, thetl- weise darin, daß dieselbe ihrer jungen Mannschaft in der fortwährenden Concurrenz mit den ftischen Kräften der fremden Vereine zu viel zumuthete, theilweise aber wohl auch in dem besseren Bootmaterial, welches die letzteren auf dem Platze hatten. Trotzdem müssen wir aner­kennen, daß die Gießener, was schöne, gleichmäßige Haltung und Arbeit anlangt, vollständig mit den übrigen Mannschaften concurriren und sind wir überzeugt, daß wir sie bei gehörigem Eifer bei der nächstjährigen Regatta mehr als einmal als Sieger begrüßen dürfen. Von den sonstigen Vereinen waren es besonders die Offenbacher, die sich durch Haltung rc. bestens auszeichneten.

Die bereits näher bezeichneten Preise wurden am Abend auf der Terraffe des neuen Kurhauses nach kurzer Ansprache des Badecommissär Herrn Major v. Rotsmann von Damenhand den Sieaern überreicht. Unter den Klängen der hiesigen Kurkapelle, die auch während der Regatta am Teiche concertirte, entwickelte sich nun ein reges Leben, das seinen Culminationspunkt in dem

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