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wie daS Wasser den ganzen Anzug durchzog und in Strömen den Mann umrieselte. Inzwischen waren die vier Scheiterhaufen entzündet und entwickelten sofort eine kolossale Gluth. In diese begab sich nun der Feuertaucher und machte zum Staunen aller Anwesenden seinem Namen volle Ehre. Haushoch schlugen die Flammen um und über ihm zusammen, und er ging behaglich dazwischen auf und ab, lehnte sich gemüthltch an die brennenden Hölzer, nahm auch wodl eine prasselnde Älobe von einem Haufen, chürte damit in dem anderen herum, aab Signale mit einer Pfeife, spritzte, r,eb sich vergnügt die Hände, kurz geberdele sich, als ob eS ihm unendlich bedaglich in dem Feuerbrande wäre. Nachdem ihn reichlich 20 Minuten die Flammen umtanzr, verlieh er den Raum zwischen den brennenden Holzstößen und wurde noch im Costüm vom Kaiser beglückwünscht. Dann begab sich Capitän Mahlström noch einmal in die Gluth, wiederholte die früheren Experimente und verlieh dann den heißen Aufenhalt. Er entledigte sich des Helmes, der jetzt eine Menge schwarz-'r Flecke zeigte, dann der inneren Gewandung und stand nun in einer rothwollenen Blouse vollkommen trocken und unversehrt vor d-m Kaiser, der seinem Staunen und seiner Befriedigung Ausdruck gab. Gegen 2 Uhr war das interessante Schauspiel vorüber und dürfte diese außerordentliche Erfindung sicher bald bei allen Feuerwehren eingrführt werden.
— (65 Heiraths-Candidatmnen ) Vor einigen Tagen war in einem Mailänder Blatte folgende Annonce zu lesen: „Ein junger Mann mit guter Anstellung, die ihm jährliche 10,000 Lire abwirft, wünscht sich zu verehelichen Passende Anträge mit Beilegung der Photographie beliebe man an die Adresse N. N. zu richten." Schon wenige Tage nachher befand sich der Annoncirende im Besitze von nicht weniger als 65 Heiraths- Anträge mit eben so vielen Photographien. Der junge IWann richtete sogleich an jede dieser Heiraths-Candidatinnen ein Schreiben, in dem er ihr mittheilte, er wäre nicht ab?.enetgt, sic zu ehelichen, doch wünsche er vor Allem, sie persönlich kennen zu lernen. Er bitte sie daher inständigst, von ihm einen Sperrsitz im Scala Theater für Dienstag, den 14. d M anzunehmen. Er, der HeirathScandidat werde sich in ihrer Nähe befinden. Am Abend des 14. d. M. waren die Besucher des Scala-Theaters nicht wenig überrascht, als sie die meisten Sperrsitze in der mittleren Abtheilung des Parterres mit jungen Mädchen besetzt fanden, die alle aus's Eleganteste gekleidet und geschmückt waren. In einem Sperisitze vor diesen Mädchen sah unter falscher Heirathscanoidat, der sich von Zeit zu Zeit umdrehte und über die hinter ihm sitzenden Ehecandit-atinnen Revue abhielt. Es dauerte nicht lange, so erfuhr das Theater-Publikum die Geschichte dieser Annonce und deren Folgen, worauf sich im Hause eine große Heiterkeit entwickelte. Die armen Opfer dieses schlechten Wchcs aber beeilten sich, jo schnell als möglich auS dem Theater zu verschwinden.
— tEme amerikanische Idee.) Die gräßlichen Pfuschereien, welche in den Vereinigten Staaten bei einigen der letzten Hinrichtungen mit dem Strange vorkamen, haben einen Newyorker Erfinder veranlaßt, eine neue Hinrichtungsart zu erfinden. Der geniale Mann will von Guillotine, Galgen, Schwert rc. Nichts mehr wissen. Er hat einen Apparat angefertigt, mittelst dessen man durch Anwendung von Chemikalien Jemanden binnen 4 Minuten zu Tode frieren macht. Der Verbrecher wird auf einen Stuhl gesetzt, der Apparat ihm aus den Rücken befestigt, und die Kälte macht ihn so- fofort bewußtlos.
Baltimore, 27- März. Das Postdampfschiff deS Nordd. Lloyd Leipzig, Capt. R- Hoffmann, welches am 8. März von Bremen und am 11. März von Southampton abgegangen war, ist beute wohlbehalten hier an gekommen.
Bahia, 27 März Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd H o h enz o l le rn, Capt. W. Nordenholt, welches am 1. März von Bremen und am 14. d. Abends von Lissabon abgegangen war, ist beute wohlbehalten hier angekommen.
das Holz vor 12'/, Meter tiefen Scheuer,' bemerkt i
Holz von 6 fast noch gar djtnti von b M sich M eignet nno:
Wumänien.
Bukarest, 28. März. Das „Amtsblatt" veröffentlicht den abgeäw derten neuen Zolltarif, welcher am 1. Juli d. I. in Kraft tritt.
Vermischte
Darmstadt, 27. März. Die Verhandlungen des 31. Turntage8 des Mittelrheinischen Turnverbandes, welcher gestern zu Offenbach a. M. stattfand, hatten die Turngemetnde Darmstadt wegen einiger ihre Jnieresscn nahe berührenden Fragen in begreiflicher Spannung erhalten, da ein die diesseitigen wohlbegründeten Anträge ablehnender Beschluß immerhin möglich, wenngleich sehr unerwünscht gewesen wäre. Glücklicherweise war die Stimmung der Versammlung eine den hiesigen Anschauungen durchaus günstige. Aus den umfangreichen Verhandlungen, die vorzugsweise Geschäftliches und Vcrbesserungsanträae zur Preisturnordnung betrafen, ist zunächst heroorzuheben, daß der wiederholte Antrag der Turngesellschaft zu Darmstadt um Aufnahme in den Mittelrheinkreis für das Festjahr 1876 abgelehnt wurde. (Die Gründer und turnerischen Leiter der Turngesellschaft wurden wegen grober gravirender Vorkommnisse auf dem Turnfest zu Gießen aus der Turngemeinde ausgeschlossen.) Sodann gab der Antrag des Gauverbandes Frankfurt a. M, dem Vorort bei Erhebung eines Festbeitrages von 2 M. die Verpflichtung zur Erbauung einer Festhalle oder zur Reservirung geeigneter Räumlichkeiten in der Stabt für die Turner aufzuer- leqen — welcher Antrag angenommen wurde — den Antragstellern willkommene Gelegenheit die zum vorjährigen Turnfest getroffenen Einrichtungen gehörig herunterzumachen. Die Vertreter Darmstadts konnten solchen ungerechtfertigten Anschuldigungen oeaenüber mit Genugthuung darauf Hinweisen, daß gerade die Turngäste der Ordnungsmannschaft die meisten Schwierigkeiten bereiteten und daß Frankfurt, welches immer den Mund voll nimmt zu Anklagen, bisher noch nie ein mittelrheinisches Turnfest abzuhaiten vermochte. — Der Antrag des Vororts Offenbach auf Bestellung eines Kreisturnwarts für die Mittelrheinischen Turnfeste wurde einstimmig abgelehnt, über den Antrag von Langen, für die die Turnfeste nur Einen Tag besuchenden Turner den Fkstbeitrag entsprechend zu ermäßigen, zur Tagesordnung übergegangen. — Nach Schluß des Turntages vereinigten Vorträge der Offenb. Turner-Singmannschaft die Abgeordneten für den Rcst des TageS zu gemüthlichem Beisammensein.
B er lin, 29. März. Gestern Mittag 1 Ubr hatte sich tm großen Hosraum des DirectionsgebäudeS der Feuerwehr ein kleines aber auSgewählteS, aus den höchsten Spitzen der Behörden Berlins bestehendes Publikum versammelt, einer Probe des Feuertauchcrs beizuwohnen. Gleich nach 1 Ubr erschienen zuerst Se. König!. Hoheit der Kronprinz, der Großherzog von Baden, Prinz August von Württemberg, bann Se. Majestät der Kaiser und Ihre Majestät die Kaiserin und begaben sich sofort, vom Polizeipräsidenten geleitet, in ein Seitengebäude des ExercierplatzeS, woselbst der außerordentlich sinnreich construirte Apparat des Erfinders Oe st berg einer eingehenden Besichtigung unterworfen wurde. In der Mitte des weiten Platzes waren vier über Mannshöhe große Klaftern Kiefernbolzes so aufgeschichtet, daß die Zwischenräume zwischen den Scheiten mit Sägespänen, die mit Petroleum getränkt, ausgesullt waren ; die etwa vier Fuß breit gelassenen Zwischenräume zwischen den vier Klaftern bildeten ein Kreuz. Ein langer Schlauch, der Wasser zuführte, stand mit einer Spritze in Verbindung, ein anderer dünnerer Schlauch mit 2 Blasebälgen. Beide verermgten sich zu einem Schlauch, der später an dem Anzug des Feuertauchers (Capttan Mahlström angeschraubt wurde. Nachdem die Majestäten die Besichtigung des Apparates beendigt hatten, erschien der Feuertaucher in seinem grauen Costüm auf dem Hofe. Sobald der Schlauch angeschraubt und Spritze wie Blasebalg in Bewegung gesetzt wurde, sah man,
Lokal-Notiz.
Gießen, 30. März. Auf dem am 28. und 29. d. dahier stattgehabten Viehmarkt waren 1713 Stück Rindvieh und 1394 Schweine aufgetricben. Der Auftrieb wäre jedenfalls ein noch bedeutenderer geworden, wenn daS Wetter nicht zu ungünstig gewesen wäre
Etwas für den Handwerksmann.
„Ein gutes Wort für unsere Handwerker!" legt das Berliner Tageblatt ein, indem es schreibt: „Die gewaltige K isis in den Erwerbsverhältnissen veranlaßt unS, die besitzende Klasse dringend zu mahnen, die Handwerker rc. prompt zu bezahlen. Abgesehen von Manch' Anderem gebührt diesem Stande schon nach den einfachste Rechtsgrundsätzen sofortige Bezahlung, wenn er seine Arbeit abgeliefert hat- Leider ist es bei vielen Wohlhabenden Gewohnheit geworden, b<n Handwerks- und Geschäftsmann Jahr und Tag warten zu lassen. Ja er fürchtet sich oft, sein Guthaben zu fordern und kommt dadurch in die unangenehme Lage, selbst zu borgen, um Material zu kaufen und geht durch die Schuld feiner säumigen Kunden häufig der Vortheile detz Einkaufes gegen Baar verlustig. Möge sich Jeder seiner Verpflichtungen gegen den Handwerkerstand rc. unter den obwaltenden traurigen Verhältnissen doppelt bewußt fein; es wird dadurch ein guter Theil der socialen Noth aus dem Wege geräumt."
Dieser Artikel enthält auch für unsere Verhältnisse viel — ja nur zu viel — Wahres und Beherzigenswerthes- Allein ganz ohne eigene Verschuldung sind nicht alle unsere Handwerker- Es gibt solche, die absolut nicht dahin zu bringen sind, sofort bei der Lieferung den Preis anzugeben, ober eine Rechnung betzulegeii, letztere wird vielmehr von ihnen trotz öfteren Verlangens selbst bet Kleinigkeiten erst nach ein oder iroct Jahren, ja nach noch längerer Zeit überfcnbet. Das ist jedenfalls auch eine Nachlässigkeit, deren Abstellung wünscheuswertb erscheint! Hiernächst ist namentlich bei Schuhmachern und Schneidern, bei deren Lieferungen, insbesondere bei Reparaturen für eine starke Familie, eine sofortige Zahlung nicht ausführbar, zu bemerken gewesen, daß sie auf Monats- ober Vierteljahrsrechnungen trotz dcsfalls gestellter Bitten nicht eingehen unb erst am Jahresschlüsse mit ellenlanger Rechnung erscheinen, deren einzelne Posten dem Gedächtnisse des Consumenten bereits zum Theil wieder entschwunden sind und daher zu Verdrießlichkeiten Veranlassung geben. Auch setzt der Betrag solcher Jahresrechnungen sehr häufig den Consumenten, auch wenn er der redlichste Zahler 'st, dann in große Verlegenheit, wenn er, wie ja sehr Viele, auf ein bestimmtes mäßiges Einkommen beschränkt ist unb nicht zu jeder Zeit über Baarmittel verfügen kann. Wir geben gerne zu, daß sich her Handwerker seinem Kunden gegenüber, den er nicht verletzen will, sehr oft in einer sehr üblen Vage befindet, allein man wird auch nicht verkennen, daß das oben Gesagte auch feine Berechtigung hat und beachtet zu werden verdient. Es sei h'erbei auch einer sehr üblen und zu mannigfachem Verdruß Veranlassung gebenden Gewohnheit mancher Handwerker gedacht. Es ist das Versprechen — aber nicht Wort halten. Es mag diese leidige Gewohnheit vieler Handwerker wohl aus dem Bestreben entspringen, auch bei überhäufter Arbeit keinen Kunden abzuweisen und deßhalb auch bet offenbarer Unmöglichkeit, einen kurzen Lieferungstermin zu stellen, statt offen und ehrlich zu sagen, daß eS nur in einer längeren Frist möglich fei, die bestellte Arbeit zu liefern. Daraus folgt nun, daß der Kunde von einer Frist zur andern hingehalten and oertröstet, zuletzt verdrießlich und unwillig wird und ganz und gar abfpringt, während er bei offener Darstellung der Sachlage unb bei dem prompten Einhalten einer, wenn auch längeren Lieferungsfrist sicher den Handwerker nur höher achten und demselben seine Kundschaft erhalten wird.
Es kommt auch häufig vor, daß Handwerker, wenn ihnen kleinere Auftrage ober Reparaturen übertragen werden, diese nur widerwillig, langsam ooer nachlässig ausführen, oder wohl ganz und gar von der Hand weifen; dies letztere geschieht in der Regel bann, wenn solche Aufträge von Personen kommen, die noch nichts bet ihnen haben arbeiten lassen, vielleicht mit mehr oder weniger anzüglichen Redensarten. Wir halten das eine wie das andere für sehr unklug. Man kann nicht alle bcfect geworbenen Stücke — an denen man oft mit großer Vorliebe hängt — wegwerfen und dafür neue machen lassen, und des Handwerkers, der willig und freundlich, selbstverständlich gegen angemessene Bezahlung, eine kleine Arbeit oder Reparatur ausführt, wirb sich stets der Consument mit Vergnügen erinnern, wenn es sich um neue Arbeit handelt, während er bei unwilliger, nachlässiger Bedienung sich wohl nach einem freundlicheren und gefälligeren Manne umsehen wirb. Also: gute Bedienung zur bestimmten Zeit — wollen sich die Handwerks- und Geschäftsleute, rasche pünktliche Zahlung dagegen die Kunden hinter die Ohren schreiben! (W. B )
Ftrrßland.
Petersburg, 27. März. Ein Telegramm aus Ragusa an „Rußky Mir" meldet: „Mukhtar Pascha hat von Konstantinopel Befehl erhalten, den Waffenstillstand zu verweigern. Die, gezwungener Weise, nach Mostar vorge drunaenen Insurgenten wären zurückgeschlagen und gezwungen, sich nach Krstatza zurückzuziehen, Hungersnoth herrsche in Nitschs." Diese Nachrichten sind zwar wahrscheinlich, aber noch nicht bestätigt, jedenfalls ist die Situation wenig befriedigend. Fürst Milan fürchtet den Thron zu verlieren, da Serbien auf Schleichwegen von Agenten Koragiorgewitsch's überflutet wird. Vertreter der Flüchtlinge haben an die Mächte eine Petition gerichtet, in der sie, da sie tu die Concessionen der Pforte kein Vertrauen setzen, die Rückgabe ihrer Waffen fordern zum Gebrauch wider ihre Unterdrücker.
Petersburg, 28. März. Die deutsche west-sibirische Expedition ist gestern Morgen nach Ueberwtndung vieler Schwierigkeiten glücklich in Kasan eingetroffen.
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WirthschaftliehcS.
Besondere Anwendung des Paraffins. Paraffin, eines der Producfe der Destillation detz Theers, ist bekanntlich ausgezeichnet durch seine geringe chemische Affinität. Die stärksten Säuren sind ohne Einfluß auf dasselbe unb sollte es viel mehr angewandt werden, als dies wilklich geschieht- ES qualifictrt sich vorzüglich zu Ueder- zügen über Etiquetten. Neueroings werden Tapeten mit Paraffinüberzügen bergetteUt, die, gleich einem gefirnißten Oelanstrich, gewaschen werden können und allgemeine Verbreitung finden sollten-_________
Briefkasten.
Anonym u s. Nur Derjenige kann in diesem Falle von dem beregten Plädicat reden, der selbst an diesem Uebel leidet- Uebrigens: Honny eoit, qui mal y pense!
England.
London, 28. Mär,. Dir in letzter Zeit sehr häufig gewordenen Ju. welen-Diebstählc wollen noch immer nicht aufhören. ?lm vergangenen Samstag ist der hieflgen Firma Williams u. Sohn in Hatton, Garden durch Einbruch «in Werth von 20,000 L. geraubt worden. Unter den gestohlenen Gegenständen befinden fich gegen 200 Karat schöner Brillanten, mehrere kostbare Schmucksachen. mit Diamanten und Juwelen besetzt, gegen 250 Ringe mit edlen Steinen, ein Halsband mit 375 Brillanten und noch viele andere «erthvolle @a^e£»nbo«, 28. Mär,. Die Königin Victoria ist bei windstillem Regen, weiter abgereist. Die Kaiserin von Oesterreich reist am nächsten Sonntag von England ab.^ „@r(at Western" ist auf der Fahrt nach Rew-Dork
bei Lona Island gescheitert.
London, 28. März. Das Oberhaus hat die Bill, betr. die Erfindungs-Patente, in dritter Lesung angenommen.
London, 29. März. Im Uuterhause erwiderte der L)chatzkanzler North- cote auf eine Anfrage von Wolff, der Bericht Cave's beruhe theils auf den vom Khedive mitgetheiltcn, theils auf anderweitigen Informationen. Cave habe keine Verpflichtung gehabt, den Bericht für die Veröffentlichung vorzuberetten; der größte Theil der vom Khedive ausgehenden Informationen wäre durchaus vertraulicher Natur, die aus anderem Wege gesammelten Informationen allerdings weniger vertraulich. — Aus eine Anfrage von Gardon erklärte der Schatz- kanrler, die Pforte habe zu keinerlei Maßregeln bezüglich türkischer Anleihen die Billigung der britischen Regierung uachgesucht; die betr. diplomatische Cor- Tespondenz werde dem Hause zugehen. — Auf die in der vorigen Sitzung ongekündigten Anfragen Campbeü's und Anderson's theilte Disraeli Folgendes mit: Der Wortlaut des Berichts von Cave befindet sich nicht in der Hand des Khedive; bezüglich der theilweisen Veröffentlichung oder Nichtveröffentlichung des Berichts äußerte sich Letzterer überhaupt nicht. Die Reise der Königin ist lediglich durch Familien-Rücksichten veranlaßt; es sind alle Anordnungen getroffen, daß die Reise ohne alle Unzuträglichkeiten für die Staats-Verwaltung bleibe.
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