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Wilh. Balser
Louis Flett. L. Klinket
2909)
Obergericht .abspielte*, wohl der Erwähnung werth sein. Gegenstand der Klage war eine große Drehorgel, die als corpua delicti die Hauptrolle bei der Verhandlung .spielte*. Es handelte sich um die Beweisaufnahme über den musicalischen Werth oder Unwerth des Leierkastens. Der Sachverhalt ist der, daß ein Wirth in Papenburg es müde war, sich mit den Musikern bei seinen Tanzoergnügungen herumzuärgern, er schaffte sich Jeßhalb ein mechanisches Orchester in Gestalt einer großen Drehorgel an, welche er zu ciotlem Preise aus einer Fabrik in Gera bezog. Das Toncloset kam in Papenburg an, wurde ausgestellt und sollte nun zum ersten Balle aufspielen; Polka und Galopp wickelten die Walzen zur allgemeinen Zufriedenheit ab, nur der Walzer genügte den Anforderungen der papenburger Tanzlustigen nicht, sie erklärten, danach nicht tanzen zu können; der Walzer ist aber dort gerade der beliebteste Tanz, und so sah sich denn der Wirth genöthigt, die Drehorgel wegen mangelnder Walzerfähtgkeit der Fabrik zur Verfügung zu strllen und nach Gera zurück zu schicken. In Gera nahm man aber das bemängelte Instrument nicht so ruhig hin, man schickte es einem Sachverständigen zur Prüfung und erhielt vom Professor N. N. ein glänzendes Zeugntß über die Walzer- letstungsfähigkeit der fraglichen Orgel. Mit diesem Atteste wurde der Kasten wieder nach Papenburg gesandt, dort abermals auf Walzer probtrt, leider jedoch mit keinem besseren Erfolge wie das erste Mal. Jetzt aber wurde in Papenburg zur Prüfung durch Sachverständige geschritten und als solche Mitglieder der Capelle des Musik- dtrectors Schröder in Emden gewählt; diese erklärten, daß man nach einer solchen Dudelet nicht Walzer tanzen könne, worauf der Wirth wiederum die Annahme verweigerte. Gegen den papenburger Käufer wurde in Folge dessen von Gera aus Klage auf Zahlung erhoben. Am vorigen Montag nun sollte die vertragsmäßige Leistungsfähigkeit des Instruments vor dem oSnabrücker köntgl. Obergerichte festgestellt werden. Als Sachverständige waren geladen der Musikdtrector Drobisch und der Tanzlehrer Zangenberg. Auf Veranlassung des Gerichts wurden die drei tncrimtnirtm Walzer beruntergedreht. Der Mustkdirector Drobisch gab sein Gutachten dahin ab, daß die drei gespielten Stücke allerdings Walzer seien, freilich mit mangelhaftem Rhythmus, aber immerhin Walzer. Die Frage jedoch, ob man nach diesen Walzern tanzen könne, vermöge er nicht zu beantworten, das Walzen nicht zu seiner Competenz gehöre. Jetzt kam Herr G. H. Zangenberg als Tanzkundtger an die Reihe. Dieser erklärte, daß ein gewandter Tänzer wohl nach den aus dem fraglichen Kasten entwickelten Walzern tarnen könne, da ein geübter Tänzer auch nach einer viel schlechteren Musik, ja, sogar ganz ohne Musik tanzen könne. Ob nun auch die Papenburger dazu im Stande wären, vermöge er nicht zu entscheiden. Auf Grund dieser Sachverständtgen-Gutachten wird nun das Gericht demnächst sein Urtheil über die Leistungsfähigkeit der schwer geprüften Orgel abzuaeben haben. (Wests. Ztg.)
— (Es gibt keine Kinder mehr.) In einer erschreckend originellen und praktischen Weise benahm sich dieser Tage in Wien ein schulpflichtiger Knirps, welcher seine junge bürgerliche Ehre und seine Wangen in gleich schmerzhafter Weise durch öffentliche väterliche Züchtigung angegriffen fühlte. Das Dürscklein besucht die im Esterhazy-Garten befindliche Schule, richtiger gesagt, er soll sie besuchen, denn, statt seine Lehrer zu hören, sieht er lieber, wie jetzt in diesem wunderschönen Monat Mai die Knospen springen, mit welch poetischer Beschäftigung indeß sein Papa durchaus nicht einverstanden ist. Da eindringliche Vorstellungen bei dem Jungen in diesem Sinne nichts fruchteten, beschließt der Vater, die bekannte Auslegung Klopstocks anzuwenden. Das Söhnchen ging eben im Schatten des Esterhazy-Gartens so vor sich hin, und nichts zu suchen, das war sein Sinn. Da tritt ihm der gestrenge Vater entgegen und beginnt dem auf frischer That ergriffenen Schulschwänzer ausgiebig das Fell zu gerben. Auf sein mörderische« Zetergeschrei kommen die P. T. Gartenbummler herbeigelaufen und auch ein Sicherheitswachtmann ist bald zur Stelle. Beim Ansichtigwerden des Letzteren erfaßt den gezüchtigten Buben eine Teufelsidee. Auf seinen Vater deutend, ruft er: „Arretiren Sie diesen Herrn da! Er hat mich ohne Ursache geschlagen." Der Vater ist über diese bodenlose Frechheit so erstaunt, daß er kaum im Stande tft, sich als den glücklichen Erzeuger dieses Früchtchens zu geriren. Der unge aber heult: „Es ist nicht wahr, ich kenne ihn nicht; arretiren Sie ihn, arretiren Sie ihn." In Anbetracht dieser Erklärung, in Anbetracht des zerzausten Kopfhaares u. der Maulschellenröthe im Gesichte des Jungen, sowie in Anbetracht der erregten Stimmnug des immer größer werdenden Auditoriums beschließt das Auge des Gesetzes, die Sache vor das in nächster Nähe gelegene Polizeikommis - sariat zu bringen. Das seinen Vater verhaften lassende Söhnlein will auch dort von einem Verwandt- schaftsverhältniß nichts totff en, gibt aber zum Glück sein wahrheitsgetreues Nationale an, auf Grund dessen zu weiterem Glück sich der Vater durch seine Karte legitimiren kann. Das Nach. , spiel zu diesem Geschichtchen läßt sich leicht denken; für das Sitzfleisch des ingeniösen Knaben mag es von einschneidendem Interesse gewesen sein, für uns resultirt ein neuer Beleg zur alten
- Klage: „Es gibt keine Kinder mehr". ____________
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 22. Mai. Der heutige Heu-und Stroh-Markt war schlecht befahren Heu kostete je nach Qualität per Gentner JL 2-3.30, Stroh per Gentner JL 1.70-2.20 Butter im Großen das Pfund 1. Qual. 110, 2. Qual. JL 1.—, im Detail 1. Qual. «X 1.20—30, 2. Qual. JL 1.10, Gier das Hundert JL 4.50-5.80. Kartoffeln JL. 6 per 100 Kilo. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfd. 66—75 Kuh- u. Rindfleisch 55—64 H, Kalbfleisch 55-70 H, Hammelfleisch 58—68 Schweinefleisch 68-75 H, Erbsen, geschälte (per 100 Ktlogr.) 28—33 JL, ganze Erbsen 24-28 J4, Bohnen 25-28 JL, Linsen 28—36 Jü, Spargel nicht mehr sehr beliebt, 30-40 das Pfund, Speck 1 JL Buchenscheitholz per Quadrat-Meter JL 10-12.50, Tannenscheit holz JL. 6—8.50, Tannäpfel per Hect. 50 H.
Limburg, 22. Mai. (Fruchtbericht.) Rother Weizen JL. 20.25, Weißer Weizen JL —, Korn JL 13.25, Gerste JL 11.40, Hafer J4 7.40. (Durchschnitts-Preis pro MalterJ .
Braunkohlen -.m Hessenbrückerhammer
Die Unterzeichneten liefern:
per Waggon von 200 Ctr. Bahnhof Gießen per Ctr. 70 Pfg., frei aus Haus geliefert per Ctr........78 „
Eine zeitgemäße Erinnerung bringt die Berl. Vztg." anläßlich> des trnfcarHaen Fackelzuges, den die Berliner Studenten chaft am letzten Freitag Abend b™SaifabtaÄbk um fo inteveffanter ist, als gerade in diesen Jabel die wider- kicksten Unkenrufe der Reaction sich etnmischen. Das genannte Blatt fctyreibt. Der erhebendste Moment des gestrigen Fackelzuges war vielleicht der, als nachdem derselbe, der vor dem Palast des Kaisers Aufstellung genommen, Tausende von kräftigen Jünglingsstimmen, unter fast andachtsvollem Schweigen der Zuschauer, Hoffmann v. Fallersleben anstimmten: „Deut schlau d, D eutsch a n d über Alles, WAlles in der Welt." Mächtig brauste der letzte Vers über den weiten schonen Platz:
Einigkeit und Recht und Freiheit Für das deutsche Vaterland
Danach laßt uns Alle streben, Brüderlich mit Herz und Hand! Einigkeit und Recht und Freiheit Sind des Glückes Unterpfand — Blüh' im Glanze dieses Glückes, Blühe deutsches Vaterland! , r a v , .. n,
JRotb vom Flammenschein war der prächtige Giebel des Opernhauses, der kaiserliche Palast und gegenüber der mächtige Sitz der Wissenschaft angehaucht, dastauchte vor unserer Erinnerung unwillkürlich ein anderes Bild auf, das wohl über ein ^^"schen- alter hinaus in ihr geschlummert- Fackeln erhellten auch da die Nacht, diesmal «her umrahmt von dem dunkeln Grün der Bäume des Thiergartens, auf dem Balkon des Hauses Lenneestraße 8 standen die ehrwürdigen Gestalten der Brüder Grimm, die SÄff nähern sie ihres Festhaltens am Verfassungseidc von dem König von Hannover fünf anders Professoren entlassen waren durch ctri.hrirh Wilhelm IV. nach Berlin berufen worden. Ihnen galt die Ovation der BerUnn«Studentenschaft- Aber hinter ihnen tauchte die kräftige Gestalt eines lüngeren Mannes mit wallendem Haar und vollem Bart und gerotheten Wangen^ aus, der (SrfiArfhTirf her ^uaenb erkannte den Dichter des „Liedes der Deutschen und den de? unpolitischen Lieder" wegen deren er seine Professorstelle„ in Breslau von eben demselben König „roegen anstößiger Grundsätze und Tendenzen entsetzt worden war dcr di- Grimms nach Berlin berufen. Unendliche J-bel und brausende Hochs lArtfion rturfi fSnf fmann von Fallersleben entgegen, die begeisterte Jugend zog dann zum damals sanderfüllten Exercierplatz (jetzt Königsplatz), warf ^ Fackeln zulammen und brachte erneute Hochs aus Hoffmann, auf die Gottinger Sleben aus, Lia hie bis babin den Zug führenden Gensarmen nun dieselbe Jugend, der sie eine ©affe Satte« frei mach-n° sollen, auseinandersprengten. Und dabei bliet• eB niit. Hoffmann ward aus Berlin ausgewiesen und gegen das frift^e ßcben, ba3 damals die Studentenschaft Berlins durchwogte, mußten Rektor und Senat Einschreiten. Der iinin«>rfitat§rtd)ter Lehnert bekam viel zu thun mit Jnguiriren über diese und andere ® Ä bald darauf dem allverehrten Boeckh aus Anlaß seines Geburtsfestes
^>ensalls^ein^Fackelzug gebracht^werdens>llte, ertheilte der Polizei-Präsident die Erlaubnis Bedingung, wenn die „Excedenten" von dem Grimm'schen
Ähuae oon her Betheiligung der Studenten feibft ausgeschlossen würden- Als die Studnftcnfchaft mit Entrüstung diese entwürdigend- Bedingung zurücka-i-sund lieb-r starfehua verzichtete — gab es neue Untersuchungen und als schließlich °hUrr ^ubentcn in einer Denkschrift an ben Senat für bie Rechte ber Stnbenten- Untren marb auf fie unglaublich aber wahr, der Landrechtsparagraph angi- imndet^"^Studttende, "wenn sie etwas btt ihrer Obrigkeit nachsuchen sollen dies nicht »aufInroeffe t“un " Sie mußten das (oäenannte Consihum abeundi unterschreiben, gSSÄWAres s erhra* unb Kommoben; was derselbe von da alles entwendet, wirb sich erst
nach der Rückkehr bes Grafen feststellen lassen. Die gerichtliche Untersuchung wur e heute ™ Ö ^ort gewiß «
fetten, unb deßhalb mag ein berartiger musicaltscher Protttz^wie^sich^am^osnabr^^
^sien Kompetenz dazu nach Artikels Ziffer 16 der Reichsverfassung keinem Zweifel unterliegt. Auf diesen Gesichtspunkten beruhen bie Bestimmungen veS vorgelegten Gesetzentwurfs. Nach § 1
bet Bunbesrath bie Ermächtigung erhallen, Druckschriften unb Vereme, welche die Ziele der Locialbemokratie verfolgen, zu verbieten. Die auf Grunb dieser Ermachllgung erlassenen Verbote sollen der Kontrole bes Reichstages unterliegen, welcher befugt sem soll, vie Außerkraftsetzung !..a-k,lben berbeizufübren. In der Presse unv in bem Vereinswesen liegt der Schwerpunkt der sÄalistischen Agitation. Eine große Menge vielgelcsener Blätter verbreiten die socialdemokratischen -ebr n täglich in allen Theilen Deutschlands und tn allen Schichten der Bevölkerung. Hand in Hand mit der Presse wirken zahlreiche Versammlungen für die Zwecke der Soc.aldemokrat.e, 7nd in weitverzweigten Vereinen besitzt dieselbe in Deutschland.in höherem Maße eme emhelllrche «»b aescklossene Organisation, als in irgend einem anderen Lande. Das Verbot des Bundes- ^bes würde, so weit es sich auf nichtperiodische Druckschriften erstreckt, häufig erst eintreten E’S die Verbreitung der Druckschrift vollendet ist. Dieses gttt insbesondere von Flug- Kisten und Broschüren, welche auf Straßen und an öffentlichen Orten verbreitet werden. Dssbalb schlägt der $ 2 des Entwurfes vor, die Polizeibehörde für befugt zu erklären, die Verbreitung socialdemokratisch-r Druckschriften auf öffentlichen Wegen, Straßen, Platzen oder «n anderen öffentlichen Orten vorläufig zu verbieten. Em solches Verbot soll ledoch erloschen,
eß nicht innerhalb vier Wochen von dem Bundesrathe auf Grund des $ 1 bestätigt wird, «ttk die nach dem 8 1 dem Bundesrathe zu gewährende Bcfugniß zum Verbote von Vereinen ^ü7de in vielen Fällen von geringer Wirkung sein, wenn nicht-gleichzeitig den Organen der Staatsgewalt eine entsprechende Befugniß in Bezug auf die Versammlungen beigelegt würde. Senn wenn auch Versammlungen, welche von einem Vereme veranstalret werden, von dem Verbote des Vereins mitgetroffen werden würden, so wird^doch bie agitation n^t Wo« in Len Versammlungen betrieben und die Erfahrung lehrt, daß sobald ein soeialdemokratischer Verein geschlossen wird, die von demselben bisher betriebene Agitation in Versammlungen fort- ae efit wird, welche sich nicht immer als Vereinsversammlungen quallficiren lassen. Es bedar Ler der in S 3 des Entwurfs vorgeschlagenen Bestimmung, wonach die Polizeibehörde befugt sein soll, Versammlungen im Voraus zu verbieten oder nach dem Beginn durch den von ihr entsandten Vertreter aLzulösen, sobald Thatsachen vorliegen welche die Annahme rechtfertigen, daü die Versammlung die Ziele der Soeialdemokratie verfolge. Die in ben SS 4 und 5 vor- n^Alflaenen Strafbestimmungen sollen die Durchführung der nach den §S 1 bis 3 zu erlassenden Anbote fichelstellen. Wenn endlich in S 7 bie Beschränkung ber Gültigkeit des Gesetzes auf ^nen Zetttaum von drei Jahren vorgesehen ist, so beruht dies auf der Absicht, die Freiheit der Vreffe und des Vereinswesens auch der Soeialdemokratie gegenüber nicht langer zu beschranken, als mr Sicherung des Staates und des öffentlichen Friedens unumgänglich nothwendlg st, und auf der Hoffnung, daß es nach Ablauf von drei Jahren eines solchen Schutzes nicht mehr
bedürfen werde.
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IvwacttÄtraareit
einzuschränken, verkauft ich solche von heute gegen baar mit
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Herrn Emil Schmall, Frankfurter Hof.
Christian Schwalb, Dachdecker.
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3214) HEINRICH LANZ in Mannheim & Regensburg.
Literarisches.
^llustrirte Iagdreitung. Organ für Jaqb, Fischerei unb Naturkunde. Heraus- gegeben vom k. Oberförster H. Nitzsche. 5. Jahrgang. Nr. 16 enthalt: ©aujagb in einem Klostergarten von G. o. b. Borne. — Des alten Forsters Geist. Gebicht von Paulus mit Illustration. — Jagbbilber aus Ostinbien von H. v. Clausewitz. — Büchsen von kleinem Kaliber u. f. w. Verlag von Schmibt & Günther in Leipzig. 3 JC. halbjährlich.
Als Anhang bazu erscheint: „
Bibliothek für Jäger und Jagdfreunde. Von erfahrenen Fachmännern herausgegeben. 10. Lieferung: Zur Naturgeschichte ber Walbschnepse von Freiherr v. Thüngen. Jährlich 12 Hefte, 6 pro anno. Alle Buchhanblungen unb Postanstalten nehmen Bestellungen an.
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Southampton, 22. Mai. Das Postbampsschiff Weser, Gapt. G. Meyer, vom Norbbeutschen Lloyb in Bremen, welches am 11. Mai von Newyork abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Abenbs wohlbehalten hier angekommen unb hat nach Lanbung ber für Southampton bestimmten Passagiere, Post unb Labung 7 Uhr Abenbs bie Reise nach Bremen sottgesetzt. Die Weser überbringt 328 Passagiere unb volle Labung


