Ausgabe 
12.2.1878
 
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Dingten unfreiwilligen Zurückgezogenheit in Wetzlar, in dieser Art in die Oeffentlichkett zu treten. Bis jetzt sind alle kritischen wie Prtvatbertchte einig über den eigenartigen Retz dieser Vortlage und rühmen in wärmster Weise Erscheinung, Art des Auftretens, Ton der Stimme, begeisterte Hingabe an die Sache und poetische geistvolle Behandlung des interessanten und wichtigen Thema's.

Es ist eine alte Erfahrung, daß Alles neu Auftauchende mit einem gewissen Miß­trauen betrachtet wird; aber auch selbst lang in der Wissenschaft bekannte und ange­wandte Mittel unterliegen diesem Schicksal, sobald sie in allgemeinen Kreisen bekannt werden sollen. So erging es auch vor einigen Jahren dem Chloral, welches Jeder­mann mit einer gewissen Scheu ansah und heute es ist eines der verbreitesten Mittel geworden!

Bei Einführung der Guyot'schen Theerkapseln bei uns, obgleich Theer der Wissen­schaft seit Langem dienstbar ist (Siehe Prof. Lebert, Handbuch der prakt Medictn Bd. I 8. 1045 u. 1074, Pros. Seitz, Bearbeitung des Niemeyer Bd. I 8. 85, Prof. Walden­burg und Dr. Simon, Handbuch der Arzneiverordnungslehre S. 555) konnte man die gleiche Beobachtung machen, und haben sich manche Befürchtungen über deren Ge brauch geltend gemacht.

In Frankreich, Belgien und Holland, wo dieselben seit langer Zeit etngeführt find, sind sie in Jedermanns Hand; bei geeignetem Gebrauch war der Erfolg stets zufriedenstellend, und nie hatte Jemand Anlaß zu klagen.

Es dürfte daher Interessant sein, eine fremde Autorität zu hören, aus einem Lande, woselbst die Theerkapseln populär sind. Herr Bonchardat, Professor der Hygtente an der Medicinischen Facultät in Paris, früher Präsident der Medicintschen Academte und einer der competetesten der franz. Aerzte schreibt uns:

Sie fragen mich, ob ich es für unklug halte, Theerkapseln aus Nor- ,,wegischem Theer in den Händen des Kranken zu lassen, sowie ob deren Am wendung, ohne Verordnung und Beaufsichtigung von ärztlicher Sette ge- fahrbringend zu erachten sei!

Ich habe die Guyot'schen Theerkapseln häufig erfolgreich angewandt und kann daher behaupten, daß ich sie, obgleich entschieden heilkräftige Etgen- schaften besitzend, dennoch für eines der unschädlichsten Medikamente halte.

Genehmigen Sie die Versicherung meiner vollkommendsten Hochachtung. Paris, 26. Januar 1878.

gez Bouchardat

Professor der Hygienie."

Vermischtes.

Mainz, 8. Febr. Bei einem Treibjagen bei Büttelborn, das von Jägern auS hiesiger Stadt am Samstag Vormittag veranstaltet war, geschah es durch einen un­glücklichen Zufall, daß von einem Schüsse nach einem Hasen eins der Schrotkörner einem bgr Jagdtheilhaber (einem hiesigen Weinwirth) in's Auge fuhr, das sofort auS- ltef. Andere Verletzungen trug der Betreffende N'cht davon

In Landshut nennt man leichtes BierAccessistenbter" weil eskeinen Ge- balt" habe! So stebt's in derPassauer Zeituna."

Handel und Verkehr.

Frankfurt, 9. Februar. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gut be­fahren. Heu kostete je nach Qualität p. Ctr. X 2.203.30, Stroh p. Etr. 22.30, Butter im Großen das Pfund 1. Qualität 80 H, 2. Qualität 70 H, im Detail 1. Qual. 1, 2. Qual. 90 H. Eier, das Hundert 78.80, Kartoffeln JL 6 507.50 per 100 Kilo. Fletschpretse: Ochsenfletsch per Pfd. 7075 Kuh- u. Rindfleisch 55 bis 64^, Kalbfleisch 60-75 H, Hammelfleisch 50-63 H, Schweinefleisch 75-80 H, Erbsen, geschälte (per 100 Kilogr-I 2832 ganze Erbsen 2426 JL, Bohnen 2528 Jt, Linsen 3036 Tannäpfel per Hectol. 50 Buchenschettholz per Quadrat-Meter JL 1212.55, Tannenschettholz X 88.55.

Frankfurt, 8. Fedr. (Fruchtbericht) In Weizen blieb der Umsatz auf Detail- ltrung an unseren Platzconsum beschränkt. Roggen in erheblich größerem Angebot und trat Frankreich nach lanaer Pause wieder als hervorragender V rkäufer auf. Da unsere Umgegend noch viel Maare hat, blieb die Tendenz flau. Gerste am offenen Markt ruhig, dagegen soll unter der Hand mit Zahlungs Condtttonen Manches gethan sein. Hafer still, Preise zu Gunsten der Käufer, geringe Seiten stark ausgedoten. Hülsenfrüchte verlassen, weiße Bohnen sehr flau, JL 22 übrig. Mehl scheint den Cul- minattonspunkt seiner Billigkeit erreicht zu haben, namentlich verdient Roggenmehl °/i Beachtung. Futterstoffe fester. Wir notiren:

Mehl Nr. 1 JL 41, Nr. 2 jl 37, Nr 3 33, Nr. 4 jl 29, Nr. 5 JL 23, Roggen­

mehl °/i (Berliner Marke) 24, do. II. (Berliner Marke) v4L 20. Weizen, effect. hies., , ab Bahnhof hier 23, ab unserer Umgegend JL 2222 50, do. fremder

je nach Qualität JL 2324, Roggen je nach Qualität^ 16-17.50, Gerste JL 1924, Hafer Jfc 1316.50, Kohlsamen JL, Erbsen JL 1923, Wicken JL 17., Linsen JL 1923, Nüböl, detail, 80. Stimmung unsicher. Hauptsächlich gefragt war nichts; dringend offetbt: sämmtliche Getreidesorten. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht 100 Kilo.)

Allgemeiner Anzeiger.

Bekanntmachung.

Betr.: Die Stiftung des Christoph Andreas Friedrich Löber von hier.

816) Aus vorbemerkter Stiftung sind dermalen zwei Unterstützungen von je 260 JL an einen Wittwer und eine Wtttwe zu vergeben.

Bewerbungen um solche werden von uns in den nächsten 14 Tagen ent­gegen genommen.

Berücksichtigung können aber nur finden Wittwer und Wittwen, welche in Gießen geboren sind, dem Handwerkerstande angehören, guten Ruf besitzen und wahrhaft bedürftig find.

Bewerber, die von Eltern des Stifters abstammen und das Verwand- sckaftsverhältniß nachweisen, erhalten bei gleichen Eigenschaften vor andern den Vorzug.

Gießen, den 7. Februar 1878.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A. Bramm.

Gießener Coneertverein.

865) Es ist uns gelungen, die bedeutendste Pianistin der Gegenwart, Frau Dr< Clara Schumann für ein außergewöhnliches Concert unseres Vereins zu gewinnen und findet dasselbe unter Mitwirkung anderer Künstler Dienstag den 26. Februar, Abends S Uhr, im Clubsaale statt. Für die Mitglieder unseres Vereins und des akademischen Gesang­vereins ist der ermäßigte Eintrittspreis 1.50, Sperrsitz JL. 2.50; für

Nichtmitglieder Jl. 2 und 3; wenn die Einzeichnung in hierin der Rickerffchen Buchhandlung und R u d o l p hffchen Musikalienhandlung aufliegen­den Listen bis spätestens Dienstag den 19. Februar erfolgt ist. Später kostet das Bittet JL. 3 Sperrsitz ^L. 4. Durch das für dieses Concert kleinere Podium ist eine größere Anzahl Sperrsitze im Saale disponibel.

Frau Dr. Schumann bringt ihren eigenen Concertflügel mit*

Der Vorstand deS Concert-Vereins.

Ober hessische Gesellschaft

Bekanntmachung

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Kaplansgasse Nr. 23A.

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Der Transport an das Haus erfolgt von der Gasanstalt aus bei Ab­nahme von mindestens 5 Centner, von Herrn Emil Pi stör auch in kleineren Quantitäten.

Wird das Zerkleinern der Cokes gewünscht, so wird hierfür 10 H per Centner berechnet.

Tuch und Buckskins in allen Qualitäten empfiehlt unter billigster Bedienung

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Ausverkauf t Winter-Buckskin und rein Woll-Ratine von JL 4 an,

830) Die Schulgelder für die Realschulvorschule, sowie für die übrigen städt. Schulen pro IV. Quartal 1877 können in den nächsten acht Tagen, an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Lrtadtkaffe bezahlt werden.

Das Schulgeld beträgt für jedes Kind:

178) Reparaturen an Nähmaschinen schnell, out u d billigst.

Theodor Houbach^

Reichensand - Bahnhofstrasse.

517) Das SchnetdenH^tämmholj zu Bohlen, sowie von Brennholz über­nimmt H- Keck.

1) für die Realschulvorschule.........

2) für die höhere Mädchenschule: bei Schulinspector

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bei Mitprediger Dr. Buchhold, Fräulein Frank, Lehrer

Ebeling, Fräulein Tasche und Lehrer Curschmann bei Lehrer Schmidt, Felsing, Aubel und Brücher

3) für die Stadtknaben- und L-tadtmädchenschule . . - Gießen, am 9. Februar 1878.

Der Stadtrentmeister:

Enders.

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Sitzung: Mittwoch den 13. Februar, Abends 7 Uhr, in der kleinen Aula.

Angekündigter Vortrag des Herrn Prof. Sreng:

Ueber die Theorie des Vulkanismus.

Auch Nichtmitglieder haben Zutritt._________(848

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Frtedr. Möhl.