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AnM- und AWisblM für den Kreis Gießen.
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Stra ck, Dekan.
Wien 3. Avril. Die ,Polit. Corr-sp." meldet aus Bukarest von beute «w"i russisch- Armee Corps in Bulgarien erhielten Ordre zum SW- marsch na» Rumänien, um zwischen Giurg-wo Bukarest Ausstellung zu nehmen. Es herrsche die Besürchtuug. die Russen möchten sodann über ganz Rumänien den Belagerungszustand verhängen. In der letzten geheimen Sitzung der rumänischen Kammern hätten Ghika und Sturdza über ihre Missionen be-
Deulschland.
Aus dem Großherzogthum Hessen, 3. April. Bezüglich der
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Mittwoch den 10. April: Pfarr-Conferenz in Greben.
Lang- Göns, den 4. April 1878.
ledtgt werden. ,
Berlin, 3. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Der Zeitpunkt, wo Graf Stolberg das Vicepräsidium des Staalsministenums formell übernimmt, hängt mit den Rücksichten auf zur Zett schwebende politische Verhandlungen, woran Graf Stolberg Antheil zu nehmen hat, zusammen. Das Entscheidende für die Berufung des Grafen Stolberg in den mnern Staatsdienst war, daß für die Zeit der Behinderung des Fürsten Bismarck eine ootte Stellvertretung in allen seinen Stellungen wunschenswerth erschien Esi f gt daraus daß der thatsächliche Eintritt des Grafen Stolberg augeMicklich eine so unmittelbare Dringlichkeit nickt besitzt, um ^neAbreise ^"^^ngerade jetzt zu beschleunigen, da Fürst Bismarck voraussichtlich noch längere Zeit hier verweilen wird.
Hestcrreich.
Durchsühruug der R-ichsjustiz - Gesetze in Hessen erfährt mau aus zuverlässiger Quelle, daß die Regierung nicht beabsichtigt, dem gegenwärtigen Landtag mßr denjenigen Vorlagen, welcke demselben bereits zugegangen sind, nochi wettere zu machen. Da nämlich die Wahlen znm neuen Landtag wie 'm Jahre 1875 m Sommer, etwa im Juli, stattfinden werden, so erachtet man die Zett zu kurz, um auch uoch die anderen in Aussicht stehenden Gesetze wie das Disc plmar- Gesetz, das Gesetz über die Reorganisation des Verwaltungs-Gertchtshofs, le Geseke über die Ausführung der Civil- und Strafproceß-Ordnung durch beide Kammern zu bringen. Allerdings wird es schon Mühe kosten, das wi.Gesetzgebungs-Ausschuß der zweiten Kammer dermalen befindliche Material bis zum Landtags-Schluß definitiv fertig zu stellen, da Mecommimuahonen bcn
beiden Kammern nicht ausbleiben werden. " UF-
Darmstadt, 4. April. Wie wir aus zuverlässiger Quelle vernehmen, haben Se. Königl. Hoheit der Großherzog die Bildung einer Commission genehmigt, welcher die eingehende Prüfung der Frage zur Aufgabe gestellt werden soll, in welcher Weise eine Vereinfachung der Organisation der ^ats- Verwaltungs-Behörden herbeigeführt und wie weit eine Ausdehnung der Befug- nisie der unteren Behörden zweckmäßig erstreckt werden kann.
Zu Mitgliedern dieser Commission, welche in der Kurze unter Vorsitz des Ministers Freiherrn v. Starck zusammentreten soll, sind berufen worden i dle Herren Mintsterialrath Finger, Ministertalrath Knorr
Ministertalrath Fink, Geh. Finanzrath Muller, Oberforstrath Draudt, Ober-^ domänenrath Grünewald, Obersteuerrath Baur, Forstmeister Herpel. Baurath Köhler, Domänenrath Kolb, sowie die Landtags-Abgeordneten Herren Stadtrichter Königer, Provinzialdtrector Küchler, Bürgermeister Möllmger, Oberförster Theobald und Hosgerichtsadvocat Weber.
Berlin, 3. April. In einem Artikel der „Provinz.-Corresp." wird über die soeben geschlosiene Session des Landtags bemerkt: dieselbe werde in der Geschichte der Gesetzgebung keine bedeutende Stelle einnehmen. Es werde eine der wichtigsten Aufgaben der Regierung in ihrem neubefestigten Bestände sein, für die künftigen parlamentarischen Beziehungen und gemeinsamen Arbeiten, io viel an ihr sei, wieder festen Boden zu bereiten. Auch im diesmaligen Verlaufe sei hervorgetreten, daß die Bewältigung umfasiender Aufgaben der Gesetzgebung zumal großer Reformarbetten im preußischen Landtage bei der lmerläßlichen Rücksichtnahme auf die parlamentarischen Aufgaben des Reiches auch ftrnerhi kaum möglick sein werde ohne erhebliche Aenderung der geschäftlichen Behang lung, namentlich bezüglich der jährlich wiederkehrenden Etatsberathung. Wenn 1 (n dieser Beziehung nicht eine wesentliche Vereinfachung eintrete, würden künftige ' S-ssiouenauch bei tlarften Policen Verhältnisten den Bedktrfn.sten der G-- l setzgebuug nicht entsprechen können. — Die Session des Retchstags, so meld t , t,te Vrov.-Corr." ferner, werde vermuthlich über das Osterfest vertagt, di
Arbeiten des Reichstags würden kaum vor der zweiten Hälfte des Mat -r-
Enalands Kr»egsm,ttel. „ ,
Von Tag zu Tag mVhreu sich die Anzeichen, daß der zwischen England > »nd Rußland bestehende Conflitt vielleickt schon binnen Kurzem durch Waffem LLu nirn auätiaa kommen wird. Nachdem die englisch- Regierung schon pewalt z t b t bag nc (n Folge der ablehnenden Haltung Ruß
r ei chen Forderungen'am Cougresie nicht iheilnehmen ö.m b t fie iet in'ihren Vorbereitungen zum Kriege einen bedeutenden Schritt g-thau, intern sie tote Einberufung der Heeres Reserven °nge°rdnet -t. Aiiaestch's dieser Thaisachen, die in Verbindung mit der >n den engüschm Arse. nalen und Magazinen herrschenden fieberhaften Thai,gkett den Ausbruch eines Krieges zwischen England und Rußland fast sicher erscheinen lasten, br g sich 'uns saft uuwillkührlich die Frage auf, welche Hilfsmittel England, das sei laugen Jahren keinen größeren Krieg zu führen gehabt hat, für den Fall eines
LmnLfeÄ’“uÄflW«» vor Allem zwei Dinge: Geld c befitit das reiche Großbritannien mehr als irgend ein
ander« Staat weit mehr als das in seinen Finanzen z°-rü.t-te Rußland. Der Geldpunkt kann daher füglich außerhalb unserer Bettuchwng b^tbem D«u n,n,n es eine andere Sache mit den Streitkräften Englands, teilte narre ZMWWWW MZMM'MZW medaner^befi7dem^ englische Regierung auch nur untersetzteren
«nb Discivlln abaehen würde, das aber diesen Mangel hinreichend zu ersetzen d^ä^ge^r"des^Jslam"scklagen w^ürdtäte sirner England 7ie Hindus Ium Kampfe
Vasallenstaaten die besten auszuwählen, un’ An
stuhrom npriebcn ein aut verwendbares Reservecorps zu viiven. a
Kam feslust würde es' den H.ndus so wenig fehlen, wie den Mohamedanerm iÄSÄMxSBt ;-ü: sich ebensowenig besinnen, die feindlichen Schanzen zu stürmen, wie die Turk am Schipka-Paste. Di-Feldzüge der Engländer nach Ab-stynieri un^ 8f) (3 ßina haben sie den Werth ihrer indischen Truppen erkennen lassem Duntt der »och »n berücksichtigen wäre, die Verschiffung d^r indischen Maum iamiten nach dem Kriegsschauplatz-, würde England wenig Schwi-rigkeit-n da lueteu'" da" der Suez-Canal den Weg dahin bedeutend abkürzt und Transport- ^ ff.'in aenüaend r Anzahl den Engländern zu Gebote st-h-m - «° 'st England mit Hülfe Indiens im Staude, den Raffen leicht ein bedeutendes ^t^enmft-lleu das nach unseren Begriffen zwar kein vorzügliches zu m m-n ft'a^^mmerhiu genügen dürfte, ben Rusten die gemachten Eroberun- u streittg m lachen wenn'nicht gänzlich wieder zu entreißen und jo eine
^/lLndlung der Dinge im Orient h-rb-izuführ-n


