Ausgabe 
22.4.1877 Zweites Blatt
 
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auf den Abbruch.

Dienstag den 24. b M., Vormittags 11 Uhr, sollen die von der Stabt erworbenen Ge- bäulichkciten D. 43 in der Marktstraße, nämlicb:

ein dreistöckiges, 9 Meter langes und 5 Meter breites Vorderhaus mit LaderifroLt, Quadersockclmauern, Eichenholzwänden m. Ziegelbedachung, ein ähnliches dreistöckiges, 10 Meter langes unb 7 Meter breites Neben- Hous und

ein IVrstöckiges, 5,5 Meter langes und 3,5 Meter breites Oeconomie- gebäude

an Ort und Stelle wiederholt auf den Abbruch versteigert werden.

Die Herren Bürgermeister der Nachbar­gemeinden werden gebeten, vorstehende Ver- steigcrungsauzeige in ihren Gemeinden be­kannt zu machen.

Gietzen, am 13. April 1877.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

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*) Weizen mindestens 75 Kilo, Roggen mindestens 70 Kilo Naturgewicht per H'O Liter; **) mindestens 87t- nach der Fischer'schen Oelwaage unb incl. Faß mit Eisen band.

Wiesbaden, 19. April. (Fruchtmarkt.) Weizen (100 Kilogr.) 27 88 & bis

27 25 Korn (100 Kilogr.) JL, Hafer (100 Kilogr) 16 JL bis 19 60

Stroh (100 Kilogr.) 7 60 $ bis 9 JL 40 Heu (100 Kilogr.) 8 50 bis

9 -AL 40 H.

Limburg, 18. April. (Fruchtmarkt.) Durchschnittspreise: Rother Wetzen (160 Pfd.) 32 .M. 50 4 Weißer Weizen (160 Pfd.) JL. Korn (150 Pfd.) 16 J*t 10 £>. Gerste (130 Pfd.) 14 lV*t Hafer (100 Pfd.) 9 jt Erbsen (170 Pfd.) -.

,z Weilburg, 18 April. Wetzen per 160 Pfd. 21 jl 65 Korn per 150 Pfd. 16 Gerste per 130 Pfd- 13 je 2 Hafer per 100 Pfd. 8 JL 57 Kartoffeln per Crntner 4 je

Gültige Privat Banknoten.

14 »euimmuiiflen des 8 43 des Retchs-Bankgesetzes vom

14. Marz 1875 finb (notf) bem im Reichsgesetzblatte erschienenen Bekanntmachungen) bezüglich nachUebender Prtvat-Notenbanken als nicht anwendbar erklärt worden und es dürfen daher bic Noten dieser Banken in ganz Deutschland, auch außerhalb des- lemgen Staates, welcher denselben die Befugnlß zur Noienausgabe ertheilt hat zur Zahlung gebraucht werden: 1. Badische Bank in Mannheim. 2. Bayerische Noten- bank in München.^ 3 Bremerbank in Bremen. -4. Breslauer Bank in Breslau. 5. C^emnrtzer etabtbanf in Chemnitz. 6. Cölnische Privatbank in Cöln. 7. Danziger Privatbank in Danzig. 8. Frankfurter Bank in Frankfurt am Main. 9. Hannoversche Bank in Hannover. 10. Leipziger Cassenveretn in Leipzig.11. Lübecker Commerzbank in Lübeck. - 12 Magdeburgs Privaibank in Magdeburg. - ,? ^,,5"cr *r,lutt;b?l,rJ" $?'" - 14 Sächsische Bank in Dresden. - 15. Bm>k -Sy Süddeutschland i" Darmstadl. 16. Württemberger Notenbank in Stuttgart.

c, ^Wendung der Noten anderer deuttcher Privat-Notenbanken oder (Korporationen jur Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Lanoesgebietes, für welches dieselben zugelassen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Maik bestraft.

.. . 8^ Seitens der Nntionalbank für da» Großhcrzogthum Lurembura "'''o^ueidmgs auf Rcrchswährung lautende Banknoten in Abschnitten zu 5, 10 unh 20 ousgegeben roomn. Die Verwendung dieser Banknoten zu Zohlungen innerhalb des Reichsgebiets ist nach 8 N des Bankgesetzes vom 14. März 1875 ver­boten und wird mit Geldstrafe von 50 bis 500 Mk., im Falle sewerbsmäßiaer Ver- wendung daneben mit Gefängnitz bis zu einem Jahre bettrost.

2225) Mittwoch den 25. d. Mts. werden in verschiedene,'. Diftricten des Treffer Mitgebrauchswaldes rechts der Lumda versteigert:

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