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Der orientalische Krieg.

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eränderungen.

14. Gesuch

Die Vergebung von Freistellen an der Realschule.

Anstellung von Lehrern an der Realschule.

Gehaltsregultrung der academisch gebildeten Lehrer an den städtischen

Aufrücken einer Arbeitslehrerin in eine höhere GehaltSclasse.

Gesuche um Erlas; von Schulgeld.

Metzgermeisters Eduard Plank wegen desgleichen.

Wirths Karl Retter um Elaubntß zur Vornahme von Bau-

Rentners Karl Münch um Erlaubniß zur Aufstellung einer

Decretur von Kostenrechnungen.

Ausbau der Ludwtgsstraße.

Vergebung von Straßenarbeiten durch Hand-Accord.

Die Vernichtung der Zinscoapons für das Rechnungsjahr 1876.

6. Fristgesuche auf Communalrückstände aus 1876.

7. Gesuch um Erlaß von Communalfteuer.

8. Die Benutzung der öffentlichen Straßen mit schwerem Fuhrwerk.

9. Die Aufsicht über das Fasseloieh.

Wien, 16. Juni Meldung desTageblatts" : Drei ru nenboote recognoscirten den Canal von Matschin und gingen bis an die Kano­nen der Festung Matschin, ohne beschoffen zu werden. Der, Wafferstand der Donau ist 15 Fuß 9 Zoll über dem Normale.

Petersburg, 16. Juni. Osficiell. Aus dem Hauptquartier von Plo- jesti wird vom 15. d. Mts. gemeldet: Im Laufe der letzten Tage stand Alles gut. Bei Giurgewo und Oltenitza fanden fast täglich Scharmützel mit den Türken, welche sich bei Rustschuk und Turtukai befestigen, statt. Wir erlitten keine Verluste. Heute ist der Kaiser mit dem Thronfolger und den Großfürsten nach Bukarest gereist und hat beim Fürsten Karl dinirr.

Petersburg, 16. Ium. Ein Telegramm des Ober-Commandirenden der Kaukasus-Armee vom 13. Juni meldet: Gestern beschoffen uns die Türken von t en vorderen Befestigungen der Festung Kars und von ihren ^Batterien auf den dortigen aus, wurden aber durch unser Geschützfeuer zum Schweigen gebracht. Am 9. d. Mts. hat General Tergukaffoff Alaschkert, am 10. d. Mts. Sejdekan besetzt, wobei sich die Türken eilig, mit Zurücklassung von Proviant- und anderen Vorräthen, nach Kenrikew zurückzogen.

Konstantinopel, 16. Juni. Das ägyptische Truppen-Contingent ist hier eingetroffen. Der Sultan begibt sich demnächst nach Adrianopel, um die dortigen Befestigungs-Arbeiten zu besichtigen.

Lokal-Aiotiz.

Gießen, 19. Juni. Wir lassen nachstehend die Tagesordnung für die Sladt- oerordneten-Sitzung am Donnerstag den 21. Juni 1877, Nachmittags 4 Uhr,

ferner die Majorität der Kammer und prophezeite als Resultat der Auflösung, daß die Majorität, jetzt aus 363 Mitgliedern bestehend, in der Stärke von 400 wiederkehren würde. Der Minister des Auswärtigen protestirte gegen die Ausführungen Gambetta's, indem er hervorhob, daß die Beziehungen zum Aus­lande nicht aufgehört hätten, freundschaftliche zu sein. Hiernach wurde die Discussion auf Montag vertagt.

Gambetta wurde nach seiner Rede in der Deputirten-Kammer von einer Ohnmacht befallen ; jedoch hatte sein Unwohlsein keine ernstere Bedeutung.

Rußland.

Petersburg, 17. Juni. DerRegier.-Anz." veröffentlicht eine kaiser­liche Ordre, bctr. eine neue (und zwar die neunte) Emission von 6 Mill. Rubel Silber-Scheidemünze. DieAgence Russe" meldet: Die Zeitungs-Nachricht, ein russischer Versuch, die Donau zu überschreiten, sei von den Türken zurück­gewiesen worden, entbehrt der Begründung; .bisher hat kein solcher Versuch stattgesunden. Die Donau fällt langsam.

Rumänien

Bukarest, 16. Juni. Der Senat hat die Emission von Hypothekar- Noten genehmigt, die sofort Zwangs-Eours bei öffentlichen und Privat-Kaffen haben sollen. Die Deputirten-Kammer hat das Uebereinkommen verworfen, wonach der Staat gegenüber dem englischen Bau-Unternehmer Crawley als Schuldner der Summe von 10 Mill. Lei erkannt werden sollte. Die Eisen­bahn-Arbeiten aus der Strecke Plojesti-Dredea sind unterbrochen worden. Fürst Milan ist gestern Abend 8 Uhr hier eingetroffen.

Der Fürst von Serbien, von Ristic und dem russischen General-Consnl Stuart begleitet, reiste heute um 10 Uhr Vormittags nach Plojesti. $)ie 9?^ fahrt findet um 2 Uhr Nachniüt.igS statt.

Wien, 17. Juni. DasNene Wiener Tageblatt" bringt folgende Meldungen: Kladowa, 16. Juni. Der Bau von Batterien bei Kalasat dauert ort. Das Telegraphen- und Post-Bureau ist nach Galerza verlegt. Nach Cetate sind 5000 Mann abgegangen. Krajowa. Gestern sind hier die ersten russischen Truppen eingetroffen. Nach der Timok-Mündung sind 6000 Manu, ach Turn-Magurelli 10,000 abmarschirt. In Turn-Severin und Umgebung t Seitens des Kriegs-Ministers die Ankunft von 12,000 Mann angemelder. für welche die Behörden Vorsorge treffen sollen.

Akagusa, 17. Juni. Die Türken sind gestern von den Montenegrinern bei Rasino-Glavica geschlagen worden.

Bukarest, 13. Juni. Gestern haben die Türken von Akpalanka aus eine vorschreitende Bewegung versucht. Die Rumänen wurden dies von Lm- perieni bei Kalasat aus gewahr und zwangen durch das wohlgezielte Feuer ihrer Batterien die Türken zum Rückzüge.

forme Entscheidung verlangt habe. , .. , ,

Versailles, 16. Juni. Im Senate wurde eine Botschaft des Mar­schalls Mac Mahon durch den Minister-Präsidenten Broglie verlesen. Derselbe erinnert daran, daß der Präsident das Recht besitze, die Kammer aufzulösen. Er sei genöthigt, diese Maßnahme wegen des Meinungs-Zwiespalts zwischen ihm und der Kammer zu ergreisen. Kein Ministerium habe sich bisher behaup­ten können, ohne den Radicalen Concessionen zu machen und sich ihren Bedin­gungen zu fügen. Um sich hierfür nicht länger herzugeben, habe er beschlossen, eine Auflösung der Kammer zu verlangen.Ich hätte damit bis zur Genehmi­gung des Budgets gezögert, allein die Agitation, welche im Lande von den Deputirten, welche die bekannten Adressen unterzeichneten, heroorgerufen wurde, durfte nicht länger fortdauern. Die Deputirten dürfen nicht erstaunen, daß sie vor das Urtheil des Landes, an welches sie sich wendeten, gerufen werden. Ich beschränke mich also darauf, die Kammer nur um die Abstimmung über einige dringende Gesetzvorlagen zu ersuchen. Ich werde mich mit Vertrauen au die Nation wenden. Frankreich will nicht, daß im Jahre 1880 eine Revision der Verfassung stattfinde, wodurch Alles deöorganisirt werden würde. Frankreich wird meinen Absichten Gerechtigkeit widerfahren laffen und die Vertreter wählen, welche mich zu unterstützen versprochen." Die Bureaux des Senates werden übermorgen den Antrag auf Auflösung der Kammer prüfen.

Versailles, 16. Juni, Abends. In der Deputirten-Kammer verlas der Minister des Innern, Fourtou, eine der im Senat verlesenen Botschaft analoge Erklärung. Hierauf begründete Bethmont die von der Linken gestellte Interpellation und griff dabei das Ministerium an, welches er als aus einer ohnmächtigen Coalition hervorgegangen hinstellte. Fourtou erklärte: Das Land wird seine Entscheidung aussprechen zwischen der Kammer und dem Marschall Mac Mahon. Der Opportunismus ist ein geduldiger Radikalismus. Der Act vom 16. Juni hat die Gesellschaft gerettet und bedroht durchaus nicht den äußeren Frieden. Sodann erhob Gambetta gegen das Ministerium die Anklage, daß es ultramontan und dem Auslande verdächtig sei; derselbe rechtfertigte

cAus dem Berliner Gerichtssaal.)Morjen", mit diesem freundlichen ^ruß nahm Herr Hein, Arbeiter, 33 Jahre alt, mit einem kleinen Höcker auf feinerAcevrfel^e und einem gernüthlichen Lächeln auf dem Gesicht, aus der verhängnisvollen Banr am Molkenmarkt Platz.Morjen, Fritze", nickte er dem Freunde zu, der im Pubicum saß. Fritze dankte freundlichst. Präsident: Stehen sie auf, Hein. Angeklagter. ^eyr gern; ick sage Ihnen aber, heite is et mal heeß, ick will mir man bloS den Stooo ad-

olgen;

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3. Schulen.

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15. Hamm.

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Portemonnaie eine Mark genommen zu haben. Zum Trost hat er sie dann noch ge­prügelt. Präs. Bekennen Sie sich schuldig? Singefl. Wo ick mit ihr schon fctt jusamrnenlebe, wenn zwee zusammen sind, wer verdient det Geld; ick oder sie. öte oen janzen Dag spaziren losen un cffen un drinken, nee bet können Se nich stoben. D t war Allens mein Geld un noch oille mehr. Zeugin. Wat, Du oller Rumtrerder, alle Dage kommst Du betrunken nach Haus un ick muß mir schinden sor xjtr, liederlicher oller Kerl Du. ©loben Sie ihm nicht, Herr Gerichtshof. Angett Jufte, rege Dir nich so uff. ick wer Dir ja schon beruhigen. Herr Gerichtshof, stoben Le die nischl, die lügt wie gedruckt. - Zeugin. Nee, er lügt, und dabet fängt sie zu weinen an. Anßekl. winkt der Zeugin zu, sei doch man stille, hier vor bk fremde Leite. Zu Hause gibt et en Beruhtgungsmittel. Der Gerichtshof gewinnt nach der V-rnehmung noch eines Zeugen die Ueberzeugung von der Schuld des Angeklagten und bestraft ihn mit 14 Tagen Gefängmß. Komm Fritze, sagt er zum Freunde im Publikum, det hi.ft

Bretterbude in der Ludwigsstraße aus Anlaß seines Neubaus.

Gesuch des Friedrich Rosenbaum um Erlaubniß zum Bauen auf dem

Arankreich.

Paris, 17. Juni. Von den neun Bureau; des Senats sind sechs für die Auflösung der Deputirten-Kammer; man glaubt, daß der Senat am Mittwoch über die Auflösung beschließe» werde.

Versailles, 16. Juni. Kammersißung. Der Minister des Innern, Fourtou, macht der Kammer die Mittheilnng, daß der Präsident der Republik dem Senate seine Absicht kundgegebeu, die Kammer aufjulosen und dessen con-

Aus Larisia: Am 13. d. Mts. fand zwischen Aufständischen und türkischen Rediss bei Larisia em Kampf statt, in dem Oberst Zia Bey gefallen ist.

Wien, 17. Juni. DasTageblatt" meldet ans Bukarest: Ristic Katie .ine einstündige Besprechung mit Fürst Gorlschakoff, welcher den Rath eriheilte Serbien möge in seiner Reutraliiät verharren. In diesem Falle könne Rußland seiner Zeit sür Serbiens Jntercsien wirken. Der Czar hat den Für­sten Milan sehr wohlwollend empfangen, ließ jedoch die Frage einer etwaigen Betheiliaung Serbiens am Krieg unberührt. DasTageblatt meldet ferner ans Belgrad, daß der französische Consul Patin in Serajewo bereits ange- kommen ist.

10. Die Quellwasserleitung betr.

Bauunternehmers Krausgrill um Bauerlaubniß.

abgesetzter Schutzheiliger. Pastor Fliedner, der bekanntlich dir^Anstalt zu Kaiserswerth leitete und längere Zeit in Spanien weilte, veroffentl cht m ,e nen Blättern aus Spanien" ein interessantes Staatsbocument, das aus ^uenoS Ay es stammt. Dies authentische Dokument entsetzt den bisherigen Schutzheiligen, den yemgen Martin, als untauglich, seines Amtes und ernennt an feiner Statt zum Pa.ron von Buenos-Ayres den Gründer des Jesuiten-Ordens, Ignatius von Loyola. Es lautet. Buenos-Ayres, 31. Juli 1830. Die Regierung, in Anbetracht: D Ml btefc ®tabt seit ihrer Gründung unter den Schutz eines Franzosen, des hl- Mastinu8 von Tours gestellt ist, der bis beute nicht vermocht bat, sie von dem periodischen Schariachsiever, Iber Dürre und beständigen Epidemieen zu befreien, welche ohne Aufhoren unser Feto,

Vermischtes.

Worms, 13. Juni. Dieser Tage lief durch eine große Anzahl von Zeitungen die Mittheilung, daß der 70jährige General v. Bose bei der Jnspection des hier gar- nifontrendeu Bataillons mit großer Eleganz über einen Turnbock gesprungen sei, nach­dem dieser Sprung nicht nur den Mannschaften, sondern auch den Unteroffizieren und Dem Lieutenant mißlungen. Das an sich ja ganz schöne Geschichtchen ist zwar hübsch erfunden, leider ist an demselben aber nicht ein wahrer Buchstabe.

Conseroirung der Eier. Nach den Unterfuchungen von Sacc sind die bis etzt oorgeschlagenen Methoden, Eier zu conseroiren. zwar sämmtlich mehr oder weniger rrauchbar, allein bei allen Verfahren leibet gleichwohl der Geschmack. Ein gutes Ver­fahren, Eier, selbst für längere Zeit, haltbar zu machen und wohlschmeckend zu er­halten, besteht nach seiner Ansicht darin, daß sie mit Paraffin überzogen werden. Zu 3000 Eiern soll ein Kilo Paraffin genügen. Während nichtparaffinirte Eier «»Ge­wicht allmälig abnehmen, bleibt dasselbe bei paraffinirten Eiern monatelang conftant. Um aber Eier vermittelst dieser Methode haltbar zu machen, ist es vor Allem noth- roenbtg, daß wirklich frische und gesunde Eier mit Paraffin behandelt werden; im anderen Falle wird die bereits begonnene Zersetzung dennoch weiter fortschreiten. Sacc empfiehlt dieses Verfahren nicht allein sür Speifehäuser, sondern schreibt ihm einen be­sonders hohen Werth zu für Verproviantirung von Truppen und für die Marine. £>o verarbeitete Eier sind frischen ganz ähnlich und gaben nur ein etwas blankeres Aussehen, da Die Poren mit Paraffin gefüllt sind. Auf diese Weise haltbar gemachte Eier können natürlich nicht mehr als Bruteier benützt werden

Eine originelle Heilung eines Hypochonders. In Danzig lebte zu Anfang der vierziger Jahre em Canzleirath, dessen Hypochondrie oft sehr bizarre Formen an- , nahm. Eines Tages trat der Hausarzt mit der gewöhnlichen Frage nach seinem Be­finden an sein Bett.Wie icy mich befinde? Weich' alberne Frage an einen Tobten. Todt? das wäre ja fatal! Gebet einmal die Hand!« Der Doctor prüfte kopf­schüttelnd den Puls.Allerdings", begann er,der alte Narr ist endlich tobt; blesen Nachmittag will ich sehen, ob er Spreu ober Hirn in seinem Affenschädel bat.Jetzt Riekchen", wandte er sich an die Tochter,können Sie doch einmal ben Lieutenant v. B. hetrathen, den der alte Canzleibock nicht leiben konnte; holen Sie einstweilen eine Flasche von seinem alten Rothwein."Der Kukuk soll euch Allen die Halse um- orehen, ihr heilloses Volk!" schrie der Todte plötzlich und sprang aus dem Bette, schluckt Scheidewasser und Stetnöl, aber laßt meinen Rothwein liegen.' Dieser fürch­terliche Ausvruch des Zornes hatte ihn für immer furirt, aber den Doctor konnte er seit der Zeit Nicht mehr leiden. , , .

Zwei junge Frauen fangen in einer musikalischen Gesellschaft ein Duett. Ei» Fremder, der wohl schon besseren Sang gehört hatte, wandte sich fast unwillkürlich an seinen Nachbar:Singt die Weiße", sagte er,nicht zum Davonlaufen --Jcb bitte um EntschnlOlgung", antwortete dieser,ich bin hier nicht unbefangen genug, es »st meine Schwester."Erlauben Sie, ich wollte sagen die Blaue. haben Sie Recht", war die Antwort,der hab ich eS selbst schon oft gesagt , tft