3. Aus Landern, wo erweislich die Lungenseuche herrscht, muß das Vieh nicht nur mit glaubwürdigen Gesundheitsbescheinigungen begleitet sein und einer Untersuchung unterworfen werden, sondern entweder beim Ausschiffen geschlachtet oder 28 Tage in Quarantaine gehalten werden.
4. Das Vteb aus gesunden (unsheduled) Landern ist, wenn auch gesund befunden, 7 Tage in Quarantaine zu halten.
5. Alles fremde Vieh sollte nur in bestimmten englischen Häfen landen, auch
6. nur nach besonderen Märkten geschafft und aufgestellt werden, wo englisches Bieh nicht hinkommen darf.
7. Alles fremde Vieh sollte beim Ausschiffen gezeichnet (gebrannt) werden.
8. Alles erkrankte und verdächtige Vieh sollte am Hafenorte geschlachtet werden.
9. Nur licenziirte Viehhändler — fremdländische wie englische — müßten zulässig sein.
10. An den betr. Hafenorten müßten aprobirte Thierärzte und hinreichende Vieh- Znspectoren dauernd angestellt sein, u. s. w.
Qual. A 1 —, im Kleinhandel 1. Qual. JL 1.30, 2. Qualität JL. 1.20. Eier, gewöhnliche, das Hundert A 4.60, italienische JL 6.—. Kartoffeln A 9.—, neue per Malter 10.50. Die Kartoffel-Ernte verspricht ein sehr günstiges Resultat. Erbsen, geschälte (per 100 Kil.) 28-32 ganze Erbsen 21-24 jl Bohnen, weiße 23—26 Linsen 21—30 JL Ochsenfleisch per Pfd. 70 Rindfleisch 55—60 Kalbfleisch 60
bis 70 Schweinefleisch 75—80 Hammelfleisch 50—60
Sonntag 22. Juli, 9 Uhr Morgens, wird altkatholischcr Gottesdienst in der Hospitalkirche sein.
Gießen, 17. Juli 1877. Der Vor stand*
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 18. Juli. Der heutige Heu- und Stroh-Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner A 4.— , Stroh per Gentner <a 3—3.50. Neues Heu JL 3—3.50. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qualität <A 1.10, 2.
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