Norddeutschen Lloyd
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1. Maurerarbeit, veranschl.
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el la Qualität,
Blühmüe Gloxinia
A. Bramm.
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Dem Kutscher Heinrich Hardt ei« Sohn, Friedrich Karl, geboren Dem Bremser Johannes Mahr ein Sohn, August Peter Johann,
bei der rubricirten Feier am im Philosophenwald zu erhalten der unterzeichneten Behörde an-
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Buchen Eichen Nadel
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2. Dachdeckerarbeit,
3. Weißbinderarbeit,
4. Spalierarbeit,
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Versteigerung in Accord gegeben als:
Denselben.
28. April.
Denselben, den 22. Juli.
Denselben.
Betr.: Die Sedanfei? r.
4365) Diejenigen Wirthe, welche 2. September Plätze zum Wirthschaftsbetrieb wünschen, wollen sich binnen 14 Tagen bei melden.
Der Stadt'Rentmeister: Enders.
Sandstemplatten,
empfiehlt billigst die Holzhandlung von
Auszug sus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 9. August. Karl Ludwig Gail, Hutmacher dahier, des Bürgers und Hutmachers Emil Gail, ehelicher Sohn; und Louise Wilhelmine Rispel, des verstorbenen Bürgers und Färbermeisters zu Lich Johannes Rispel, eheliche Tochter.
Getaufte.
Den 5. August. Dem Telegraphenaufseher Conrad Peter ein Sohn, Johann
geboren den 11. Juli.
Denselben. Dem Bürger und Zimmermeister Conrad Marx eine Tochter, Anna, geboren den 21. Juli.
Denselben. Dem Küfer Wilhelm Schmall ein Sohn, Georg Wilhelm Martin Heinrich, geboren den 11. Juli.
Den 6. August. Dem Locomotivheizer Nicolaus Hose eine Tochter, Johanna Friederike Lina, geboren den 16. Juni.
Den 10. August. Dem Mitprediger Gustav Drescher ein Sohn, Karl Heinrich Ludwig Au-ust, geboren den 12. Juli.
Beerdigte.
Den 8. August. August Rinn, Stationseinnehmer an der Cöln-Mindener Bahn, alt 42 I. 29 T., gestorben den 6. August.
Den 10. August. Johannette Susanne Leng, geborene Weißgerber, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Frachtfuhrmanns Conrad Leng, alt 91 I. 4 M. 4 T., ge- storben den 8. August.
Auszug s. d. Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.
Vom 4. bis 10. August 1877.
Aufgebo t e.
7. August. Schreiner Justus Emil August Theodor Christian Philipp Bärrn mit Johanna Josephine Kaufmann, beide von Gießen. 9. August. Spengler Johannes Schneider von Fronhausen mit Karoline Sophie Magel von Gießen. — Schlosser Otto • Br-rnhard Müller von Chemnitz mit Marie Louise Susanne Josephine Meinhardt von G! eßen.
Versteigerungen. Holz-Versteigerung iw Gießener Stadtwalde.
Montag den 13. August, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Heingesboden, Faulerboden und Hochwart nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
Eheschließungen.
9. August. Hutmacher Karl Ludwig Gail von Gießen mit Louise Wilhelmine Rispel von Lich. 10. August. Substitut Friedrich Lang in Gießen mit Eltsabethe Dauppert von Ulrichstein.
Geborene.
29. Juli. Albert Karl Wilhelm Theodor, Sohn von Kreisamtsgehtlfen Andreas Lauber. 3. August. Ein Kind weiblichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) von Bremser Heinrich Hobel. 2. August. Heinrich, Sohn von Mesterschmied Heinrich Momberger. — Emma Wilhelmine Auguste, Tochter von Schreiner Johannes Ganz. 7. August. Pauline Marie, Tochter von Kaufmann Richard Scheel. 25. Juli. Heinrich, ein im Entbindungshaus geborenes außereheliches Kind von hier. 31. Juli. Philipp, ein im Entbindungshaus geborenes außereheliches Kind von Auswärts. 2. August. Anna, ein im Entbtndungshaus geborenes außereheliches Kind von Auswärts. 4. August. Fritz, ein im Entbindungshaus geborenes Kind von Aus» wärts. 3. August. Heinrich Konrad August, Sohn von Arbeiter Christian Schmidt. 2. August. Franz Philipp Albrecht, Sohn von Postschaffner Franz Hanstein. 8. Aug. Karl, Sohn von HilfShautboist Heinrich Fritz. 5. August. Christian Heinrich, ein außereheliche? Kind von Auswärts. 8. August. Christine Johannette Elise Emilie Louise Carola, Tochter von Premier-Lieutenant Georg Wilhelm Ludwig Hof. 4. Aug. Emil Hermann, Sohn von Schneidmüller Philipp Karl Euler.
Gestorbene.
4. August. Ein in der Geburt verstorbenes Kind männlichen Geschlechts von Schneider Christoph Liedmann. 3. August. Wilhelmine Marie Justine, 2 Jahre 3 Tage alt, Tochter von Oeconom Heinrich Emil Roll. 6. August. Stations-Einnehmer August Philipp Rinn, 42 Jahre 28 Tage alt. — Franziska, 27 Tage alt, ein außereheliches Kind von Auswärts. 8. August. Katharine Margarethe, 6 Monate 5 Tage alt, Tochter von Arbeiter Johamtes Jakob. 7. August. Gustav Hartmann, 32 Jahre alt, von Rehe (im academischen Hospital gestorben.) 8. August. Susanne Leng, geb. Weißgerber, Wittwe von Fuhrmann Konrad Leng, 91 Jahre 3 Monat 26 Tage alt. — Siegmund, 4 Jahre 1 Monat 29 Tage alt, Sohn von Handelsmann Ephraim Grünewald.
Arbeitsverfteigerung
zu Klein-Linden.
Mittwoch den 15. August, Morgens 8 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei Klein-Linden nachstehende Bauarbetten durch öffentliche
ä 12 Mark per Stück.
4457) Prima eleg. Herreu- Regenröcke in großer Auswahl bei
Bekanntmachung.
4486) Folgende städtische Gelder, als:
1) Die am 15. Juli er. fällig gewesenen Pachtgelder,
2) Die bis zum 1. August er. fällig gewesenen Holzgelder,
Verpachtung von Weiden-Nutzungen. Montag den 13. August, Vormittags 9 Uhr, soll der Korbwetdenschnitt aus den fiskalischen Pflanzungen an der Lahnstrecke von Gießen bis Heuchelheim an die Meistbietenden für das laufende Jahr verpachtet werden.
Die Zusammenkunft ist aufider Lahnbrücke dahier.
Gießen, am 9. August 1877. Großherzogliches Kretsbauamt Gießen. In V ertretung M. Wahl,
4426) Gr. Kreisbauaufseher.
5. Handarbeit, „ „
6. Lieferung klein zerschlagener Basaltsteine, veranschl. zu
7. Grabenarbeit, „ „
Gießen, den 10. August 1877.
I. A.: Körn er, 4461)Bezirksbauaufsehcr.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Lieferung von Steinkohlen und Braunkohlen, sowie Coaks.
4342) Die Lieferung von 1250 Centner Steinkohlen, meltrte, ebenso die Lieferung von 550 Centner Braunkohlen erster Sorte, sowie endlich die Lieferung von 300 Centner Coaks soll im Submissionswege vergeben werden urb sind Offerten bis zum 15. August bei der unterzeichneten Behörde, bei welcher die Submissionsbedingungen eingesehen werden können, mit der Aufschrift „Lieferung von Steinkohlen, Braunkohlen resp. Coaks" verschloffen ein- zureichen.
Gießen, am 3. August 1877.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
A. Bramm.
! Mein Lager in prima ! Bettfederu und Daunen, ' Zwilch, Barchent, Zkederleinen, : ! Damasten u. Aeberzugstoffen ' ; bringe in empfehlende Erinne- j ' rung. J*. Bärmann, ;
; 4471) Lindenplatz. '
XXXXXXXXXXXX3KXXXXX3OOCXXX
Heinrich, geboren den 26. Juni.
~ Ein unehelicher Sohn, Wilhelm Conrad Karl, geboren -en
Gießen, am 5. August 1877.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
A. Bramm.
Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Wellen
v.v ^v.6Vh..v.«..o —. in schönen Pflanzen empfiehlt die Handels-
8. KatzeMteln, dahier, gärtneret von Gg. Becker Wittwe. (4462
B. Bau-, Werk- und Nutzholz r
7 Eichenstämme von 22 bis 32 Centmtr. Durchmesser und 6 bis 14 Mtr. Länge mit 3,18 Festmtr.
402 Fichtenstämme bis zu 32 Zentimeter Durchmesser und 16 Meter Länge mit 115,07 Festmeter.
454 Fichtenstangen mit 35,40Festmtr., darunter ein großer Theil, welcher sich au Weißbluderftangen eignet.
Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Chaussee an der 5. Schneiße.
Gießen, den 6. August 1877.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
trübte man 0,90 als annähernd richtig angeben zu dürfen. Sehr verschieden wurde der 'Stand der Gerste bezeichnet; in Sachsen dürfte diese Getreideart kaum 0,75 erreichen, ähnlich ... Ungarn, während sie aus anderen Theilen Deutschlands eher noch ungünstiger beurtherlt wurde. Die jüngste Regenperiode hatte noch gut nachgeholfen, und zeigten einige Muster ungarischen Gewächses recht schöne Helle Farbe, aber flaches Korn, während andere vollkürniger, aber bedeutend dunkelfarbiger waren. Hafer gab fast allgemein zu Klagen Veranlagung, war zwar mSachsen und Böhmen mit 0,80 beziffert, während viele andere Gegenden höchstens 60—7O»/o gewinnen können glauben. Einstimmig wurde der erste Schnitt der Heuernte als sehr reich bezeichnet, in Sachsen 1,10, dagegen bietet der zweite Schnitt sehr zweifelhafte Aussichten. Kleesaaten ivurden nicht gelobt, namentlich scheint Rothklee mehr oder weniger überall zu versagen. Von neuem schlesischen Gelbklee wurden recht schön aussehende Muster vorgezeigt und 29 AL pro 50 Kilo ab Stettin dafür gefordert, Weißklee erwartete man in Schlesien unegal, in Sachsen Mecht. Mais wurde nicht gelobt, dagegen haben Kartoffeln überall noch kerngesundes Aussehen, und da die Blüthe reich, erwartet man guten Ansatz.
Der Geschäftsgang rechtfertigte die bereits seit längerer Zeit den Getreidehandel kennzeichnende Situation. Der nirgend gut versorgte Consum sieht sich zu Einkäufen veranlaßt, beschränkt sie uber auf dringend Nothwendigstes in Erwartung billigerer Preise mit vermehrtem Erscheinen des neuen Getreides auf den Märkten. Demungeachtet kann der Umsatz für Einzelartikel recht bedeutend genannt werden, während der Handel auf Lieferung sich nicht zu großer Ausdehnung entwickeln wollte, da das schöne Erntewetter Speculanten vorsichtig zurückhaltend machte.
Weizen verlief flau, und war ab Ungarn ein starkes Angebot im Markt, obwohl Forderungen hoch dafür waren. Buda-Pesth verlangte cif Leipzig 260 AL pro Tonne für 78 Ko. schwere Maare, wozu auch einige Verkäufe Statt hatten. Schlesischer Weißweizen wurde in disponibler Maare zu 260 AL ab Breslau und umlieaenden Stationen verkauft; schlesischer Gclbweizen war zu hoch gehalten, und kamen keine Abschlüffe zu Stande. Ab Berlin wurden einige größere Posten vom Lager nach dem Hannöverschen, nach Hamburg und Antwerpen (wie «8 heißt ca. 900 To.) zu unbekannt gebliebenen Preisen verkauft. Leipzig's Zufuhr auf den Eisenbahnen betrug im 2. Vierteljahr 1877 5,772,280 Kg., dies sind 4,169,727 Kg. weniger M gleichzeitig 1876. Der Versand 4,278,735, d. h. weniger gegen gleichzeitig 1876 3,203,801. Im Terminhandel war es Anfangs flau, befestigte sich jedoch später als die festen Londoner Md. Pariser Depeschen bekannt wurden, und vorbezeichnete Effectivverkäufe anderweitige Deckung auf Termine erheischten. Bezahlt wurde nach
Leipziger Usance loco alte Maare von 225—260 AL, neue per August 240 nach
Berliner Usance per Aug. 227,5 AL, per Sept.-Oct. 221,5-219-220,5—220 AL, Oct.-Nov. 219,5—217,5-218 Nov.-Dec. 218—217,5—217 AL, April-Mai 1878 218—217 —217,5—218 AL Hannover hat neuen Weizen per Aug.-Sept, mit 255 gehandelt. Nach
Ungarischer Usance 260 AL cif Leipzig, 250 ab Station, also ca. 300 AL nach Berlin, nach
Cölner Usance per Nov. 22,4—22,5—22 AL, per März 1878 22—22,25 AL, nach Sbettiner Usance per Sept.-Oct. 223—222—223 AL, per April-Mai 1878 218 AL, ab Bres lau ohne Umsatz Sept.-Oct. 209 AL Brief.
Roggen hatte in effektiver Waare guten Handel, und wurde viel von Ungarn aus nach Schlesien in neuer Waare gehandelt, wofür Breslau 185—190 AL anlegte. Die Hauptfrage erstreckte sich auf neue Waare, die natürlich nur auf Lieferung verkauft werden konnte, jedoch wurden auch gute Qualitäten alten inländischen Roggens gern genommen. Süddeutsch- Iait*D und Rheinland entwickelten namentlich guten Begehr für Roggen und Roggenmehl, in natürlicher Folge der fehlenden Angebote aus Frankreich. In Rückwirkung der vielseitigen Kauflust eröffnete auch der Terminhandel recht fest, ermattete aber im Verlaufe, um wieder fester zu schließen.
Leipzigs Roggenzufuhr betrug im 2. Quartal 1877 9,672,390 Kilogr. (3,314,367 weniger als gleichzeitig im Vorjahr). Versand 6,566,349 (— 203,828).
(Schluß folgt.)
Aeikgeöotenes.
Neue
holl. Vollhäringr
empfiehlt (4476) C. Fr. Semmler.
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3) (kommunal(teuer 1.—3. Ziel er.,
köirnen in den nächsten acht Tagen an den Zahltagen : Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe entrichtet werden.
Gießen, am 11. August 1877.


