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Ausserordentliches Concert Dienstag den 86. Februar, Abends 5 Uhr, im Clubsaale,

unter gefälliger Mitwirkung der Frau Dr. Clara Schumann aus Berlin, der Frau Dr. Mathilde Weiffenbach aus Giessen, des Herzoglich Sachs. Meiningenschen Quartettvereins, bestehend aus den Herren Concertmeister Fleischhauer, Kammer­virtuos Friedrich Hilpert (früher Mitglied des Florentiner Quartett Vereins), Funk und Unger aus Meiningen.

PROGRAMM:

1) Quintett für Pianoforte, 2 Violinen, Viola und Violoncello, von Robert Schumann,

a) Allegro brillante, b) un poco largamento in modo duna marcia, c) Scherzo, d) Finale.

2) Liedervorträge von Frau Dr. Mathilde Weiffenbach :

a) Liebesbotschaft /

li)Erstarrung aus der Winterreise i von ^ranz Schubert.

3) Solo vorträge für Violine von Herrn Concertmeister Fleisch­hauer:

a) Menuett < von J. S. Bach, mit Pianoforte - Begleitung

b) Gavotte s von Rob. Schumann,

4) Sonate für Pianoforte in Cis-moll, op. 29, Nr. 2, von L. van Beethoven (vorgetragen von Frau Dr. Clara Schumann).

5) Liedervorträge von Frau Dr. Mathilde Weiffenbach:

a) Lehn Deine Wang von A. Jensen.

b) Auf dem Rhein /

c) Ich wandre nicht l Ton Rok Schumann.

6) Solovorträge für Violoncello von Herrn Friedrich Hilpert :

a) Romance von E Büchner,

b) Schcrzetto von Couperin.

7) Solovorträge für Pianoforte von Frau Dr. Clara Schumann :

a) Novelettc in F-dur aus op. 21 r n ,

b)Des Abends aus op. 12 j von Rob' Thumann.

c) Scherzo op. 16 von Felix Mendelssohn.

Der Anfang des Concertes ist präcis 5 Illi*. Oeftnen des Saales 4 Uhr, Dauer l3/4 Stunden, sodass die letzten Eisenbahnzüge von Seiten auswärtiger Concertbesucher bequem zur Rückfahrt benutzt werden können.

Frau Dr. Schumann spielt auf ihrem eigenen Concertflügel.

Billete ä </#. 3, reservirtcr Platz «M. 4 sind in der J. Ricke rschen Buchhandlung und R u d o 1 p hschen Musikalienhandlung zu haben.

1017) Der Vorstand des ConcertVereins.

(1157

erbeten.

Darmstadt.

1003)

freit hat.

Gießen, am 22. Februar 1878.

H e r z b e r g e r, Großh. Hess. Hofgerickts^Registrator.

1180) Unterzeichneter erlaubt sich h'elMlt einem verehrlichen Publikum, die ergebene Anzeiae zu machen, daß er sich dahier^ als Modell- und ddreffer etadlirt Hal. Empfehle mich ferner iw Anfertigen unfr Reparatur von Pumpen, in Lieferungen von Balkon's u- Veranda's in Guß- u. Schmiede­eise-, nach den neuesten Modellen.

Unter Zusicherung billiger und reeller Bedien ze'chn--t mit Hochachtung: Ferdinand Werner. Meine Werk ölte befindet sich in de- Ludwiastraß-.

Warnung!

Ich rache Jedem, wer von Herrn W tech- inan n opcrirt sein will, eist zu fragen .was es kost.t- (1164

Jemand, der 10 JL bezahlen mußt».

Adolph Dreisel

Costüm-Anstalt.

1183) Die Resultate mehrerer Kuren abzuwarten, dauert mein Aufenthalt in hiesiger Stadt noch bis Mittwoch, Nachmittags 31/2 Uhr. Von Donnerstag bis auf Weiteres bin ich tu Marburg, Hotel zum Ritter, anwesend.

Emil Wiechmann,

Specialist für Hühneraugen.

Dankschreiben !!

Herrn Operateur E Wieck mann bin ick zu großem Dank verpflichtet, indem derselbe geschickt uno schmerzlos mich von meinen Hühneraugen befreit bat

Gießen, den 19. Februar 1878. W. Bayrcr, Reallehrer.

Mit Obigem völlig einverstanden, fühle ich mich zu gleichem Dank verpstichter. Gießen, den 19. Februar 1878. Strack,

Pfarrer u. Dekan zu Langgöns b. Gießen.

Mik dem größten Vergnügen bezeuge ich hierdurch, daß mick der Herr Opera­teur Wiechmann von meinen Hühneraugen vollständig ohne alle Schmerzen be-

frankfurter Hof.

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empfehle hiermit bestens.

Emil Schmält

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1047) Ein braves Dienst» ädchen gesucht. C- 40. Neue Anlage

Sonntag den 10. März:

fünfter luilTciifdjnftlidjcr Vortrag,

gehalten von Herrn Professor Dr. Bratuscheck :

Ueber den Materialismus-Streit der Gegenwart.

1056) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzetgr, daß ich mit der; ersten April im Hause des Herrn Stadtverordneten Chr. Schopbach, Neuen-Bäuen B. Nr. 80 im zweiten Stock, unter der Leitung meiner Schwester, Frau Johannette Köhler, ein Pulzyesehiifl eröffne und bitte das derselben früher geschenkte Vertrauen auf mich über^traoer.

Gleichzeitig verbinde ich einen Verkauf über die Straffe in all»n zum Puhgefchäft gehörenden Artikeln.

Strohhnte zum Waschen und Färben werden von heute angenommen.

Louise Roth.