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Nachdem El WB S^ninger Hinterlassung« unterzeichnt^ me» I» in «rflning« «■ itrftnfe" s, » wo abwesende b Adam §chn^ rinageb.Ve°-' 4 Wochen Dom e> darüber, ob sie ! anerkenne, dahrer sonst dieß Änerken Testament oollstre Lich, den 27. A
Großherzoglii
Handel und Verkehr.
Die Wahl der Mitglieder der EinschätzungS-Commission für das Jahr 1878. Die /??alts-Regulirung für die Stelle eines städtischen Schulinspectors.
Die Gehalts-Regultrung der academisch gebildeten Lehrer an den städtischen
Die Gehalts-Regulirung der Lehrerinnen an den städtischen Schulen.
Die Lehrerstelle an der ersten Elaste der Stadtknabenschule.
Aufrücken emes Lehrers an der höheren Mädchenschule in eine höhere Ge-
Gesuch eines städtischen Lehrers um Gehaltserhöhung.
Die Fortbildungsschule betr.
Gesuch wegen Befreiung von Schulgeld.
Das Reglement für die Dienstmänner betr.
Das Reglement für das Droschkenfuhrwesen betr.
Den neuen Stadtbauplan betr.
Den Bauplan über die Schießgarten betr.
Decretur von Kostenrechnungen.
L o k a l - N o t i z
Gießen, 1. Mai. Wir lassen nachstehend die Tages ordnuna für die Stadt- mrordneten-Sitzung am Donnerstag den 3. Mai 1877, Nachmittags 4 Uhr,
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3. Schulen.
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Haltsklasse.
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Vermischtes.
I^Gut^vetthetdigt. Bauer hatte feit kurzer Zeit die Butterlieferung für ^nen reichen Backer in der Stadt übernommen. Letzterm war es aufgefallen, daß die Butter nicht immer das angegebene Gewicht von 3 Pfund hatte; er wiegt daher die letzten Sendungen nach und findet wirklich, daß an jedem Butterleib so und so viel — bet einem mehr, beim andern weniger; das richtige Gewicht hat aber keiner gehabt. Er verklagt den Bauer wegen Betrugs. Präsident: „Haben Sie eine Waage ru Hause?" Bauer: , Ja!" Pr.: „Dann haben Sie auch wohl Gewichte?-- B: ,Ncin, die hab ich net.' Pr : „Womit haben Sie denn die Butter wiegen können?"
Minister Bratiano dieselbe als einziges Mittel zur Sicherung der Institutionen Rumäniens bezeichnet hatte.
Petersburg, 29. April. Die Zeitungs-Nachrichten über angebliche Abschlüsse russischer Anleihen und über bezügliche Verhandlungen sind durchweg unrichtig. Rußland hat die Mittel zur Kriegführung für die Dauer dieses Jahres bereit, ebenso ist die Zahlung der fällig werdenden Zinsen und Amortisationen durch bereite Mittel sicher gestellt. Die langen Verhandlungen vor dem Kriegsausbruch gewährten in dieser Richtung Zeit zur Vorbereitung. Von dem Rücktritt des Finanz-Ministers und der Bildung eines neuen Handels- Ministeriums ist in amtlichen Kreisen keine Rede. Nach nunmehriger Bestim mung kehrt der Großfürst-Thronfolger definitiv mit dem Kaiser hierher zurück.
— Das Kriegs-Ministerium veröffentlicht folgendes Telegramm über die Operationen an der Kaukasus-Grenze: Am 27. April hat die Infanterie Kneruekdara, die Kavallerie Soubotin Chadjihali erreicht. Die starke Position von Muchaster wurde am 26. d. besetzt. Drei türkische Monitors haben den Grenzposten Fort Nicolaus bombardirt, wobei auf russischer Seite ein Unter-- officier getödtet und ein Gemeiner verwundet wurde. Am 27. d. näherten sich die türkischen Monitors Poti, segelten aber wieder ab, ohne Schaden anzurichten. — Ein Telegramm des Ober-Commandirenden, Großfürsten Nicolaus, bestätigt die Besetzung von Galatz, Ismail und Kilia.
Konstantinopel, 29. April. Eine Depesche aus Batum vom 27. d meldet: Die Russen haben ihren Angriff wiederholt, sind jedoch abermals mit großen Verlusten zurückgeschlagen worden. Wie versichert wird, hatten die türkischen Truppen das ganze Gebiet der Miriditen besetzt. Gerüchtweise verlautet, der Sultan werde sich in der nächsten Woche nach Schumla, und sein Bruder Reschad Effendi nach Kars begeben. Die türkische Flotte wird, wie es heißt, die russischen Häsen blokiren; Admiral Hobart soll demnächst nach Kreta abgehen. Das den Kammern vorgelegte Budget weist ein Deficit von 12 Mill. Livres türkisch auf.
Bukarest, 29. April. Die Depesche des Großvczirs an den Fürsten von Rumänien vom 25. April lautet wie folgt: Da die von Rußland getroffenen Vorbereltungen den Krieg vorhersehen lassen, richtet die Pforte gemäß dem Pariser Vertrage und der Convention vom 19. August 1858 an Sie das Er- i suchen, im Einvernehmen mit der türkischen Regierung Maßregeln zu treffen um die Invasion zurückzuweisen. Man erwartet Antwort, um den Generalissimus der Donau-Armee, mit welchem die rumänischen Behörden sich verständigen i werden, Instructionen zu ertheilen. — Die Antwort Cogalniceanu's aus diese Depesche lautet folgendermaßen: Die Executiv-Regierung kann sich nicht aus sprechen. Das Parlament allein hat das Recht, zu entscheiden, daß Rumänien 3 durch Betheiligung am Kriege aus der Neutralität heraustrete, welche ihm von i der Pforte und den Großmächten anempfohlen ist. — In einer neuen Depesche r erklärt der Großvezir dem Fürsten von Rumänien: Rußland hat den Krieg er- < klärt. Die Pforte rechnet darauf, Rumänien werde gemäß den Principien handeln, welche aus dem Bande, das die Fürstenthümer mit der Türkei ver- einigt, herzuleiten sind.
1 em 1. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pid.
V bis 1 30 4, Hühnereier, per Lllück 4 u. 5 4, Gänseeier, per Stück -
Snteneier per @fu(f 5 u. 6 X Käse, per Stück 4, 5, 6, 9 u. 10 4. Kasematte, per St.
2 C?' L q18 Zinsen, 1 Liter 24 4, Tauben, das Paar 70 4, Hübm r, per Stuck 1 M 40 4. Hahnen, per Stück 85 4- Kartoffeln, 100 Kilo 7 90 4.
... ,.^aÄffurV°' Der heutige Bie^markt war bei hoben Preisen ziem- fahren. Angetrteben waren: 370 Ochsen, 190 Kühe und Rinder. 300 Kälber Hammel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qualität M 66-70, 2 Qual. JL 63-65 Kühe und Rinder 1. Qualität M 60, 2 Qualität JL 54-56, Kälber 1. Oual- 2: Qualität M 52—54, Hammel 1. Qual. M 54—55, 2. Qualttät
M 48—51. Schweine das Pfund 60 4. 1
qt k April. lFruchtbericht.) Am heutigen Markte herrschte fieberhafte
Ausregung, bedeutende Umsätze können wir nicht constattren. Das Angebot von Weü-n ab Auswärts war spärlich, desgleichen von Roggen ab Frankreich; Benöthigtes mußte äer Hand gekauft werden. Gerste wenig gethan. Hafer ruhig. Am Mehl- '^urkt bedeutend höhere Preise. Käufer refervirter. Futterstoffe, fest. Mehl Nr 1 'M. 45, Nr. 2 M 41, Nr 3 M 37, Nr. 4 m 33. Nr. 5 M 27, Roggenmehl 0/ (Berliner Marke) 29, do. II. (Berliner Marke) M 24, Weizen, effektiv htes., ab Bahn-
ab “^ercr Umgegend M 30-30.50 fremder je nach Qualität nach Qual. M 21-23.50, ©erfte M 19-22.50, Hafer 15 bis 18 50 Kohlsamen fehlt, Erbsen M 21-24, Wicken M 17.50, Linsen M 21-30, Rüböl, be dl, M 74. Stimmung unentschieden. Hauptsächlich gefragt war Weizen und Roggen — 6^7 rt —• (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht
,^iuer ähnlichen Bewegung, wie der, welche augenblicklich im Getreide-Handel herrscht, erinnern sich selbst ältere Händler nicht. Auf eine lange anhaltende große Flauheit ist plötzlich eine Kauflust eingetreten, welche die Preise in wenigen Tagen ganz ungewöhnlich gesteigert hat. Amerika hat geringe Vorrätbe nach einer ungenügenden Ernte, das Schwarze Meer ist uns so gut wie verschlossen. 00 ien? bcr russisch-türkische Krieg an. uns in Mitleidenschaft zu ziehen.^
r ®rünber0 28 April. Weizen M 13 68, Korn JL 10.84, Gerste M 10.05, 50 K'l^ b"8°i 5trb)Cn 1057' Saamen M 17.20, Kartoffeln JL 3.72. (Alles per
1 B.: „Das ist ganz einfach. So lang' als der Bäcker Butter von mir kauft so Innn» k^uf lch von ihm s Brod! Wenn er nun eine oreipfündige Butter von mir friear
> ^Ehm ich immer eins von seinen Broden, die ich als dreipfündige habe labkn müssen und wieg dann die Butter, die ich an ihn verkauft'!" — Er wurde fret^nirnrfLtJ1
1 - St°ttftisch-s. »trtorrafl7nbe Autorität für
1 *5^o^flXnh0 bal ber ^""ntsatz der Damen, welche bei einem ©pk;
- emem Dutzend ^eträg^^^0 ^^usehen, nicht wiederstehen können, zwölf von tJnrnnJTi Griner Art einziger Rechtsfall wurde vergangenen Dienstag vor den Zo^waU-Assisen verhandelt. Eine 77jährtge Matrone, Anna Sibert, verklagte den Richard Hamplon, der ihr die Ehe versprochen und sie dann schnöder W^tie verlassen halte. Die Dertheidigung hob mit Nachdruck hervor daß die frtn^rfn mm?
^srlust des Bräutigams verschuldet habe, denn sie habe sich als eine schlechte Laus- ?*tCrt!u ?.v^besondere als eine schlechte Köchin erwieien. Beweis: Sie hatte dem irwend- *^n o5autIr9am ein,e Beefsteak-Pastete gebacken und vorgesetzt, welche dieser als un- Adaulich gefunden hatte so daß er schier krank davon geworden war - Ab/r die Ge chworenen wußten die beleidigte Weiblichkeit zu rächen und fanden den UnaetHiien 4ulöt0. Er wurde in die Kosten und zu 10 Pfund Sterling Schadenersatz Derurtbeilt E'n warnendes Beiipiel für die leichtsinnige Jugend. ocrurthellt.
p- — Der eleftrifirte Teufel. Ein reicher Bauer bei Lille, den seit längerer ^eit pnhn*PPtn°n^rC qua*tc unl> ^EM seine Freunde viel von Besessensein vorsprachen, suchte mphroL 2tr^t bem eJ. klagte, daß er sieben Teufel im Leibe habe. , Sieben cht mehr < „Nein, nur sieden " — Der Arzt, dem über den geistigen Ruftanb des t70HnJn%fein 3®cl^1 übrig bleiben konnte, oeriprach ihm Heilung0 nach emer sieden- tag gen Kur, indem er ihm na nlich jeden Morgen gegen 20 Francs pro Stück einen Teufel austreiben werde. Darauf wird eingegangen der Arn läßt den tn dne'Wne treten und bringt' ihm ein/ e° ®e firfXeX bet^©e Sauet ic&reit auf. — „Das war Einer von der Gesellschaft," sagte .'er Arzt mit arößter Rübe ^ags darauf gleiche Operation, gleicher Schrei, gleiche Auskunft bis zum letzten worauf sich der Besessene für gehellt erklärte und seine 140 Francs^au d^n Tisch egte
— Landrichter zu einem Bauer, der als Zeuge auftritt: „Sind Sie mit dem Angeklagten verwandt?" — Bauer: „Ganz weitschichtlg, sein Vater hätte meine Mutter Helratyen sollen, es ist aber nichts d'raus worden "
Mainz. Der „Mzr. Anz." schreibt zur Reform des Creditwesens: Jmmerbin illicka^s^ion Ctne§ kleinen Geschäftsmannes. Derselbe schickte zu
5ii30k° .^chnungen an ferne „feine" Kundschaft aus — zwanzig waren gestern b.zahlt. Und da wundert man sich noch, wenn der solide Geschäftsmann bankerott
, — Im Herzogthum Gotha ist durch eine Verfügung des dortigen Ministeriums n7npnftin0h’ bet ^vterricht im Feuerlöschwesen als obligatorischer Unterrichts-
gegenstand emgefuhrt wordem In dem betreffenden Erlaß heißt eS: Die Lehrer sind *e Dermö5c Ehrer späteren Stellung innerhalb der Landgemeinden ich liauptiachlich eignen, um das Loschwefen im Lande zu verbreiten, beziehungsweise -rauchbare und geschulte Mitglieder der zu gründenden Feuerwehren zu werden. Der tfß mit kpr । 1 n n 1 r litt i ,IMk 1 ! ^r erstere Thetl wird
mt bin ra st-llnb 'nntttn (kmnchtung frefmtaiger $eueru)e6ren, beägl.
"'l den technischen Grundsätzen, nach welchen ein Feuer bekämpft wird befassen. Der iCnnrtiifii tu.uSit- t.eingehender Behandlung der
HnPpn^fn' - x b ^"^ttzer Gerat he, sowie deren praktischer Handhablllg beschä'- stgen, so daß ein beratt ausgebildeter langer Mann jederzeit im Stande ist, eine »'Veueii fett Innflp0e?nQpii An der Herzog!. Baugewerkschule ist dies Alles schon
seit lange.er Zeit eingefuhrt, ebenso in Bayern, Württemberg und anderen Ländern.
Allgemein Main-Wkser-Bahn.
. ?401) Es soll die Anlieferung der zur Herstellung von Stützmauern und Steuibanketts erforderlichen Mauersteine und zwar:
400 Kbm. Bekleidungssteine von Sandstein,
650 „ gewöhnliche Mauersteine von Basalt-, Quarzit-, Sand- oder Kalkstein in Größen nicht unter V2 Kubikfuß und
7UU „ wie vor in Größen von 3/8—i/2 Kubikfuß, in Quantitäten von mindestens 200 Kbm. franco Bahnwagen einer Station ber Main-Weser-Bahn im Wege öffentlicher Submission vergeben werden.
T)te Offerten ftnbportofrei und versiegelt mit der Aufschrift:
f „Submission aus Lieferung von Mauersteinen"
bts zum Submissions-Termin am
Mittwoch den 9. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr.
der unterzelchneten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, woselbst auch die Bedingungen eingesehen und Offerten-Formulare in Empfang genommen werden können. B
Frankfurt a. M., den 23. April 1877.
Königliche Betriebs-Inspec^n II der Main-Weser-Bahn. j
er Anzeiger.
Main-Wkser-Bahn.
, „ 24®9^* i°ll die Anlieferung von 1800 Kbm. Flußkies zur Unter« tialtung der Bahnanlagen im Ganzen oder in einzelnen Loosen mit Quantitäten von je 600 Kbm. franco in das Depot an der Badenburg bei Kilometerstein 128,8 — 129,0 der Gemarkung Wismar in öffentlicher Submission verdungen werden.
Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission aus Kieslieserung"
bis zum Submissionstermin am
Sonnabend den 12. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr,
bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt a. M. einzureichen.
Die Bedingungen können bei dem Bahnmeister, Herrn Gerhard zu Gießen, eingesehen und ebendaselbst Submissions-Formulare in Empfang genommen werden.
Frankfutt a. M., den 25. April 1877.
Königliche Betriebs-Inspektion II der Main-Weser-Bahn.
H-Yl.
Dfffentlid)1
Nachdem am 2' io),bitÄonrab ßlisabetha, a Ltiblsrrben und ktstamenis veisi bk arohjiihllgen, in England Dtn'l Braun, deren orte unbekannt unbekannt wo ab TorotheaBn Ehesrau in Eng noch leben solltl fick binnen 3 dieses an darüöe 1 en Er-lheile — 55 jt - ann^mt, foatwil basier zu licht aus die Erbs selbe den allein Eiben überlassen
Ach, den 23. A Grohhrrzogl
Oeffentliche
Die ledige (&V M wegen Geistes! Killt ujotben, w
Ätrtn «' »«6«8ef( fttüten Curator Ceuern abgesch,^
Mesten, den 18 ^lobherzoglich
Erdman, - <andrichter
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