Einzelbild herunterladen

liefet

Circularfchreibens, das Fürst Gortschakoff an die Mächte gerichtet tyabenJod

Vermischtes

"Jtzmai

zugegangen, welche starke russische Truppenbewegungen in ganz Rumänien fiqnr

Artillerie stark besetzt worden.

wohner des ganzen Districts von Dulcigno bis zur Bojana weigern sich, Waffen von Montenegro anzunehmen, und sprechen sich laut und entschieden, ohne Un­terschied der Confession, für den Anschluß an Oesterreich aus. In Montenegro herrscht darüber große Beunruhigung. Man erwartet stündlich einen Aufstand

zu den biüic 1897)

253) von 25 Ctr Holz und

Bei (?r

Nom, 10. daß der Papst ein auffordert, sich an

Forts von Mehaj-Golobroo, die bisherige aus Spizzanotten bestehende Besatzung entlastend. Eine größere montenegrinische Abtheilung befestigt Punta bi Volo- vizza gegen die Land- und Seeseite hin.

DerPolit. Corresp." sind heute mehrfache Meldungen aus Bukarest

2268) Realschule erlo z» bringen:

Rcaisl

Offenbach, 9. April. Heute Morgen gegen 4 Uhr brannte eS in der Fabrik der Herren Gebr. Heine in der E-senbahnstraße. Das Feuer, in den Fabrikgebaulich- keiten ausgedrochen, entwickelte sich so intensiv, daß die schnell herbetgeetlte Feuerwehr ihre Thätigkctt besonders auf den Schutz der nahe umliegenden Wohngebäude und des Comptoirs beschränken mutzte; doch ward der Dachstuhl des Letzteren ebenfalls von den Flammen ergriffen, diese aber schleunigst wieder gelöscht. Das Fabrik- und Maschinen- haus sind gänzlich ausgebrannt. (Off. Ztg.)

Berlin. Eine sehr gemüthliche Volksscene, spielte sich auf der Andreasstraße ab. Gegen hundert Menschen, gröhtenthetls Arbeiter Dienstmädchen und Gassenjungen, v . schaarten sich vor einem verschlossenen Kellerladen, auf dem die Aufschrift prangte:

lisiren. Mehrere Punkte auf dem rumänischen Donan-Ufer, insbesondere Bra- »Kleiderhandlung", um die wankende Gestalt eines betrunkenen alten Mannes und galine, Cretesci, Berceani, Dobrent und Oltenitza,

Telegraphische Depeschen.

Wagner'S telegr» Eorrespondenz-Bureau.

Berlin, 11. April. Der Reichstag beschäftigte sich heute mit der dritten Lesung des Etats und des dazu gehörigen Gesetzentwurfes betr. die Aufnahme einer Anleihe für die Zwecke der Post- und Telegraphen- sowie der Martneoerwaltung. An de Generaldtscussion betheiligten sich mit verschiedenen Bemerkungen und Aeußerung von mancherlei Wünschen die Abgeordneten Rerchensperger, v. Maltzahn, Richter, Gras Frankenberg und Windthorft (Meppen). In der Specialdiscussion mürben nach länge­rer unwesentlicher Debatte die dauernden Ausgaben gemäß den Beschlüssen der zweiten Lesung genehmigt. p

Die bei der zweiten Lesung des Etats gekürzten resp. gestrichenen Ansätze für das Unioersilätscollegienhaus in Straßburg, behufs Bethülfe zur wissenschaftlichen Er Forschung Centralafrtkas und für das Missionshaus in Tokio wurden wieder herge- stcllt. Um 4 Uhr wurde die wettere Berathung auf morgen vertagt.

Berlin, 11. April. Bratiano hatte gestern Nachmittag abermals eine längere Unterredung mit dem Fürsten Bismarck und reiste Abends nach Wlen ab. Die Abreise Sr. Maj. des Kaisers nach Wiesbaden ist, soweit bis jetzt bestimmt, auf den 29. April festgesetzt. Der Geheime Commerzienrath Borsig, Besitzer der bekannten Maschinenbau-Anstalt, ist vergangene Nacht gestorben.

In parlamentarischen Kreisen unterhält man sich von Vorbereitungen, welche Seitens der Regierung zum Zweck der Einbringung einer Vorlage über die Eisexzölle getroffen werden.

DerReichs-Anz." theilr bezüglich des am 23. October 1877 bei Adrianopel ermordeten Eisenbahnbeamten Kaiser ans Biebrich Folgendes mit: D^e Pforte hatte strenge Untersuchung angeordnet, in Folge deren 6 Tscher- keffen verhaftet und dem Cioilgericht von Philippopei zur Abnrtheilung über­wiesen wurden. Noch vor der Abnrtheilung hätten die Behörden wegen des Anmarsches der Russen Philippopei verlassen; die dortige Bevölkerung habe darauf gewaltsam die Gefängnisse erbrochen und die Jnhaftirten theils befreit, theils getödtet. Welches Loos die muthmaßlichen Mörder Kaisers getroffen, wäre bisher nicht festzustellen gewesen.

London, 10. April. In der heutigen Versammlung von 500 Delegirten der Arbeiteroereinigungen, welcher Gladstone und mehrere andere Deputirte beiwohnten, wurde eine Resolution angenommen, worin das Darniederliegen des Handels der Kriegspolitik der Regierung zuzeschrieben wird. Die Resolu­tion protestirt gegen die militärischen Vorbereitungen, welche nur bezweckten,

der Spizzanotten. Aus Mißtrauen besetzten die Montenegriner bereits die

Italien.

April. DerObserv. Romano" stellt nochmals in Abrede, Circular erlassen habe, worin er die Katholiken Italiens den politischen Wahlen zu betheil,gen.

den Krieg hervorzurufen. Eine andere Nachmittags stattgefundene Versamm- Circularschreibeus, das Fürst Gortschakoff an die Machte gerichtet haben JoU. lung unter dem Vorsitz des Lordmayors hatte den Zweck, gegen den Vertrag und worin die Einwendungen Oesterreichs gegen den Friedensvertrag von -Dan von San Stefano zu protestiren. Mehrere Mitglieder des Oberhauses und Stefano in der nämlichen Weise wie England gegenüber Punkt für Punkt be- des Unterhauses, sowie der conseroativen Partei wohnten der Versammlung bei, antwortet werden. Nach dem Resumo drückt Gortschakoff zunächst sein Erstaunen die mehrere Resolutionen annahm, in welchen die Politik Rußlands deftig an- aus, daß Oesterreich es nicht für angezeigt erachtet habe, Bosnien und die gegriffen wurde. Herzegowina unter seinen Schutz zu nehmen, wenigstens diesen Provinzen Die

London, 11. April. DieTimes" meint, die Lösung der Orient-Frage Mittel zu gewähren, die in dem Memorandum Andraffy'ö angegebenen Reformen sei während der letzten zwei Tage nicht sehr gefördert worden. Die Differenz und Institutionen einzuführen. Daß durch das Resultat des Krieges der Pariser zwischen England und Rußland bestehe noch unverändert. Unter Umständen Tractat gestört worden sei, könne nicht zugegeben werden. Es könne nur zu­gebe jedoch die Lage noch die beste Hoffnung zur Dazwischenkunft eines Ver- gestanden werden, daß das geringe Maß, womit die Pforte den Bestimmungen Mittlers.Times" ermuntert daher Deutschland, sein Bestes zu thun, um eine des Pariser Vertrages Rechnung getragen habe, zur Nothwendigkett mache, Verständigung zwischen Rußland einerseits und Oesterreich und England anderer- Abänderungen dieser Acte vorzunehmen. Es seien die Jntereffen der Signatar- seits anzubahnen. Wenn Bismarck Rußland nur bewegen könne, den Friedens- Mächte in ihrer Gesammtheit, die dem Pariser Tractate den europäischeit vertrag dem Eongreffe vorzulegen und im Congreffe den rückhaltlosen Einwänden Character gäben. Würden diese Jntereffen separat und getrennt von einander der anderen Mächte Gehör zu schenken, werde der erste Schritt zum Frieden betrachtet, so würde dadurch nur die eine oder andere Macht berührt, während

gethan sein. Ein solcher Schritt sei nicht unmöglich. Butt legte die Führer- sie, möchte man sie in ihrer Gesammtheit oder getrennt von einander ins Äuge

schäft der Homerulers nieder. Erzbischof Maiming ist nach London zu- fasten, materiell Rußland beträfen. Die russische Regierung glaube, eine Ver­rückgekehrt. ständigung von Macht zu Macht betreffs Modifikationen des Pariser Vertrages

Konstantinopel, 10. April, Abends. Der Ministerrath zog heute würde gestatten, eine Basis zu formuiiren, welche dem Pariser Vertragenden die aus dem Rundschreiben Lord Salisburys resultirende Lage in Erwägung. Character einer Collectiv-Garantie wiedergäbe. Der Kaiser von Rußland würde Die Mehrheit des Conseils soll sich der englischen Politik günstig gezeigt haben, tief bedauern, wenn irgend eine Macht glauben sollte, einer vorgängigen Lpeci- Der Großfürst Nikolaus ist nach Konstantinopel zurückgekehrt. ftcation dieser Jntereffen nicht zustimmen zu können und wenn auf diese Weise

Wien, 11. April. DiePolit. Corresp." meldet aus Cattaro vom die Annahme der einzigen Basis verhindert würde, auf welcher ein Congreß 11. d.: In der ganzen Umgebung von Antivari macht sich lebhafter anhalten- ein günstiges Ergebniß haben könnte. Der Kaiser würde aber die Verantwort- der Widerstand gegen die Verbindung mit Montenegro bemerkbar. Die Be- lichkeit für weitere Verwickelungen nicht übernehmen können.

, ESi bewabrte[

Stri(

ferner

Für

Das und Reim', Jfehh STUTTG.

Frankl Wär hielt ßr und obgleiZ d «Mischen Lero unsrrtt.ll-nM- Qualitit und H stctenSlM große ftanjöMer cu- X M ruW 116-17. Ha «rflummt, wen unbeachtet- Am ♦SÄ' -WS je nach Qualität bis 23.-, N bis17.-, Linse gefragt war : . 200 Pfund Zoll

Zeii| feiger '

es bei =

^dle^

Salisbury's beantwortet nicht die Fragen in Betreff der Lage der christlichen Bevölkerung in der Türkei und der von Rußland gebrachten Opfer. Erwägun­gen, welche diese Fragen einschließen, würden am Natürlichsten die volle Freiheit der Appreciation und Action gefunden und selbst dazu Veranlaffung gegeben haben, daß an Stelle von Einwendungen dagegen praktische Vorschläge getreten wären, geeignet, das Einvernehmen für die Lösung der gegenwärtigen Schwie­rigkeiten zu sichern. Das allgemeine Jnterefle erheischt eine feste und dauer­hafte Pacification im Orient.

der Landesverwaltung von Elsaß-Lothringen den Unter-Staatssecretär Herzog beauftragt.

* Wien, 11. April. Die Lage in Rumänien bat sich scharf zugespitzt. Die russische Besetzung Rumäniens und namentlich der Umgebung von Bukarest ist in schleuniger Durchführung begriffen. Es liegt Die Gefahr eines militäri­schen Handstreichs vor.

* Berlin, 11. April. Heute Mittag gelangte eine Einladung der Admi­ralität an den Reichstag, sich an einer Festfahrt der letzteren nach Kiel zu betheiligen, unter Anheimstellung der Zeitbestimmung. Das Präsidium wird die Einladung in einer Gesammtsitzung des Vorstandes beralhen und nach all­gemeiner Annahme wegen dec augenblicklichen Zeit- und Geschäftslage voraus- sichilich ablehnen.

Berlin, 12. April. DieNat.-Zkg." meldet: Die national-liberale Fraction beschloß in ihrer gestrigen Sitzung einstimmig, die Einführung des Tabaksmonopols abzulehnen. Die Fraction lehnte ferner die Voraussetzung ab, daß eine anderweitige Besteuerungsform des Tabaks annähernd soviel einbrin- gen müsse, als die Reichsregierung von dem Tabaksmonopol erwartet. Die Fraction ist nicht principiell gegen die Vornahme einer Tabaks-E >quete und Der Gewährung des entsprechenden Credits hierzu, jedoch ausdrücklich nicht zur Vorbereitung für Die Einführung des Monopols, sondern in der Richtung einer Besteuerung, welche ohne auf Den Handel, Den Bau und Die Industrie des Tabaks zerstörend einzuwirken, eine ansehnliche Mehreinnahme gewähren könnte.

Wien, 12. April. DiePresse" meldet: Der Großfürst Nikolaus hat die Feststellung eines Zolltarifs für Bulgarien verfügt. General Zolo- tareff, Gouverneur von Rustschuk, kündigte bereits die Einsetzung von Zollbe- behörden an.

Petersburg, 11. April. DieAgence raffe" constatirt, daß das Rundschreiben des Petersburger Cabinets mir dem dazu gehörigen Promemoria itn Auslande einen günstigen Eindruck heroorgebraht habe, und fügt hinzu, daß unter dem mäßigenden Einflüsse Deutschlands eine rege diplomatische Thätigkeit im Gange sei, um zu einem friedlichen Einvernehmen zu gelangen, für welches der Congreß der natürlichste Weg sein würde. Oie vor Kurzem signalisirte Befferung der politischen Lage habe sich somit in einer Weise accen- tuirt, die zu der Hoffnung auf einen baldigen günstigen Ausgang berechtige, falls nicht von England neue Hindernisse in den Weg gelegt werden sollten. Der Kaiser genehmigte die Stiftung eines Ordens des rothen Kreuzes für Frauen und Jungfrauen.

London, 11. April. Im Unterlaufe sagte Notthcote auf eine Anfrage Cartwrights, die Regierung thue iyr Mögliches in Konstantinopel und Achen, Die Pacificirung Der griechijchen Provinzen herbeizuführen. Auf LayarDs Vor­stellungen habe Die Pforte versprochen, Die irregulären Truppen von dort zu entfernen. Der Chef Der Admiralität Smith antwortete Campbell, er habe keine Nachricht von Gewalthandlungen britischer Marinesoldaten auf Tenedos; er glaube Die bezüglichen Meldungen seien völlig u ibezründet. Northcote antwortete Cowan, die Regierung habe keine amtliche Information über den Umfang Der russischen Occupation Rumäniens und Der fast gewaltsamen Be- - sitznahme Der rumänischen Eisenbahnen.

London, 11. April. Die Abendblätter veröffentlichen das Resum6 eines

ft

8«

stimmen

"

in -NN

sind von der russisLen verlangten stürmisch nach dem Inhaber des Geschäfts. ^Was Recht is, muß Recht (ts- < *.rnex. crtMKnti s.il bleiben," riefen einige urkräftige Stimmen, während der Betrunke ie mit schwerer Zunge

- Du H. russisch Division hat fett vorgestern la(Ite. Mein Jeld will ick Haden, - sonst nischi." Endlich wurde der Laden geöffnet

Wichtige Positionen, namentlich Stationen Der Giurgewo-Bukarester Eisenbahn unb auf der Bildfläche erschien,von der Parteien Gunst und Haß" begrüßt, der Jn-

besetzt. In unmittelbarer Nähe von Bukarest findet ebenfalls eine starke Con- Haber des betreffenden Geschäftes, ein gemüthlich aussehender junger Mann. .Meine

centrirung con russischen Struppen statt. Diese militärischen Dispositionen in 6=rr=nl" ruf er mit lauter Stimme. .Damen sind auch hier!- ichaAe es aus dem

Rumänien scheinen zusammen,nhängen mit Vorsichtsmaßregeln der russische» d^Ä-iächt»Äll^etne°«ureouÄl .Meine Herren uns Damen,"

Heeresleitung zur Sicherung der Communicatlonen der m Bulgarien und Ru- &ub jetzt der Geschäftsinhaber wieder an, ^gestatten Sie mir ein Wort zu sachlichen mellen stehenden russischen Armeen bei einem eventuellen Confl'cte mit Eng- Aufklärung!" (Rufe: Jawohl! sehr gern!) ,Dieser Mann, meine Herren und Damen, land, in welchem Falle die russischen ^ufuhrlinien zu See unterbrochen wären. )effcn Sie sich hier so liebevoll angenommen haben, (Rufe:liebevoll" is jut) dieser Berlin 11 Avril Der Reicks-Anr " meldet- Se Mai der Kaller JÄann alfo fam vorgestern zu mir und fragte, ob ich ihn in Arbeit nehmen wolle; er n? k O) T » k C dm DC ft nämlich Schneider. Ich sagte Ja" und versprach ihm 5 Mark pro Woche (Rufe:

hat mit der Stellvertretung des Reichskanzlers im Bereich der Justizverwaltung Oho! und allgemeines Gelächter). Meine Herren und Damen, ich bitte mich ausreden von Elsaß-Lothringen den Staatssecretär Friedberg, in allen übrigen Zweigenf zu lassen! Außer den 5 Mark versprach ich ihm noch vollständig freie Station- Das