körper zwischen Barboschi und Braila durch kolossales Äustreten der Donau
Wien, 30. Mai. Dem „Tagblatt" wird aus Csttale vom 29. d.
goutiere
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Rußland.
Moskau, 30. Mai. Nachrichten aus Plojesti zufolge ist der Bahn-
Spanien.
Madrid, 29. Mai. Die Negierung hat beschloffen, jede öffentliche
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Von dem derselben vorger dem Kreisaml, veranlaßt.
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Monitors liegen vor Belgrad.
Arankreich.
Paris, 30. Mai. Der „Moniteur" erklärt das Gerücht für unbegründet, daß Marschall Mac Mahon, im Falle neue Schwierigkeiten entstehen würden, sein Amt als Präsident der Republik niederlegen wolle; der Marschall habe niemals einen solchen Gedanken gehegt und sei fest entschloffen, seine Gewalt bis zum Ablauf seiner Amts-Periode in Händen zu behalten, seine Pflichten zu erfüllen und die ihm zustehenden Rechte auszuüben.
Kngland
London, 30. Mai. Der „Morning Post" zufolge hätte die Pforte beschloffen, Ausländer in ihren Dienst zu nehmen; eine Anzahl englischer Offb eiere stunde im Begriff, in die türkische Armee einzutreten.
London, 31. Mai, Die „Amts-Zeitung" veröffentlicht eine Cabmets- Ordre, wodurch das Statut des St. Michael- und Georgs Ordens dahin ab geändert wird, daß auch die Ernennung von Ehren- und von außerordentlichen Mitgliedern zulässig sein soll; die Eigenschaft eines Ehren-Mitgliedes kann auch an auswärtige Fürsten ertheilt werden.
Belgien.
Brüssel, 30. Mai. Eine Petersburger Korrespondenz im „Nord" sagt, Rußland habe weder den Wunsch noch ein Interesse, auf die von dem englischen Staatssecretär Croß berührten Fragen einzugehen. Das einzige Ziel des Krieges bleibe die ernstliche Befferung des Looses der Christen in der Türkei bei ausgedehnteren und wirksameren Garantieen, als die früheren diplomatischen Programme festgestellt. Hätten auch die Mittel gewechselt, so bleibe doch der Zweck derselbe. Um denselben zu erreichen, brauche Rußland nicht nur nicht die Interessen Englands anzugreifen; es sei vielmehr interessirt, den Wünschen der englischen Regierung Genüge zu leisten, um rascher das gewünschte Ziel zu erreichen. Die Antwort Rußlands werde geeignet sein, das englische Cabinet völlig zu beruhigen.
Vermischtes.
Bad Salzschlirf, 27. Mat. Ein nichtswürdiges Attentat ist Agen das hiesige Bad und seine Mineralquellen in Scene gesetzt worden. Ar' Redactionen ver
schiedener Blätter gelangte das briefliche Ersuchen um icklossenen Artikels, in welchem scheinbar das Bad gegen angeblich ^l°^itetetn Wirklichkeit nirgends existirende («erüchte tn Schutz genommen, unter diesem ^wande aber mehre das Bad schädigende Unwahrheiten heroorgebracht wurden. DU RedacNonen nahmen um so weniger Anstand, den Art'k.1 aufzunehmen als unter den von Fulda bntirftn Begleitbriefen sich die Unterschrift emes a^sehenen Fuldaer ^nwohnns, Herrn L. Rouff, befand, bissen Namen übrigens fälschlicher Weise der Titel .Eommi sar bSt mar, um bie Meinung zu erwecken -.--handle der Emsender Ind-rEig-n schäft als Babe Commissär. Die Unterschrift dieses Herrn ist gefälscht, derselbe hatte nicht die mmbefte Kenntniß von dem Artikel, welcher in lateinischer Schrist OeJ^ltbe(n und scheinbar von Frauen Hand herrührt. Der Artikel wurde gestern vonl vielen Zei. tungen gebracht- Daß er m solcher Weise gerade letzt bei Beginn der Saison, über- dirß auch durch Versendung an eine Reihe von Zeitungs-Expeditionen Tage förbert wurde, ist ein Zeugnitz von dem großen Interesse, welches man an Beeintrach- ngung des Bades nehmen zu müssen glaubte, sowie für die Boshest, mit welcher man vor ging. Die nöthige Untersuchung nicht nur wegen der beabfidttioten 6o5ro<Ut6en Schädigung, sondern auch wegen Schriftfälschung wird beantragt. Eme Wtd^liigung der einzelnen in jenem Artikel gebrachten falschen Angaben erscheint überflüflig. C« genügt 'n dieser Hinsicht die Bemerkung, daß der Bonifacius-Brunnen, welcher anerkannter Maßen bie reichste L'thion-Quelle Europa's ist, im Jahr 1873 eine tzeaen alle in dem fraglichen Artikel ihm angedichteten Unfälle völligsichernde Est^haste Fassung erhalten hat, sowie daß außer diesem Brunnen in Salzschlirf noch drei andere Mineral- Quellen von hohem Werthe und ebenfalls von bester Fassung vorhanden sind. Das laufblühende Bad mit seinen vorzüglich zusammengesetzten Quellen wird durch solche i Angriffe in seiner Entwickelung nicht gehemmt werden-
r o k a l. -r o t i z.
Gießen, 1. Juni. Der „Mainzer Anzeiger" bringt folgende beherzigenswerthe, auch für bie diesige« Zustände äußerst zutreffende. Rüge: lft ber
„Das Beschmieren und Verkratzen der Hauser durch St raß en schling el i,tr er Gegenstand fortmäbrenber Klagen. AU- Hau,er di- -In- sauber- Obnfla-b- 'm S-retch der sr-o-lnd-n Hände bieten, müssen s-hr bald bl- M-rkmale der Thatigk-it bi-br I-tz. i-ren tragen. Kaum ist die Tünch-rsarb- trocken, so erscheint auch ,-s°ri^ irgend tn Strick und ruini.t den Anstrich so w-it er kann. Di- Klag-n fn» alt und ,9 fragt sich nur, ma« dagegen geschehen kann. Man spricht von den Lehrern, batz diese ein wirken sollen, das möge auch geschehen; aber vor allen Dingen ollt-n sch due Ei -rn merken, daß st- gesetzlich haltbar für den Frevel ihrer I'-ben Kleinen sind und zum Ersatz angebalken werden können." _______
läge bezeichneten Dislocations-Aenderungen ein. 2) Das Rheinische Ulanen- Regiment Nr. 7 und das Schleswig-Holsteinische Dragoner-Regiment Nr 13 Ä äu u'"Mag-n, weiche zum Vorwand- karl.stischer Umtriebe
Husaren-Negiment Nr. 15 von der 17. zur 18. Kavallerie-Brigade zu versetzenldrenen konnte.
und tritt das Westfälische Dragoner-Regiment Nr. 7 vom 4. Armee-Corps 7. Kavallerie-Brigade zum 8. Armee-Corps 16. Kavallerie-Brigade über.
3) Welche Aenderungen der Dislocation und der Eiutheilung in Brigaden für
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zu befehlen vor. Im Uebrigen hat das Kriegs-Mmrsterium alles Wertere zu Amerika.
Gelierreich. ausaeführt werden. L o . a
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aus Konstantinopel vom 29. d. Mts. fo genden Inhalts. Um bie tn j bie g?unen ich Ihnen anzeigte, ist von den Türken wieder genommen.
Tagen vorgenommenen zahlreichen Verhaftungen zu e111qen, gtbt I d Konstantinopel, 31 Mai. Die Wiedereinnahme Ardahans durch
dem diplomatischen Corps bekannt, daß eine aus Absetzung oes ^ulans Truppen wird officiell bestätigt. — Der italienische Gesandte wurde
der berrtdienbcii Dynastie überhaupt gerichtete Conspiratron entdeckt wurde. In turtstche L-ruppen ;(’T. ,
SBirHtdff* ist von einer (Sonfpiration feine Rede. Es handelt sich einfach um v°m Prtv^Audwnz *8««. Pap;„schiff,n, w-lch-
Befeistgung der Anhänger M.dhass die sich bei den letzten Schiffen sollen wird zum 4. Juni erwartet. Dte
durch offene Agitation für die Zuruckrufung Midhat s mißliebig gemacht hatte 'L , Ä in bet abessinischen Angelegenheit sind beendigt.
- Die .Polst- C°rresp." veröffentlicht ferner folgendes Telegramm aas Bst PeterSbura, 31. Mai. Nach einem Telegramm der Kaiikasus-Armee karrst vom 29. d. Mts.; Weg->i der wiederholten Unfälle au den rumamschei b * t^ri jrte am $afle vorher General Oklobjieff eine Ävantgaid-
Bahnen ist General-Director Gillouse vom Großfürsten Ntcolaus nach ribftü Kürtsckin auf das linke Ufer des Kintrischi, um eine Positior
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Bewegung wachst; dte Kammer erklärte sich in Permanenz. Mnkhtar Pa cha !h ^ll Colonne estie Position 6 Werst von Chazubani. D-r V-rlnst
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Cictator ansrufen und d-r Sultan wolle nach Adrianopel übersiedeln. Bel- l^Marine-Li-ntenant Nachstschewouskv.
grad. Di- Türken überfielen die serbische Drina-Jnsel Adalbujakittsch, tödt-ten mehrere Feldarbeiter und sührtcn ander- mit sich fort. Zwei österreichische
veranlassen. - „ Washington, 29. Mai. Das Cabinet hat beschloffen, die mepca-
Die Aenderungen gestalten sich nun also. Das 2. und 3. BataillonI R-gi-rung in einer Note aufzufordern, daß sie den räuberischen Einfällen Westfälischen Infanterie-Regiments Nr. 13 kommt von Hamm-soest nach Mum st-ucre, widrigenfalls Bundestruppen die Räuber »erfolgen und
fier, das 2. Bataillon des Rheinischen Regiments Nr. 25 von Straßburg, nach ^tiaen würden.
Psalzburg, die Rheinischen Regimenter Nr. 28 und 29 kommen beziehui^sweis- Washinaton, 30. Mai. Staatssecretär Evarts theilte dem Vertreter von Aachen und Jülich nach Coblenz und Diez und von letzteren beiden Städten! $er(inlgten Staaten in Konstantinopel neuerdings bei ihm eiiigegangene nach Metz, das 2. Bataillon Nieder chlesischen Regiments Nr. 47 v° NeiBeschwerden über die Behandlung der Juden in der Türkei und Rumänien dreifach nach Straßburg das Westfalifche Regiment Nr. 53 vm> Munsterst forderte denselben auf, Schritte bei der Pforte behufs Befferung der
Paderborn nach Aachen-Jülich, das Braunschweigische Regiment Nr. 92 von ' t'bun.
Pfalibura-Fabern nach Metz, das 2. Bataillon Sächsischen Regiments Nr. ' - —
von Schl-ttstadt nach Straßburg, das 2. Bataillon Württembergischen Regi Der orientalische Krieg.
ments Nr. 126 von Straßburg nach Schlettstadt das Rheinische Jäger-Bataillon Wien. 30. Mai. Dem „Tagblatt" wird aus Esitale vom 29. d. Nr. 8 von Wetzlar nach Zabern, die 1. Schwadron Magdeburgischer Dragoner $ Türken legen bei Bregooa an der serbischen Grenze Ver-
Nr. 6 von Grafenhaynchen nach Stendal, andere Schwadronen des elbenNegi-^S"^^ 9
ments von Schmiedeberg Kemberg nach Tangermünde, das Westfalische Drago- London, 30. Mai. Dem „Reister'schen Bureau" wird aus Erzcrum ner-Regimeist Nr. 7 von Steiidal-Tangermunde nach Saarbrücken, das Hol-s 28, ,yiai telegrap^irt: Die Garnison von Penek (?) hat sich beim Er- steinische Dragoner-Regiment Nr. 13 und das Rheinische Ulanen-Iieglment .cr. < . j)£r ®utten auf giti zurückgezogen. Die Ruffen haben gestern die Be-
nach den diesjährigen Herbstübungen und nächches Fruhfahr mlCantEMent-> vor Karakiliffa angegriffen. Der Commandant derselben, Mehemed
zwischen M-tz und Straßburg. Stab und 1. Bataillon Rheiuischer Fnßartillerie ^^ 8 (e(ncrjejtg dm linken Flügel der Ruffen an, zwang densel-
Nr. 8 von Coblenz nach Metz. < » ra t u t. > k'«- trks w.ias ben, sich znrückznziehen und verfolgte ihn bis Tachelitschai. — Daffelbe Bureau
- Der „Reichs-Anz. publicirt das Gesitz, be>r. die Controle des Re chs^^^^c^^ @rjetum BDm 29. Mai; Die russische Armee nimmt gegenwärtig Haushalts und die Erwerbung iw-ler Grnndstucke durch das> Reich., sg,^^, Position ein; die Avantgarde des rechten Flügels bei Nessi Penek;
kündigt zugleich die morgen erfolgende Publicatwn des vom Kaiser sanctionirtenl be6 gentriim« patronillirt seit mehreren Tagen bis Vezm Voisan;
Patent-G-tetzes an. — Der „Post zufolge befindet Gin gen Tagen! [infell Flügel, der nur 6000 Mann stark ist, steht das Gros bei Ukcha-
der Geh. Regierungsrath Tiedemann vom Reichskanzler-Amt zur DienstleistungI . Die^Avantgarde hatte kleinere Gefechte mit der türkischen Kavallerie bei dem Fürsten Bismarck in Kissingen. Es ch-ine demnach, daß d,e Thätig- gjne Colonne hält Ardichc besetzt. Di- Türken nehmen
feit des Reichskanzlers während feiner Beurlaubung auch durch Fragen der Stellungen ein; das Gros des linken Flügels steht bei Olti, ein
innere» Politik in Anspruch genommen werde. , . D-lachem-nt zum Schutze des linken Flügels bei Ardahan; das C-utrum und
- Der britische Botschafter Lord Ruffell hat sich nach London begeben ^^,ben die Stellungen bei Soghanlid'agh nicht verlaffeu.
und wird daselbst acht Tage verweilen. Vom rechten Flügel steht die Avantgarde bei Toprath-Kale, das Gros ist staffel-
Elberfeld, 30. Mat. In Mulheim wurde an Verlach s Stelle der üon G^prane über Gulientap bis Delebara ausgebreitet. Größere Legations-Rath Kehler zum Landtags-Abgeordneten gewählt. Truppenbewegungen konnten wegen anhaltenden Regens in der letzten Z-it nicht


