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^y^ort(Per transatlantischen Telegraph.) DaS Postdampfschiff Mosel, Capt- H. A- F. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 15. September von Bremen und am 18. September von Southampton abgegangen war, ist gestern e Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen.

Baltimore, 28. Sept. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff Hannover, Capt. H. Erdmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 11. September von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten hier angekommen.

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5967) Täglich frische Bierhefe bei Fr. Führer Ww.

Bekanntmachung.

Donnerstag den 10. Oktober,

Vormittags 9y2 Uhr, sollen in dem Büreau Der unterzeichneten Garnisonverwaltung von den sogenannten Wallstücken hinter der Zeughaus-Ca- ferne, die Verpachtung des seitwärts hinter dem Wohnhausedes hiestgen Uni* verfitäts-Stallmeisters belegenen Garten­stücks auf unbestimmte Zeit ein Garten­stück im Licitationswege erfolgen. (5994 Die bezüglichen Bedingungen liegen auf dem Geschäftszimmer der Garnison- Verwaltung Nahrungsberg zur Einsicht offen.

Gießen, den 1. October 1878. Großh. Garnison-Verwaltung.

Handel und Verkehr.

Gießen, 3. October. Auf dem am 1. und 2. October dahier abgehaltenen Viehmarkte waren aufgetrieben 1292 Stück Rindvieh und 1195 Schweine; nächster Markt am 22. und 23. d. Mts. Am letzteren Tage auch Krämermarkt.

Frankfurt, 2. Octbr. Der heutige Markt hatte an Cerealien reiche Zufuhr aufzuwetsen, die Qualität in Blumenkohl entsprach jedoch nicht der Quantität, im Ganzen scheint das hierorts so sehr beliebte Gemüse nicht sehr gerathen zu sein, der Käse stellte sich durchschnittlich auf 20 Weißkraut waren 40 Wagen am Platz; der Gentner zum Einschneiden kostete X 1.80-2, Kohlkraut da« Stück 15-20 Hasen X 3.50-4. Hahnen 90 H bis X 1 20. Kartoffeln per 100 Kilo «^5.506. Butter das Pfund im Großen 1. Qual. 95 H bt§ 1 X 2. Qual. 8090 im Detail 1. Oual. X 1.15, 2. Qual. X 1.0510. Eier das Hundert X 5 207. Heu war in guter Zufuhr am Platz, es kostete per Gentner je nach Qualität X 23, Stroh per Cenwer 1.50-2. Erbsen peschälte (per 100 Kilogr.)^ 23-27^ ganze Erbsen X 20-22; Linsen X 18-23; Bohnen X 26-28. Ochsenfleisch per Pfd. 70-75 Kuh- und Rindfleisch 54-60 Kalbfleisch 60-70 Hammelfleisch 58-68 Schweinefleisch 70-75 Das Holz dürfte in nächster Zett einigen Aufschlag erfahren. Buchenscheitholz erste Sorte per Q--M- X 10.8011.05, zweite Sorte X 9.6080, Tannenholz erste Sorte X 7.50-90, zweite Sorte X 6.7080. Geschnittenes Holz, je nachdem geschnitten, der Centner X 1.6070. Lohkuchen das 1000 x 1012.

Limburg, 2. Octbr. (Fruchtbericht.) Rother Weizen X 16.85, Saatkorn X 12.80, Korn X 10.25, Gerste X 9.80, Hafer X 5.90, Erbsen X " 50. (Durch­schnitts - Preis pro Malter.) _

5991) Trockenes Buchen-Brennholz, Prima Qualität, ist fertig gespalten in Stückchen von 1/4 Meter Länge, bet 200 Centner und in bequemer Packung zum Preise von IOV2 Mark pro Raummeter oder cu. 10 Ctr. franco Bahnhof Gießen zu be­ziehen aus der

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in Harrnöv. Münden.

Wirthschafts - Verlegung.

6010) Einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meine Restauration aus der Löwengaffe nach der Schlofigaffe, im Hause des Herrn Posthalter Krausch, verlegt habe.

Unter Zusicherung guter Speisen und Getränke halte mein neues

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5988) Ein kupferner Zwetfchen-Durch, schlag zu verkaufen bet

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Achtungsvoll

Heinrich Kirchner.

Das Bureau für Stellenvermittelung d. Kausm. Vereins

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(unter Patronat der Handelskammer), besetzte in den letzten 3 Zähren über 2600 GommiS- und Lehrlingsftcllen «'auch

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Versteigerung.

Freitag den 4. October,

Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wohnung des Wilhelm Steinbach an der Grünberger Straße da­hier nachverzeichnete Mobilien gegen Baar- zablung öffentlich versteigert:

1 eiserner Kassenschrank in Commodeform, 2 Sopha, 1 Commode, 2 Tische, 1 Kleider­und 1 Küchenschrank und 1 Kochherd. Gießen, den 2. October 1878. (5963

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Julius Schulze-

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Literartsches.

Geschichte der Romer von OScar Jäger, Director des K. Friedrich-Wilhelms- Gymnastums zu Köln. Mit einem Titelbilde. Vierte Auflage. Gütersloh. Druck und Verlag von C. Bertels man 1877, 575 S.

Zu den geschichtlichen Büchern, welche Knaben und Jünglingen reiferen Alters auf höheren Schulen, aber auch andern Erwachsenen, Männern wie Frauen, die Freunde biftorischer Lectüre sind, für ein Studium größerer Werke jedoch nicht Zett und d e nöthigen gelehrten Vorkenntnisse haben, unbedingt empfohlen werden können, gehört die römische Geschichte des verdienstvollen DirectorS Jäger, zu der desselben Vers. Geschichte der Griechen", von gleichem Umfang und in demselben Geiste bearbeitet, das Seitenstück bildet. Welche Verbreitung und Anerkennung das Werk bereits gefunden bat, beweist am besten die seit der Zeit seines ersten Erscheinens im Jahre 1861 nöthig gewordene vierte Auflage, die in Bezug auf Anordnung und Inhalt von den früheren Licht verschieden ist, aber doch in Bezug auf Einzelnes die nachbessernde Hand deS Verf. nicht verkennen läßt. Wir machen hier gerne, wenn auch etwas verspätet, namentlich Eltern und Freunde der Jugend auf den abermaligen Ausgang des trefflichen Buches aufmerksam und bemerken nur für diejenigen, die es noch gar nicht kennen, daß eS tn 4 Hauptabschnitten, die wieder in Unterabteilungen zerfallen, die Geschichte Roms von seiner Gründung an bis zum Untergang des weströmischen Reichs vorführt und^ über­all auf das Wesentlichste sich beschränkend, in ansprechender, fließend correcter Sprache rin anschauliches Bild deS römischen Wesens nacü den verschiedenen Seiten seiner Ent- Vickelung entwirft, welches Begeisterung für die Geschichte eines großen Volks zuZ wecken ia Stande ist, trotzdem daß es jeden oratorischen und anekdotischen Schmuck geflissentlich vermeidet. Denn seinem Werke den Charakter der Wahrhastigkeit zu geben und so wenig alk möglich einegemachte Geschichte" zu bieten, darauf richtete der Verf. von Anfang an sein hauptsächlichste« Augenmerk. Daß esaußer auf gründlichem Studium der römischen Schriftsteller auch auf den besten Quellenwerken der Neuzeit (Niebuhr, Mommsen, Schwegler, Drumann, Gibbon, Schlosser, Becker u. A.) ruht, braucht kaum gesagt zu werden. Zu Geschenken oder Prämien an Schüler höherer Unterrichts- anstalten batten wir das Buch auch wohlgeeignet.

Geschäfts - Veränderung.

5870) Verehrlichem Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mein seit­her auf der Mäusburg betriebenes Geschäft in das Haus der Frau Th. Heerz Wittwc, Neuenweg, verlegt habe. Gefällige Aufträge beliebe man in dem Laden der Geschw. Heerz aufgeben zu wollen, für deren sorgfältige reelle Ausführung ich stets bestrebt sein werde.

Indem ich für das seither geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte mir daffelbe auch ferner gütigst erhalten zu wollen.

Hochachtungsvoll

F. Baumann, Uhrmacher.

firfommt glänzende Augen und ein sammetartiaes Fell. In wenigen Tagen wird man (bei den «üben) über großen Zuwachs von fetter Milch und Butter angenehm überrascht sein."

In diesem Ton geht es weiter und es werden den Landwirthen ähnliche Wunderdinge besprochen wie von Ernst Lange in Alt-Schöneberg mit seinem bekannten Rtesen-Turntps oder 2der von Eduard Crcnzien in demselben Orte, dessenRiesen-Futter-Mast-Dauer-Rüben" in vier Monaten auf den Morgen 1200 Ctr. sicher bringen. Schade nur, daß diese Herren füt ben Erfolg keine Garantie übernehmen; es würde der Landwirthschaft dann mit einem Mal ge- $OlfCn Den Landwirthen aber sei bei dieser Gelegenheit das Beispiel der hessischen landwirth- schaftlichen Consumvereine dringend zur Nachahmung an's Herz gelegt. Am 26. Juni d. I. bielten dieselben in Mainz ihre Generalversammlung, bei welcher mitgetheilt wurde, daß der Ver­band seit fünf Jahren aus 18 Vereinen mit 1400 Mitglieder sich zu 62 Vereinen mit 4000 Mit­gliedern emporgearbettet habe, welche sämmtlich ihren Bedarf an Kunstdünger, Kunstfutter und Saatfrüchten durch eine Centralstelle beziehen, welche dieselbe nach Gehalt kauft und an die Unterverbände nach Aufgabe versenden laßt, die erst dann bezahlen, wenn der garanttrte Gehalt nach Angabe der Controlstation des Vereins auch genügend vorhanden ist.

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Ein neues Heilmittel. Daß in jetziger Zeit jedes neu auftauchende Präparat vom Publikum anfänglich mit einem gewißen Mißtrauen beobachtet wird, liegt in den Zeitverhaltmsien, wo neue Heilmittel ebenso schnell auftauchen wie verschwinden. Wir können jedoch nicht ver­neinen, daß uns das Pflanzenreich mit den kräftigsten Mitteln unterstützt und liegt es nur an tüchtigen Chemikern, die Kraft dieser und jener Pflanze und Wurzel zu ergründen. So hat ein Dresdener Chemiker, Herr Nieske, ein Alkaloid-Präparat mit NamenMenyl" zusammen­gestellt, welches mit außerordentlicher Heilkraft auf die Haut wirkt und nebenbei durch Frost, Ansammlung scharfen Blutes rc. herrührenden rothen Hautstellen die normal blaffe Hautfarbe wiedergiebt, indem dieses Menyl durch die Poren der Haut eindringt und in Folge seiner außerordentlich starken antiseptischen Wirksamkeit jede Ansammlung von scharfem Blut zertheitt, Blüthen, Mitesser rc. beseitigt. Ein großes Kontingent der Abnahme stellten, wie uns bekannt ist unter anderen namentlich in den letzten Jahren russische Offiziere, welche durch innere und äußere Einwirkungen der Kälte die normale Hautfarbe der Nase einbüßten. Mit Vorliebe wenden besonders SpeciabAerzte dieses unschädliche und dabei doch so wirksame Mittel an, welches ohne

Es Hingt anständiger und bombastische Anpreisungen bereits in allen Kreisen Anklag fand, und können auch wir unsererseits gern auf dasselbe aufmerksam machen.

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