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Älaffen der Bevölkerung treff.n würde, sprechen, fei noch der U nftanb heroorzuheben, sag lebe Steuer doch so veranlagt sein müßte, daß der davon Betroffene sich wenigstens - v DerPolit. annäyernb die Summe feststellen könnte, welche dafür jährlich aufzuwenden sein wird,

Fürst Gorttschakoff hat die Vertreter E diesen Aufwand in die Calculation für seine W rthschaft, die Grundlage für die

. und nützlich, das Institut der Aeltesten der Kausmanniu-ast zu erweitern un) basWihl- "ach pos. a der Petition an den Handelsmtnister vom 15. Fchruar d. I bet dem meldet aus Slstowa vom 17.: Umfang und der Bedeutung der in Berlin in B tracht kom nenden Interessen anae-

Auf das Circularschreiben des bleibenden Ausschusses des deutschen Handelstaas den projeclirten Gesetzentwurf über die R.ichssternpelftener betreffend, erwiderte die

[ie den Antrag der Frankfurter Handelskammer an den BundeSratb.

völkerung der Türkei gebrachten Opfern ein Friede, wie der in Aussicht ge­stellte, nur Schein und Trug wäre, daß die Fragen, durch welche dieser blutige Krieg heraufbeschworen wurde, eine definitive, erschöpfende Lösung fin­den muffen.

ein könne, eine Berliner Handelskammer als Centralinstitut für alle deutschen Handelsan gelegenherten einzurtchten, da der bleibende Ausschuß des deutschen HandelStaa's, tn welchem Vertreter des Handels und der Industrie aus nahezu allen Landesthetlen ...,K den betreff nben Fcazen in solchem Miße

London, 19. December. Der Zusammentritt des Parlaments ist offi- ctell auf den 17. Januar anz-zeigt.Standard sagt: Das Cabinet beschloß, das Parlament drei Wochen eher einzuberufen, um demselben Maßregeln vor­zulegen, welche der veränderte Stand der Orientfrage erfordert, und um einen Extra Credit für eine solche Vergrößerung der britischen Streitmrcht zu fordern, wie sie die gegenwärtigen Zustände in Europa erheischen.

Wien, 17. December. DasNeue Wiener Tazlattt" meldet ans < LX !crbi^e Heerführer Horoatooic hat Adlie eingenommen. Fürst Milan ist heute in Alexinatz angekommen und hat das Commando der Offensio- Armee übernommen. Oberst Benitzky bombardirt Mramor.

Konstantinopel, 17. December. Nedjib Pascha übernimmt das Kommando der Armee von Sofia. Die Botschafter der Großmächte halten häufig Unterredungen unter sich und mit den türkischen Ministern, doch ist noch kein Einvernehmen über die Grundlagen der Mediation erzielt

Man war mit den Ausführungen der Frankfurter P-tttion im Allaem:tnen voll­ständig einserstanien, bis auf den Passus derselben, worin sie fragt, warum man denn ~ a nl$! England nachahm-, wenn man auf dem Er. eines solchen Gesetzes bestehen lL)le Vewllllgung er- wolle, welches receipts, Quittungen, insoweit diese über 2 Pfund Stearling lauten

e Nachricht von dem Tode Osmau Pascha's wird nunmehr auch amtlich von der Pforte als unbegründet bezeichnet.

Die hiesigeAgence Havas" meldet: Zwischen den Botschaftern unter sich, sowie zwischen den Ministern stattfindende Besprechungen haben kei­neswegs den Charakter von Berathungen auf der Grundlage einer Vermittlung Die Mediationsfrage wird direct zwischen den Mächten ohne Bttheiliguna ihrer Vertreter in Konstantinopel behandelt.

Wien, 18. December. Der Budgetausschuß der österreichischen Dele- gatlonen besprach in seiner heutigen Sitzung die auswärtige Politik. Graf Andraffy hielt einen längeren Vortrag und verlas zahlreiche Actenstücke. Der Ausschuß sprach sich für strengste Discretion, als im Interesse des Staates liegend aus, wählte jedoch zwei Delezirte, welche im Einvernehmen mit der Negiermig einen für die Oeffentlichkeit bestimmten Bericht redigiren werden.

Köln, 18. December. DieKöln. Ztg." meldet aus London: Das Cabinet soll ui der gestrigen Berathung abermals nicht schlüssig geworden sein melmehr hatten sich die Meinungen schroffer als vorher gegenüber gestanden.' Gestern gingen verschiedene Gerüchte über Ministerrücktritte um. Die kei soll, im Falle daß eine europäische Vermittlung nicht zu Stande komme, Sonder­verhandlungen mit Rußlind offen in Aussicht gestellt und daneben die Möglich­keit eines englisch türkischen Defensiobündniffes angedeutet haben.

Konstantinopel, 18. December. Die türkischen Journale bestätigen die auf Kreta h-rcschende Aufregung und melden, daß Costaki Ado,sides (Grieche) und isalim Effmdi (Türke) als Regierungscommissare morgen nach Kreta ab- reuen. Zur Vertheidigunz der Balkanlinie sind seitens der Regierung u,n- assende Maßregeln getroffen worden.

Versailles, 18. December. In der Kammer der Deputirten brachte Laifant von der Linken einen Gesetzentwurf ein, welcher die H.'rabmindernng der Mililärdienstzeit^vo r 5 auf 3 Jrhre und die Abschaffung des Freiwilligen Dienstes zum Zweck hat. Der Justizminister Dafaure legte einen G setz- entwurf vor, der sich auf das Preßzesetz bezieht und wodurch die seit dem 16. Mal ausgesprochenen Urtheile wegen Pceßoergehens amnestirt werden, vor. sodann wurde im Senat und in der Kammer ein Decret verlesen, worin die Zession für geschlossen erklärt wird.

® U Depeschen. ~ Gießen, 19. December. Soeben 12 Uhr Mittags brach in dem, in den Eich-

LttagnerS telegr. Correspondenz-Bureau. garten gelegenen, Lackhaus der Firma W. Zur buch Feuer aus und zerstörte dasselbe

London, 18. December.Reuters Bureau" meldet aus Konstantino- bc bem ^chst gefährlichen Material das Gebäude vollständig.

pel vom 17.: Zur Richtigstellung der Auslegung, welche der Circularnote der , Gießen, 19. December. Aus den Verhandlungen der Großherzoglichen Handels- Pforte betr. die Mediation gegeben worden, hebt man in türkischen Reaierunas- kammer zu Gießen. Sitzung 5 December 1877.

kreisen hervor, daß die Türkei sich keineswegs in der Rolle des Besiegten an eifen.^" H°^berger, Georgi, F. C. B- Koch, Liebrich und Silber- ?abe. Die Pforte besitze noch zwei Vertheidigungslinien, Der Vorsitzende berichtet über die Eingänge, welche theils den Acten, der Kasse

Nelche sie glaube vertheidigen zu können. Die Türkei wolle sich mit ihrer Cir- unt) bcr Bibliothek überwiesen, theils zur Circulation bestimmt werden.

cu arnote den Forderungen der europäischen Mächte nähern. Der Krieg sei Auf den Wunsch einer Commission des Bezirkwereins 102/106 in Berlin be- ausgevrocheii m Folge der Weigerung der Pforte, diese Forderungen anzuneh- (reffend die Reform der Vertretung des Handels- und Gewerbestandes dieser Stadt men; der Krieg könne beendigt werden durch die Concession der Pforte sich bU^ÖmeipfamoietM!n, fle.ber «nfiiftt, e« fei erforberli^

diif hxg Voden der Conferenzen zu stellen nützlich, das Institut der Aeltesten ver Kauimanniniast tn it«-» h«« »m .

Wien, 18. December. DiePresse" ...........^i|evtvi4 vvm ,, ___iw.,e Ul <,ctull Ul a Ull x toin nenoen < 3 r

General Radetzki ist nach dem Schipka-Paffe abgereist. Aus Tiflis wird^n auszudehnen, vollkommen beipflichte; i),a6<fieUeTaber n^^^etnf)ü^ o^patiu demselben Blatte gemeldet: Bei dem Corps des Generals Heimann ist ------- ...... -

Mukhtor Paschas °i..g°,r°ff°n ' roclt5em ^errret.r ... ymel8 und ».

Ä .r, - x Om'<Tx18, fL Ccn^er* Abzüglich des neuen Cabinets ist noch nichts Deulschlands Sitz und Stimme haben, U.. ,.,r« in loiwem M me

entschieden. Depretls hatte gestern und heute Besprechungen mit Crlspi und dient, wie es du-ch ein Organ, welches nur aus emem einzigen Bezi>ke zusammenae- andeien einflußreichen Deputirten der Linken. WJft wohl nicht zu erreichen sein wird. Die legale Unterlage sei hier ebenfalls eine

Paris, 18. December. St. Ballier ist zum Botschafter in Berlin er- Ausschuß, mit Vollmachten fast sänmtlicher ges'tz-

3i>s

Ofltcieu wird morgen einen Präfecten-L-chub veröffentlichen, durch welchen die lt?er Central Handelskammer, um so mehr, da auch eine Anzahl Mitglieder des Äel- Mehrzahl der Präfecten vor dem 16. Mai wieder eingesetzt wird. Ein Cir- ^sten-Collegiums der dortigen Kaufmannschaft zugleich demselben angehört.

Eine Petition der Handels- und Gewerbekammer für Oberbayern an daS Prä« st)iuin des Reichsinzleramts, betreffend die Verlängerung des Handelsvertrags mit Oesterreich, wurde bet dieser Behörde durch eine Eingabe unterstützt.

cular dcs Ministers Marcere an die Präfecten ordnet an, daß den Journalen die Freiheit des Verkaufs auf öffentlichen Straßen zurückgegeben werde.

Im Senat verlas Pouyer-Quertier den Bericht des Finanz-Ausschusses,

.^ Bewilligung der 4 direkten Steuern und von zwei Zwölfteln des .-n vroi-

^orbehalte wegen der Bewilligung; er bestreitet der Majorität diesen G setzentwurf abzulehnen, auf das Drtnzenoste unkerstütze. das Recht das Budget zu verweigern und solchergestalt das Leben des Landes ......... ~

ju suspendiren. Die Rechte wird die Bewilligung gemäß dem Anträge aus­sprechen, aber dabei ihre Vorbehalte besonders betonen. "

folgte ^dann mit Eiiistimmigkeit. mit einer Steuer oon l penny 6elaftet rc.

December. DiePolit. Corresp." meldet aus guter Quelle . m '-öenn ber Gesetzent ours, wie er vorliegt, so entschieden bekämpft werde, wie eS von Konstantinopel: Von mehreren Seiten räth man der Pforte au rascher "" Recht geschehen ist, so könne folgerichtig auh nicht bieser kleine Theil zuzestauden Einleitung directer Verhandlungen mit Rußland. Selbst Enilanv fippinfTnbt derselbe auch durch große Einfachheit oer>tän)lich:r und oeßhalb weniger

ausgesprochen, im Falle directer Verhandlungen seine guten Dienste , Reben den gewichtigen Gründen, w:lche in der Eingabe enthalten sind und bezüglich des Arrangements gewisser Vorfragen eintreten "zu lassen. Die Pforte sa^mtlich gegen die Zweckmäßigkeit einer solchen Besteuerung, die nu- einzelne zeigt sich bisher nicht geneigt, diesen Rathschlägen zu folgen - sie coucentrirt trf3U fnr'd1*,n M ........

bre ganze Aufmerksamkeit auf di. Vertheidkguug Rumeliens. - ' "

karrst gemeldet: ouHt yä/vmiyaivn yar uie ^errrerer * im icmc zu iiyiajaTi, oie isrunoiagc tue 01c

Nuplandö im Auslände angewiesen, sich bezüglich russischer ^riedensbedina.inaen Fristen» aller Gewerbe, richtig aufnehmen zu können; allein dies sei bei der beabsich- die allergrößte Reserve auszulegen. - Die Svitzen neu r A9L,n R°tch«ftemp°M.uer schlechterdings nicht möglich, weil Nch der Uariang nienals

nen in Rumänien einzurücken P 5 UCr Heeresmassen beguv auch nur einigermaßen richtig zum Voraus berechnen lasse, und dieser in bem einen

__ Alls (XnttArn mirk *k ... n- r , Jahre sehr beträchtlich, in dem anderen weit unerheblicher fein könne. Ebenso dürfte fpih)n X la ®lrnb bcr Polit. Corresp." gemeldet: Die Feindselig- Dcr Ertrag für dm Fiscus stets ein ungleichmäßiger und oft sehr unergiebiger werden,

feiten Zwischen der Cltadelle von Antivari und den Montenegrinern sind zur a c beshalb zu dem Schluß, daß das Reich zur Befriedigung feiner Be-

3eit eingestellt. Die Montenegriner verkaufen den Türken in teor n1 JU l^.rUn^td,ercni Maßnahmen, sondern zu solchen greifen sollte, welche

Lebensmittel. 11 bcr Zitadelle »ich auf die veranschlagten wirklichen Ausgaben basiren unb alle Betheiligte gleich?

Wien 18 w t ^ffm. Warum sollten bei neu herantretenden Erforbernissen von sämmtlichen

Alissckn.ü bpr/ ÄftJrrn.A.M. I Nachhem Graf Andrassy im Budget- L)tcue,pfl cht.gen nur eine Classe bersklben herangezogen werden und gerade diejenige, Ausschuß der oster.eichlschen Delegation feine Erklärungen abaraeben harr? a,clcbe ohnehin schon sehr hoch besteuert war unb in ben letzten Jahren durch bte Ver­dankte perbst als Obmann des Ausschusses im Namen desselben bem .^nlagung der Einkommensteuer doppelt belastet wurde? Dies halte man nicht nur

kanzler für seine weitgehenden Aufklärnuaen b 1 Ö 01 rür unzulässig, sondern auch für ungerecht unb würde es sich deshalb empfehlen, die

fntin.ui^t.nh31 4 ft Ctx ?en* 0 oudgetmaß'g notDn?enbtg werdenden Geldmittel für das Reich von allen Steuerzahlern

mehrer? Frpfpnfiirh ^?Cembir- Zeitungsmeldunqen zufolge sind Jrect ''°w Maß .abe ihrer beimaltgcn Besteuerung m erheben. Sollten aber auch

mehrere kretensischr- Führer, welche ihren Wohnsitz bisher in Griechenland batten bierw direkte Ao. oben aus besonderen Urfachen vorgezogen werden, so dürften Objecte, nach Kreta zuruckgekehrt; unter den Christen in Spbakia herrsche fliifrL.n/ .»dd)I 6:cfe evtta^n können unb die jeber Steuerpflichtige sofort in den Bereich sicherer I yerrslye aufregung. Berechnung zu ziehen in ber Lage fein wird, zu wählen fein.

Rumänien

Bukarest, 17. December. Der Kaiser von Rußland ist heute Mittag hier eingetroffen und enthusiastisch empfangen worden.________

Der orientalische Krieg.

Wien, 17. December. DiePresse" meldet aus Sistowa: Im Kriegsrath wurde beschlossen, daß die rumänische Armee nicht über den Balkan geben solle; die russischen Operationen jenseits des Balkans würden erst be­ginnen, wenn alle Verluste und Abgänge bet der Armee in Bulgarien ersetzt und die rumänischen Lazarethe evacuirt sein würden.

Tiflis, 17. December. Fürst Melikoff hat die amtliche Meldung von der Unterdrückung des Aufstandes in Daghestan gemacht.

Petersburg, 17. December. Amtliche Meldung aus Bogot, 17. d. - Die russische Avantgarde hat bei der Verfolgung der Türken von Elena nach Bebrowa mehrere Gefangene gemacht, alsdann Bebrowa besetzt und noch Achmenli erreicht. Die Türken hatten bedeutenden Vwlust an Todten und Verwundeten, während unser Verlust nur 12 Marn betrug. Eine in Elena ausgebrochene Feuersbrunst, welche 40 Häuser verzehrte, wurde von den Rnff-n gelöscht.

Konstantinopel, 17. December. Laut Meldung von Erzerum haben zwei russische Divisionen eine combiiürte Bewegung auSgeführt, um die Ver­bindung mit Trapezunt abzuschneiden und Erzerum von Norden anzugreifen.

London, 17. December. DasReuter'sche Bureau" meldet unterm Heutigen aus Konstantinopel: Hier ist allgemein die Ansicht verbreitet, das Mediations^Gesuch der Pforte werde keinen Erfolg haben. Der britische Bot^ schafter Layard hat erklärt, daß England auch fernerhin seine Neutralität be­wahren werde-