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Samstag, de« 5. Januar

1878

Kießener Mnzciger

Amigk- und Amtsblatt für den Kreis Gießen

Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.

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Betreffend:

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RedactionSbrrreairr Gartenstraße L. 165.

Gxpeditionsbureaur Schulstraße 8. 18.

PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.

Wir benachrichtigen so daß in den Jahren 1878

* Gießen, 4. Januar.

D i e politische Situation im deutschen Reiche, welche nach den be­reits erwähnten Vorgängen der letzten Tage ziemlich rosig anzuschauen war, wird in ihrer Wendung zum Bessern im neuen Jahre doch nicht so rasch vorwärts schreiten, wie man ursprünglich anzunehmen Grund hatte. Das, was man von kompetenter Seite über die Verhandlungen des Fürsten Bismarck mit Herrn v. Bennigsen, welcher bereits aus Varztn nach Hannover zurückge­kehrt ist, vernimmt, ist schon ein gutes Ergebniß, denn der Reichskanzler sieht die Nothwendtgkeit ein und hält auch an derselben fest, daß man Elemente in die Regierung bringen müsse, welche mit der Mehrheit der Volksvertretung dtrect Fühlung haben. Der diesbezügliche Modus ist jedoch noch nicht gefunden o. h. der Reichskanzler hat sich mit Herrn v. Bennigsen, welcher wohl als

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unten sind sub ^entral-Ännomn ' L. Daube & da.

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Bekanntmachung.

Setreffenb: Erhchung^de^ Spanischen Zolltarifs, hier insbesondere die Ausstellung von Ursprungszeugnissen und deren Legalisation durch G^bh^ostltches Ministerium des Innern läßt uns im Verfolge der Mitthetlungen vom 28. September laufenden Labres die absckristlick nAAfttfcenS» Note des ^chskaGers^ l^dteses Monats zugehen, welche wir hiermit zur Kenntniß des betheiUgten Hmdelssta^ <**^* "gehende

Großherzogliche Handelskammer.

M. Hornberger.

! berufener Vertreter der nationalltberalen Partei gelten darf, noch nicht voll­ständig über das Regierungsprogramm einigen können. Der gute Wille scheint jedoch beiderseitig vorhanden zu sein und man dürfte dann schließlich einen Wea zum rechten Ziele finden.

Man kommt jetzt aus den Sensationsnachrichten gar nicht heraus. Än diejenige von der politischen Mission Tiszas nach Berlin reiht sich eine an­dere von einer politischen Sendung Gambetta's nach Rom. Es heißt, Gam- betta habe fich nach Rom begeben, um die Beziehungen der französischen Republi­kaner zu den italienischen Regierungskreisen zu bessern und dem Einflüsse des deutschen Reiches auf die italienische Politik entgegenzuarbeiten, besonders deshalb, weil der Einfluß Deutschlands seit der Anwesenheit des italienischen Kammerpräsidenten Crispi in Berlin, im Wachsen begriffen sei. Wenn auch

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der si

Die Eintheilung der Kaminfegerbezirke. Gießen am 2. Januar 1878.

Das Gwßhcrzogliche .Kreisamt Gießen

an die Großherzolichen Bürgermeistereien des Kreises.

®5 hiermit, daß gemäß der früher getroffenen Anordnungen die Kaminfeger in Gießen jetzt ihre Fegbezirke iu wechseln haßen 1879 der I. Bezirk von dem Kaminfeger Zwesch und der II. Bezirk von dem KanttnfegerN-b luverehentst ' '

vr. B o e k m a n n.

< , Darmstadt, den 15. December 1877.

K- 0,1 die Großherzostlichrn Kreisämter ic.

U\t'\?nterC,|et^tllad,tIelI'9tn ^stand-s, finden wir uns veranlaßt, mit Wirkung von 1878 an, die Fälligkei stermine ür^ die Mea^Ider^de? sM-ike» m den Provinzen Ob-rheffen und Rheinheflen welche zum größten Theile mittelst Anweisungen auf die Dchr ttL chm resin r WL a gelanam au

®on^e7aniJt6|l878 ?"b V" ^°^ner der Landes-Waisenkaffe einzusendenden Quittungen über die Pflegegelder aus 1877 auch'die PflegegAder für den

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j ___________ K ü ch l e r.

. ,^Dem Gr. Gesammtmnusterium beehre ich mich in Verfolg meines Schreibens vom 31. October d. I. 11644 1. ganz eraebcnst mitzutbeilen daü die Königlich Spanische Regierung durch Erlaß vom 18. November l. I. weitere Erleichterungen für die Durchfuhr der nach Spanien gehenden Produkt? der 7b Spankn verbundenen Länder durch die in dieser Weise nicht verbundenen Länder hat eintreten lassen. Nach Inhal? dieses Erlassessollen nämlcch unbeschadet der Wirksamkeit der bezüglichen bisherigen Bestimmungen, die Industriellen und Handelstrcibenden der Vertragsstaaten der Be bringuna solcher Trausitzeugmsse uberhoben sein, wann m -ocivungung

. ®cnj Spanischen Consuln auf dem die Waarensendung begleitenden Ursprungszeugniffe selbst die Route, die die Sendung bei ihrer Einfuhr nach Spanien einschlagen soll, nach den hierzu von dem Kaufmann oder Fabrikanten des Ursprungsorts zu macheuden Angaben bescheinigt wird und ... "n Spanischen Zollbehörden auf ihr Verlangen ter Eisenbahnfrachlbrief oder ein ähnliches Beweisstück vorgelegt wird, damit sie'aus demselben die Gewißheit erlangen, daß der Transit unter den Voraussetzungen erfolgt ist, welche durch die Ursprungszeugnisse angegeben werden.

Das Gr. Gesammtministerium darf ich ganz ergebenst ersuchen, diese Anordnung in geeigneter Weise zur Kenntntß des Handelsstandes gef. zu bringen Der Reichskanzler

I. V.

, (gez.) Eck.

An das Gr. Heff. Gesammtministerium zu Darmstadt.

en auf eine sch leihen gesucht unb ung zugesichnt-i ?b. b. Bltts.

lein bin tcb benoll- i in der Wall'chor- ltgtz) belegenes, im Zustand befindlicher dasselbe enthält eim siptotr, Parterre,M itqe gewölbte Kelln Bodenräume, sovst kleinere Familiea unb ist mit allen

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je noch Umstanden, ,wie die WohnunM eaeben werden. Re- gtsaüigst an mch ^Neuenwegkrtbcr- laufsielle.

Vetzlar.

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Wascherei

Betreffende Die Auszahllmg der Pfleggelder für die in die Großherzozl. Landes-Waisen-Anstalt a^fgenbommenen^Waffem

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

..... . 9r ... .. . «« die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

JnteresseMen^mgprechend"bedeMen" Großherzogl.chen Prov.nzial-Direction Starkenburg bringen wir zu Ihrer Kenntniß und wollen Sie hiernach d.e Dr. Boekmann.