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^tDCßJSS. Wnniethm f Wittwk, ?e Nr. 150s/10. 11(5 Fulmlikl- r.' Kammern, IW» lowie ein lu Dttmietüen. ;t5weß 193.
ÄTetnlöSö "Müher, und
•» Neustadt 201. U^ränksünst Mgmii großem n Destillatlontz- r l. J>:lt b. I. kht pretswürdtg Ölung auch zum rptbltion dieses
rheude freunbl. t ju vcrmiethen. ober Wwe., itraße 8. US.
e Stock niei- Zimmern u. ier 15. Juni ermiethen. , Eartfeld.
reines Hauses - t per 1. Juli d. ouift Wille. mieihen bei g. Felstng.
; gxG'A Lchackn' nktheu und per
rt, Möutzburg.
raße ist ein ^Zimmern vermiethen
»bar. 9?ahe-' b. Bltts.
n6iiÄÄ Küche ic-, ist iu u beziehen, nnenstraße W Wohnung meines _5 Zimmern nebst 5. Juli zu mmlt- ^o^Mll-r^ } Zimmern, llüche,
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Dienstag, den 4. Juni
1878
Mkigk-M AmlsbiaN für den Kreis Gießen
Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS
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SHfc»cHewtbwrt(mt Gartenstraße B. 165. t Schulstraße B. in.
Preis vierteMrlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
Es wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Orte 7 "
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vem Bezirke des Krersboten Horn in Gießen, und die Orte
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bem Bezirke des Kreisboten Meter in Lich provisorisch zugetheilt woo-n sind.
Gießen, den 28. Mai 1878. Großherzogliches Lreisamt Gießen.
________________ Dr. Boekmann.
Betreffend: Di- Betreibung der Communal-Jntraden Gießen, am 28. Mai 1978.
Das Großherzogliche Krcisamt Gießen
. e. t r an die Gemeinde (Smnelmier des Kreises.
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bestehenden Vorschriften ahnden werden. vr Bo-kman n ® 8' überwachen und den Nichtb-foig ter
Betreffend: Den Ausschlag der Kreisumlagen für 1879. ©t^cn, am 29. Mal 1878.
Das Großhcrzoglichc Kreisamt Gießen
»...st Ltr iMÄÄffiiÄÄä'as* SÄrfWh-*? RK«.
dieselben Mittel aufzubringen sind, wie für 1878. - Sie wollen daher bis zu?reumächstig-»Tb J<" ™ ‘"^ftcn Sal)te solche für 1878 an die Kreiskaff- entrichtet wurden, vorsehen. 8 * ««»atttttoh -lnstweilen di- gleichen Beträge, wie
Dr. Boekwann.
Dann sollen diese Berichte enthalten:
n Schulklassen und in Summa aufgeführt, und ob in den nächsten fünf Jahren
Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 9. März 1878, die Gchalte der Volksschullehrer betreffend^ 1878’
Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen
an die Großherzoglichen Bürgtmeisterkien, Kirchen- und Schulvorstände
Auflage »" Meßener Aueiger Nr. 110- lassen wir hiermit behufs Ausführung der.Zhnen darin gewordenen
I)Die Besoldungsnoten sind genau nach ihren einzelnen Ansätzen zu prüfen, etwaige. Anstände in besonderem Protokoll »» mnhron 2) Wo Flur, Ord.-Rr. und nähere Bezeichnung der Lage ei den Grundstücken oder die neuen, Maße nicht oder nicht richtig angegeben sind ist dieses in den Besoldungsnoten deutlich emzufchreiber resp. zu berichtigen, die Lücken auszufüllen g uugegeoen nno,
3) lieber die mit Fragezeichen versehenen. Anmerkungen fint bie nöthigen Erläuterungen im Protocoll cf 1 w neben
Bezüglich der Begleitbericht«, die mit den unters« siebenen Besoldungsnoten an uns «inzusenden sind, bemerken wir daü in «n™ anzugeben ist: ' p uuvu
4) Wie groß die gegenwärtige Schülerzahl, nach den einzeln eine Zu- oder Abnahme der Schüler zu erwarten steht.
mehr als ihre den bescheideneren Kreisen des Lebens angehörigen Mitmenschen
Der Mordversuch auf den Kaiser. Als einen Helden hat sich Kaiser Wilhelm im Sturm und Drana bin-
Es fehlen fast die Worte, um dem Entsetzen Ausdruck zu geben, weicherer Schlachten bewährt; als einen Helden ohne Furcht und Tadel bewies er jedes deutsche Herz bei der Kunde von dem zweiten mörderischen Angriff aitch auch im Frieden. Die Kugel des verruchten Hödel, die um eines LaareK unfern Kaiser erfüllt. Noch nicht hatten fich die Wogen der Aufregung 9cic9pette an der edlen Stirn vorübersauste, konnte ihn nicht abschrecken in gewohnter die vor drei Wochen durch das scheußliche Verbrechen des Meuchelmörder-zeste Tag um Tag sich der Oeffentlichkeit zu zeigen. Mit dem großen Dichter Hödel hervorgerusen wurde; noch waren die Seelen durchdrungen von de r wie er auf der Menschheit Höhen gewandelt, mag er wohl gedacht haben: Gefühlen innigster Freude über die Rettung des hochverehrten Hauptes unsere Laß bleiche Furcht in niedern Seelen wohnen
Nation, als diese neue Frevelthat neue Erschütterung und zu unser Alle Nicht einer königlichen Brust sich nahn!
tiefstem Schmerze auch bange Sorge um das geliebte Leben unseres Helden-^ poch ist es das Loos derer, welche die Geschicke der Völker lenken daß kaisers in die Gemüther werfen mußte. n,pf'T ,fxrp &».«««« k-s^ r r- *■ ■ - —•- ' - -
5) Anträge solcher Gemeinden, welche bisher Unterstützung aus Staatsmitteln zur Aufbringung der Lehreraehalte emvünaen und
'um solch- nachsnch-n. Der bisherige Gehalt d-r Stell- ,d Höh- des Staatszuschusses wie ber neu Ä®?uÄ« ’X anzugeben und letzteres Gesuch eingehend zu begründen.ö ö B
6) Desgleichen Anträge unbemittelter Gemeinben, baß für Äl-n, wohin besonbers neu errichtete Stellen gehören, nur bet ieweiliae NicariatA. gehalt als Besolbung von bett Gemeinben aufzubringen tl wobei eine weitere Slaatsunterstützung nicht ausgeschlossen ist B
7) Anträge wegen Verwanblung der lliaturalleistungen ber ®4tnben als solchen in Gelb, ober wegen Aufhebung resp. Ablösung von Leistunaen Einzelner in Naturalien oder Geld. ' y 1 J
Wir heben nochmals hervor, baß in bett neuen Besolbungsnotetpchnlgeld, Zinsen aus anberen Kassen, Scheitergelb, Erhebunaen in Gelb oder Naturalien von Einzelnen mchl mehr aufgeführt sinb, soitberu tn ber Jttlif „Baare Letstungen aus ber Genteinbekasse" einbegriffen sind Sölche Ein-el- leistungen sinb aufzuheben resp. abzulösen, jebenfalls fließen bie Betträgebsür zunächst in bie Gemeinbe- ober Kirchenkaffe unb von da als Baarleistunq an den Lehrer. 1 y
Bei der Dringlichkeit des Gegenstandes erwarten wir in Gem^eit unseres Ausschreibens in Nr. 110 dieses Blattes die Rücksendung Der Besoldungsnoten mit Bericht innerhalb 14 Tagen nach Empfang derselben.^tstehen besondere Schwierigkeiten, welche die Re'gulirunq der Besoldüuasnoten verzögern, so ist rechtzeitig bei uns um Petlängerung der Frist zur Einsehii^ nachzusuchen. ' a
Dr. Bjkma n n.


