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Samstag, den 23. Juni
Mo. 14«
1871.
AMP- eai AmtÄM fir Kn Kreis Gießen.
1.
Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn.
Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mar! 50 Pf.
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Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. (Expedition r Schul st raße, Lit. B. Nr. 18.
Es wird hiermit zur öffeullichen Kenntniß gebracht, daß die diesjährige regelmäßige Versiimnlliina des Kreistags Freitag den 29. Jun«, Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhaussaale zu Gießen (alte Realschule) stattfinde» wird.
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a) für den Steuercommiffariats-Bezirk Gießen 4 Mitglieder und 2 Ersatzmänner, b) für den Steuercommissariats-Bezirk Hungen 4 Mitglieder und 2 Ersatzmänner;
c) für den Steuercommissariats-Bezirk Grünberg 3 Mitglieder und 2 Ersatzmänner.
Vorlage des Verwaltungsberichts des Kreisausschusses für 1876.
Begutachtung der Kreiskasse-Rechnung für 1876.
sü. bk aslbkn zum Kmkiog. dmch G.m.indeb.vollmüchligk («rt. 19 b« fini«.rbnunfl).
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7 von den durch die Gemeindbevollmächtigten Gewählten, 4 von den durch die Höchstbesteuerten Gewählten.
Gießen, den 21. Juni 1877.
Der Vorsitzende des Kreistags des Kreises Gießen.
v. Röder. ___________
Oesterreich.
Wien, 20. Juni. Die Gerüchte über die Gefangenschaft Petöfi's in Sibirien haben sich als Erfindungen herausgestellt. Als Urheber derselben wurde ein gewisser Pap in Klausenburg ausfindig gemacht.
— Wie die „Presie" erfährt, entbehrt die Nachricht, daß Oesterreichs ei der Pforte für Montenegro inrerveniren werde, jeder Begründung. — Das Neue Wiener Tageblatt" will wißen, daß Oesterreich die demnächstige Occupatio» türkischer Gebietstheile (Bosnien und Herzegowina) in Aussicht genommen habe. Dieselbe solle bezwecken, Montenegro zu degagiren, da eine directe Intervention Oesterreichs zu Gunsten Montenegros unthunlich erscheine. Eine Bestätigung dieser Nachricht liegt nicht vor.
Arankreich.
Paris, 21. Juni. Die Behauptung des „Figaro", sämmtliche Botschafter und Gesandte hätten dem Herzog v. Decazes persönlich ihre Befrei - gunz über die von ihm in der Sitzung der Kammer am Montag gemachten Erklärungen ausgesprochen, ist, soweit sie den deutschen Botschafter anbetr>fft, eine irrtümliche. Fürst Hohenlohe hat den Herzog v. Decazes seit Montag gar nicht gesehen. # c
Versailles, 20. Juni. Sitzung des Senats. Der Bericht des Sena- tors Depeyre über den Antrag des Präsidenten aus Auflösung der Deputirten- Kammer wird verlesen. Derselbe schließt zu Gunsten der Auflösiing. Die
blatts hat folgenden Inhalt: , . c
1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, Abänderungen der Arzneimitteltaxe für das Großherzogthum Hessen betreffend.
2. Bekanntmachung desselben Ministeriums, die Ausführung der Gesinde- ordnung vom 28. April 1877 betreffend. ,
3. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des JEn sur das Jahr 1877 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedurfmsten in den israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Friedberg.
4. Ertheilung von Erfindungspatenten.
5. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die Gemeinde-SchulsteUe zu Vadenrod mit einem Gehalt von 685 «X 71 die erste evang. Schulstelle zu Neckar-Steinach mit einem Gehalt von 960 <X; die erste evang. nchu stelle zu Westhofen mit einem Gehalt von 857 <x 14 H; die Gemeinde-Schulstelle zu Haarhausen mit einem Gehalt von 685 c/Z 71 ; die Gemeinde-Schulstelle
zu Altenburg mit einem Gehalt von 800 jl Dem Freiherrn Riedesel zu Iisenbach steht das Präsentationsrecht zu; die zweite Knaben-L-chulst^le zu Michelstadt mit einem Gehalt von 942 .X 43 steigt. Dem Herrn Grasen
steht das Prasentationsrecht zu. .
Darmstadt, 21. Juni. Während der Dauer der großen Hitze ]oU pas Militär seine Uebungen derart einrichten, daß die Mannschaft Vormittags längstens um halb 10 Uhr in der Kaserne ist. Nachnnttags sollen die Felddienstübungen nicht vor 5 Uhr beginnen.
Berlin, 20. Juni. Die „Prov.-Corresp." schreibt: Der Kaiser ver- ammelte vor seiner Abreise nach Ems nochmals die Mitglieder des Staats- Ministeriums um sich, um denselben in ernst bewegter Weise seine Besorg:.isse wegen der auflösenden Bestrebungen auf dem kirchlichen und socialen Gebiete auszusprechen und dieselben vertrauensvoll zu festem gemeinsamen Wirken bei der sich daraus ergebenden Ausgabe auszufordern. Der Kaiser verabschiedete sich alsdann in herzlicher und huldvoller Weise von den einzelnen Ministern. —- Einen kurzen Ueberblick über die Kriegs-Vorgänge schließt die „Prov.-Corresp/ mit dem Satze: Die Anwesenheit des russischen Kaisers bei der Armee in Rumänien habe offenbar dazu beigetragen, die Neigung Serbiens zur Theilnahme am Kriege niederzuhalten und dadurch weiteren Verwicklungen vorzubeugen.
Berlin, 21. Juni. Das „Tageblatt" meldet: Das Schluß-Protokoll der Gotthardtbahn-Conferenz besagt: Die definitiven Antworten der Regierungen über die Conferenz-Beschlüffe müssen bis zum 31. Juli einlaufen. Im Falle die Antworten bejahend lauten, würden Deutschland, Italien und die Schweiz deu Supplement-Vertrag unterzeichnen. Deutschland würde von den nachzuzahlenden 10 Mill. Francs jährlich eine fixe Summe zum Bausonds zahlen.
Deutschland.
Darmstadt, 20. Juni. Die zweite Kammer der Landstände hielt heute eine Sitzung. Auf der Tagesordnung stand: „Erlaß einer Adresse an Se. Kö' igl. Hoheit ben Großherzog." Nachdem Präsident Görz m längerer Reve der zwei betrübenden Sterbfälle in der Großh. Familie gedacht, den Erlaß Sr. König!. Hoheit des Großherzogs, wodurch den Ständen der Regierungs- wecds l verkündet wird, und die Urkunde verlesen hatte, durch welche -Le. Komgl. Hoheit der Großherzog den Ständen die unverbrüchliche Festhaltung der Ver- faffuua in Gemäßheit des Art. 106 der Verfassungsurkunde zusichert, verlas der Abg. Heinzerling die vom Bureau vereinbarte Adresse. Dieselbe wurde ohne weitere Discussion einstimmig angenommen.
Ferner wurde auf Antrag des Abg. Frhrn. v. Rabenau gegen 5 Stim- men beschlossen: „Die Kammer beauftragt ihr Suterns die erlassene Adre ( Sr. König!. Hoheit dem Großherzog zu überreichen." Der Inhalt derAdresse lautet ungefähr, wie folgt: Die zweite Kammer habe von dem Ableben L>r. Königlichen Hoheit mit der tiefen Trauer und' dem Schmerz Kenntniß genom- men welche dessen Gerechtigkeitssinn in den Herzen der Bevölkerung wachrufe, und säume nicht, diesen Gefühlen feierlichen Ausdruck zu gebe». Das Audenke,. des Verstorbenen werde im Lande fortleben. Den Regierungsantritt Sr. König ■ Hoheit Ludwig IV. begrüße die zweite Kammer mit der Warme der Gesinnung, welche das Hesienvvlk stets seinem Fürstenhause entgegenbracht habe Wie «e. König!. Hoheit der Großherzog die Versicherung gegeben, die Verfassung zu halten und gegen Eingriffe zu schützen, so möge er auch von der zweiten Kam. mer als Vertreterin des Volkes dieselbe Versicherung entgegennehmen.
Die Sitzung wurde hierauf, nachdem noch Berichte angezeigt worden waren, geschlossen und vertagte sich die Kammer auf unbestimmte Zeit.
— Die Adresse der ersten Kammer der Stände an Se. Konigl. Hoheit den Großherzog wurde heute durch die ernannte Deputation, bestehend aus dem Bureau der hohen Kammer und den Herren Freiherrn Wamboldt zu Um- stadt und Geheimerath Dr. Zentgraf Allerhöchstdemselben überreicht.
Darmstadt, 21. Juni. Die Nr. 31 des Großherzoglichen Regterungs-
Äu ErbacknFürstenau steht das Prasentationsrecht zu; die mit einem Theologen zu- besetzende erste Diakonats-Schulstelle zu Erbach mit einem Gehalt -on 1658 tX 59 H nebst freier Wohnung. Dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach


