1678
Freitag, den 26. April
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«reis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
Uebertrag Ober-Hörgern. . Odenhausen (mit Appenborn) . - Oppenrod ■ • • Queckborn . . • Rabertshausen (mit Ringelshausen) - Retnhardshain • Reiskirchen . • Rodheim (mit Hof Graß) . . . - Rödgen .... Röthges • • • Rüddtngshausen . Ruttershausen (mit
Kirchberg) - • Saasen (mit Bolln- bad), Veitsberg u. Wirrberg) • •
Uebertrag Stangenrod Staufenberg (mi
Friedelhausen) Steinbach . . Stetnheim . . Stockhausen -
I Trais-Horloff TreiS a. d. Lda. Trohe . . . Utphe . . .
Villingen - • Watzenborn (mi
Steinberg) . Weickartshain Weiter-Hain Wieseck . . .
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Ettingshausen • zu übertragen
t Sartenstraße B. 165.
«rpeditionsb^eemr Schulstraße B. 18.
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Münster . . .
Muschenheim (mit
Hof-GüU) . .
Rieder-Bessingen Nonnenroth . •
Obbornhofen . .
Ober-Bessingen .
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Uebertrag Lang-Göns^ . LangSdorf • • • Lauter . . . .1 Leihgestern . . • Ltch (mit Hof Albach, Colnhauien und Mühlsachsen) Lindenstruth . • Lollar ....
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Deutschland.
Darmstadt, 23. April. Wie verldutet, hat der Gesetzgebungs-Ausschuß der zweiten Kammer sich für Absetzung einiger der »orflWo9erien 2tmtSflend)te schlüssig gemocht, so von Lich und Laubach, wie auch Altenstedt in Ober^ssen, Lorsch und Gernsheim in Starkenburg, zugleich für Errichtung neuer ln Bensheim und Lampertheim. Wie die Sache sich weiter entwickeln wird, läßt sich noch nicht sagen. Jedenfalls geht daraus hervor, daß man es im großen Ganzen bei den «Vorschlägen der Regierung belasten will.
Berlin, 23. April. „Hirsch's Telegr.-Bureau' meldet „aus guter Quelle", daß, falls der Congreß zu Stande kommt, England folgende Gegenvorschläge bezüglich des Vertrages von San Stefano machen werde:
1) Einschränkung der westlichen und südlichen Grenzen Bulgariens in der Weise, daß die westliche Grenzlinie gebildet wird durch die Bergkette des Despote-Dagh (von Dubnitza bis Pascha - Makli); dw südliche Stenge Jott durch eine Linie gebildet werden, welche von Irakli über Mustapha- Dascha und Köprisfi bis nach Sebolou, an der Küste des^Schwarzen Meeres, dht^ Durch diese Modificirung würden Macedonien, die Westseite der Provinz Saloniki, der Küstenstrich am Aegäischen Meere und der größte Theil des
; Vilaiets Adrianopel von Neu-Bulgarien ausgeschloffen sein.
2) Die Gebietsvergrößerung Montenegros geschieht ohne Embezieh ing : der Küste und ohne Hafen am Adriattschen Meere. m
3) Serbien wird eine Grenzberichtigung zugestanden, und zwar auf Basis : der englischen Modifications-Vorschlüge nach dem zweiten serbischen Aufstande.
4) Politische Aenderungen werden zwischen Serbien und der Pforte nicht zugegeben Der jährliche Tribut wird der Pforte wie bisher zugeführt. Die Unabhängigkeit Serbiens wird nicht anerkannt.
5) Rußland kann den Theil türkischen Gebiets von Datum an bis Alexandropol im Austausch gegen einen Theil der Kriegsentschädigung annectU Ten- der Gebietsteil von Alexandropol bis Bajazid, Kars und das Vilajet Erzerum eingerechnet (Provinz Armenien), darf nicht an Rußland fallen.
Bekanntmachung.
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Oitfetn, den 18. April 1878. Großherzogliches Kre^samt Gießen.
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feinen völligen Ersatz anch deshalb bieten, weil er fein Capital selbst nicht.ver. walten^kamn , gug bem Monopol werden aber auch nicht die gewünschten fein. Wenn die österreichische Verwaltung des Tabaksmonopols eine richtige Bilanz nach kausmännischen Grundsätzen ausstellen, Verzinsung des Jin- lage-Capitals? Abschreibungen u. s. w. vornehmen wollte, w°nn man sämmtliche Controlkosten für die Aufrechterhaltung des Monopols nut dem Tabaks-Monopol und nicht, wie es geschieht, anderen Verwaltungsbehörden zur Last schriebe, so würde,1 die Erträgnisse aus ein Dritttheil zusammenschrumpfen. S° hoch wie in Frankreich, wo die Bevölkerung überwiegend Rauch- und Schnupftabak verbraucht, würden die Erträgnisse nicht im Entferntesten feto können, da bet uns der Haupieonsum in Cigarren besteht, die einen Aufschlag »°n 400 bis 500 pEt. nicht vertrugen._________
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1 I Alboch . . . •
2 Mendorf a. d. Lahn
3 Ullendorf a. d. Lda. i
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5 ' Alten-Buseck • . 1
6 Annerod • • •
7 Bellersheim • •
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Gegen das Tabaks-Monopol.
Alle Fehler einer zu hohen Tabaksbesteuerung concentriren fid) Monopol Der freie TLbakshandel, die deutsche Rhedere., die Welt- f. n cs(infeß5btc die für ganz Deutschland überaus wichtig ist, stehen dabei auf dem Spül. Das Monopol würde auf viele andere #a"hele^i*''= aen ans die Ausfuhr der Fabrikate anderer Industriezweige ungünstig einwirkeii. Der Kleinhandel würde nur einer Anzahl Personen gestattet, tue unbedingt von ®t $et»aUun8 abhängig wären. Eie 8237 Großhändler und Tausende von Kleinhändlern würden ihr Geschäft verlieren.
Der Consument muß rauchen, was ihm die Regie bie.et. ^er viduellen Geschmacksrichtung wird keine Rechnung getragen, der Consument d Korte wird höher besteuert, als der der feineren Sorte.
$ ^Der Tabaksbau wird eingeschränkt werden. Das Pflanzen, Ernten Trocknen AbUeserung des Tabaks steht unter fortwährender peinlicher Controlk.
V eis chird vom Staate festgesetzt. Wo Tabak gebaut und wer Tabak ÄS1»: sriÄ SÄ.»« Ä «ftS (5-.r^Amuaoeln und Defraudationen kommen im Gefolge. ,
Di- Tabakssäbrikati°n wird auf wenige Großbetriebe redm,rt.
Die Tab als, a (SflU„tbttliEben unb 110,351 Arbeitern wurde hoch- L der Ke T eii für feu Stoat weiter arbeiten. In Oesterreich existiren nu^ 37 to Hrankeich 16 fiskalifche Fabriken. Die Klein- und Hausindustrie -
der Einführung des Monopols
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wurden, rvar das in der Rabats cmirr «id» aeivrocheu.
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Uebertrag Garbenteich -. - Geilshausen . • Gießen . . . • Kreisamt - Göbelnrod . • • I Großen'Buseck • Großen-Linden • I Grünberg • • • Grüntngen . • Harbach • • • Hattenrod . . • Hausen . . • • Heuchelheim • • > Holzheim - • • Hungen - - Inheiden . - - Kesselbach ■ - • Klein-Linden . . Langd ...
zu übertragen !
Daubringen • • || Dorf-Gill . • - 17 Eberstadt (mit Arns-
44 Londorf . • •
45 Lumda • •
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12 Birklar . - •
13 1 Burkhardsfelden


