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Ein neues Heilmittel. Daß in jetziger Zeit jedes neu auftauchende Präparat tont Publikum anfänglich mit einem gewissen Mißtrauen beobachtet wird, ließt in ben Heitverhältnissen, wo neue Heilmittel ebenso schnell auftauchen wie verschwinden. Wir können jedoch nicht verneinen, daß uns das Pflanzenreich mit ben fraft<gften Mitteln unterstützt und liegt es nur an tüchtigen Chemikern, die Kraft dieser uno w 5X£ -Sr «... >»>.»; -
Hautstellen die normal blasse Hautfarbe wtedergiebt, indem dieses Menyl durch v;- qtnrert der Haut einbringt und in Folge seiner außerordentlich starken antiseptischen Wi^s0rmkeit jede"Ansamm!ung" v on scharfem Blut zertheilt Blüthen Mitesser 2c. beseitigt. Ein großes Conttngent der Abnahme stellten, wie uns bekannt ist, unter anderen namentlich in den letzten Jahren russische Offtciere, welche durch innere und äußere Einwirkungen der Kälte die normale Hautfarbe der Nase einbuß^n. Mit Vorliebe wenden besonders Special-Aerzte dieses unschädliche und dabei doch so wirksame Mittel an, welches ohne bombastische Anpreisungen bereits in allen Kreisen Anklang fand, und können auch wir unsererseits gern auf dasselbe aufmerksam machen^
Gültige Privat Banknoten.
Die beschränkenden Bestimmungen des $ 43 des Retchs-Bankgesetzes vom 14 März 1875 sind (nach den im Retchsgesetzblatte erschienenen Bekanntmachungen) bezüglich nachstehender Privat-Notenbanken als nicht anwendbar erklärt worden und dürfen daher die Noten dieser Banken in ganz Deutschland, auch außerhalb des- ientgen Staates, welcher denselben die Befugniß zur Notenausgabe ertheilt hat, zur ttabluna gebraucht werden: 1. Badische Bank in Mannherm. — 2. Bayerische Noten- W in München. - 3. Bremerbank in Bremen. - 4, Breslauer Bank in Breslau L 5. Chemnitzer Stadtbank in Chemnitz. - 6. Colnische Privatbank in Coln. - 7. Danziger Privatbank in Danzig. - 8. Frankfurter Bank in Frankfurt am Main. - 9 Hannoversche Bank in Hannover. - 10. Leipziger Cassenveretn in Leipzig. - H Lübecker Commerzbank in Lübeck- - 12. Magdeburger Privatbank in Magdeburg. - 13 Posener Privatbank in Posen. — 14. Sächsische Bank in Dresden. — 15. Bank für Süddeutschland in Darmstadt. — 16. Württemberger Notenbank in Stuttgart. - Die Verwendung der Noten anderer deutscher Privat-Notenbanken oder Corporatwnen inr Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Landesgebietes, für welches dieselben zugelassen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft.
* Seitens der Nationalbank für da« Großherzoathum Luxemburg
sind neuerdings auf Reichswährung lautende Banknoten in Abschnitten zu 5, 10 unb 20 Mk. ausgegeben worden. Die Verwendung dieser Banknoten zu Zahlungen innerhalb des Reichsgebiets ist nach 8 H des Bankgesetzes vom 14. März 1875 ver doten und wird mit Geldstrafe von 50 bis 500 Mk., im Falle gewerbsmäßiger Verwendung daneben mit Gefängniß bis zu einem Jahre bestraft.
Handel und Verkehr.
Gießen, 16. Mai. Bei dem am 14. und 15. Mai stattgehabten Viehmarkte waren aufgetrieben 1665 Stück Rindvieh und 1100 Schweine. Viehpreise im Allgemeinen iebr bock. Nächster Markt am 28. und 29. Mai, am letzteren Tage auch Kramermarkt. 9 Frankfurt, 15. Mai. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner X 2-3.10, Stroh per Gentner X 00-2.15 ST)ie ungünstige Witterung wirkte, verbunden mit Massen-Aufkäufen, für Spargeln
M Ka« würde mit 90 b--°h't, die andern mit 60 per
Pfund. Mai-Fisch in außerordentlicher Menge am Platz; bei lebhafter Nachfrage Sdten sie sich Mischen 70 H bis zu X 1.20 per Stück. Butter im Großen das Pfund 1. Qual. «X 1.20, 2. Qual. X 1.5—10, im Detail 1. Qual. X 1.40, 2. Qual. X 1.25—30, Eier das Hundert X 4.80-6.20. Äartoffehi X 6—7 per 100 Kilo. STHfrfmretfe ♦ Ocksenfleisch per Pfd. 68—75 Kuh- u. Rindfleisch 55—64 Kalb- Eft^-70 47 €««elW 58-68 4, Schweinefleisch 68-75 Speck 1 X Erbsm, geschälte (per 100 Kilogr.) 28-32 X, ganze Erbsen ^-26 X, Bohnen 24-28 X. Linsen 26—34 X In sämmlichen umliegenden größeren Städten ist das Fleisch billiger wie hier- Ganz unoerhältnißmäßig hoch gegen den Einkauf ist das Schweinefleisch. Buchenscheitholz per Quadrat-Meter X 10-12.50, Tannenschettholz •* "^^^"rrÄ'^ud.tfed^t.) Rdther Weizen Weißer Weizen
X —, Korn X 13.55, Gerste X 11.50, Hafer X 7.15. (Durchschnitts-Preis pro Malter.) ___________ ...
Literarisches.
Aus dem Verlage von Ed. Hallberger in Stuttgart ist soeben das neueste (12.) Heft von „lieber Land und Meer" eingetroffen Wir empfehlen unfern Lesern wiederholt diese gediegene Zeitschrift und heben als Beweis für deren Reichhaltigkeit den nachstehenden Inhalt des obengenannten Heftes besonders hervor, der gerade durch Die in ihm enthaltenen prachtvollen großen Illustrationen besonders gediegen und schön zu nennen ist.
Text: Catiello. Novelle von Günther v. Freiberg. — Papst Leo XIII. — Die Rückkehr von der Jagd. Von H. L. — Notizblätter. — Am Hofe der Frau von Staöl. Eine geschichtliche Erzählung von Adolf Brenn ecke. — Das Hangeln in Tyrol. Von August Silberstein. — Von der politischen Warte. Von Benno Reden. V. — Aus dem Leben der Gesellschaft. Skizzen vonAnnaGräfin Pongratz. I. Natalie. — Opern-Galerie. Nach Kartons von W. v. Kaulbach, Th. Pixis, Ferd Keller, Klimsch, Baur u. A. 8. der Troubadour. — Die letzte öffentliche Audienz Pius IX. — Das kaiserliche Paris. Von Leo Warr en VIII. Die Marschälle und Minister. — Neue Erfindungen und Kulturfortschritte. Von Max Wirth. VI. Eine Umwälzung in der Gerberei. — Der Krieg im Orient. Von W. v. Dünheim XXXIX. — Literarische Ueberficht. VIII. — Ein neues Prachtwerk. „Aegypten" von Georg EberS. — Erbgroßherzog Friedrich August von Oldenburg und seine Gemahlin. — Eine historische Erinnerung. Von Fredy Boleffsky — Kaiser Wilhelm. — Lafontaines Fabeln. Jllustrirt von Gustav Dor6. — Aus dem bäuerischen Hochlande. Streifereien eines schriftstellernden Malers. — Zeitfragen für den Familienkreis. Von Benno Reden. Die Stellung der Frauen in der Kultur- und Rechtsgeschichte. 4. — Ein Sport-Kaleidoskop. Von Lu sch a. — Am Tage der Papstwahl. Römischer Brief von Günther v. Freiberg. — Kleine Bilder auS Leipzig. Von Ernst Eckstein. — Wiener Saisonbilder. Don August Sil ber st ein. II. —Naturkalender. Von Dr. Karl Ruß und BrunoDürigen. März: — Zeitchronik. — Astronomisches Tagebuch. März. — Vom Büchermarkt. — Schach. — Für das Album. Von Wilhelm Emmer. — Bilderräthsel. — Sylbenräthsel. — Rösselsprung. — Briefmappe.
Illustrationen: Papst Leo XIII. Originalzeichnung. — Kaiser Wilhelm's Rückkehr von der Jagd. Originalzeichnung von H. Lüders. — Cyklus deutscher und ausländischer Opern. Der Troubadour. III. Akt. Gemälde von Prof. F. Keller. Aus der photogr. Operngalerie von C. Krause in Frankfurt a./M. — Das Hangeln in Tyrol (meraner Gegend). Nach einem Gemälde von C. Blaas. — Die letzte öffentliche Audienz bet Pius IX. — Erbgroßherzog Friedrich August von Oldenburg und seine Gemahlin. Originalzeichnung. — Paretz. Originalzeichnung von G. Theuerkau f. — Wilhelm, Imperator-Rex. — Dorf mit Boot im Delta. Originalzeichnung von B. Fiedler; große Moschee des heiligen Ibrahim in Desük; arabischer Friedhof. Ortgtnalzeichnungen von L. C. Müller. Aus dem Prachtwerk „Aegypten". (Verlag von Eduard Hallberger in Stuttgart). — Wolf, Mutter und Kind. Zeichnung von Gustav Dorä. Aus „Lafontaine's Fabeln". (Verlag von W. Moeser in Berlin.) — Aus dem bayerischen Hochland. Originalzeichnung von W. Grögler. — Charakter-Typen. Originalzeichnung von H. Melzer.
In acht Jahren 105 Auflagen!
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Johann Maria Farina in Köln.
Das ist jedenfalls ein sehr, sehr seltenes Ereigniß. Das Buch, von dem man dies sagen kann, muß sich in großartiger Weise der Gunst des Publikums erfreuen, es muß ein Volksbuch im wahren Sinne des Wortes sein. Von dem weit und breit bekannten mit vielen belehrenden Illustrationen versehenen populär-medtctnischen Werken: „Dr. Airy's Naturheil' Methode" ist die 105. Auflage erschienen. Die in dem Buche abgedruckten zahlreichen Danksagungen glücklich Geheilter beweisen, daß die in diesem vorzüglichen, 544 Setten starken, vollständig umgearbeiteten Werke empfohlene Heilmethode von den durchgreifendsten und nachhaltigsten Erfolgen bei den verschiedensten, selbst den schwersten Krankheiten gewesen ist und können wir dasselbe den geehrten Lesern nur empfehlen.
Behufs Verminderung von Schreibereien und Jncasiokosten er- suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere Inserate bei der Ausgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen.
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