Freitag, den 25. Mai
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Vereins von Oberhessen.
Freiherr Nordeck zur Kabenau.
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le Mitglieder, besock u betheiligen.
Der Vorstand
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Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18.
Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Vringerlohn.
Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
Der Kaiserliche Ober-Postdirector.
In Vertretung: H u s a d e l.
Zu Kirtorf wird am 1. Juni d. Js. eine Telegraphen-Anstalt mit beschränktem Tagesdienst (vergl. § 4 der Telegraphen-Ordnung für das Deutsche Reich) eröffnet.
Darmstadt, den 16. Mai 1877.
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Betreffend: Die Seitens der Aachener-Münchener Feuerverstcherungs-Gesellschaft dem landw. Verein von Oberhessen sowie den landw. Bezirksvereinen Oberheflens pro 1877 gewährte Subvention.
Der Unterzeichnete bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß auch für 1877 die Aachener-Münchener Feuerversicherungs-Gesellschaft die nachstehend
Der orientalische Krieg.
Petersburg, 19. Mai. Ardahan ist mit 60 Geschützen und großen Vorräthen von unseren Truppen genommen worden. Nachdem bereits am 16. Mai zwei Vorwerke weggenommen waren, schritt General Loris-Melikoff am 17. Mai zum Angriffe auf den Platz selbst. Unsere Artillerie erschütterte die Vertheidigungs-Werke, und als die Truppen zum Sturm schritten, ergriff der Feind die Flucht, auf der er trotz der etnbrechenden Nacht von der Kavallerie verfolgt wurde. Unser Verlust an Todten und Verwundeten beträgt 235, darunter 5 Officiere.
Petersburg, 20. Mai. Ein Telegramm des Oberst-Commandirenden der Kaukasus-Armee vom 19. Mai bestätigt die Einnahme von Ardahan. Außer 60 Kanonen und ungeheuren Massen von Proviant und Munition wurde das türkische Lager von 14 Bataillonen erbeutet. Der Verlust wird auf 1 Officier und 50 Mann tobt und 4 Officiere und 180 Mann verwundet angegeben.
Deutschland.
Darmstadt, 22. Mai. Die Nr. 25 des Großherzoglichen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt:
1. Bekanntmachung Großherzoglicher Provinzial - Direction Starkenburg die Wahl der Geschworenen in der Provinz Oberhessen für das Jahr 1878 b treffend.
2. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1877 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfniffen in den Gemeinden des Kreises Schotten.
3. Bekanntmachung, die Aufbringung des Bedürfnisses der Großherzoglichen Landes-Brandversicherungs-Anstalt für 1876 betreffend.
4. Ertheilung von Erfindungspatenten.
5. Namensveränderung.
6. Charakterertheilung.
7. Dienstnachrichten. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 9. April den von dem Herrn Fürsten zu Isenburg- Büdingen präsentirten dritten evang Pfarrer zu Büdingen, Theodor Klein, zum Lehrer an dem Gymnasium zu Büdingen, am 18. April den Wachtmeister i. P., Johannes Leopold Schabel, zum Hoskirchendiener mit Wirkung vom 1. Mai l. I. an zu ernennen; an dems. Tage den von dem Herrn Fürsten zu Isenburg- Birstein auf die evang. Pfarrstelle zu Geinsheim präsentirten ersten Diakonus, Ludwig Göhrs von Erbach, für diese Stelle zu bestätigen; am 19. April dem Schulamts-Aspiranten Georg Becker aus Fürfeld die zweite Gemeinde-Schulstelle zu DorwAffenheim zu übertragen ; am 20. April den Kaufmann Theoder Hager aus Ober-Ingelheim zum Ergänzungsrichter bei dem Friedensgericht Ober- Ingelheim zu ernennen; am 21. April den von dem Herrn Fürsten zu Solms- Hohensolms-Lich aus die dritte Gemeinde-Schulstelle zu Lich präsentirten Schulamts-Aspiranten Theoder Artopö aus Almorah, in Bengalen, für diese Stelle zu bestätigen; am 25. April dem Schulamts-Aspiranten Friedrich Ellrich aus Raumbach, im Königreich Preußen, die siebente Gemeinde-Schulstelle zu Neu- Isenburg zu übertragen.
8. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die erste evang. Pfarrstelle zu Ulrichstein, dotationsmäßiger Gehalt 2750 eX; die evang. Pfarrstelle zu Ober- Ramstadt, dotationsmäßiger Gehalt 3706 <X; die Gemeinde-Schulstelle zu Ober-Schönmattenwag mit einem Gehalt von 771 X 43 H; die Gemeinde- Schulstelle zu Asbach mit einem Gehalt von 685 «X 71 H; die Gemeinde- Schulstelle zu Offenthal mit einem Gehalt von 771 «X 43 dem Herrn Fürsten zu Isenburg-Birstetn steht das Präsentationsrecht zu; die zweite Ge- m tinde-Schulstelle zu Büttelborn mit einem Gehalt von 771 «X 42 H; zwei Lehrerinnenstellen an den städtischen Schulen zu Mainz mit einem Gehalt von 1114 «X 29 H; die Stelle eines akademisch gebildeten Oberlehrers (Rectors) an der Mittelschule für Knaben zu Darmstadt mit einem Gehalt von 1715 bis 2400 .x und einer Functtonszulage von 515 X; die Gemeinde-Schulstelle zu Ober-Lais mit einem jährl. Gehalt von 685 c/fL 71^; die zweite Gemeinde- Schulstelle zu Heßloch, im Kreise Worms, mit einem Gehalt von 771 X 43 H; die erste Gemeinde-Schulstelle zu Neckar-Steinach mit einem Gehalt von
verzeichneten Subventionen vernnlligt hat und zwar
dem landw. Provinzialverein den Bezirksvereinen:
Arankreich.
Paris, 21. Mai. Das „Journal osficiel" veröffentlicht die Ernennungen von 62 Präfecten, davon sind 21 Versetzungen, 41 Absetzungen und Neu- ernenuungen von Präfecten.
Paris, 22. Mai. Gutem Vernehmen nach ist Vice-Admiral Gicquel des Touches zum Marine-Minister ernannt. Die Botschafter der Mächte statteten heute dem Minister-Präsidenten, Herzog v. Broglie, Besuch ab und versicherten demselben, daß die Beziehungen ihrer Regierungen zu Frankreich durchaus befriedigend seien.
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960 «X; die erste Gemeinde - Schulftelle zu Ulrichstein mit einem Gehalt von 857 <X 14 die fünfte Gemeinde-Schulstelle zu Bürgel mit einem Gehalte von 942 X 85
Berlin, 22. Mai. Fürst Bismarck, der einige Tage hier verweilt, bereitet sich für die Reise nach Krssingen vor und machte gestern dem Kaiser seine Aufwartung.
Berlin, 23. Mai. Soweit bisher bestimmt ist, dürfte die Abreise des Fürsten Bismarck nach Kissingen morgen erfolgen.
Hesterreich.
Wien. Die „WienerZtg." veröffentlicht ein kaiserl. Patent, durch welches der Landtag des Herzogthums Krain aufgelöst und die sofortige Einleitung von Neuwahlen angeordnet wird.
— Die Unabhängigkeits-Erklärung Rumäniens wird, obschon dieselbe nicht unerwartet gekommen ist, in den hiesigen politischen Kreisen lebhaft besprochen. Unterrichtete Personen meinen, das cominentale am Kriege unbethei- ligte Europa werde zu der Frage erst nach Beendigung des Krieges Stellung: nehmen, wobei es sich voraussichtlich um die Regelung der einschlägigen Verhältnisse handeln werde und die früher an der Conferenz zu Konstantinopel, sowie an den Protokoll-Verhandlungen in London betheiligten Mächte mitzuwirken haben würden.
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Friedelhausen am 18. Mat 1877.
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