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Mchäfls=Eröffnung.

4756) Unterzeichneter beehrt sich hiermit, zur allgemeinen Kenntniß zu bringen, daß er sich als

Sattler und Tapezierer an hiesigem Platze etablirt hat und empfiehlt sich zur Anfertigung aller in sein Fach einschlagender Arbeiten unter Zusicherung reeller und prompter Bedienung.

Wilhelm Friebel,

Aeichensand Ur. 123.

Danksagung.

4902) Allen Denjenigen, welche unsere liebe Gattin, Mutter und Schwester

Louise Jünftef, geb. 3lies, zur letzten Ruhestätte geleitet und mit so reichen Blumenspenden ihr die letzte Ehre erwiesen haben, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank- Die tiefbetrübten Hinterbliebenen.

H. Kinkel und Kind.

dürfniß, für die Magen-Frage, so umfassende Vorkehrungen getroffen, daß wir kühn

rn einem Reftmable im Saale des Wenzel'scken Gartens. Hier begrüßte Herr Bürger- dürfniß, für die Magen-Frage, so umfassende Vorkehrungen getroffen, daß wir kühn meiÄr Bram m di fttmd n Gästt undhieß sie im Namen der Stadt Gießen auf's behaupten dürfen, daß nicht leicht in weitem Umkreis der Stadt Gießen und dieser H ?lchst- wtllk?mmen Herr Kienemund dankte hierauf und zwar in einer für selbst ein zweiter Wirth sich findet, welcher erstens dasKisico für-in solches Fest über- Wre Vaterstadt bockst schmeichelhaften Weise- Er betonte, daß an allen Orten, wo nimmt und zweitens daS nothige Zeug dazu hat, eine solche Ordnung in dem zahl- wL ein D-l-°itt!NI->g°dg°b°lt-n worden ftt, di- Kri-g-r in k-in-r Weise fo herzlich reichen Di-n-rp-isonal zu handhaben und alle seine Gaste zur größten ZusZ-dmh-st Md sreundlich -mpsaag-n und ausgenommen worden seien, als wie eS hier In Gi-b-n.mtt ganz «orzüglichem G-trank- und Speisen b-wirth-n zu können, wie -s der Festwtrth i 8j habe ihm am Samstag der Empfang am Bahnhase schon gezeigt, welchlHerr W-nz-l gethan, und darum Anerkennung wem dieselbe gebührt.

geschehen. Es habe ihm am

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freundliches Einvernehmen in Gießen untereinander herrsche und welch patriotischer Sinn sich hier geltend mache. Ein Hoch auf die Stadt Gießen folgte seiner Rede. In vielen nun folgenden Reden und Toasten wurden nun Kaiser und Reich, der Protector der Hess. Krieger-Kameradschaft, Se. Kgl- Hoheit Großherzog Ludwig IV., u. s. f. ge­feiert. Nach Aufhebung des Tisches wurde, um den Festdamen, sowie der Bewohner­schaft unserer Stadt gerecht zu werden, ein zweiter Festzug arrangirt, welcher dann die im Programm vorgesehenen Straßen, mit Ausnahme der vergessenen Neue Bäue, passirte. Auf dem Festplatz angelangt, vergnügte sich nun wieder Alt und Jung bis in die späte Nacht hinein. Für die Bewohner unserer Stadt mögten wir wohl den Montag als den eigentlichen Festtag bezeichnen- Es herrschte eine gewisse Würde und konnte Jeder, wessen Standes er auch sei, sich vortrefflich amüssiren. Des Abends gab der Krieger-Verein den Festdamen und seine» Gästen einen splendiden Ball und war es leider nicht möglich, allen Gesuchen um Theilnahme an demselben gerecht zu werden. Werfen wir nun einen letzten Blick auf das ganze Fest zurück, so drängt sich uns der Gedanke auf, daß das Fest ein sehr gelungenes und ansprechendes war- Die Stadt Gießen genießt wiederum das Vergnügen, daß ihrer altbewährten renom- mtrten Gastfreundschaft in den fernsten Gauen des deutschen Vaterlandes rühmend ge­dacht wird. Zum nicht geringen Theil trug zum Gelingen des Festes der Festwtrth, Herr Wenzel, bei. Waren auch beim Entstehen der Fcstfrage die Meinungen über den Festplatz getheilt, zogen Einzelne den Oswald'schen Garten dem Wenzel'schm Etablissement vor, so überzeugte das Fest jedoch auch die Gegner, daß es doch eine ganz andere Sache ist, hier, wo Eleganz und Schutz auch bei Unwetter, und dort wo dies nicht der Fall oder nur bei schweren Opfern zu beschaffen ist, ein Fest zu feiern und den fremden Gästen einen Genuß zu bieten, der denselben nicht überall geboten wird. Abgesehen nun auch vom eigentlicken Festplatz, so waren für daS leibliche Be-

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fierrn Kapellmeister Krausse den Kriegern gewidmete Marsch den lebhaftesten Beifall erndete, sowie labten sich dieselben an den vorzüglichen Speisen und Getränken, welche der Festwtrth in gewohnter Weise darbot. Des Abends fand im großen Saale Tanz: b lustigung statt, und wenn es bet derselben auch nicht streng ballmäß g herging, so dürfen wir in Anbetracht der ungeheuer großen Zahl der Tanzlust gen nicht den streng klittschen Maßstab anlegen. Bis zur frühen Morgenstunde dauerte überdies das Ge- woae auf dem Festplatze und als am andern (Montag) Morgen die Gaste zum Früh­schoppen und Concert sich wieder einfanden, gewahrte man nicht, daß Tags zuvor mehrere Tausend Menschen verpflegt und bewirthet worden, so sauber und reinlich waren Halle und Garten wieder hergerichtet. Wenn wir bis jetzt nur von der eigent- ttchen äußeren Feier berichteten, so haben wir dies aus eigener Anschauung und Wahr­nehmung thun können. Von den Verhandlungen der Delegirten können wir leider unseren Lesern bis heute noch keine ausführlichen Mittheilungen machen, indem uns das Material bis dato nicht zugestellt worden. Es darf wohl erwartet werden, daß dieses nock geschieht und werden wir alsdann das Weitere schon mittheilen. Eines LauptpuvkteS wollen wir jedoch gedenken. Es ist dies die Vereinigung aller deutschen Krieger-Vereine und .Verbände zu einem Verbände unter der Protection unseres allverehrten HeldenkatserS, welche am Sonntag Morgen von allen De e- airten ausgesprochen worden und Sr. Majestät dem Kaiser, dem Kronprinzen rc. tele­graphisch angezeigt wurde. Es geschah diese Vereinigung auf Antrag des Herrn Lander von Bonn und wurden die Prasidtal-Mitglteder Kienemund (Köln), Di er sch (Berlin), Dinckelberq (Magdeburg) und Becker (Hungen) delegirt, auf dem bevorstehenden allgemeinen Eongreß in Frankfurt a. M. im ©inne eines von Sr. Erc. des Herrn Generals v. Glümer erlassenen Rundschreibens unbeschrankt zu handeln. - Gegen 2 Uhr Miltaas vereinigten sich die Delegirten, sowie Mitglieder des Comites , ° n-. n i /ä- --1 - n fflnrhnK ftipr hfnrfi&t«» .fSptr Nurner-

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mit dem Bemeck ßen es unsere erfuhr denn auch er nd Neue Anlage k r Festplatz inW inne brach sich W sagen: e8 Mjald 'n, damit es nicht c- i gereicht uns zu 8° daß die nun W e erfolgte. (®U|* ias Wappen b« g inberen Seite prfllen- versagen die Welhiu .»» ,Jch stehe W.6| Hierein das SB Ati ^hnen ein Znj sudTttw®;1* Üblichen Zwecken » ttSie festhaltt" an.

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