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höchsten Bestätigung.

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4) Dem Präsivium steht das Recht zu, Vereine bei ge?etz- oder statutenwldrigcm Verhalten von dem Verbände auszuschlteßen, bezw. in denselben nicht aufzu-

Dr. Schmitt-Edenkoben.

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Zeitungen selbst.

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Martini-Jauer.

Dinckelber g-Magdeburg. Kienemund'Cöln.

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(d. h. durch

*) Die Berufung dieses Kongresses ist die Ursache, aus welcher ernt , neutraler Verbände von dem Besuche des Gießener Kriegertags Abstand nahmen, um s. Z. dorr auf dem Platze zu sein, wo die Schlußentscheidung fallen wird.

B oll mann-Bremen. Ziegenfelder-Coburg. Rau-Frankfurt a. M. Hopfner.

Lukas.

Debus.

active, Soldat gewesene) deutscher mehrere Delegirte vertreten, vor-

Kreisverband Solingen

Linksrheinischer KriegcrverbandWacht am Rhein"

Untcrmaingauverband deutsch. K.-V.

Verein der Kameraden von der ehe-

Braunschweig'scher Landwehrverband Oldenburger Kriegerbund

Kriegerverband zwischen Elbe und Ems Thüringisch-Fränkischer Kreisverband Kricgerkameradschaft Frankfurt a. M.

Kriegcrvercin Wetzlar

Krofdorf-Gleiberg

Weinrets-Creuznach. Schneide r-Miltenb erg.

Diersch-Berlin.

Dinckelber g-Magdeburg.

Dr. Ri'tterfeld-Frankfurt.

D iers ch-Berlin.

Wer eine Stelle sucht, ein Geschäft, Hofgut u. s. w. zu kaufen oder zu verkaufen wünscht, wer Geld bedarf oder auszuleihen wünscht, wende sich vertrauens- v : 1 , . - ______ ______ii.i M ..ü... --.1 <1 mn er nrnnint mih

und Vaterland. ' , n rr

Politische Erörterungen sind in den Vereins-Verhandlungen ausgeschlossen.

Der Präsivrnt wird von Seiner Majestät dem Kaiser ernannt; die auf eine längere Reihe von Jahren zu wählenden Präsidtalmitglieder unterliegen der Aller-

.-ne Reibe von Vertretern voll an die Annoncen - Expedition von A. Seheyd«, wo er prompt und - vielmehr discret bedient wird, ohne höhere Spesen zu bezahlen, als bei directem Verkehr mit den

Mitglieder, Dr. H ö l k e r-Minden, Hampe-Lehrte.

Major Strackerjan-Olden- burg.

Der V Delegirtentag der Allgemernen Deutschen Krieger- kamcradschaft und seine Bedeutung sur da« Deutsche

Kriegervereinswcsen.

(Schluß.)

-Zwischen hatte der Deutsche Kriegerbund wiederholl versucht, sich des Protectorats des Kaisers zu versichern, ohne Erfolg. Seine Maiestat erklärte, er werde das Nrötectorat nur über eine Vereinigung übernehmen, welche alle Vereine, bezw. Verbände umfasse, K b «idbe 6a(ä ,u Slanic fomm-, fei fein innlgfler Wunsch. <58 mag sich Seiner Maien« °°hl die Uebeqelgnng -usgediüngt haben, daß auch jetzt wieder alle B-reinigungs-er- luche rejuitatlos verlaufen würden, wenn es nicht gelange, einen Mann zu Huden, der ohne Gefaßte Meinung in die Bewegung eintreten und ihre Bewegung m die Hand nehmen würde. 9 1 Dieftr Mann fand sich in der Person Sr. Excellenz des Generals der Infanterie z. D. (SlümeT- derselbe wurde mit der Vermittelung der Vereinigung beauftragt, indem aus­drücklich betont wurde, die Vereinigung liege wohl im Wunsche Seiner Majestät, Allerhöchstder- sclbe sei indeß weit entfernt davon, einen Druck in dieser Richtung auszuuben oder Einfluß nehmen zu wollen auf die inneren Angelegenheiten und die Verwaltung der Verbände und Vereine, v. Glümer kam Ende Juli d. I. nach Berlin, nach mehrtägiger Konferenz mit Diersch-Berlin, Dinckelberg-Magdeburg von derAllgemeinen Deutschen Kneger-Kamerav- sckaft" und Blank, Schulz von der Berliner Kriegerkameradschaft, Büro, Hellwig und Vr Küster vom Kriegerbund wurden die Grundzüge der geplanten Vereinigung festgestellt. Dieselben wurden in einem vom 7. August dadirten, kurz vor dem Gießener De eg rtentag ver­sandten Rundschreiben >-es Herrn v. Glümer, Exeellenz, allen Verbanden rc. mitgetheilt. Das Schreiben lautet in feinem Eingang wie folgt:

Seine Majestät der Kaiser haben Allergnadigst in Aussicht zu stellen geruht, das so viel­seitig erbetene Protectorat über sämmtllche K«eg«rEM« Deu4fchland4 übernehmen, sofern diese letzteren sich zu einem allgemeinen Verbände vereinigen und überall folgende Punkte in ihren Statuten führen, resp. in dieselben aufnehmen:

- Hauptzweck der Vereinigung ist die Pflege der Treue gegen Kaiser, Landesherrn

Der Antrag wird einstimmig angenommen. .

Desgleichen die Anträge der Rheinischen Kriegerkameradschaft, welche die Soeialdemokratie und die Agitation für die Kriegervereinspresse betreffen und in der Hauptsache nur die Beschlüsse ves vorjährigen Kriegertags in Erinnerung bringen.

Der Vorsitzende gibt dem Delegirtentag nunmehr die in der Prasidialconferenz erfolgte Cooptirung von Präsidialmitgliedern bekannt und ersucht um die Zustimmung. In das Präsidium werden berufen und bestätigt^ Maurer-Darmstadt, Dr. Vogt-Butzbach, Jung-Gießen (Landes­verband Hess. Kr.-V.); Kayser-Kaiserslautern (Pfälz. Kampfgenossenschaft-; Dr Franz- Ratibor Mittelschlesischer Kriegerverband); Schn e iber;THltenbei:g deutscher Kriegervereine, und Pfann stiel-Berlin (Slesvigia). Hierauf erfolgt die Wiederwahl des seitherigen geschäftsführenden Präsidiums für 1878/79^

Als Ort des nächstjährigen Delegirtentags wird Magdeburg bestimmt, sofern nicht die bevorstehende allgemeine Vereinigung besondere Rücksichten zu nehmen gebiete. Zum Schluß wird oas Präsidium beauftragt, dem Kapellmeister Krausse den Dank der A. D. K.-K. für einen ihr gewidmeten Marsch auszusprechen. ,

Rach den üblichen Formalien schließt der Ehrenprases Diersch-Berlin die Verhandlungen mit den Worten: Es ist Sitte, derartige Verhandlungen mit einem Segenswunsch zu schließen; ich weiß keinen besseren als den: Seine Majestät der Kaiser, er lebe hoch ! hoch! hoch!

Wird nun auch der offizielle Abschluß der langjährigen Vereinigungsverhandlungen erst in Frankfurt a. M. stattfinven, so steht er doch kaum mehr in Frage. Von Seiten der A D K K werden Schwierigkeiten unter keinen Umständen erhoben werden und auch das Präsidium des deutschen Kriegerbundes benachrichtigt in seinem amtlichen Organ seine Mitglieder, daß es dem v. Glümer'schen Rundschreiben zustimme. Die neutralen Vrrbande können dann nicht mehr zögern beizutreten. ,

DieDeutsche Kriegerzeitung" feiert in ihrer Nr. 33 vom 15. August rote folgt:

So erfolgreich alle unsere Kriegertage für die Förderung unseres Vereins- und Verbands- lebens und für die Hebung des deutschnationalen Gedankens gewesen sind, so ragen doch einzelne , Kriegertage über die anderen an innerem Werth und äußere Bedeutung besonders bervor. Zu . diesen gehören jetzt die Tage von Leipzig und Gießen. Ja, der Kriegertag Gießen ist ein höchst wichtiger gewesen und wird nach menschlicher Voraussicht die weittragendsten Folgen des Segens 1 für Las gelammte Kriegervereinswesen haben. Knüpfen sich für uns an den Kriegertag Leipzig ; wehmüthige Erinnerungen, so sind wir der Ueberzeugung, daß der Kriegertag Gießen nur : Erinnerungen der Freude und des Stolzes im Gefolge haben wird.

Möge der hiesige Verein nie vergessen, daß seine Fahne geweiht worden ist an dem »Lage, > an welchem die Vertreter der A. D. K. K. liebgewordene Einrichtungen geopfert haben eines zu ; erreichenden hohen Zieles wegen! Mögen seine Mitglieder .stets ebenso bereit .sein zu M:son- lichen Opfern, wenn es dem gilt, dem ein deutsches Mädchen die Fahne des Vereins geweibt 1 hat, wenn es giltfür Gott und Vaterland"

mit deren Leitung beauftragt. Die Folgen dieses Auftrag« waren die Konferenzen in Berlin und der früher verlesene Auftrag. Es gelte jetzt, alle kleineren Fragen ruhen zu lassen, damit das eigentliche Ziel erreicht, ein Herzenswunsch des Kaisers erfüBt werde.

Diersch-Berlin weist die Nothwendigkeit der Einigung nach durch das Bedürfniß zur Pflege der Kameradschaft die einzelnen deutschen Stämme sich einander naher zu bringen, ganz besonders aber ermahnte« die Ereignisse der letzten Monate Diejenigen, einig zu sein, welche die Pflege der Treue zu Kaiser, Fürst und Vaterland auf ihre Fahne geschrieben hätten. Er sei weit entfernt davon, hier die Politik in die Debatte zu ziehen, aber betonen müsse er, daß gerade die Kriegervereine, deren Mitglieder durch ihren früheren Stand der Sinn für Ordnung, Zucht und Sitte geweckt, denen unbedingte Unterordnung der eigenen Person dem Wohl des Ganzen aner- zoacn worden sei, alle die Qualitäten und Momente besäßen, die erforderlich seien, um Front zu machen geaen das, was sonst unerbittlich über uns Hinwegschreiten werde.Wohl muß der Anfang im Einzelnen gemacht werden. Jeder von uns muß in seinem Kreise, in seinem Haufe anfangen, dafür zu sorgen, daß die Achtung vor dem Bestehenden wieder hergestellt werde; ab­handen gekommen ist sie mehr oder weniger überall. Greifen Sie sich selbst an« Herz, halten Sie Umschau in Ihrer Familie, sehen Sie unsere kleinen Jungen an: wem von Ihnen ist es nicht schon manchmal ausgefallen, daß die Knirpse sich ganz anders wie früher gegen Erwachsene geberden? Nun wohl! Sie haben dafür zu sorgen, daß eine Generation heranwachst, die nicht das eigene Ich nur kennt in purem Egoismus!" Könne aber der Einzelne schon wirken, so werde der Einfluß ein eminenter werden, wenn wir Mann an Mann stehen. Glücklicherweise seien die Bedingungen für das Einigungswerk jetzt wesentlich günstiger als früher. Redner warnt vor einer falschen Beurthcilung und irrigen Auffassung der von Seiner Majestät getanen Schritte. Offen und ehrlich, wie immer, habe der Kaiser erklärt, es sei sein Wunsch, daß die Einigung zu Stande komme, aber bestimmt habe er es ausgesprochen, daß es ihm fernliege, irgend welche Beeinflußung der Kriegervereine ausüben zu wollen. Verbände und Vereine werden ihre volle Freiheit und ihr gewohntes Thun behalten nach allen Setten.

Mit den Worten:Die Sache ist edel und rein, denken Sie groß und geben Sie Ihre Zustimmung," empfiehlt et nachstehenden Antrag:

Der V. Delegirtentag der Allgemeinen Deutschen Kneger-Kameradschast beschließt auf dem in Frankfurt a. M. abzuhaltendeu Kriegertag durch seine zu wählen- den Vertreter für eine allgemeine Vereinigung sämmtlicher Kricgervcreine Deutschlands, auf Grund des Schreibens Sr. Exeellenz des Generals der In­fanterie z.D. v. Glümer, vom 7. August d.J. einzutreten und ermächtigt seine Vertreter, in diesem Sinne zu stimmen." . ,

Lander-Bonn bittet möglichst wenig zu debattiren, die Sache liege ja so einfach.

St racker ja n-Oldenburg erklärt, es sei ihm vor seiner Abreise das Rundschreiben nicht bekannt gewesen und er daher in dieser Richtung ohne Instruction; er zweifle aber keinen Augen­blick, daß die von ihm vertretenen Oldenburger Vereine ohne Weiteres beitreten werden.

Hampe-Lehrte versicherte dasselbe von dem Braunschweiger Verband.

Bollmann-Bremen theilt mit, daß der Verband zwischen Elbe und Ems auf seinem Ver­bandstage zu Nienburg beschlossen habe, einer allgemeinen Vereinigung beizutreten.

Diese Aeußerungen seither neutraler Verbände werden mit lebhafter Freude begrüßt und der Antrag Diersch gelangt ohne Debatte zur einstimmigen Annahme. Se. Majestät der Kaiser und Excellenz v. Glümer werden sofort telegraphisch hiervon benachrichtigt Als Delegirte nach Frankfurt werden gewählt: Diersch-Berlin, Ki en emund-Coln, Dincke lberg-Magde- burg, Becker-Hungen und Schmitt-Edenkoben, an Stelle des Letzteren im Verhinderungsfälle

verschiedener Anträge auf Abänderung des Statuts, welche ohne allge­meines Interesse sind, werden die Verhandlungen auf Montag den 12., 10 Uhr Vormittags vertagt.

Nach Wiedereröffnung der Verhandlungen am 12. August, 10i/2 Uhr Vormittags, nimmt bas Wort Prof. Dr. Schmit t-Edenkoben, um einen Antrag der Pfälzischen Kampfgenofsenschaft Schritte zu Gunsten der im Feldzug erkrankten Krieger bett., zu begründen. Redner weist darauf hin daß auch jetzt noch Fälle cintreten, in welchen Personen durck Krankheiten erwerbsunfähig würden, zu denen der Keim im Feldzuge 1870/71 gelegt worden sei; e ne laufende Unterstützung oder Pension werde denselben indeß nicht gezahlt, weil die Anmeldefrist verstrichen sei. Die A. D K.-K. solle Schritte thun, daß den Betroffenen trotzdem eine Unterstützung aus Staats­mitteln bewilligt wttde.^^ ^spricht sich keinen Erfola hiervon, da das Gesetz entgegenstehe. 1 Vielleicht könne man durch Fühlungnahme mit befreundeten, einflußhabenden Abgeordneten sich verlässigen, ob etwa im Reichstage eine diesbezügliche Petition günstig würde aufgenommen werden.

I Din ckelb era-Maqdeburg weist auf die bestehenden Stiftungen hm, er habe mit denselben sehr gute Erfahrungen gemacht. Diersch-Berlin schließt sich dem an. Durch Gesuche lasse sich - auf dem Verwaltungswege Nichts erreichen, ob die Abänderung des Gesetzes herbeigefuhrt werden - könne, sei zunächst abhängig von einem Gutachten der Medicmer darüber, ob bei einer jefct nach

8 Jahren eintretenden Erkrankung mit Bestimmtheit angenommen werden könne, der Keim fei im °UIt a. M. hält in einzelnen Fällen den Nachweis für möglich.

Er bedauert, daß gerade die Bescheidenen unter dem Nachtheil zu leiden hätten, die es s. Z. nicht verstanden hätten, nach dem Beispiel Anderer, welche den Geldpunkt mehr beachtet, unter Auf. bauschung eines damals noch kleinen Uebels sich die Pension zu sichern.

Lanver-Bonn und Dr. Vogt-Butzbach beantragen:

Der V Delegirteutag der A. D. K.-K erkennt die Wichtigkeit des aus echt ''kameradschaftlichem Gefühl entspringenden Anttags der Pfälzischen Kampfge. nossenschast wohl an und gibt dem geschäftsführenden Präsidium den Auftrag, in dieser Hinsicht einleitende Schritte zu thun."

9) Launsbach --

Es sind Demnach im Ganzen 53,144 Mitglieder Kriegervereine vertreten. (Verschiedene Verbände sind stehend sind nur die mit der Stimmabgabe betraute Herren benannt.)

y Auf Vorschlag des Vorsitzenden wird zunächst der Punkt 8 der Tagesordnung zur Berathung gestellt, welcher lautet: Allgemeine Besprechung über die gegenwärtige Lage des Krieger­vereinswesens. Welche Schritte sind bisher von der A. D. K.-K. zur.^relnigung aller deutschen Kriegervereins-Verbände gethan worden? und was soll In Zukunft zn derselben noch weiter gethan werden? Hierzu erteilt der Vorsitzende zunächst das Wort dem S»efd-1 i-idm sich runichst g-gmüb-rst-h-nd-n Verbände, lehnt aber eine Untersuchung Darüber ab, wessen die Schuld sei daß eche. Bereinigung noch nicht stattgefunden habe, weil es sicher nicht angezeigt fet, jetzt noch bw Gegensätze auf s Neue hervorzuheben, wo die Einigung bevorstehe. Er erwähnt oberflächlich der kriegertage in Leipzig, Berlin und München und kommt auf die Konferenzen mit ». Glümer m Berlin und bte^enfelben zu Grunde liegende Idee. Wieder und wieder sei der Kaiser um Uebernahme des Protectorats über denDeutschen Kriegerbund" ersucht worden. Er habe es entschieden «bge^ lehnt, auf die Bitte cinzugehen, weil dann die übrigen in Deutschland bestehenden Verbände, im Derhältniß zum Bunde, die erdrückende Majorität, seine Stiefkinder geworden waren. Um aber die Vereinigungsverhandlungen zum endlichen Abschluß zu bringen, habe er Exeellenz v. Glümer

maligen Division Kumme r-Berlin MilitärvereinJäger u. Schützen" Leipzig Kriegerverein Uetersen in Holstein Frankfurter uniformirtes Veteranencorps

13j Berliner Kampfgenossen - Verein von

1864/66* unb 1870/71Straßburg"

14) Verein ehemaliger Schleswig-Holstein'scher Kampfgenossen, Berlin

Außerdem von neutralen Verbänden:

1) Hauptverband westphälischer Krieger­und Landwehrvereine ca. 20000

..... - - *' 3200

2000

e»m weiteren Verlaufe des Schreibens wird ein Kongreß aller Vereine und Verbände nach Frankfurt a. M. berufen (Zeitpunkt noch unbestimmt), dessen Theilnehmer die unbeschränkte Vollmacht ihrer Verbände mitzubringen hätten, damit die endgültige Vereinigung ausgesprochen unD Seiner Majestät dem Kaiser gemeldet werden könne. *)

Sache des hier stattgehabten Delegirtentags der A. D. K.-K. war es nun zunächst, sich schlüssig zu machen über die Vorschläge des Generals v. Glümer.

Nachdem am 10. August von 71/2 bis gegen 10V2 Uhr Abends eine vorbereitenoe Kon­ferenz der Präsidialmitglieder stattgefunden hatte, welche an den beiden folgenden Tagen von 9101/2 Vormittags fortgesetzt werden mußte, erfolgte Sonntag den 11. August, 10 Uhr 30 Min. Vormittags die Eröffnung des Delegirtentags durch den Präsidenten der Allgemeinen Deutschen Kriegerkameradschaft, Kienemund-Coln. Der II. Vorsitzende des hiesigen Kneger- vereins Herr Pistor, übergibt den Berathungssaal, wünschend, daß die in ihm gepstogenen Verhandlungen gedeihliche sein möchten. Kienemund-Cöln mmmt Besitz und eröffnet die Ver­handlungen mit einem Hoch auf Se. Majestät den Kaiser, der Viceprastdent der A D. K.-K kander-Bonn, erinnert daran, daß es der ausdrückliche Wunsch des vorjährigen Delegirtentags gewesen sei, der diesjährige möge in Hessen, in Gießen, stattfinden und bringt ein Hoch dem Landesfürsten, Seiner Königl. Hoheit dem lIroßherzog Ludwig IV. von Hessen.

Nach Bildung des Bureaus verliest der Vorsitzende den Geschäftsbericht pro 1877/78, welcher hauptsächlich sich verbreitet über Die Versuche, eine Vereinigung mit anderen Verbänden hcrbeizuführcn. Ferner wird verlesen das Rundschreiben Sr. Excellenz des Generals d. Ins. z. D- pr®$uteeTrfcIi) meldet in längerer Rede den Beitritt des Frankfurter uniformirten Veteranencorps zur A. D. K.-K. an. , .

Der Kassirer der A- D- K--K- Baltz uw ei t-Coln erstattet den Kaj|enbericht, wonach sich ein Baarbestand von 37 JL H H ergibt . (Bemerkt werden muß, daß die A. D- SMt pincipiell die Unterstützungsfrage den Einzelverbanden überlaßt und nur Beitrage zu den Ver­waltungskosten in der Höhe von 2, 1 oder Vr H pro Kopf erhebt, also nur eine kleine Kasse haben kanm) beg Bureaus sind nachstehende Verbände und Vereine vertreten:

1) Landesverband hessischer Kriegervereine 6589 Mitglieder, Becker-Hungen^

2) Pfälzische Kampfgenossenschaft

3) Mittelschlesischer Kriegcrverband

4) Provinzialsächsische Kricgerkameradschaft

5) Rheinische Kriegerkameradschaft