Einzelbild herunterladen

kaufen kann.

Vergnügen,

0,67 0,60 0,78 0,64 0,70 0,60

4-0,5 o R.

+ 12,23

+ 12,98

+21,5

4,14 Par. Zoll.

2,73

verbunden werden, welcher von 4 Uhr an eröffnet wird, und es werden deßhalb alle Veretnsmitglieder gebeten, denselben recht reichlich zu besch-ckm, besonders mit Schetben- bontg, gesetmtem in Gläsern und schön ausgebauten Glasglocken, viil. Nachmittags 2 Uhr gemeinschaftliches Mittagsmahl und am Abend gesellige Unterhaltung. Das Lokalcsmitö bringt noch Folgendes zur allgemeinen Kenntmß: 1) Die Wanderoer- wmmlung nebst Ausstellung und Honigmarkt wird im Wenzei'ichen Garten abgehalten werden, daher alle Geg nstände für die Ausstellung und den Honigmarkt an Herrn Wilh. Wenzel im Garten zu Gießen franco aufzugeb en sind. Auch müsten dieselben mit einer Etiauette versehen sein, welche den Namen des betreffenden Herrn Aussteller« und die Preisangabe enthält. Für ankommende Gegenstände, deren Auspackung und Auf­stellung die Anwesenheit eines Sachverständigen erfordert, wird die nöthige An­leitung gegeben. 2, Für die Abends am 16. oder Morgens am 17. Juli ankommenden Gäste wird, AbendS von 6 Uhr und Morgens von 7 Uhr an, ein Anmeldebureau im Wenzel'schen Garten eröffnet sein, wo Eintrittskarten zu 60 $ von Nichtmitgliedern gelost werden können, und dte Mitglieder des Hauptoeretns und des ZwergoeretnS, welche zu unentgeldltchem Zutritt berechtigt sind, gegen Vorzeigung ihrer LegitimattonS- karte eine Schleife empfangen, woran sic bet den Verhandlungen, refp. Abstimmungen als Mitglieder erkennbar sind. Für Honigkäufer ist der Eintritt von 4 Uhr Nachmittags an, aber nicht eher, unentgeldltch gestattet. 3) Am Vorabend, den 16. Juli, von 8 brS 10 Uhr, Empfang der Gäste von Seiten des Lokalcomttäs mit dem Ausschüsse deS Hauptvereins. 4) Nach den Verhandlungen am 17. Juli findet Nachmittags um 2 Uhr ein einfaches Mittagsmahl in dem großm L-aalc des Wenzel'schen Gartens statt, daS Gedeck zu 2 Jd 50 incl. 1 Schoppen W-tn. Diejenigen, welche an demselben Thetl zu nehmen beabsichtigen, werden gebeten, gleich bet ihrer Anmeldung ihre Namen in eine aufgelegte Liste einzetchnen zu lassen. 5) Von 4 Uhr Nachmittags an Eröffnung des Honigmarkts nach vorausgegangener Preisoertheilung; Schluß der Ausstellung und des Hontgmarkts präcis 5 Uhr. 6) Abends wieder gesellige Vereinigung an einem noch näher zu bestimmenden Orte. D r ,

Offenbach, 3. Juli. Das gestern Abend kurz nach 7 Uhr ausgebrochene Ua- aewitter richtete zumal auf Feldern großen Schaden an; der Blttz schlug mehrmals in Bäumen ein, so oberhalb der G-rbermühle bet Obrrrad. Ja Dörnigheim zündete bet einem schon Mittags ausgebrochenen Gewitter derselbe und legte eine Scheuer und Stall tn Asche. In Fechenheim hat etz in die Kirche eingeschlagen; der Blitzstrahl war ein sogen, kalter, der nicht zündete, aber sonst nickt unerheblichen Schaden anrichtete. In Vilbel sollen zwei Kinder vom Blitze getroffen und getödtet worden sein.

Hanau, 1. Juli. Zur Beherzigung für Eltern. Gestern mußte das 10jährige Söhnchen des Metzgermetsters Herrn D. auf eine bedauernswerthe Weise sein Leben verlieren. Da8 Kind trank nach dem Genüsse von Kirschen ein Glas frisches Wasser, wurde plötzlich unwohl und bald darauf eine Leiche. Wir theilen diesen Kall im all­gemeinen Interesse mit, damit Eltern, überhaupt Erwachsene, die unorrständtgen Kleinen streng ermahnen, nach dem Genüsse von Kirschen vom Waffertrinken abzulassen.

Darmstadt, 3. Juli. Des GroßherzogS Kgl. Hoheit haben durch allergnadtgste Entschließung vom 2. l. Mts. den wegen Mords zum Tode verurtheilten Karl Müller und Philipp Göttelmann von Uffhofen zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe zu begnadigen

Niederste............. -

Mittlere.................

Mittel früherer Jahre.............

Höchste .................

Niederschlag an 19 Tagen. . - - - - - -

Niederschlag im Mittel früherer Jahre an 13 Tagen . .

1,20

1,13

0,93

1,07

1,02

t, daS Ochsen-

Temperatur in Gießen.

Juni 1878:

brechung ruhig geschlafen.

Berlin, 4. Juli. Dem Vernehmen nach ist in der heutigen Congreß- sitzung hauptsächlich die Donausrage und dte türkische Krtegskvstensrage Gegen­stand der Verhandlungen gewesen. Die griechische Angelegenheit wurde, wie erwartet, nicht verhandelt. Die Batum-Frage bildet den Gegenstand von Vorverhandlungen.

In Bezug auf die Donauschifffahrt hat der Congreß das ursprünglich proponirte Wortneutralitd* aus russischen Antrag durch das Wortlibre navigation ersetzt, so daß also allen Handelsflaggen die Fahrt sreisteht.

Pesth, 4. Juli. Die Reichstagswahlen sind auf den 14. August an­beraumt ; der Reichstag ist auf den 17. October einberufen.

Melbourne, 4. Juli. Die Abhaltung einer im Jahre 1880 zu veranstaltenden internationalen Ausstellung ist nunmehr beschloffen. Die Ein­ladungen zur Einreichung von Bauplänen für das Ausstellungsgebäude sind bereits erlaffen und der für die Ausstellung erforderliche Platz schon.gemtethet.

London, 4. Juli. Im Unterhause antwortet Schatzkanzler Northcote auf Childer's Anfrage, erst nach dem Congresie sei es möglich, zu bestimmen, welche Nachtragscredtte erforderlich seien. Der Congreß sei jetzt jo weit vor­geschritten, daß seine Beendigung in 10 oder 14 Tagen zu erwarten sei. Er hoffe sodann in Betreff der seit Feststellung des Budgets erfolgten nachträg­lichen Ausgaben Vorschläge machen zu können.

Petersburg, 4. Juli. DieAgence Ruffe" schreibt:Nachdem der Standard" angebeutet, daß die englischen Delegirten sich der Session Datums widersetzen würden, haben mehrere russische Journale, darunter derGolos" erklärt, Rußland müffe, falls diese Drohung sich verwirkliche, sich vom Congreffe zurückziehen. Ohne so wett zu gehen, müffen wir sagen, daß die öffentliche Meinung Rußlands nach den veröffentlichten Engagements sich weigert, anzu­nehmen, daß englische Minister geneigt sein könnten, ihrem Worte untreu zu

gegenstände im Mat 1878, per Pfund:

In Darmstadt

In Bessungen

In Offenbach

. In Gießen In Mainz

großer Ziele tn der auswärtigen Politik sei die Reorganisation auf dem

^olit, Corresp." : Konstantinopel, 4. d. Die Ver­handlungen zwischen Zichy unb der Pforte wegen Zuruckzeehung der türkischen Truppen aus Bosnien und der Herzegowina anläßlich der bevorstehenden öster­reichischen Occupation dauern fort. Bis jetzt hat die Pforte bte ^"^"^"Hung verweigert. - Bukarest. Das 12. und 13. russische Armeecorps haben feit einer Woche ihre Stellungen verändert; dieselben stehen heute zwischen Varna, Siltstria und Schumla. Von Widdin bis L-tlistria stehen nur 6 russische Reserve^ttlillone.^u^ ^maUge Kaiserin Eugenie traf heute zum Kur-

gebrauch^^hier nm In militärischen Kreisen fürchtet man, daß j

der gegenwärtige Krieg sich aus alle Jndianerstämme ausdehnen werde. (

Havanna, 3. Juli. Durch königliches Decret werden Cuba dieselben ( Gesetze hinsichtlich der Muntcipal- und Provinzialverwaltuug bewilligt, wie . solche in Spanien Geltung haben. m ,, !

London, 4. Juli.Times" publtcirt einen Bericht ihres Berliner ( Korrespondenten über eine Unterredung, welche derselbe am 3. Juli mit dem . Fürsten Bismarck hatte. Der Fürst habe gesagt: er wünsche den Frieden und , habe so viel als möglich zur Erhaltung deffelben beigetragen. England habe einen großen Erfolg in der Einschränkung der Grenzen Bulgariens errungen. 1 Nachdem dte bulgarische Frage gelöst worden, wäre der Frieden gesichert gewesen. Doch möge man von Rußland nicht neue Concessionen verlangen, da deffen Friedensliebe Grenzen haben könnte. Deutschland habe Alles gethan; wenn dennoch Krieg entstände, würde es im Stande sein, demselben fern zu bleiben. Die Frage, betr. Batum, biete wirkliche Schwierigkeiten, würde jedoch hoffent­lich außerhalb des Congreffes eine befriedigende Lösung finden. Er (Bismarck) glaube, daß die Türkei Oesterreich gegenüber schließlich nachgeben, Concessionen an Griechenland aber nicht machen werde.

Berlin, 4. Juli. In den Kreisen der Congreßbevollmächttgten sind dte Ansichten über Batum getheilt. Wird eine Opposition von englischer Seite gegen Datums Erwerb durch Rußland für wahrscheinlich gehalten, so wird von andern geltend gemacht, daß durch die Verabredungen zwischen dem englischen Minister des Auswärtigen und dem russischen Botschafter tn London England engagtrt sei, da die russischersetts gemachten Zugeständntffe auch die Festhaltung der anderweitig an Rußland gemachten Zugeständniffe bedingen. Es dürfte in dieser Frage zu Vorbesprechungen kommen, um eine Verständigung über den Modus zu erzielen; dte Angelegenheit Datums, so hofft man, werde nicht das ganze Congreßwerk gefährden. Für die Beurtheilung der vielfachen Versionen über die Stellung der russischen Congreßvertreter zu den einzelnen Fragen ist zu eonstatiren, daß dieselben, wie sie die gemeinschaftliche Vertretung üben, tn zweifelhaften Punkten von Bedeutung kaiserliche Instruction einholen, wie dies tn den bulgarischen Angelegenheiten geschah.

Berlin, 5. Juli. Se. Maj. der Kaiser hat dte «acht fast ohne Unter;

In WormS

Auch in diesem Monat hatte Darmstadt das ------~ ~ -

fleisch am theuersten bezahlen zu dürfen während tn Gießen man noch am billigsten

Handel und Verkehr.

Frankfurt, 3. Juli. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war ziemlich be­fahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner 2.202.75, bis «4t 3, Stroh per Zentner JL 1.802.20, Butter im Großen das Pfund 1. Qual. 90 2. Qual. 80

im Detail 1. Qual. 1.20, 2. Qual. J4 l-l.io. Eier das Hundert JL 4.50-5.60. Karwffeln alte «X 5-6, neue 11.50-12 per 100 Kilo. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Psd. 6875 Kuh- u. Rindfleisch 5564 Kalbfleisch 6070 Hammel­fleisch55-68 H, Schweinefleisch 70-75 H, Sprckl^L Erbsen, geschälte (per 100 Kilogr.) 26-30 JL ganze Erbsen 2026 JL, Bohnen 25-28 Jt, Linsen 24-32 JC. Früh- bohnen find schon ziemlich reichlich auf dem Markte vorhanden und klagen unsere Hausfrauen nicht über die verlangten Preise; für die Spatbohnen ist jedoch keine gute Aussicht, da dieselben außerordentlich stark durch Schneckenfraß gelitten haben. U:ber* Haupt ist der hiesige Markt mit Gemüsen z. Z. reichlich affortirt.

Limburg, 3. Juli. (Fruchtbertcht.) Rother Weizens 19.50, Weißer Weizen JL Korn 1 13.-, Gerste A 11.50, Hafer 8. (Durchschnitts-Preis pro Malter.) _____________________________________________________

Schweinefleisch Butter --- 1,06

8 Die Darmst. Ztg. schreibt:Aus Mainz geht uns die Mittheilung zu, daß daselbst eine Blatternerkrankung vorgekommen. Der bis jetzt vereinzelt gebliebene Fall betraf einen seit wenigen Tagen zugereiften, vorher in Köln oerweilenden Mann; der­selbe hatte sich muthmaßlich in letzterer Stadt, in welcher bereits seit einigen Wochen mehrfache Blatternerkrankungen und auch Todesfälle durch solche stattgefunden hatten, dte Infektion ^ugezogen^^ yutterpretfe.) Nach einer Zusammenstellung der Gr. Centralftelle für Landesstattstik über die Durchschnittspreise verschiedener VerbrauchS-

Ochsenfleisch

Kalbfleisch

0,78

0,70

0,76

0,60

0,73

0,68

0,69

0,53

0,74

0,70

0,74

0,63

werden."

Lokal-Notiz.

Gießen, 5. Juli. Der Schwurgerichtshof oerurtheilte gestern den Bruno Jöckel von Hosenfeld, wegen strafbaren Eigennutzes und Verbrechens wider das Leben, in eine Zuchthausstrafe von 5 Jahren, zur Zulässigkeit der Polizeiaufsicht und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren, außerdem zu dem Ersätze des Werths der Jagdflinte mit 25 den m

Franz Joseph Jöckel ebendaher dagegen, wegen strafbaren Eigennutzes in eine Ge- fängnißstrafe von 2 Jahren und sprach zugleich ConfiScatton der Jagdflinte und Munition aus.

B e r m i f ch te S.

Gießen, 5. Juli. Die XVI. Wanderversawmlung des Oberhessischen Bienen­züchter-Vereins findet dahier am 17. Juli statt. Das Programm umfaßt: I. Am 16. Juli, Abends 810 Uhr, Vorbereitung des Ausschusses mit dem Lokalcomitö in Wenzel's Garten. II. Am 17. Juli, Vormittags 8-10 Uhr, Besichtigung der Aus­stellung und Vornahme praktischer Demonstrationen an Stöcken rc. III. Die Verhand­lungen von 10 Uhr an beginnend: a. Einleitende Berichterstattung des Vorsitzenden, b Recknungsabloge, c. Wahl der Commissionen für die Prämttrung, d. Spectelle Gegenstände der Diskussion: 1)Heber den Bienenbesuch der Pflanzen^ Vortrag von Herrn Professor Dr. Hoffmann zu Gießen. 2) lieber rationelle Bienenzüchtung über­haupt, und rationelle vtenenfütterung insbesondere, von Herrn Pfarrer C. Weygandt zu Eschbach. 3) Rach welchen Normen sind die Preise: a. der Schwärme (Vor- und Nachschwärme), b. der Bienenvölker in ausgebauten Stöcken (beweglichen und unbe­weglichen Baues); c. der Btenenprodukte (Honig und Wach«) zu regeln? Referent: Herr v. Nekersberg zu Frankfurt a. M. IV. Wahl des nächstjährigen Versammlungs­ortes. V. Statutenmäßige Wahl des Vorstandes. VI. Pretswürdige Gegenstände werden prämitrt, und findet die Verkündigung der Prämien nach aufgehobener Mittags^ täfel statt, vii. Es soll auch für diesmal mit der Wanderversammlung ein Honigmarkt

Briefkasten.

N. N. Warum anonym? Es würde uns sehr freuen in vielleicht regeren Ver- kehr treten zu können.

Irischbäcker in Gießen.

Sonntag den 7. Juli. Ludwig Kroneberg, Neustadt. Hermann Vogt, Seltersweg. Gustav Egger, Ltndenplatz.

Kirchliche Anzeigen der edangelischeu Gemeinde zu Gießen.

Gottesdienst.

Sonntag den 7. Juli.

Morgens: Pfarrer Schlosser. (Feier des heil. Abendmahls.) Nachmittags: Mitprediger Dr. Buchhold.

(Die Pfarrgeschäste für die Woche vom 7. bis 13. Juli besorgt Pfarrer Schlosser.)