Ausgabe 
14.7.1878 Erstes Blatt
 
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unseres

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

bei

- Druck und Ntrlog der BiühNchm Univ.-Druckn-i <Fr. «hr. Putsch) fn »W«.

Berantwortltcke Redoction: A. Scheydo.

Statt, in der

4313) Die Mitglieder der 1. u. 2. Schneider-Lerchenkaffe werden et|ud)t, sich Montag den 13. d. M., Abends 6 Uhr, in der Wirtschaft des Herrn Louis Herbert einfinden txx VorslaHtl.

4315) Einem verebrlichen Publikum zur Nachricht, daß ich mit Heutigem ein

Schuhmacher-Geschäft

errichtet habe und empfehle mich zu aller in dieses Fach einschlagenden Arbeit bestens. , Hochachtuuflsvollst

Georg Hohmeier, Katharmengasse C. 414.

entgegen.

Gießen, am 12. Juli 1878.

Bürgerclub.

Sonntag den 14. d. M.:

Partie nach Staufenberg.

Turnverein.

4311) Cinaetretener Hinderniffe halber kann die projectirte Turnfahrt nach Münzenberg heute nicht stattfinden.

Der Turnwart.

Abfahrt per Extrazug: 2 U. 45 M. Nachm.

Rückfahrt 9 30 , Abends.

Hillels hierzu für Hin- und Rückfahrt ä 60 (Kinder 30 Z) sind den Herren Gebr. Michel und Ernst Balser m habew

4297)__Der Vorstand^

Todes - Anzeige.

4296) Freunden und Bekannten statt besonderer Anzeige die traurige Nachricht, daß mein lieber Gatte

Rudolph Ebel,

evang. Pfarrer zu Baienheim,

heute Morgen um 11 Uhr sanft dahier entschlafen ist.

Gießen, den 12. Juli 1878.

Bertha Ebel, geb. Simon.

Die Beerdigung findet Sonntag um 4V2 Uhr vom Hause des Hofgerichts-Advocaten Kraft aus statt.

Hierzu einZweites Blatt".

Aufruf.

Betr.: Die Wilhelms-Spende. ......

Mota d,S ,on hem G-n-r-l»lhm-,Icha» ®r«|e» »«» »->«,- im »--ei» mit den P-Ss-de» m der -»nde-perlnlungen r ' ts Xnfpn den Vorsitzenden der preußischen Provinzial-Landtage und den Bürgermeistern der größeren deutschen SSTam 29 Ä Erlassenen nachstehenden Aufrufs hat sich der geschäftssührende Ausschuß an die Vorstände sämmtlicher Gemeinden ^deutschen VateAandes mit dem Ersuchen gewendet, der beabsichtigten Sammlung, um des hohen Zwecks nnllcnthrekrast-geUnter- Mtzunk m lechen Da es - wie der Aufruf sagt' - nicht auf reiche Gaben aus einzelnen Classen der Gesellschaft e, d.estr stutzung zu lechen. Betheiliauna aller Classen, so soll von einem Einzelnen Nicht mehr als Eine Mark

®Zm« »etai U»V |L M W«ni68«»m fr» 3» fei*» ®«km wird jeder Denlsche, dem di- P-ridw

Sailers Ibeuer, dem die bestehende Rechtsordnung heilig rst, stch bereit finden.

Die Sammlung findet im ganzen deutschen Reiche an den drei aufeinanderfolgenden Tagen:

Sonnabend den 20. Juli d. I.,

Zur Beachtung.

4304) Leere Weinfässer, Kisten --. werden in meiner Privat -Wohnung (Reichenfand - Bahnhofsstrape C. 228) entgegengenommen.

Comptoir befindet fich: Frankfurterstrafie E 16zs.

Achtungsvoll

___________Adolph Bertram.

Geschäfts-Eröffnung.

A. Stamm.

üluftut des General - Feldmarschalls Grafe« von Moltke u. s. w.

" vom 29. v. M.

D-m ficareichen Feldherr«, dem Gründer des wieder erstandenen Reichs Deutscher Nation, seit Jahren der mächtige Schirmer . ~ s unterem Kaiser schien ein sonniger Abend seines thatenreichen Lebens beschieden. Mit Stolz blickten die Deutschen

ü^der^Mcltbälsten auf ihn mit Achtung die fremden Nationen. Gerecht und milde gewann seine persönliche Erscheinung die Hcrzen Mer konnte^je ein Fürst ^vertrauen, ^daß er ü, der Hütte des Geringsten seines Volkes sicher ruhe, so durste es Kaiser Wiche m

Und gegen das ehrwürdige Haupt dieses Mouarchen hat sich die ruchlose Hand von Mördern erhoben, welche zur Schmach von DeutschlMd Deutsche^Eren^^^gE [)at ba§ Leben unseres Kaisers bewahrt, aber welch' bitteres Gefühl mag in seiner Seele zurück­geblieben sem! Abscheu vor solchem Frevel, die Liebe und Verehrung des ganzen Volkes zu bekunden.

» dB-- -A°Ä, und sie«. ,u befürchte», d.ß sie sich -e,-»Ie.t.g d»rch,--»>-»

roerbert* Die Unterzeichneten wagen es, mit einem Vorschlag hervorzutreten, der es jedem Deutschen, ohne Unterschied von Alter, Stand, Conscssion, Reichthum oder Armuth ermöglichen soll, seinem Gefühl Ausdruck zu geben.

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Se»«d>e »itbiirgetl warn politisch' unb eo»iel|ioneOe ®ege»|«6e und trennte», i» ei»em Schonte» sind mir einig, m bei -»k»°«* ®'6*bi*g&ag-__«S

Sonnlag ,, 21. ,, ,, ,, unb

Montag ,, 22.

Als Sammelstcllen sind für Gießen der Saal des alten Rathhauses, der Sitzungssaal für dieStadtverordneten-Versammlungen aJ Realschule vor dem Neuenweger-Thor und die Stadtmädchenschule in der Neustadt bestimmt, m welchen Lokalen die Gaben Vormittaas von 8-12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr in Empfang genommen werden. A s Sanunler werden^d-elenigc« M Ä der Stadtverordneten-Versammlung sungiren, welche an den betreffenden Tagen nicht verhindert smd. Da die Sammlung fidoch ch drei Localen stattsindet, so würde ls dankbar anerkannt werden, wenn nicht der Stadtverordneten-Versammlung angehörige tkinwobner sich bereit finden wollten, zur Ablösung die Funktionen als Sammler für 2 Stunden an einem der bezeichneten Tage »u übelwhmen uud sieht man dlsfallsigen Anerbietungen bis zu nächstem Mittwoch den 17. d. M. incl. bei der unterzeichneten Stelle.