Telegraphische Depeschen.
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sind aus der Fabrik von U.------- ----- ° t „,e ~ , .
Gebiete bekanntlich Weltruf genießt. Da die MLgltchkn von Nachtfahrten namentlich zur Winterzeit von außerordentlicher Wichtigkeit ist, so sieht man dem Ausfälle der Versuche mit großer Spannung entgegen.___________________
tobtet 150 verletzt wurden.
Paris, 9. October. Der „Moniteur" meldet, daß die neuerdings entstandenen Schwierigkeiten zwischen den Cabineten von Paris und London bezüglich der egyplischen Angelegenheiten sich heute oder morgen ebnen würden.
Kopenhagen, 9. October. Der Gouverneur von Santa Cruz tele- graphirt unterm 8. d.: Der Ausstand ist unterdrückt- Die Hälfte von Frede- riksstedt und 50 Plantagen sind niedergebrannt. Das Zuckerwerk ist repartrbar. 20 Plantagen und die Zuckersiederei sind unversehrt. Der Belagerungszustand
^Paris, 9. October. Die „Agence Havas" bezeichnet die Meldung des .Standard" von Entsendung einer französischen Flotte in's Mittelmeer als un. begründet und bemerkt, es seien keinerlei außerordentliche Vorbereitungen für die Mittelmeerflotte getroffen; nur die gegenwärtig in den algerischen Gewäffern befindliche Flotte bereite ihre Rückkehr vor, da die Uebung beendet sei.__
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Gießen, den
Lokal-Nottz.
Gießen, 10. October. Der Schwurgerichtshof sprach gestern die Johanne« Appel« Eheleute von Rudingshain von der auf Meineid gerichteten Anklage — nachdem die Geschworenen ein „Nicktschuldig" angenommen hatten — frei.
__Gestern Nachmittag 5 Uhr brach in Ruttershausen in einem Stalle Feuer aus, welches jedoch gegen 6 Uhr schon gelöscht war. Der Schaden ist nicht groß. Uever die Entstehungsweise des Brandes ist noch nichts ermittelt worden.
--Am Dienstag Nachmittag stürzten im Gebäude der neuen Aula zwei Maurer aus beträchlicher Höhe und wurden beide schwerverletzt nach der Klinik verbrach!.
Senats festgesetzt wird
London, 9. October. Der „Standard" meldet aus Allahabad von gestern: In Folge des Erscheinens und der drohenden Haltung einer starken afghanischen Truppenabtheilung unweit Jamruds wurde die Besatzung deffelben um 7 Fußregimenter und 3 Batterien verstärkt. Der Commandant General Roß traf bereits Vorbereitungen, um den unteren Theil des Paffes zu forctren und Ali-Musjtd anzugreifen, als er Ordre erhielt, wettere Verstärkungen abzuwarten, damit man nicht den mindesten Mißerfolg rtskire. Dasselbe Blatt meldet ferner, Frankreich habe beschloffen, eine sehr starke Flotte in das mit» lelländische Meer zu senden. Die Flotte soll außer kleineren Schiffen, au« 10 Panzerschiffen mit 130 Kanonen und 6000 Mann bestehen.
Boston, 9. October. Ein Extrazug von 20 Wagen, der von Silber, lake zurückkehrte, stieß mit einem Güterzug zusammen, wobei 25 Personen ge»
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SBcrlin, 9 Dctober. In itt heutigen R-ichstagS.Sitzung wurde auf «ntrag des -lbg. ! s Bantn das btshnige Präsidium durch A-elamaiion wtederg-wahL ». H-Loarf und Wmdtharst
»aitation an^? dennoch das vorliegend- G-f-e al« nicht geeignet zu d«.n Bekämpfung bezeichnet ; das Centrum werde dagegen stimmen. — Fürst Blsmarck trat in daS Haus ein.
5 Marschall befürwortet zu § 1 den Antrag Ackermann auf Verbot von Vereinen, welche insbesondere die Eintracht der Bcvölkerungsklassen gefährden und toitt ein möglichst scharfes Gesetz, oas man nicht durch Beschränkung auf möglichst kurze Zeck abschwachen bütfe. Sonnemann bezeichnet das Gesetz als ein Tcndenzgesetz schlimmster Art, welches dre Erwerbs- und Ekgenthumsverhältnisse untergrabe. Sonnemann bestreitet im Laufe seiner Rede, daß von einer Stimmung für das Gesetz im Volke die Rede sein könne. Wo eine so che Stimmung vorhanden, sei sie künstl ch gemacht Es sei aber jetzt auch festgestellt, daß Nobilmg nicht Soc.aldemokrat aewesm sei. Redner eitirt hierbei die von dem „Berliner Tageblatt" veröffentUchten Unter^ siichungsprotocolle und weist ferner auf die ausländische Press«hm, welche sich gegen das G^etz ausgesprochen. Fürst Bismarck: Bezüglich der Veröffentlichung der Protocolle des Pro- «sies Robilina im „Tageblatt" erkläre ich, daß die verbündeten Regierungen diesen Publikationen durckaus fernstehen. Ich habe stets gefunden, daß der Inhalt ves Blattes des Vorredners (Sonnemann) mit den Aeußerungen der officiösen französischen Presse überelnstimmt. Was der Vorredner gesagt hat, war denn auch auf die Discredttirung unserer Zustande berechnet. D r Vorredner hat uns das Beispiel der französischen Presie empfohlen und ,agt uns, daß d e Communards durch die Schwurgerichte abgeurtheilt wurden. Weiß er benn nicht, ^aß hier nur die Kriegsgerichte urtheilten und erschießen ließen? Der Vorredner macht mir zum Vorwurf daß ich mich während des Congresies an die Times wandte. Ja, ich wollte eben Einfluß au die öffentliche Meinung Englands gewinnen; da konnte ich mich doch nicht an basi Blatt des Vorredners wenben. Zur Sache selbst, und zwar zunächst zu § 1, bemerke ich, daß ich einer jeden Förderung der Lage der Arbeiter zugethan bin, also auch den Vereinen derselben, wenn si in der That ihren Zwecken dienen, aber nicht, wenn diese Vereine den -Staat, die Gesellschaft und das Eigenthum untergraben Sobald uns die Socialdemokratie einen positiven Vorschlag »ur Besserung der Lage der Arbeiter machen wollte, würde ich den Vorschlag prüfen. Daran fehlt es aber Wir stehen der reinen Negation, prtncipiell der Untergrabung der Staats- und Gesellschaftszustände gegenüber. Man gebe mir nur den Schatten eines positiven Vor chlags zur Verbesserung der Lage der Arbeiter; aber sie haben keinen, sie wiffen keinen. Das ist ihr Ge- beimniß. Sie haben leichtes Spiel mit den halbgebildeten unwissenden Waffen. Da können sie leicht alle Ideale verwischen, jeden Glauben an Gott, jede Anhänglichkeit an das Vaterland, an die Familie vernichten. Wenn wir uns fragen, wie das Evangelium der Negation in Deutschland gerade so schnell Wurzel faffen konnte, so gelangen wir zu dem Jahre 1870. Damit stehen wir vor dem Vandalismus der Pariser Commune.
Nachdem diese durch die Regierung überwunden war, sah die Soctaldemokratie, daß es auf anderem Wege zu versuchen sei, daß sie es in Frankreich nicht fortführen könne, sondern sich nach Deutschland wenden müffc, wo sie einen geeigneteren Boden suchte und fand im Lande der gutmüthiqen Richter und unzufriedenen Leute. Man kommt leicht durch geschickte Mittel dazu, auf die gefährlichen Instinkte des gemeinen Mannes zu wirken. Preßgejetze und milde Straf- a-s-tz°thün dabei das ihrige. Niemand glaubte mehr, daß di. TodeSsiraft bei uns vollstreck , werden könnte. Ich bin dem Kronprinzen dankbar, daß er m dieser Beziehung nicht Gnade hat < vor Recht ergehen laffen. Ich sehe in dem Treiben der socialdemokratischen Vereme das Motiv für die schlimme Lage unserer wirthschaftlichen Zustande. Diese Vereine fordern die Arbeits- losiakeir. Nun denke man doch an den Zirkel der Verbrechen, die sich daraus entwickeln und in Mordversuchen an einem Monarchen gipfeln, der sein ganzes langes thatenreiches Leben mit i Hintansetzung seines Lebens und seiner Krone an das Wohl seines Volkes gesetzt hat. An em solches Verbrechen reicht ja kein Gedanke heran und doch ist es geschehen. Da will man keine ! Gefahr sehen und die Bedürfnißfrage leugnen? Freilich hat ein Artikel der „Nationalzeitung gesagt, alle Parteien müßten sich hier vereinigen, der Regierung die Mittel, zur Abhulfe zu ge- währen, doch seien manche Parteien bei ihrer Negation verblieben, nur Hanel habt-den Bann der Negation gebrochen und positive Vorschläge gemacht. Jm Uebrlgen sei jedoch die Fortschrittspartei und das Centrum absolut abgeneigt, die Regierung jetzt zu unterstützen An die anderen Fractionen kann ich nur die Bitte richten, sich zu verständigen, wenn sie dem Lande einen Dienst erweisen wollen. en Reichstag aufgelöst, um eine Verständigung zwischen Wählern und
Abgeordneten herbeizuführen. TendcnzpoUtik liegt mir gänzlich fern. Ich verfolge greifbare volitiscke Zwecke. Von den drei Fractionen der Conservativen und Nationalliberalen erwarte ich das Zustandekommen des Gesetzes. Sie muffen, invem sie uns das Gesetz geben, Vertrauen ,u uns haben. Dies läßt sich nicht erzwingen, es läßt sich aber verdienen. Haben Sie mehr Furcht vor mir und den verbündeten Regierungen als vor Den Socialdemokraten, dann freilich müssen Andere an unsere Stelle treten, die Ihr Vertrauen in größerem Maße besitzen. Die Fassung, welche die Commission dem § 1 gegeben hat, sieht fast so aus, als ob das Gesetz doch so nothwendig nicht wäre, als es ist. Es ist wünschenswerth, daß wir bei diesem Gesetze bald »ur vollen Klarheit kommen und nicht gcnöthigt werden, dauernd Nachtrage machen zu muffen. Mein Bestreben geht Über dieses Gesetz hinaus. Ich wünsche, daß die drei Fractionen, die uns das Zustandekommen dieses Gesetzes ermöglichen, sich Überhaupt die Hand reichen, um eine vereinte Schutzwehr zu bilden gegen alle Stürme, denen unser deutsches Reich ausgesetzt ist.
Hänel verwahrte sich gegen den Vorwurf, daß die Fortschrittspartei sich negativ verhalte. Sein Anttaq sei positiv genug: man denke doch an das, was Schulze-Delitzsch auf dem Gebiete per Productiv-Genoffenschaften gethan habe. Nicht er (Redner) allem, sondern seine ganze Partei habe den Antrag eingebracht, und denselben nur aus dem Grunde nicht wiederholt, weil sie von der Aussichtslosigkeit der Annahme überzeugt war. v. Schmid (Württemberg) befürwortete die Regierungsvorlage mit einzelnen Modisicationen. ®rüel leitete die Ausschreittmgen der Socialdemokraten von den Erschütterungen her, welche das Legitimitätsprmc,p durch das Jahr 1866 erlitten habe. — Nach der Rede Brüels (die schwer verständlich war) erklärte der den Vorsitz führende Dicepräsident v. (Stauffenberg: ich habe eine Acußerung des Vorredners nicht richtig verstanden und mir dieselbe daher im «Stenogramm vorlegen lassen; darnach hat der Vorredner gesagt: man werde die Gefühle eines Hannoveraners über die jetzige Regierung würdigen können, wenn man sich der Gefühle eines Deutschen zur Zeit Napoleons I. erinnere. Diese Acußerung ist parlamentarisch durchaus unzulässig (Beifall). — Fürst Bismarck erklärte: ich erwidere auf die Rede Brüel's nichts, nicht weil ich nichts darauf zu erwidern hätte, sondern weil ich nicht eine Silbe von der Rede verstanden habe. — Hierauf wurde ein Vertagungsantrag eingebracht. Es folgten persönliche Bemerkungen. Sonnemann bezeichnete die unerwiesene Behauptung, er oder die „Frankfurter Zeitung" stehe mit der französischen Regierung in Beziehung, als willkürliche Erfindung. Fürst Bismarck erläuterte seine von Sonnemann mißverstandenen Bemerkungen. — Der Vertagungsantrag wurde abgelehnt. — Sonnemann, dem wiederum das Wort verstattet ward, beklagte nochmals, daß man ihm eine Beziehung zur französischen Regie- rnng zur Last lege. — Das Haus entschied sich für Schluß der Debatte. Nächste Sitzung morgen 11 Uhr.
London, 9. October. „Reuter's Bureau" meldet aus Simla vom Heutigen: Osfictell. Bisher hat nirgendwo an der Grenze ein Zusammenstoß mit den Afghanen stattgefunden. Es wird kein sofortiger Angriff auf Ali- Mnsjid beabsichtigt. Außer activen militärischen Vorbereitungen ist noch nichts geschehen. Alle gegentheiligen Berichte von Special-Correspondenten der Zeitungen sind mit Vorsicht aufzunehmen.
München, 9. October. Der Erzbischof von Bamberg rciste heute um 97t Uhr in Begleitung mehrerer Kleriker nach Rom.
Derulifchte-.
- (Berlin ift eine r alte ® egenb.) Einer der sich im Berliner Zoologischen Garten täglich prafentirenben Nubier mutz bas Krankenbett hüten, ba sich bet ihm die Folgen einer starken Erkältung zeigen. Herr Restaurateur Schneiber inr Zoologischen Garten hat bem Kranken bereitwillig ft eine Lagerstatt im Tunnel bes Restaurant« auf- chlagen unb ihm bic möglichste Pflege zu Theil werben lassen. Der Hausarzt be« genannten Herrn hat gestern bic ärztliche Behanblung be« kranken Afrikaners über- nommen. Die nubiscke Karawane hat bem kalten Klima von Berlin übrigen« auch bereits ein wirkliches Opfer zollen müssen. Einer ber kleinen Elephanten ist bereit« her Berliner Herbstluft, zum großen Leibwesen seiner zweibeinigen Freunbe, erlegen.
— Ein Kaufmann, ber soeben von einer Reise von New-OrleanS nach Cincinnati zurückgekehrt ist, schilbert bic Lage in ben Stäbten, wo bas gelbe Fieber herrscht, alS eine furchtbar traurige. Auf ber Fahrt würbe bem Dampfbote zu Arka'isas Citt i untersagt, anzulcgen unb Kohlen einzunehmen. Am Ufer ftanben Männer mit Gewehren in ber Hanb unb brohten zu schießen, wenn ein Versuch zur Lanbung gemacht würde. । Zu Memphis, bas man gegen Abend erreichte, war kein lebenbes Wesen, weber Mensch noch Thier, zu sehen; es hatte ben Anschein, al« ob sämmtliche Häuser verlassen setcn kein Rauch entstieg ben Schornsteinen. Beinahe einen ebenso traurigen Anblick do. Vicksburg. Den ganzen Mississippi entlang herrscht Furcht unb Schreckew Auf beai Schiffe befanb sich Fracht für verschiebene StSbte, beren Einwohner sich jedoch weiger!.^ dieselbe anzunehmen. New-Orleans bot einen weniger trostlosen Anblick Auf orni Flußdamm waren Leute an ber Arbeit, Geschäftshäuser waren offen, boch wurden nw wentge ober gar feine Geschäfte gemacht. Der Rückweg von New-OrleanS wurde mU der Eisenbahn zurückgelegt. Zu Granaba waren nur einige Neger, jedoch kein einz'gei Weitzer zu sehen. Zu Holly Springs bestiegen etwa 200 Persomn den Bahnzug, Dk Nacht vorher war daselbst dos gelbe Fieber ausgebrochem Die Scene bic sich Eisenbahnbepot abspielte, war herzzerreitzenb; Weiber verlietzen t^re männer, Mtir Ihre Kinder, ihnen — vielleicht für immer — Lebewohl sagend. An einer 6 tat io bestieg eine Mutter mit drei Kindern den Zug. Ihr Mann war vor einer Haidt' Stunde gestorben und hatte ihr vor seinem Tode das Versprechen ab genommen, J sie mit dem nächsten Zuge abreise, um ihr unb ihrer Kinber Leben au retten, sie litt ihren Mann unbeerbigt zurück, ohne bah ein Sarg für bte Leiche beschafft war.
— (Die Lebensversicherung in Deutschlanb.) Aus einer, wie schor seit einer längeren Reihe von Jahren, so auch in biesem Jahre wieber erschienen" eingehenben statistischen Arbeit über .Zustanb unb Fortschritte ber beutschen Ledens Versicherungsanstalten" entnehmen wir, bah zwar auch die Lebensversicherung unter v egenwartigen Zeitverbältnissen zu leiben hat, bah aber boch auch im vorigen J 9 en jetzt bestehenden 49 deutschen Lebensversicherungsanstalten, von denen 35 im deun«" Reiche, 12 in Deutsch-Oesterreich und 2 in ber beutschen Schweiz ihren Sitz haver Reber 77,640 Personen neu beigetreten sinb unb bamit ihren Angehörigen Erdschanei un Betrage von 284,540,392 JL begrünbet haben Im Ganzen waren am Schluffe vr vorigen Jahres bei ben in Rebe stehenben 49 Anstalten 753,409 Personen mit aufamme 2337,812,079 versichert. Um die Bebeutung btefer Summe richtig zu würdigt» muh man bebenken, baß bieselbe, ba kein Versicherter vom Tobe verschont bleibt, mn^ : ualb eines Menschenalters, also in verhältnihrnätzig kurzer Zeit, thatsüchlich zur »u* jablung^au^mmcn^batrigfn wurbcn f^ gestorbene Versicherte ^^05'4U > ;
; anfällig unb zur Auszahlung gebracht. Viele Taufende von Wittwen und Wai m ; dadurch vor Noth bewahrt worben unb segnen ba0 Andenken Derer, welche auch , über ben Tob hinaus für sie gesorgt haben. . k.
1 Von ben einzelnen Anstalten hatten ben grohten' Versicherungsbestanb . o . „LebensoersicherungSbank für Deutschlanb in Gotha": ^28 011,800^; die ,
in Stettin: 201,298,748 die „Corcordia" in Coln: 132,883,128 JL, bte .Cdpa^
> Lebensversicherungsgefellschaft": 128,997,900 JL; bte w6tuttgartei;ceben8Derü^erun0. I - unb Ersparmßbank': 121,052,599 bte Deutsche LebmSversicherungsgesillschast - I Lübeck^: 110 989,084 jl Bet biefen 6 größten Anstalten waren also zusammen m , , alS 1 Milliarbe JL oerfichnt. ,. fi
— Ein billige« Rittergut- Au« Muskau meldet man: , Das Rittergut Cr- - nebst Zubehör hat im Subhastationötermin der nur allein erschienene Bieter Dr. mr m » 1 die deutsche Hypothekenbank zu Meiningen für das Meistgebot von 100 Mk. erstanden- l eingetragenen Schulden sollen auf über 450,000 Mk. belaufen.)
n„,btet unb 46 RabtAtuae erbeblt&, 130 unerheblich beschädigt. Außerdem Wien, 9. Ocibr. Ossiciell^ Generalmajor ReniIL^d.rerr.tchte am
getödtet unv o 9 A 8 9 We Tßbtunaen 103 Verletzungen unb 7. d. nach mehrstündigem leichten Gefechte Pect und Pecki Gora. Am 8. d.
kamen meist durch die Entwaffnung von Peci und Umgebung vorgenommen. Die Verluste
13 Todtungen bet beabstchtlgten Sclbstm r am 7. b. betrugen: 1 Mann tobt, 2 Osficiere unb 6 Mann verwundet. Am
Bremen, 7. October. In den nächsten Tagen sollen1 auf den Dampf «ßerluft an Mannschaften: 47 Todte, 184 Verwundete. — Rein,
schiffen der Oberweskr-Schleppschiffsa^rt ^^""9^-2pparatr pro irt marichirt am 9. nach Pod,wi,a, am 10. nach Lernograc und hofft
werden, welche den Zweck haben. auch in di. en Gegenden aus bald, ste Herstellung der Rude.
Siemens und Halske in Berlin, wetcye^auf, Die]-m w 9 £)ct6r. Das „Journal osficiel" veröffentlicht ein Decret
des Marschall-Präsidenten, durch welches die Municipalräthe auf den 27. d. zur Wahl von Delegirten für die Senatorenwahlen berufen werden und der 5. Januar 1879 als Tag der Wahlen zur Erneuerung des einen Drittels des


