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Adolf Noll, ziemlich schlecht weg. Herr Noll richtete nun folgende Eingabe Großh. Bürgermeisterei Hierselbst:
Gießen, 25. Februar 1878.
Verehr!. Grotzherzogl. Bürgermeisterei dahier.
In der Stadtoerordneten-Sitzung vom 7. Februar wurde ein Gutachten
Herrn Uhrmacher Alt von Darmstadt verlesen, worin sich derselbe nachthetltg über
Lokal-Notiz.
Gießen, 2. März. (Sitzung der Stadtverordneten am 28. Febr) Der Voranschlag der Stadt wird wie alljährlich der Fmanzdeputation überwiesen. — In Betreff der Quellwasserleitung hielt die Quellwasserdeputation in Verfolg eines Beschlusses der Stadtverordneten vom 14. Febr. am 18. eine Sitzung und einigte sich in derselben zu dem Anträge: daß die Stadtverordneten vorläufig die von der anonymen Gesell- lellschaft gemachten Vorschläge ablehnen, weil die Versuche im Stadtwalde genügende Wassermengen ergäben und die Versuchsarbeiten an dieser Stelle fortsetzen mögten, da gegen von einer Suche an anderen Stellen abzusehen sei. Herr Grubendirektor Bansa stellt ein aussührltcheS Gutachten über die Versuche in Aussicht. Die Versammlung beschließt: den Antrag der Quellwasserdeputatton zu acceptiren mit dem Anfügen, daß nach Ablauf von 3 Monaten Bericht über die seitherigen Erfolge dem Stadtrathe zu erstatten sei. — Die Baugesuche der Herrn Singer und Wilh. Reiber werden ge nehmigt. — Herr Bauunternehmer Kraus grill bittet in einer Eingabe um Auffüllung der Straße an seinem Hause und erbietet sich eoent. bk Auffüllung selbst zu besorgen, wenn ihm die Stadt hierfür 1,45 JL pro Cbkm. vergütet. Die Baudeputation ist für Genehmigung des Vorschlags und beschließt die Versammlung demgemäß. — Behufs Anlage von Straßen in der Schwarzlach muß die Stadt ca. 780 Klstr. Gelände von Herrn Jutzt erwerben. Nach Verhandlung mit demselben will er das belr. Gelände für den Pauschalpreis von 4000 JL abgeben. Die Baudeputation ist der Ansicht, daß man, um die Sache aus dem Wege zu bringen, diese Offerte annehmen könne und bewilligte die Versammlung die geforderte Summe. — Eine Ueberschrettung des Etats für Jnseratkosten in 1877 mit 64,77 wird zu Lasten der Ueberfchüsse genehmigt. — Herr Stadtverordnete Wort mann lenkte in einer Eingabe das Augenmerk der Versammlung auf das Grundabfahren aus dem Ebel'schen Garten, wo die höhere Töchterschule erbaut werden soll, nach der neuen Realschule. Als geborener Asterweger halte er es für seine Pflicht auf den schlechten Baugrund aufmerksam zu machen und man würde den Grund wol zum Auffüllen später nothwendtg haben, ge^en etwaige Wasser-Calarnttäten. Nach Ansicht des Stadtbaumeisters ist jedoch dieser Eingabe nicht beizupflichten, die Kellersoole sei 90 Ctm. über dem Niveau vom Hochwasser vorgesehen. Die Baudeputation will die Eingabe auf sich beruhen lassen und ist >ie Versammlung hiermit einverstanden. — Eine längere Dtscussion rief der Punkt 9 dec Tages Ordnung betr. Credilbewilligung und Bürgschaftsleistungen bei Holz- versteigeruugen hervor. Auf Anregung des Stadtverordneten Homberger beschloß die Versammlung s. Z. diese Angelegenheit der Finanz-Deputatton zur näheren For multrung diesbezüglicher Anträge zu überweisen. Dieses ist nun geschehen und beantragt diese Deputation folgendes: 1. Bet allen Holzoersteigerungen soll eine Zahlungs- 1 frist von sechs Monaten gestattet werde«. 2. Alle Fristgesuche bet welchen es sich um : einen Betrag von 200 je und darüder handelt, sollen einer Commisstün zur Begutachtung überwiesen werden. 3. Diese Commission soll bestehen aus dem Bürgermeister l und 3 Mitglieder der Stadtverordneten, von welchen eines, wenn möglich, aus den- : jenigen, welche zugleich Mitglieder des Ortsgerichts sind, zu entnehmen ist. 4. Beträgt ; die Schuld 200 und mehr, so sollen bei Frtstgesuchen 5% Zinsen vom Verfalltage , an berechnet werden. 5. Die Bürgschaftsleistungen sollen, wenn die Schuld 200 und mehr beträgt, von der unter Ord. Nr. 2 erwähnten Commission geprüft werden, f 6. Außerdem bleibt es dem Ermessen de« Bürgermeisters überlassen, auch in Fällen, i in welchen es sich um einen geringeren Betrag als 200 handelt, und wenn die be- i gehrte Zahlungsfrist über den Schluß des Rechnungsjahres nicht hinausgeht, das Frist- I gesuch der Commission resp. Stadtoerordneten-Versammlung zur Beschlußfassung vor- । zulegen. Zu Commissions-Mitgliedern sollen vorgeschlagen werden die Herren Lüde- king, Haustein und Wortmann. — Stadtverordnerer Grüneberg ist mit dem Beschlüsse 4. nicht einverstanden. — Die Versammlung accepttrt diese Anträge und wählt die vorgeschlagenen 3 Mitglieder. Ein Antrag des Herrn Grüneberg: Bei Fristgesuchen den Stadtrentmeister vorerst zu hören ob die Finanzen der Stadt solche er- ‘ laubten, wurde zurückgezogen. — Betreffend den Concurs der Firma Gebr. Köhler ? tritt die Stadt dem Arrangement derselben bei. — Die Bewohner des Riegelpfads pett- tionirten um Herstellung der Ludwigöstraße. Die Baudeputation schlägt vor, dieselbe : vom öftl. Thetl der Altcenftraße bis zum Riegelpfad zu chaussiren und beschließt die Versammlung demgemäß. — Eine Kostenrechnung der Feldgeschworenen pro 1877 im Betrage von 159 jt. wurde gutgeheißcn. — Der Herr Bürgermeister verlas ein Schrei den des Provinzial-Ausschusses, worin derselbe die Wahl des Herrn Hofg.-Rath Pfa n n- müller als Stadtverordneter für gültig erklärt und die Reclamanten in die Kosten verurtheilt. — Wir brachten in dem Referat der Stadtverordneten vom 7. Febr. ein Gutachten des Uhrmachers Alt von Darmstadt über den Zustand der städt. Uhren und kam darin die Uhr auf der Neuen Realschule, bekanntlich ein Geschenk des Herrn
Den 24. Februar. Dem Schuhmacher Philipp Wootz, ein Sohn, Ludwig Johann, geb. IS. Januar.
Denselben. Dem Schreiner Wilhelm Weber, ein Sohn, Louis Wilhelm Johann, geb. 3. Januar.
Beerdigte.
Den 1. Marz. Georg Philipp Lampas, ev. Pfarrer, alt 80 I., gest. den 27. Februar
Auszug sus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeindf. Getraute.
Den 1. März. Peter Merkel, Arbeiter dahier, des verstorbenen TaglLhners zu Romrod, Friedrich Merkel, ebel. Sohn; und Gertraud Katharina Röder, des verstorbenen Acker- mannS zu Queckborn, Johannes Röder, ehel. Tochter.
Auszug s. d. Standesamtsregiflern des Standesamts Gießen.
Vom 23. Februar bis 1 März 1878.
Aufgebote.
n 1. März. Der Heizer an der Cöln-Mindener Bahn Christian Hörster von Fürthen mit Louise Scheer von Lauterbach. — Der Schuhmacher Heinrich Friedrich Loder mit Philippine Elisabeth Marie Wagner, beide von Gießen.
Handel und Verkehr.
U 1 dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd.
6Ö6^er-. penr ?tüZ.5-6 «änfeeter p et (St. 16 ,3, Qntender, per St.
8 X Käse, per Stück 5—9 Kasematte, p. St. 3 A, Erbsen. 1 Liter 20 A fUnkn
l Liter 23 A Tauben, das Paar 1.20, Hühner, per SMck ^1.50 Höhnen p7r 1'60, Enten, per Stück JC. 3.50, Kartoffeln, 100 Kilo 1 JL 50 A. Ochsen-
hia ߻79.50-60 X Rindfleisch 50-56 Schweinefleisch 62 dis 64 H, Kalbfleisch 55 u. 60 H, Hammelfleisch 60 X
Eheschließungen.
1. Marz. Schmiedgeselle Peter Hardt von Hadamar mit Marie Schneider von Fellingshausen. — Arbeiter Peter Merkel von Romrod mit Gertraud Katharine Röder von Queckborn. — Maurer Philipp Lang, Wittwer von Hochelheim mit Clara Katharine Lange von Hermannstein.
Geborene.
Febr. Käthchen Karoline, Tochter des Schlossers Georg Heller. 23. Febr. Ein Kind weiblichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) des Feldwebels im II. Großh. hessischen Infanterie-Regiment Nr. 116, Heinrich Bruchhäuser. 19. Febr. Mathilde Franziska Karoline Tochter des Kreisbauaufseher-Aspiranten Heinrich Eichler. — Karl, Sohn des Schäfers Caspar Post. 23. Febr. Johann Wilhelm, Sohn des Locomotivheizers Johannes Wienhold — Elt- sabethe, ein außereheliches Kind von auswärts. 22. Febr. Clara Wilhelmine, Tochter des Kaufmanns Jacob Wagner. 26. Febr. Gustav, Sohn des Handelsmanns Louis Rothenberger 22. Febr. Karl Friedrich Emil, Sohn des Mechaniker Georg Hauß 23. Febr. Elisabeth Marie Hermine Henriette, Tochter des Schreiners Heinrich Prinz. — Heinrich, ein außereheliches Kind von auswärts. 24. Febr. August, ein außereheliches Kind von auswärts. 25. Febr. Wilhelm ein außereheliches Kind von auswärts. 24. Febr. Elisabeth Emilie Marie Bertha, Tochter des Obertelegraphen-Assistenten Ferdinand Friedrich Christian Flory. 25. Febr. Karl Emil Sohn des Schreinermetster Christian Karl Heinrich Haubach.
G e st o r b e n e»
25. Febr. Friedrich Wilhelm, 2 Jahre 11 Monate 10 Tage alt, Sobn des Schmiedes Friedrich Wilhelm Lehmann. 24. Febr. Marie Wolf, 25 Jahre, Dienstmädchen von Heppenheim. 25. Febr. Johann Peter Bätsch, 67 Jahre alt, von Brachbach, Kreis Altenkirchen (im academischen Hospital gestorben.) 27. Febr. Pfarrer Georg Philipp Lampas, 80 Jahre alt. 28. Febr. Peter Wilhelm Robert, 3 Monate 1 Tag alt, Sohn des Kaufmanns Friedrich Wilhelm Köscr. 1. März. Marie Werner, geb. Fischer, 70 Jahre 1 Monat 20 Tage alt Wittwe des Schreinermeisters WUhclm Werner.
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von Jean Maria Farina.
Meine Niederlage davon in der Expedition deS Gieße,
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Kchdem die ß -lrisgertchtsraths! * Erbschaft o _-,t die Ueberschuldi chestrllt ist, wird IL sömiichen Co, N, sowie zur si sing der Fordem mb zur Wahl ei Mn auf den
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Vormittag Lm.-Zeit bestimmt nnthetl, daß die zu grapharifchen (Ä Tüieverfuchs als Mehrheit der Ei angesehen werden.
Marburg, am t Sönigl- Amcheri 1314) Spang
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Gültige Privat Banknoten.
ienißen Staates, welcher denselben die Befugnlß zur Notenausgabe crtheilt bat iur werden: 1. Badische Bank in Mannheim. - 2. Bayerische Notenbank in München. - 3. Bremerbank in Bremen. - 4 Breslauer Bank in Breslau T^^^iblnnitzer Stadtbank in Chemnitz. — 6. Cölnische Privatbank in Cölrn —' 9' ^"Danzig. — 8- Frankfurter Bank in Frankfurt am Main.—
«Xu onnoversche Bank in Hannover. — 10. Leipziger Cassenoerein in Leioüa. —11 ?3bfRnfr<-n^?nnier^hnrfifn /-^-Ubeburger Privatbank in Magdeburg. —
3. Posener Privatbank in Posen. — 14. Sächsische Bank in Dresden __ i »nutif
Di^e I.^bdeutschland in ®armftabt. — 16. Württemberger Notenbank in Stuttgart. — bUnQ ^er Noten anderer deutscher Prioat-Notenbanken ober Korporationen jur Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Landesgebietes, für welches dieselben zugelaffen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft weiyeg dieselben r x Seitens der Nationaldank für das Großherroathum Lurembura
W 271L^' s'Uf ^eechswahrung lautende Banknoten in Abschnitten z^u 5, 10 “nb 20 Mk. ausgegeben worden. Die Verwendung dieser Banknoten zu Rablunaen
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boten und wird mit G-ldltrafe von 50 500 Mk.. im Fall- gewerbsmäßiger Ser,
Wendung daneben mit G-sän^nih bis zu einem Jahr- bestraft.
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von mir der Stadt zum Präsent gemachte Thurmuhr in der neuen Realschule ausspricht. Ich habe daraufhin über diese Uhr bei meinem Lieferanten, Herrn Gg. Win- baur in Geiselhöring Recherchen angestellt, und den einliegenden Brief erhalten, und wird darin conftattrt, daß bei der fraglichen Uhr das Gestell, Boden und Mittelräder nicht ganz, dagegen das Gangwerk und sämmtliche Triebe ganz neu seien, und wenn dieselbe auch nicht so exact, wie die Mannhart'schen Uhren in München mit freischwingen- dem Pendule, welche das Höchste leisten sollen, was von Thurmuhren gefordert werden kann, fei sie doch so gut und noch besser, wie die meisten gewöhnlichen Thurmuhren, wenn dieselbe vom Aussteller vorher richtig regulirt worden ist. Aus diesem Briefe geht weiter hervor, daß mich diese Uhr fl. 556 — oder Ji. 953.14 gekostet hat, was ich auch durch meine Bücher nachweisen kann, und ist dieselbe nach Mittheilung des Verfertigers im ungünstigsten Falle fl. 450 — werth. Da das Gutachten des Herrn Alt über die Realschuluhr als Localnotiz im hiesigen Anzeigeblatt veröffentlicht worden ist, bitte ich auch die Entgegnung meines Uhrlieferanten in dasselbe Blatt aufnehmen zu lassen, und zeichne' mit vorzüglichster Hochachtung
Adolph Noll.
Wir können nun unsererseits der hochlöbl. Stadtoerordneten-Versammlung kein DiSposisionSrecht über unser Blatt eirtraumen, wie das auch vom Herrn Bürgermeister hervorgehoben wurde, wollen aber um Jedem gerecht zu werden, dem Wunsche des Herrn Ad. Noll nachkömmen und den Brief seines Fabrikanten hier wortgetreu folgen lassen:
Herrn Joh. Balthasar Noll in Giesen.
Geiselhöring den 19ten Februar 1878.
Auf Ihre geehrte Zuschrieft v. Ilten dieß. M. theile ich Ihnen hiermit, mit wie folgt. Die von mir gelieferte Uhr habe ich an Sie weder altes noch neues Merck geliefert, ich habe die Uhr damals für mph selbst hergestelt u. auch Aussicht für Verwendung an eine Gemeinde und zwar für den Preis von 450 fl. Ich erkene an, daß Gestell, Boden, u. Mittelräder mcht neue sind, dagegen habe ich den Gang ganz neu angrfertigt, fo auch sämtliche Triebe u- ist die Uhr so von mir hergestelt daß selbe den nähmlichen Dienst, wie eine ganz neue Uhr versieht, jedoch nehme ich dabei die Man- hartischen Thurmuhren v. München mit freischwingenden Pendtz, welche das höchste leisten, was nur von Thurmubren gefordert werden fan aus, wollte ich dieß behaupten wäre das zum Lachen. Die Ihnen gelieferte Uhr ist entweder gerade so gut oder noch besser wie die gewönlichen Thurmuhren vorausgesetzt daß dießelbe vorn Aussteller vorher richtig Regulirt wird oder wurde.
Die nämliche Uhr wie ich an Sie abgeliefert habe, steht auf dem hiesigen Lins- thurm mit denselben Gang welchen ich neu angefertigt habe schon 7 Jahre u. hat noch nicht das mindeste gefehlt, trotzdem daßselbe mit einem sehr leichten Gewicht 4 Zeigerwerke auf den Thurm, u. ein Zeigerwerk in dem barneben stehenden Schuhlschwestern- hause wo die Transmiston 44 Fuß lang unter der Erde geth zu treiben hat.
' Ihr Herr Kullman hat sich selbst überzeugt, u. fan sich jeberman noch überzeugen, daß daS Warheit ist. Wan die Uhr nicht regelmäßig geth, hat, der Uhrmacher der sie aufgestehll hat, nicht nochmals richtig Regulirt, woran ich keine Schuld trage. Als ich Ihnen die Uhr als Ersatz für meine Schuld o. 556 fl. ober 953 JL 53 H über: geren hatte war biefelbe vielleicht 100 fl. weniger aber 450 fl. ists doch unter Brüdern werth. Wie sich Herrn Alt von Darmstadt ausdrückt, daß die Uhr keinen richtigen Kronomeiter abßtebt, jedoch die Zeit einhält wie andere Tburmuhren glaube ich wird geuug sein, u. man Sie der Stadt diese Ubr zum Geschenk gemacht, ist das ein sehr ansehnliches. Ist die Uhr wie ich schon erwänte von Seit deß AufftehlerS nicht richtig abregulirt worden, für das fan ich leider nicht, und fann es leicht der Voll fein, daß
ber Gang einiger kleinen Nachhilfe bebars. Wann ich in Giesen anfäftla wäre u kannte
r f das neueste in Thurmuhren fann man die ^W^tbefrnntVun^uch^berüm- teste Thurmuhren-Faprick München anemofehlen, welche ich auch sogar schon in j?ent' ba?d?g1t ttnttchen.' ® DleUii^ an hochlöblichen Stadtmagisttrat einige Kostenanschläge der Stadtverordneten wurde d^ Baudep stttion mit dem Auftrage bedacht vorzuschlagen: wie die Schoorwege in gangbarem und reinlichem
E ^^I^^^^bv^ltation proponirt nun, daß die Wege allwöchmt- n eu überschütten feien und außerdem ein Mann bestimmt werde, welcher tagtäglich am Morgen sämmtliche SAoorrn s.swffiWÄiSsSKlS s. äSS (agen noch einige Fristgesuche vor, welche in geheimer Sitzung erledigt würben.
Gießen, 2. März. Das gestrige Concert der JubiläumSsänaer in M-nrel's e>aa bau war ganz außerordentlich besucht und ernbteten die schwarzm Sänger den reichsten und wohlverdientesten Beifall iu,warzen öanger Den
u _ ----------------Gießener Anzeigers empfehle iq
)U M. 13,70 per Dutzend, M. 6,85 per halbes Dutzend, sowie in ganzen und halben Fläschchen zu M. 1,28 und 68 Pfg. gehorsamst.


