Ausgabe 
23.1.1878
 
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b» o6et:

Verwischtes

gelangen. Der edle Magyare verschacherte auch da seine Genossen gegen eine Handvoll und ist durch jede Silberlinge, als sie unter einer Parlamentärflagge an das Land gegangen waren: sie s Anstalt in Leipzig.

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Allgemeiner

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277)

Gg. Wilh. Weidig

Treffen heute ein.

des Kreises Gießen:

Strack, Clotz, Dornseiff Seel, Wagenbach.

Der Dekanatsausschuß des Dekanats Hungen: Cellarius, Clemm, Bender Bopp, Blumhof.

Trotz systematischer Verunglimpfung und gehässiger Angriffe, welche tnteressiri Personen von Zeit zu Zeit gegen das Buch:Dr. Atrys Naturhe-lmethode" erlassei, ist dies vorzügliche, populär-medicinische Werk bereits in 100 Auflagen erschienen Würde dieser unerhörte Erfolg möglich fein, wenn das Werk und die darin empfohlene Heilmethode sich nicht bewährt hätte, und, wie die Gegner gern glauben machen möchten, aus Schwindel beruhte?--In dem Buche werden die Krankheiten in leichtverstand=

licher Weise besprochen, und außerdem, wenn von den Kranken während der Kur nähere Auskunft gewünscht wird, diese von den dafür angestellten praktischen Aerzten uneni- geldlich ertheilt. Es darf sich daher jeder Leidende vertrauensvoll obiger Heilmethode zuwenden; wenn noch irgend Heilung möglich, wird dies glänzend bewährte Heilvei- fohren ihm Hilfe Heilung bringen. Obiges reich tllustrirte Buch kostet nur 1 X und ist durch jede Buchhandlung zu beziehen oder auch direct von Rtchter's Verlage

heiligen, siebenten ist e'k thun. ebensowenig tn. Wohl d, sondern den Blind- E er daraus n Jabbath c der Miß. Mtze Auf- daß durch

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dies beweist inigermcheu n gesunden zter solchen, sür eine ge- -eis^xird. der iüensch- Sitte, daß den ersteren er strengeren dert worden, fern größeren m unb Ver- Gegenstand

Handel und Verkehr.

Gießen, 22. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. 8095 H, Hühnereier, per Stück 8 Käse, p. Stück 59 Käsematte, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 20 Linsen, 1 Liter 24 H, Tauben, das Paar X 1, Hühner per Stück X 1,40, Hahnen, per Stück X 2, Enten, per Stück X 2,60, Gänse, per Pfd. 6070 Kartoffeln, 100 Kilo 7 x

Mainz, 21. Januar. Weizen per März 21.70, Roggen per März 15.40, p. Mai 15.30, Hafer per März 15, Rüböl per Mat 37.30.

Frankfurt, 19. Jan. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war ziemlich b» fahren. Heu kostete je nach Qualität per (Zentner X 23, Stroh p. Etr. X 1.802, Butter im Großen das Pfund 1. Qualität 80 H, 2. Qualität 70 im Detail 1. Qual. X 1., 2. Qual. J^O 90. Eier, das Hundert X 6.508.80, Kartoffeln X 7 per 100 Kilo. Fleischpretse: Ochsenfletfch per Pfd. 7075 Kuh- u. Rindfleisch 55-60^. Kalbfleisch 6570^, Hammelfleisch 55-63 ^, Schweinefleisch 70-80 Buchenschett holz per Quadrat-Meter X 12.55, Tannenholz X 8.55. Tannäpfel per Hectol. 60

Frankfurt, 21. Jan. Der heutige Vtehmarkt war ziemlich befahren. Ange trieben waren circa 300 Ochsen, 200 Kühe und Rinder, 180 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 72-75, 2. Qual. X 6870, Kühe u. Rinder 1. Qual. X 6063, 2. Qual. X 5456, Kälber 1. Qual. X 75-80, 2. Qual. X 60-62, Hämmel 1. Qual. X 5860, 2. Qual. X 50-52, Schweine 60 H das Pfd.

Frankfurt, 21. Jan. (Fruchtbericht.) Am heutigen Markte wurde viel ge­sprochen und wenig gehanoelt. Weizen ab Umgegend spielt die Hauptrolle, X 22.25 bis 50. Roggen kaum genannt, X 1717.50. Gerste verlassen. Hafer fest, aber nur feinste Waare coulant zu lassen. Mehl und Futterstoffe anhaltend flau. Wir notiren:

Mehl Nr. 1 J£41, Nr. 2X 37, Nr. 3 X33, Nr. 4^29, Nr. 5^23, Roggen- mehl o/t (Berliner Marke) X 24, do. II. (Berl. Marke) X 20, Weizen, effect hiei.. X ab Bahnhof hier X 23, ab unserer Umgegend X 2222.50, fremder je nach Qualität X 2324, Roggen je nach Qualität X 16 17.75, Gerste X 1821., Hafer X ;1316, Kohlsamen X, Erbsen X 2023, Wicken X 17., Linsen X 2027, Rüböl, detail, X 80. Stimmung ruhig. Hauptsächlich gefragt war nichts; dringend offerirt: sämmtliche Getreidesollten. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht = 100 Kilo.) .

den Augen verloren.

Ihr lieben Christen! Das geben wir Euch allen ernstlich zu bedenken, der Tag des Herrn soll nicht blos ein Ruhetag sein, sondern ein Tag der Heiligung, wie Ihr schon aus Eurem Katechismus gelernt habt:Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir die Predigt und sein Wort nicht verachten, sondern dasselbige heilig halten, gerne hören und lernen. Freilich, wenn das vergesten wird, ist um so größere Gefahr vor­handen, daß der Tag des Segens in einen Tag des Fluchs verwandelt wird. Und wenn das dritte Gebot mit Füßen getreten wird, wenn Ihr vielleicht selbst darin mit böscm Beispiel vorangeht, Ihr Eltern! dürst Ihr Euch ver­wundern, daß Eure Kinder das vierte Gebot übertreten? Alle Gebote hängen zusammen und wenn unsere Zeit das vom Heiligen des Feiertags aus den Augen verliert, dann kommt es von selbst, daß alle Ordnung im Staats- und Familienleben immer mehr Halt und Festigkeit verliert. Gibt es ja jetzt schon Biele, welche die Heiligkeit des Ehebundes, die Unantastbarkeit des Eigenthums verwerfen. Solche Grundsätze greifen um so leichter um sich, je weniger man sich um Gottes Wort kümmert. Christen! Bedenket, so lange es Zeit ist, was zu Eurem Frieden dient!

Der Dekanatsausschuß

wurden standrechtlich erschossen, er aber erhielt von der Regierung von Honduras b a Commando über den Hafenplatz Omoa und da begann er nun ein Leben voll so scheußlicher Excesse und Gewaltthaten, daß ein britisches Schiff sich ins Mittel le^ie unv die Stadt bombardirte. Kopesky entkam nach Guatemala und wurde vom dortig en Präsidenten Barrios freundlich ausgenommen. Zum Danke dafür stiftete er eine Mord- verschwörung gegen Barrios an, sobald er sich von der Ermordung desselben einen winn versprechen konnte. Diesmal nützte ihm der Verrath an feinen Genossen nichls, er mußte mit ihnen in der Stadt Guatemala sterben. Einen Arm und ein Bein hr tte der verworfene Abenteurer schon auf feinen Streifzügen verloren.

Ueber die Verwüstungen, welche die letzten Stürme in Bulgarien angerichtet, wird der »Pol. Corr." aus Simniza geschrieben:Traurig und düster beginnt bu3 neue Jahr. Man hört von furchtbaren Verwüstungen durch Winterstürme. Ganze Munitions Colonnen und Priviantzüge mußten aus dem sie fußhoch bedeckenden Schnee herausgeschaufelt werden. Man kann sich denken, wie es bei einem solchen Unwetter den armen türkischen Gefangenen ergangen ist, welche schlecht oder gar nicht beschuht, nothdürftig gekleidet und meistentheils einer solchen rauhen Witterung ungewohnt waren. Hunderte von diesen Unglücklichen erfroren, trotz aller Mühe, welche die Be­wachungs-Mannschaften sich gaben, ihre Leiden zu lindern, indem sie mit ihnen Alles, was sie hatten, brüderlich theilten: sogar die Bevölkerung in den armseligsten Dörfern that das Möglichste, um den durch die schneebedeckte walachische Puszta dahin wandern­den Gefangenen und Begleitungs-Mannschaften behilflich zu sein. Was können aber arme Leute thun, wo nicht einmal eine mit Allem so reich vorgesehene Intendanz wie die russische helfen kann! Das Sturmwetter war so plötzlich hereingebrochen, daß von einer regelrechten Vertheilung warmer Kleidung oder Beschuhung nicht die Rede fein konnte. Am Schlimmsten soll es der Armee des Großfürsten Thronfolgers während des Sturmes ergangen fein. Ganze Abteilungen waren durch mehrere Tage vollständig verschollen, andere biteben 48 Stunden lang ohne den nöthigen Proviant. Bei der Armee in Westbulgarien ging es etwas besser. Hier brauchte man, da kein Feind zu erwarten war, keine Vorposten aufzustellen, die verschiedenen Abteilungen hatten m den Städten und Dörfern Obdach gesunden und der Proviant wurde aus den Depots verhältnißmäßig leichter herbeigeschafft."

Unterzeichneter beehrt sich hiermit ergebenst anznzeigen, Sandgasse D. 189 eine

Metallgiesserei

Reparaturen werben rasch besorgt

Achtungsvoll

Heinr. Schwan

H-u- " voll 'll feilen

Lokal-Mstiz.

Gießen, 22. Jan. Wir lassen nachstehend die Tagesordnung für die Stadt- r erordneten-Sitzung am Donnerstag den 24. Januar 1878, Nachmittags 4 Uhr, im alten Realschulgebäude folgen:

1. Vergebung von Freistellen an der Realschule.

2. Die Erbauung eines Schulhaufev für die höhere Mädchenschule.

3. Die Organisation der Executiv-Polizei.

4. Die Reichensand-Bahnhofsstraße.

5. Die Anlegung einer fahrbaren Straße zwischen Asterweg und Gartfeld.

6. Gesuch des Kaiserlichen Postamts Gießen um Erlaubmß zur Ausstellung eines Pflocks in der Bahnhofstraße..ü

7. Gesuch des Bauunternehmers Heinrich Adami um Erlaubniß zur Ein­friedigung seines Besitzthums in der neuen Anlage.

8. Fristgesuche auf Communalrückstände aus dem Jahr 1877.

9. Kostendecreturen.

10. Verpachtung der Keller in der neuen Realschule.

Gießen, 22. Januar. Gestern Nachmittag drohte zweimal der Stadt Feuers- g.efahr. In einem Hause der Wetzsteinsgasse und einem Hinterhause der Schloßgasse rvurde das Feuer im Entstehen gelöscht.

--Die auf gestern Abend projektirte Volksversammlung in Wenzels Garttn wurde wegen Erkrankung des Referenten vertagt.

errichtet hat und empfiehlt sich zur Anfertigung aller in sein Fach einschlagenden Artikel, als: Pumpen, Hähne, Ventile, Ver­schraubungen, Dampfkesselarmaturen, Thürdrücker, Fensterruder re., sowie im Abgiehen nach Modell oder Zeichnung in Rothguss, Messing, Zink, Zinn, Blei und Composition, unter Garantie für reelle und solide Arbeit.

Zur gefl. Beachtung!

258) Unterzeichneter erlaubt sich, die verehr!. Viehhändler der Um­gegend zu benachrichtigen, daß er einen Stall gebaut hat, in welchem ungefähr 100120 Stück Rindvieh Platz finden und welcher sich unmittelbar am Vieh­markt befindet. Für Futter u. s. w. ist gesorgt. Auch kann Logis gegeben werden. Unter Zusicherung reeller Preise und prompter Bedienung bitte um geneigten Zuspruch. Reflectanten bitte, mich vorher zu benachrichtigen.

Achtungsvoll

Justas liärrn«

Neustadter Thor.

190) Empfehle meine, alle zur Krankenpflege nöthigen Apparate und Instrumente. Ferner eine große Auswahl in Messern, Scheeren und Korkziehern. Bettunterlagestoffe (doppelt qummirt), Laufgürtel für Kinder.

Reparaturen werden schnell und gut besorgt.

Das Schleifen geschieht Mittwoch und Samstag.

"W. liOiay« chirurg. In Strumen tenmacherT

Ecke der Kaplans- und Reichensand-Dahnhofsstraße.

Wäret Ihr aber schuld daran, daß Andere, die von Euch abhängig find, die Gottesdienste verlasien, so würde Euch das Wehe treffen, das der Herr über Jeden ruft, durch welchen Aergerniß kommt.

Auch an Euch, ihr jungen Leute, wenden wir uns mit der herzlichen Bitte, daß die Sonn- und Feiertage vor Allem der Sorge für Euer Seelen­heil gewidmet sein möchten. Ihr sollt allezeit fröhlich sein mit Gottesfurcht, um wie vwl mehr am Tage des Herrn. Möchtet Ihr niemals vergeffen, daß Der, welcher gesagt hat, wir müßten von jedem unnützen Wort Rechenschaft geben, auch dereinst wegen unserer Sonntagsfreuden Verantwortung fordern wird. Das Eine, was Roth ist, werde am wenigsten an Sonntagen von Euch aus

itiouale Ver­isten worden, c Sache durch z wurde nicht ceans beschickt. ad)en rebeten, jn Sonnlags- «chenbehörben ^wendet unv ib beschloßen, i, Man hat hr und mebr en, daß der- e, und noch Die Gerichte lt und gesült' rechen f*

Jte Landleust »ernewng des n, daß manche Matte znruck- f)t Herrscht rMlts6-^ tagen- in £

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255) Meine gesammten Vorräthe in modernen w Damen - Kleiderstoffen, Flanellen etc. H offerire ich gegen Cassa mit 10 Procent Sconto. Aeitere V Sachen habe ich im Preise bedeutend heruntergesetzt und verkaufe solche theils zum Einkaufspreise, theils darunter- J. Ch. Retter

Ein Abenteurer und sein Ende. Wir lesen in den neuesten amerikanischen Blattern: Der ungarische Abenteurer Kopesky hat in Guatemala ein blutiges Ende gefunden. Er wurde in Gesellschaft von achtzehn anderen Verschwörern erschossen, welche die Absicht hatten, den Präsidenten Barrios und sämmtliche Minister jener mittelamerikantschen Republik meuchlings zu erworben. Kopesky war ein ungarischer Jude. Als der österreichische Erzherzog Maximilian auf sein mexicanisches Abenteuer auszog, sammelte sich neben den ehrenwerthen Elementen, die ihn begleiteten, eine An zahl mehr oder minder schlechter Kerle um ihn, und zu diesen gehörte auch Kopesky, der als Major in seinen Diensten stand unb in Mexiko sich dadurch bemerkbar machte, daß er gegen eine schöne Belohnung in Baar eine kleine, ihm von Maximilian anver traute Festung dem Feinde überließ. Später bethe'.ligte er sich an einer Expedition, die Don Palacios nach Central-Amerika unternahm, um in Honduras zur Macht zu

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§ Epische Schellfische