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V'5 Bllttttr Sauerwerden ' fcßerufen ««iE {und Salicyl- ^nGrtrankeS. [ Mch Das i raschen Ver- T10« erhLlt Menge Wa^r eimaliges Mel- des Euters Individualität )ohelandsracen Quantität mehr aus die Milch- Geschmack von Rankheiten der Aufbewahrung leimige, faden-
erzeugt, wirkt ng zur höchsten e möglichst nie- Rahm sich von hevalter, Milch-
Her rasch abzu- 1-160 vM), von g der Milch zu den Blechgefähen ner Temperatur gestrichen sind.
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r Kühe entweder n unb sich den »er weiche einen mze Anlage dann tztere zahlt dann Ater einen monat- -eisen der nächsten
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Handel und Verkehr.
Frankfurt, 25. Juli. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner ^L 4.-, Stroh per Zentner 3 3.50, Neues Heu JL 3—3.50. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qualität JL 1.10, 2. Qual. JL 1.—, im Kleinhandel 1. Qual. JL 1.40, 2. Qualität JL 1.20—30. (Ster gewöhnliche, das Hundert JL 4.50, italienische JL 5.50—6. Ochsenflersch per Pfd. 75 Rindfleisch 55-60 H, Schweinefleisch 75—80 Kalbfleisch 60—70 Hammelfleisch 50—63 V Neue Kartoffeln 10 JL Erbsen, geschalte (per 100 Ktl.) 28—32 JL, ganze Erbsen 21—26 JL Bohnen, weiße 23—26 JL Linsen 34—38 JL
3807) Wegen bevorstehenden Umzugs gewähre ich, um mit meinen Waarenvorräthen möglichst zu räumen, bei Einkäufen gegen
Versteigerungen.
Montag dm 30. Juli, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause der Frau A. Nauheimer Wittwe in der neuen Anlage dahier eine Partie Hausmöbel (darunter 4 el-gantt Vorhänge mit allem Zugehor), öffentlich aeaen Baarzahlung versteigert. 0 Gießen, den 26. Juli 1877.
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Mein Lager in Kinder-Spielsachen beabsichtige ich ganz räumen und verkaufe solche auf's Billigste.
Noch schneller kann man Gypsgegenstände, die sich eintauchen oder leichter bewegen lasten warm in der bezeichneten Weise behandeln; es genügt hierzu, eine nur sehr kurze Zeit, aber einige Erfahrung. Dieselbe läßt leicht m jedem Falle die stattgefundene Umwandlung des Gypses erkennen, die sich durch ein glattes, dichteres Ansehen mantsestirt und ebenso leicht mit dem Gefühle durch den Nagel gefunden wird. Ihn längerer Einwirkung der Kaltlosung auszusetzen, ist aber nicht rathsam und kann schädlich werden. Einige Uebung läßt aber leicht den richtigen Zeitpunkt treffen. Je frischer und reiner der Gyps ist und je poröser der Guß — um so mehr empfiehlt es sich, rasch zu arbeiten. Güsse, die mit altem, schlechten Gypse bereitet sind, sind zur Verkieselung nicht brauchbar.
Nach der Ausführung eines der beiden beschriebenen Verfahren werden die getrockneten Güsse dann noch mit einem Schutzmittel — der spirituösen Seifenlösung — überzogen.
Wenn es auf Billigkeit derselben ankommt, wählt man reine gute Kernseife, die geschabt und getrocknet, warm in 50-60prozentigem Weingeist gelöst wird. Auf einen Theil Seife nimmt man 10—12 Theile solchen Weingeistes. — Eine eben solche Losung von Marseiller Seife ist als „Spiritus saponatus“ in den Apotheken vorräthig und deren Anwendung aus dem Grunde angenehm, weil man solche kaufen kann und nicht darzustellen braucht. — Das schönste Aussehen jedoch, wie einen vorzüglich hohen Grad von Dauerhaftigkeit desselben, erhalten die Gypsgegenstände, die mit einer Auflösung von stearinsaurem Natron in starkem Weingeist behandelt worden sinv. — Ein Erwärmen der betreffenden Lösungen wie der Gypsgegenstände ist nothia und vor- theilhaft, damit die Lösung vollständigst und möglichst tief eingesogen wird; es schadet nicht, dies mehrmals zu wiederholen, so lange ein Aufsaugen stattsindet. Mit dem Trocknen der so behandelten Gypsgegenstände sind dann die Operationen beendet, die dieselben gegen Abwaschungen vollständig widerstandsfähig machen." D r- 20■
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4085) Die Anlieferung von
1) 110 Cbm. Werksteinen,
2) 1000 Cbm. Bruchsteinen,
3) 140 Cbm. bearbeiteten Pflastersteinen aus Basalt zum Bau des Locomotivschuppens auf Bahnhof Wetzlar soll im Wege öffentlichen Submission vergeben werden, und ist hierzu Termin auf
Donnerstaa den 2. August 1877, Vormittags 11 Uhr
im hiesigen Abtheilungs-Bureau anberaumt, woselbst die bis dahm eu.gegange- men Offerten in Gegenwart der erschienenen Submittenten eröffnet werden. Zeichnungen und Bedingungen können Hierselbst eingesehen, letztere auch gegen Erstattung der Copialien bezogen werden.
1 Die Offerten auf ad 1, 2 und 3 sind getrennt emzureichen. Wetzlar, den 19. Juli 1877.
Der Abtheilungs - Baumeister :
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F. Huhne jun., Seltersweg. ,
, „„„ niri.r nr ^Michaelis Dr W. Siemens und Bildhauer Sußmann-Heüborn, unserem
Drf $ c i 6 i « in ® ar mR „b t zuerkannt worden. - Die „V-rhdlg. beS ' Ln EB-f des G-werbfl." bringm nun das V-riahr-n des Dr. W. Reißig wie folgt:
I. V erfahren: Mit Baryt wasser. , ■
Dieses ist das einfachste, leichtest ausführbare und billigste Verfahren; es gründet sich darauf dch der Gyps sich durch Barytwafser in schwefel,aur.n Bartzt und Achkalk untersetzt, der an der ^Darste^llung^des^Barytwassers^schütteU man in einer gut v"°st°pO°n Flasch« .s . Äi nfreien) Barythydrats mit ca. 20 Theilen Regen- oder dcstilllrten Wassers so
^st-^?la ck nock etwas löst, und läßt dann die Flüssigkeit absetzen. Wenn sie klar geworden träat^man sie mittelst eines weichen Schwammes oder durch Uebergießen auf die Gyps- tHchen auf8 so lange diese noch aufsaugen unv trocknet dann die Gegenstände in mäßiger Warme. 8 dann; b°t aärmatig-r B-f-uchtung, das Bary.wasscr noch sehr kid)t an !° kann man sie „„Amalä üb-ra-hen; es ist dies aber in den meisten Fallen kaum nothig. Mit «ollstaw d?^ Tr°cknuna sind dann die Gypse, die durch die geschilderte Behandlung zugleich em ioeißereS vnd hüdschae« «»sehen erhalten, zur Schlußdehandlung mit der spirttu-len Seisenlosung bereit.
II. Verfahren: Mit kieselsaurer Kalilösung.
Dieses Verfahren gründet sich auf die Umwandlung des schwefelsauren Kalkes m Ue el- sauren ^lk—eine äußerst harte, dauerhafte, unlösliche Verbindung — und zwar durch Anwendung 'L^SLfd''er°«NEdes^tgenann.en Körpers wird eine eisenfreie «osung^on Aebkali in Wassir, dU8ca. 10 Prozent desselben enthält, in geeigneten erbiüt und in dieselbe reine (eisenfreie) Kieselsäure eingetragen, so lange als dieselbe sich losi Die erkaltete Flüssigkeit scheidet beim Stehen in der Regel em etwas %elsaurereicheres K Dbonerde k aus • sie wird in gut verstopften Gläsern zur Klaruna htngestellt und aufbewahrd Gutlst es derftlben unmittelbax vor ihrer Anwendung einige StückFen reinen Kalts oder 1-2 Nroient desselben in Lösung zuzufügen. Sind die zu präparirenden Gypskorper sehr umfangrelch, die so gefertigte Lösung zur Hälfte mit reinem Was er zu verdünnen Die Verkieselung^der Gypsgegenstände selbst geschieht, mdem man dieselben kalt — aber nur wenige Minuten - eintaucht oder die Lösung mittelst eines gut gere.mg en Schwammes mikträat oder sie als Staubregen auf die aufgestellten Gegenstände fallen laßt. Hat die fast momentane chemische Einwirkung stattgefunden, 10^ bferfUe^^
«twas warmem Seifenwasser oder einer warmen Stearmseifenlosung entfernt und auch schließlich dieses mittelst noch wärmeren, reinen Wassers weggeschaft.
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