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— Deputirtenwahl in Clusone erhielt Roncalli 330 und der
Kriegsminister Bonelli 257 Stimmen; zur Entscheidung ist eine weitere Ab.
Telegraphische Depeschen.
Waguer's telegr. «prtefptn8e*i»
Berlin, 11. November. Der Kronprinz empfing heute Nachmittag im kronprinzlichen Palais den Fürsten Bismarck zu längerer Audienz.
Pesth, 1t. November. Die „Pesther Correfp." meldet: Andrafiy wird inoraen in dem Ausschufie der ungarischen Delegation für auswärtige Angelegenheiten einige Aufklärungen über die Lage erthetlen, soviel zur vorläufigen Orient tirung dient, sich vorbehaltend, eine umfafiende Darlegung der orrentaltschen Politik im Plenum der Delegation zu geben.
Wien, H. November. Die „Polit. Correfp." veröffentlicht den Wortlaut der Proclamation, durch welche die General-Amnestie für Bosnien und die Herzegowina verkündigt wird. Die Amnestie erstreckt sich auf diejenigen anläßlich der Occupation compromittirten Personen, welche zu friedlicher Beschaftl gung zurückgekehrt sind oder binnen 14 Tagen sich freiwillig stellen und Gehorsam zusichern; ferner auf in Untersuchungs- oder Strafhaft befindliche Personen, dagegen nicht aus hervorragende Rädelsführer, die sich bereits in Haft befinden; doch wird auch bezüglich dieser in besonders berücksichtigungswerthen Fällen Begnadigungsantrag gestellt werden.
Berlin, 11. November. Nach dem heute verkündeten Urtheilsspruck wird gegen den Redacteur der früheren „Berl. Freien Prefle", Pulkrabek, aus 4 Jahre und gegen Guido Weiß, Herausgeber der „Waage-, auf 6 Monate Gesängniß erkannt.
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e^^Belarad, H. November. Nachdem nunmehr die Deputirtenwahlen beendigt sind, stellt sich als Ergebniß heraus, daß größtenthesis liberale, d-r Regierungspolitik günstig gesinnte Candivaten gewählt worden sind, auch in Belgrad wurden zwei Liberale gewählt. .
Petersburg, 11- November. Äus eingezogenen authentischen Beruhten aus dem Innern des Reiches ist die Thatsache zu constatiren, daß die Handel«, und Fabriks-Berhättniffe die befriedigendsten sind. Die Messen in Nlschnmm. gorod und Charkow fielen sehr günstig aus. Di- Fabriken des Gouvernement«
fl ^Geirf, 11- November, Abends. Bei den Wahlen zum Genfer Große» Rath erfochten die Demokraten einen vollständigen Sieg über die Regierungs. Partei • aus letzterer wurde nur Carteret an vorletzter Stelle gewählt, die ubrv gen 109 waren sämmtlich von den Demokraten vorgeschlaz-n.
B Wien, 11. November, Abends. Schuwaloff ist heute nach P-sth abg^ reist, woselbst er 3 Tage verweilen wird. _ _________
Flußland.
Petersburg, 10. November. Hiesige amtliche Kreise, indem sie alle anderweitigen Behauptungen widerlegen, bezeichnen es als evident, °aß Rutz, land lediglich auf dem Boden des Berliner Vertrags allen Vorkommnisien in der Türkei gegenüber zu verharren habe. Dem entspreche in vollster und c - rectester Weise das Verhalten des Fürsten Lobanoff. Wenn derselbe einerseits von der Pforte eine pünktlich- Erfüllung der in Berlin übernommenen Verpflichtungen verlang-, für welch- di- Macht der Pforte sich nicht immer ausreichend zeige, so wiße er andererseits sich auch gebunden, so wett es ihm möglich sei, von aller Unruhestiftung in Macedomen abzuwehren. Weder die Pforte noch eine andere Macht werde die Correctheit der Haltung des Fürsten Lobanoff bestreiten können. Uebrigens sei außer Frage, daß man hier eine Verständigung mit England sowohl in Europa wie mAsien lebhaft^wünsche- Die im eigenen Lande nicht durchdringende Autorität der türkischen Regierung n.ache diese Verständigung für Europa vielfach wünschenswert^ In Asien gelte es durch eine Verständigung den Einfluß der beiden Machte in diesem Weltthcil zu erhalten, dem Einfluß für bcide Mächte convenable Grenzlinien zu Rieben und die astatischen Stämme nicht zur Erhebung aufzureizen.
Gesuchs dä^Jobann Heinrich Feutzer um Erlaubniß zur Bornal» OffeU°der^o Hannes Jsterltng's Wittwe wegen Ankauf ihre- Harö durch die Stadt.
Errichtung eine« Grabdenkmals.
Anlegung einer Straße zwischen Wallthar und Neustadt- Die Banquette auf der Rodheimer Straße.
Die Verbefierung des Wegs über die städtischen Bleichen-
Den Feldweg am Hardtweg betteffend.
Wahl von Werten für Abschätzungen von Wildschaden.
Statistische Ermtttelungen des Erndte-Ertrags-
Kostendecreturen- ,
Abtritttanlagen in der Stadt-Mädchenschule-
Einquortiruna von Gamison-MannsLasten.__________ —
Italien.
Rom, H. November- Das Journal „Esercito" meldet: Die inter- nationale Militär-Commission zur Feststellung der bulgarisch-rumelischen Grenze befindet sich gegenwärtig in Silistria. Die bei Ernennung des türkischen Commiffärs sich ergebenden Schwierigkeiten haben das Zusammentreten der Commission derartig verzögert, daß dieselbe ihre Arbeiten m diesem Jahre nicht me^zu beendigen im Stande sein wird. Die Commission wird höchstens bis Ende November die Grenze zwischen Silistria und Mangalia bestimmen können, dann aber die Fortsetzung ihrer Arbeiten bis zum nächsten Frühjahr verschieben müffen, da die Bereisung des Balkans während des Winters unmöglich ist.
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Der Kaiser erwidert-, ind-m er für di-Versicherung d-r loyal-n Erg-b-n- h-it dankt- und an di- -rnst-n V-rhältniff- erinnert, unter welchen die D6ez-t.on war: Die Ereigniffe im Orient waren in die entscheidende Vbaie getreten Wir standen an der Schwelle des Congreffes, der die Resul- J? Qrteaeä mit den Forderungen des europäischen Gleichgewichts und nut in Einklang bringen sollte. Da- mals^^urden^de^Rea^erung ^mft dankenswerthem Patriotismus die Mittel be- williat welche dieselbe in den Stand setzte, nach beiden Richtungen hm ihren Lfluß °ü?d.m E°ng?effe und nach d-ms-lb-n -rfolgr-ich zur G-ltung zu
— Mtt dem hier eingetroffenen Commiffarius des Londoner General- postamtes ift betreffs des Tel-graphen-Verkehrs mit Sagland unter dankens- werthem Entgegenkommen der holländischen und belgischen Telegraphen-V.-rwal. tuna, sowie der belhelligten Kabel-Gesellschaften -in Einoerstandntß erzielt worden. Di- bezügliche Uebereinkunst tritt am 1. Januar 1879 tn Kraft: jedes Wort bei Telegrammen zwischen Deutschland und England kostet 30 Pfg. ohne Ui. lerschied des Abgangs- oder Bestimmungsortes, ohne Erhebung einer Grundlox- oder eines Minimalsatzes, gleichviel, auf welchem Wege die Beförderung
Pesth, 11. November, Abends. Im Finanzausschuß der österreichischen Delegation erklärte der Kriegsminister, daß das Armee-Obercommando gegen- wärtig nicht mehr bestehe, wohl aber -in General-Jnspector, dem aber kein Befehlsrecht zustehe, der seine Berichte unmittelbar dem Kaffer unterbreite, . welcher dieselben dem Kriegsministerium zur weiteren Amtshandlung zuwcise: , die verfassungsmäßige Jngerenz des Kriegsministeriums sei demnach vollkommen
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- Gewichtiges HauSmittelchen. Die schöne Zeit beiSinsebreäw« wieder berangerüctt. Da kommt eS wohl mitunter vor, daß eine sebst srau getäuscht wird, indem fie statt der angepriesenen jungen-ine bejahrtere Gan« Darum i-i hier ein gan, einfache-, leicht >«««
unseren Hausfrauen miigetheilt, durch1 welches sie fich- vor iedn Täufchung &Ay Ber'ehuna schützen können. Man faßt eine gewöhnliche„Stecknadel a zwischen Daumen und Zeigefinger und setzt den Kopf derselben die H t d Dringt bei ganz leichtem Druck der Kopf in die Haut ein, so kann man nw eine junge, diesjährige Gans zu kaufen, welche, gut gebraten, am Familtentischc S >(5 und Genuß bereitet. Stülpt sich aber auch bei stärkerem Wt bte ^aut um« Kopfe nach innen und durchbohrt dieser jene nicht, so sehe man von je^m v$ ewe solche Veteranin ab. So theilt wenigstens ein Menschm- und^mme^ Leipziger Tageblatt" mit und wir wollen c8 unseren wirthschaftSbeflissmen zum Versuch besten» empfohlen haben.
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6. Schu^lV für' Waisen-Kinder betteffend-
7. Anschaffung von Schulbüchern in Gemäßheit Art. 26 des Volksschulgesch-i q m fiirfi hpK mhntoaraDÜcn Theodor 28 ode um Bauerlaubniß-
G-Iuch d-S GästSs Justus Müller um Erlaubniß zur WH
Brin0e®el Ralfer sprach seine Befriedigung aus, daß -s d-m Congreff- gelungen, die emminente Gefahr eines europäischen Krieges zu beschworen. Der Berliner «rieb? bat e nen neuen Zustand der Balkanländer geschaffen. S-m- confequente Durckkübrung, für welche die Regierung des Kai -rs mit aller $er= Sheue ^Sn ^b iö geeignet, die Wiederkehr von Gefahren, die den Frieden Europas und unsere^Jntereff- b-drohten, gorod und Ehartow steten ,eyr fluning aue. nj« ö“«»“» — -........
s"Affew"daß U? Occupation und Administration Bosniens und der ffilab,^ab£ib/inil"8Sm£ ^Zeitungs-Meldungen zufolge würde d-r
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die Durchführung der Aufgabe erheische, mit der finanziellen Lage der Monarchie (Sinflma zu bringen und den Eintritt des Moments zu beschleunigen, tn
welchem die Verwaltung Bosniens und der Herzegowina aus den Mitteln dieser Länder selbst bestritten werden könne. Di- Hoffnung, daß dies gelingen werde, erscheine um so mehr begründet, als die Beziehungen der Monarchie zu alle» Mächten fortwährend die besten seien. Es seien schwere Opfer, welche von den Delegationen verlangt würden, große historische Ereignisse seien mit nicht gewöhnlichen Anforderungen an di- Monarchie herangetreten. Der Kaiser vertraut, daß der Patriotismus seiner Völker und die Einsicht ihrer Vertreter hinter der Größe des geschichtlichen Moments nicht zurückbleiben werden; er ist überzeugt, daß die D-legtrten ihre Bemühungen mit jenen der Regierung verewigen werden, damit das begonnene Werk zur Erhaltung des europäischen Friedens, zum Wohle und Ruhme der Monarchie und zur Consolidirung ihrer inneren und äußeren Verhältnisse einem glücklichen End- zugesührt werde.
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Lokal-Notiz.
(«1-üen, 12. November. Heute Morgen war große Mtlchoisttation Seitens ver Nvlirei Auf dem Büreau derselben standen die Kannen massenhaft und wurde i^r Inhalt einer sorg7älftgm Revision unterzogen. Ueber da,^esultat Hoffers wir morg« Näheres mittheilen zu können. Gleichzeitig wurden auch die Liter- uud Halbltte7-
We»en"s°rtgesetzter grober Ruhestörung sind gestern Abend drei Bursche» tn Nr. S>ch-r^g«b^cht^word-n.Klinik, Herr Prof. Bose, siegt schwer erkrankt darnieder. Man zweifelt an dem Auskommen dieses so sehr tilentooUen langen Mannes, w-lch-r .^ Zierde her tm Roo.) tnJe 26.
cvßres geschätzten Blattes begaben sich am vorigen Sonntag vier Mitglieder des ober hessischen Vereins für Localgeschichte, darunter der Präsident und der ©6crttar die < Vereins nach Kaichen zur Besichtigung der hochinteressanten utittelalterlichen «Srrichls. stätte am steinente Tisch'. Sie fanden die Beschädigungen der zum Sitze für dd Schöffen bestimmten Steinvänke als nicht sehr erheblich und jedenfalls leicht wieoer herstellbar und die maßgebenden Persönlichceiten in Kaichen durchaus bi
altehrwürdigm Denkmale Reparatur und Dchutz angedeihen zu lassen. Der Pt 8. dem das Grafengericht fast ein halbes Jahrtausend hindurch abgehalten wurde, oie- . in der That neben dem großen historischen Interesse eine herrliche Aussicht üb« aünstiger Jahreszeit wird ein Ausflug des gefammten ab«hefstsch^ Vereins für^Localgeschichte dahin stattfinden, wobei ein Vorttag über da« Fceigrr 0 Kaichen an Ort und Stelle abgehalten werden wird.
«testen, 12. November. Tagesordnung für die Stadtoerordnercn-Vidvi Donnerstag den 14. November 1878, Nachmittags 4 Uhrr
1. Anlegung von Capitalien der Armen-Caffe.
2. Stiftung der Bürgermeister Reiber'S Eheleute zu Gunstm der Kleinkind, schule und der Krankmunterstützungs-Caffe.
Gesuche wegen Ueberlassung deS RathhauS-SaaleS.
N V«?°Z!unL des ie»Ä städtischen Hause aus dem Aster-f
Donnerstag
^attiar tzlkidtrWohnun! Inhalt bet Phi bai Neuenweaer - 1 Drehbao! m(' rene« Hautzgeck Mbietend verftl Girhev, ben 12 Sroßherzogua «81)!
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GKXXXX 2 6968) Wi 2 La^rinPui J brrchlich, mi J Puppeng Q Leder, sowie X Größe und L empfehlende
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