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zu lassen.
Telegraphische Depeschen.
Waguer's telegr. «orrespsudenr-VArea«
einen Mitwisser desselben, d. h. einer Person, die von dem Attentatsplane österreichischen Grenze, als erfunden zu bezeichnen. ,
Kenntniß gehabt und ihn der Behörde nicht denuncirt hatte, entdecken lassen. Nom, 25. September. Diritto" meldtt, daß nach im Mrnisterium Daaeaen haben die Haussuchungen bei den Führern der Socialdemokratie und eingelaufenen Nachrichten abermals einer btr Mörder des Konsuls Per rod die umfassenden Nachforschungen nach den Antecedentien Nobrling's ein nicht festgenommen worden sei. Der Leichnam Perrod s wurde noch nicht aufze. unbedeutendes Beweismaterial, sowohl für die Ausbreitung, Verzweigung und funden.__________________,
Organisation der Soctaldemokratie in Deutschland und im Auslande, wie für
Nicht vor.
— Der „Retchs-Anz." veröffentlicht die Ernennung des Grafen Hatzfeld zum außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter bei der Pforte.
New.Uork, 25. Septbr. Der mexikanische Congreß wurde am 18. d. mit einer Botschaft des Präsidenten Diaz eröffnet, welche hervorhebt, daß Mexico Frieden mit allen Nationen wünsche, insbesondere mit der nordameri- kanischen Union.
Wien, 25. Septbr. Die „Wiener Ztg." meldet, daß Klaudy zum Stellvertreter des Oberlandes-Marschalls von Böhmen ernannt wurde.
New-Orleans, 25. Septbr. Gestern starben 58 Personen. In Memphis nimmt das gelbe Fieber wieder zu; am Montag und Dienstag verstürben daselbst 120 Personen.
London, 25. Septbr. „Daily News" meldet aus Simla von gestern: Die nach Kabul bestimmte britische Mission wurde aufgelöst. Chamberlain kebrt nach Simla zurück. Der nach Kabul gesandte Emissär des Vicekönigs wurde zurückberufen. Die Garnison von Quettah wird um 3000 Mann verstärkt. 4000 Mann Truppen, aus Eingeborenen und Europäern bestehend, werden unverzüglich am Eingänge des Kurumthales zusammengezogen und ein Reserve-CorpS von 6000 Mann Anfangs November zu Sukhur formirt. Die Route des Khyber-Paffes soll vermieden werden. Ein Angriff auf Kabul ist nicht beabsichtigt. Die militärische Demonstration hat nur dem Zweck, den Emir von seiner Hülflosigkeit zu überzeugen und die seines Druckes müden Grenzstämme durch freundliche Behandlung abwendig zu machen.
nach Vutacyten ver Aerzre ais vcnuu/nu «vu«., ■-------- .........
letzte nach wenigen Stunden sein Bewußtsein verlieren und bis zu seinem Tode negros wegen der Grenzregulirung.
tiimt nHebererlanaen wutot« uuunu / ywvnuiy p*i*•*’ o”i"7 7- r ° n l
zurückzurufen und ihn zur Beantwortung der an ihn gerichteten Fragen zu be- scheu Griechenland und Montenegro haben, betr. eine eventuelle und gemein. ein Bezug auf die Genesis seiner verbrecherischen That erklärte er bei schaftliche militärische Action. a
- 0 0 > „ f . mr... • Berlin, 25. Septbr., Abends. Die Wahlprufungs-Commission des
Berlin, 25. September. Die Reichstags-Commission für das Socialistengesetz fuhr heute in der Berathung des § 16 fort und beschloß mit 13 gegen 8 Stimmen (sechs Konservative und 2 Fortschrittler), dem ersten Absatz nach dem v. Schauß gestellten Amendement folgende Fassung zu geben Gegen Personen, welche die Agitation für die im § 1 bezeichneten Bestrebungen sich zum Geschäft machen, kann im Falle einer Verurthetlung wegen Zuwiderhandlungen gegen die 12 bis 15 neben der verwirkten Freiheitsstrafe auf Zulässigkeit der Einschränkung des Aufenthaltes außerhalb ihres Wohnortes erkannt werden. Auf Grund dieses Erkenntnisses kann den Verurthcilten der Aufenthalt in bestimmten Bezirken und Orten durch die Landespolizeibehörde versagt werden. Gegen solche Anordnungen findet Beschwerde nur an die Aufsichtsbehörde statt. — Hieran schließt sich alsdann der Satz der Regierungsvorlage: wenn sie Ausländer sind, können sie von der Landespolizeibehörde aus dem Bundesgebiet ausgewiesen werden. — Der zweite und dritte Absatz des § 16 erhielten nach den Anträgen Kardorffs folgende Fasiung: Gast- und Schankwirthen, sowie Personen, welche mit Branntwein oder Spiritus Kleinhandel treiben, kann der Betrieb ihres Gewerbes untersagt werden, wenn sie trotz ergangener Verwarnung der Polizeibehörde in ihren Localen Agitationen für die in § 1 bezeichneten Bestrebungen durch aufreizende Reden zulassen oder sich selbst bei solchen Agitationen betheiliaen, ferner wenn sie nach § 6 verbotene Druckschriften auslegen oder dulden, daß die Thätigkeit der auf Grund dieses Gesetzes verbotenen Vereine bei ihnen insgeheim fortgesetzt werde. Unter denselben Voraussetzungen kann Personen die Befugniß zur gewerbsmäßigen oder nicht gewerbsmäßigen öffentlichen Verbreitung von Druckschriften und zum Handel mit Druckschriften im Umherziehen entzogen werden. — Minister Eulenburg sprach sich gegen das v. Schauß'sche Amendement zum ersten Absatz aus. Der so umgeänderte § 16 wurde im Ganzen angenommen.
Gegen den zweiten Absatz des Kardorff'schen Amendements zu § 16, wonach die Entziehung der Befugniß zum Gewerbebetrieb unter gleichen Voraussetzungen auch gegen Buchdrucker, Buchhändler und Leihbibliothckare ausgesprochen werden kann, hatten sich Lasker, Harnier und Brüel erklärt, während Minister Graf Eulenburg dafür eintrat. Dieser Absatz des Kardorff'schen Amendements wurde mit 15 gegen 6, die entsprechenden Bestimmungen der Regierungsvorlage mit 16 gegen 5 Stimmen abgelehnt. Der letzte Absatz der letzteren und ein entsprechender Antrag v Kardorff's betreffs Schließung von Druckereien wurden von Lasker als undurchführbar und überflüssig bekämpft, vom Minister Eulenburg befürwortet und schließlich mit 15 gegen 6 Stimmen abgelehnt. Die (bereits gemeldete) Annahme des also abgeänderten § 16 im Ganzen erfolgte mit 11 gegen 10 Stimmen. § 17 in der von Lasker vorgeschlagenen Faffung, wonach das Verfahren wegen Concessionsentziehungen nach den landesgesetzlichen Bestimmungen für die in der Gewerbeordnung vorgesehenen Concessionsentziehungen erfolgt, wurde mit 12 gegen 9 Stimmen, unter letzteren namentlich konservative, angenommen.
8 18, betreffend die Bestrafung der gegen § 16 Zuwiderhandelnden, wurde ohne Debatte mit 13 gegen 8 Stimmen nach der Regierungsvorlage angenommen. § 19 beantragen Helldorf und Schmidt dahin zu fassen: Der Bundesrath wählt znr Entscheidung über die auf Grund dieses Gesetzes erfolgenden Beschwerden eine besondere Commission. Dieselbe besteht aus 7 zum Richteramt befähigte Mitgliedern, wovon 3 aus der Mitte des Bundesraths berufen werden können. Die Entscheidungen der Commission erfolgen nach freiem Ermessen und sinv endgültig. Kardorff und Goßler reaen an, ob sich nicht empfehle zu sagen: Die Mitglieder der Commission werben vom Bundesrath gewählt und vom Kaiser ernannt. — Fortsetzung morgen.
Berlin, 25. Septbr. Die „Nordd. Allg. Ztz." bezeichnet die Zeitungsmeldung über die Wiederaufnahme der Zollverhandlungen mit Oesterreich als voreilig; ein bestimmter Termin für eine solche Wiederaufnahme liege noch
von w »uttthn; Berlin, 25. Septbr., Abends. Di- Wah.prüfungs - C°m°ttsst°a des
„ Anderen in einer Kneipe den Plan vorgetragen und diese hätten zuge- Reichstages beschloß nach nochmaliger Prüfung und R-oiflon des Stimmern ßimmt Er hätte sich zunächst zur Ausführung gestellt, könnte aber den Ort hältniffes die Wahl Stelltet's (Königsberg) für gültig zu erklären, ebenso die und die Theilnehmer der Abrede nicht nennen. Die Bewußtlosigkeit wurde nun- Wahl Stößel'- (Effcn).
wehr dauernd; der Bericht fährt lndeß fort: Aber die angestrengtesten Be- Rom, 25. Septbr., Abends. „Jtalie ist ermächttgt, die Meldung nmbunaen haben weder einen Anstifter des Attentates, noch einen Gehülsen, des „Temps", betr. die Bildung einer Schaar von 500 Frei willigen an btt
Organisation der Socialbernorrane m ^eur cyiano uno im ™ « Cassel, 22. September. (An die deutschen Tabak, Interessenten!) Du
ihre Verbindungen mit den Anarchisten der sog. rothen Internationale, als auch Versammlung der deutschen Tabak- Jntereffenten, welche von dem Vorsitzenden ihres Vereins, für die Beziehungen Nobiltng's zu den Führern der deutschen Soctaldemokratie Herrn G. Schöpplenberg, zur Verständigung über die richtige Ausfüllung der Fragb und zu den Socialdemokraten in London und Paris ergeben. In nächster bogen, auf den heutigen Tag nach Caffel einberufen wurde, war zahlreich von Delegirten au« Nummer finden weitere Publikationen statt. (Fr. Journ.)
Posen, 23. Septbr. Wie dem „Posener Tagebl." aus Krotoschin gemeldet wird, ist daselbst eine große Feuersbrunst ausgebrochen. 20 Häuser sind niedergebrannt und 4 Personen dabet um's Leben gekommen.____________
Ich hob- vor 18 Tag-n d-n b-stimmt-n Entschluß g-snßt, d-n K-is-r zu -r- Wien, 25. S-pibr. M-Idung-n d-r Polit. Corr." aus K°nst°nttn°p-l schi-ß-n, und d-n Entschluß h-ut- ausg-sührt." - Hi-raus wurde er ganz zufolge, ist o-r Eindruck der n-u-st-n chr-rr°,ch>,ch-n W-ff-n-rsvlg- 'n Bosnien Erschöpft auf einem Stuhl in die für ihn b-stimmle G-sängnißzelle getragen, |o tief und nachßalttg, daß dieselb-n Kreise, welche das Zustanoekornm n der woielbll Et bis um 9 Uhr Abends in einem Halbschlaf sich befand und ihm österreichischen Conoentton aus s Hartnäckigste hintertrieben, nunmehr den Lulian E>sumlck>läae aut den Kopf gemacht wurden. Inzwischen war sein- Mult-r zu Gunsten der Convention zu beemflusien sich bemühen. Man erwartet dem- kerbecherü en wolden d7 am Be.tt des Halbbewußtlosen saß, als um 9 Uhr zufolge, der Sultan werd, bald die Unterzeichnung der Lonven.wn un er dem mehrere höhere gerichtliche Beamte Eintraten und ben VErsuch anstellten, nähere Aufgeben der bli-hertgen Vorbehalte anordnen. Rußland soll der Pforte da. Mittheilungen übet die Motive zur That von Nobiling zu erhalten, zumal Recht bestreiten, in die Commission für Ostrumelten -tuen Delegirten zu ent- n^cki Gutachten der Aerztc als wahrscheinlich zu bettachten war, daß der Ver- senden. — Die Pforte erhielt neuerdings eine wiederholte Mahnung Monte.
-U) Cy — 5, r . en_________T;_____ ..~k t»»A ... np.-irnS wo.iori hör föronirpl-inHriinrt. — Auf der Pforte will mau Kenntniß von
Es gelang, Nobiling nochmals zum Bewußtsein Verhandlungen zwischen Serbien und Montenegro und auch von solchen zwi. ___AoriAfoton ttrAAo« ni i*pn (Änpfhpnlnnb nnh Mnntenearo haben. betr. eine eventuelle und gemein»
ganz Deutschland besucht.
Es zeigte sich bei der Generaldebatte, daß die Einberufung dieser Versammlung nothwenbiz war, da die Fragebogen vielfach trrthümlich aufgefaßt worden waren und so deren Beantwortung ein unrichtiges und unbrauchbares Material für die Enquete-Commission ergeben haben wärt«.
Da derartige irrtümliche Auffassung möglicherweise in weiteren Kreisen Verbreitung gefunden haben könnte, so hält es die Versammlung für ihre Pflicht, den Herren Jntereffenten bai Resultat ihrer Berathungen mitzutheilen. _ , , . , .
Man war einstimmig der Ansicht, daß es geboten sei der Enquete kerne Schwiengkeitm zu bereiten, sondern die Fragenbogen gewissenhaft und wahrheitsgetreu unö soweit dies nicht vurch die folgenden Beschlüsse eingeschränkt wird, vollständig zu beantworten.
Es wurde der Fragebogen über Tabakfabrikation der Berathung zu Grunde gelegt.
Die § 1—6 wurden anstandslos zur Beantwortung empfohlen, bei
§ 7 wurde bemerkr, daß zu den in der Frage erwähnten Lagerräumen auch die Lager ii den Zollämtern und unter Zollverschluß gehören.
8 8—13 gaben zu keinen Bemerkungen Veranlaffung.
8 14 wurde dahin verstanden, daß der Werth des ganzen zu einer Fabrik oder Magazins, anlage gehörenden Grundstücks incl. ver Gebäulichkeiten hier anzuführen sei.
8 15 will das etwaige Lagergeld auf den Zollämtern 2c. inbegriffen wissen.
8 16. Unter Betriebs-Inventar sind nur die Utensilien zu verstehen.
8 17, 18, 19 wurden zur Beantwortung empfohlen, ebenso
8 20 mit der Bemerkung, daß die Arbeiterzahl in den Filialen getrennt aufzuführen sei.
8 21—26 werden zur Beantwortung empfohlen.
8 27. Die Beantwortung dieser Frage wird nicht empfohlen, weil sie zur Beurtheilung irgend eines Steuermodus keinen Werth hat.
8 28 wird zur Beantwortung empfohlen soweit er die Menge (Zentnerzahl) betrifft; der Werth soll nicht ausgefüllt werden.
8 29—35 werden zur Beantwortung empfohlen.
Der Fragebogen über den Handel mit Rohtabak gab zu Ausständen keinerlei Veranlassung.
Es wurde besonders darauf hingewiesen, daß es zur Bewältigung der umfaßreichen statistischen Arbeiten dringend geboten erscheine, die beantworteten Fragebogen möglichst rasch bet zuständigen Aufnahmebehörde abzuliefern. Sollte dieses aus irgend einem sehr triftigen Grunde einzelnen Personen unthunlich erscheinen, so wird es für wünschenswert!) erachtet, daß tieielben, ; anstatt die Beantwortung zu unterlassen, die ausgefüllten Fragebogen direct an das Kaiserlih 1 statistische Amt in Berlin einsenden, unter Angabe des Bezirks zu welchem sie gehören.
' Da der Versammlung mitgetheilt worven war, daß von Seiten einzelner Aufnahmrbk- ‘ Hörden die Beantwortung einzelner Fragen bezüglich ihrer Richtigkeit beanstandet worden sei, 'o • macht dieselbe ausdrücklich darauf aufmerksam, daß dieses Vorgehen geaen die Instruction vn- : stoße, da der Aufnahmebchörde nur das Recht zustehe lückenhaft ausgefüllte Fragebogen ergänzn
Dermischte-.
Darmstadt, 24. Septebr. Die „Mannheimer Stadtbase* schreibt: „Aach Li Mannern soll der Erdschtooß oerschbtert worre sein, zweete un dritte Hydothceke w unsere Heiser wackle heite noch. Norr in unsere Kasieschräak iss' eS ruhig gebltwsk. Dort schetnt'S ausgerappelt zu hawwe. Wo nix iss, Hot der Erdschtooß ken Bedtu» tung U"hr^^ 23 (get)tember bem benachbarten Kirchdorf Eichenzell ereignete sich ges-n Abend ein grauenhafter Vorfall. Der Müllerbursche K. Medler vom Petersberge schoß naiw ohne jegliche Veranlassung mittelst zweier Revolverschüsse den dortigen Einwohner Kilian Mr- an der Seite seiner Ehefrau mitten durch das Herz. Mehreren dortigen Bauernburichm gkliru es, den Mörder alsbald dingfest zu machen und ihn in das hiesige Kreisgerichts-Gesan-i« ab3uhCf$amfcutg. ueber die bereits telegraphisch gemeldete Explosion der Theersiederri bn , Hamburg am 20. dss. schreibt man des Ausführlicheren: „Eine Explosion, verbunden mit großem Fei«, setzte heute Abend gegen 6Vs Uhr die Bevölkerung unserer Stadt und ihrer ganznt Umgtbir; in Schrecken. Man gewahrte um die angegebene Zeit einen hellaufleuchtenden -schein in >c Richtung nach dem Grasbrook hin. Der wolkige Himmel wurde momentan sonnenhell erleu:tr und hellroth gefärbte Dunstmassen bewegten sich wogend durch die Höhe. Dieses Phänomen den Mittelpunkt der Stadt, von gar keiner Detonation begleitet, machte alsbald wieder b'- herrschenden Abenddämmerung Platz und Alles lief und fragte nun durcheinander, dem maßlichen Orte des Feuers zustrebend. Denn daß ein solches ausgebrochen, stellte sich - bald auch für Diejenigen heraus, die anfänglich wegen des raschen Schwindens der ^>^9* eher an ein Meteor hatten glauben wollen. Auf sofort an Ort und Stelle eingczogene Sr'a- digungen erfahren wir, daß in Folge Zerspringens eines Kessels die (an Herrn Heinrich • verpachtete) Theersiederei der Gasanstalt in Brand gerathen und biS auf den Erdboden nu-c gebrannt ist. Der erste und der zweite Zug der Feuerwehr waren sofort zur Stelle uni • gelang denselben, das Feuer auf seinen eigenen Herd zu beschränken, so daß die in der Rahe Ueg- - chemische Fabrik des Herrn Dr. Hipp und eine benachbarte Salmiakfabrik, die bei ungun|tg- Windrichtung leicht vom Feuer hätten ergriffen werden können, verschont blieben. Leider sind Menschenleben dem Unglück zum Opfer gefallen. Zur Zeit der Katastrophe waren drei in der Theerfabrik beschäftigt, nämlich der Werkführer Simon, der Heizer Cohrs unb Maschinist Mahners (ober Meiners >. Von Personen, die an Ort und stelle wadreno^ Explosion zugegen waren, wird berichtet, daß man daselbst einen heftigen Knall vernahm demselben Moment sah man Simon vom Gesims der äußeren Mauer herunterklettern ober man vermachet, er sei gleichzeitig mit dem aufwärts geschleuderten Dach durch die Gewarl. entstandenen Luftdrucks emporgehoben worden. Man fand ihn besinnungslos und mit »er) j , Kleidern. In bejammernswerthem Zustande wurde der Unglückliche noch lebend in's Krantenr»-; befördert; doch zweifelt man an seinem Aufkommen Don ben andern Beiden ist der Ein Leiche gefunden worben und der Andere, vielleicht mit dem größten Theil des Kessels in Die geflogen oder unter den Trümmern begraben, wird zur Zeit noch vermißt. Da bie aufgq • Leiche sich in vollständig verkohltem Zustande befand, so hat man sie nicht recognobcirtn wn» Hebet die Entstehungsursache des betrübenden Unglllcksfalles wird einerseits die Vermathung gesprochen, der Maschinist habe eine der Retorten zu früh geöffnet, anvnseits nimmt nun - Wahrscheinlichkeit einer Ueberheizung an. In der Fabrik haben übrigens schon oft kleine «r stattgefunden. Die Arbeiterwohnungen der Nachbarschaft, deren Fenster durchweg ge,pru'i
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