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24) Samstag „ Die Interessenten
Nesvndere AeLauntmachungen
Bekanntmachung.
6149) Die Pachter des Hospttalguts rc. werden an die Bezahlung des Martini l. I. fällig gewesenen.Pachtetz erinnert.
Gießen, am 27 November 1876.
Der Rechner: Wittich.
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Kalender des Lahrer Hinkenden Boten für das Jahr 1877. Zur Empfehlung dieses Kalenders glauben wir genug zu sagen, wenn wir constatiren, daß der neue Jahrgang den früheren an frischem Humor gleichkommt u«d sie an unterhaltendem und belehrendem Inhalt nach übertrifft. (Frankfurter Journal.)
Atridengräbern gehörig bezeichnet sind, ausgedehnte Gräber, darin Gebeine, Geschmeide aus reinem archaischen Golde, 5 Kilo schwer, zwei Scepter mit Krystallköpfen nebst getriebenen Silber- und Broncesachen von überraschend reichem Kunstwerlh.
Zur Bear
Die Quelle 4er meis ist unbestritten die der Erkältungen-, He im Beginn unbelebte bedenklichsten Folgt zündung, Schwindsu fachste und probate: erkannt die Stollwi caramellen, welche ragenden Geschäfte: Apotheken käuflich
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Schweiz.
Bern, 25. November. Die Tessiner ultramontane Mehrheit des Großen Rathes hat schließlich doch noch das Wahldecret nach der Berner Vereinbarung angenommen.
ausgeschriebene vierte Emission bprocentiger Bankbillets im Betrage von 100 Millionen Rubeln ist allein von Petersburg und Moskau überzeichnet. Der Betrag der Zeichnungen bei den Provinzialstellen liegt noch nicht vor.
Petersburg, 25. November. Der Bericht des Reichs -Controleurs für 1875 constatirt einen Einnahme - Ueberschuß von fast 28 Mill. Rubel und eine Ausgaben - Ersparniß von fast 13 Mill. Rubel gegenüber dem Budget- Voranschlag. Am 1. Januar 1876 hatte der Reichsschatz ein verfügbares Reli- quat von über 40 Mill. Rubel. Die Einnahmen von 1875 betragen über 18 Mill. Rubel mehr als die von 1874.
Türkei.
Konstantinopel. Nach einem Telegramm des „Standard" aus Konstantinopel vom 23. d. Mts. hat der Sultan den Sclavenhandel im ganzen ottomanischen Reiche aufgehoben.
Konstantinopel, 24. November. Der Präsident der nach der Bul- garei entsandten außerordentlichen Commission, Sadulah Bey, hat der Pforte angezeigt, daß in den eingeäscherten Dörfern der Bezirke Philippopel und Tarter Bazardschik bis jetzt 957 Gebäude wieder aufgebaut sind und weiter 810 Wohnungen sich im Ausbau befinden. Die Commission hat außerdem die erforderlichen Maßregeln ergriffen, damit die Bedürftigen mit allem Nothwendigen versehen würden. Es sind Teppiche, Decken und Mundvorräthe an diejenigen Personen vertheilt worden, welche derselben ermangelten. Den Landleuten sind Gerüche zum Ackerbau geliefert und Vorschüsse an Geld gewährt worden.
Bekanntmachung.
Zum Tarif vom 1. Juli 1876 für die Beförderung von Personen und Reisegepäck im Lokal-Verkehr der Main-Weser-Bahn ist der II. Nachtrag, gültig vom 1. December 1876 erschienen.
Derselbe enthält Abänderung der Schluß- bestimmung zu §. 26 wegen der Beförderung von kaufmännisch verpackten Gütern auf Gepäckschein. (6T71
Cassel, den 23. November 1876.
Königliche Direktion der Main-Weser-Bahn.
L o k a l . N o t i z.
28 Nov- Heute Vormittag stürzte von einem Hause am Walltbor der 19 Jahre alte Dachdecker Kaspar Weimar von Alten-vuseck auf bie «Strafte d^sselb^gezweLlt Wtn<f Tracht und wird an dem Aufkommen
tfi Gießen, November. In Nachstehendem lasten wir die Ta g esordnun a etabtoerorbneten Donnerstag den 30. November 1876 Nachmittags 4 Uhr im Rathhaussaale, folgen:
1. Das neue Anlehn bctr.
q* KüferS unb Wirths Führer um Bauerlaubniß
3. Anschaffung von Spritzenschläuchen.
4. Die Christbescheerung ber Kleinkinberschule betr.
5. Gesuch wegen Erlaß von Communalsteuer.
6. Decretur van Kostenrechnungen
7. Vergebung von Freistellen an der Realschule.
6166) Ein langhaariger, schwarzbrauner, gut breffirter, l’A jähriger Hühnerhund (Hund) ist zu verkaufen bei
Forftwart Stein, zu Treis a. L-
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fordert die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung ber Schuldscheine sich zu legitimiren.
Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die In» tcreffenten der Stadt Gießen, dagegen die übiigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind.
Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen.
Gießen, am 28. November 1876. (5160 Aer Rechner der Spar- und Leihkaffe:
Kehr.
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Nachdem am 17. October das Executiv-Comitee ermächtigt worden war, bie Angelegenheit von Neuem in die Hand zu nehmen, constituirte sich dasselbe am 7. November und wühlte zunächst den Herrn Polizeirath Haas zum Vorsitzenden, Herrn.Hofmarschall Oberst von Westerweller zum Stellvertreter und die Herren Krels-Vetennärarzt Dr. Schäfer und Geueralsecretär Dr. Weidenhammer zu Schriftführern, dann unter Vorsitz des Herrn Ministerialsecretär von Gagern die Finanzcommission In der folgenden Sitzung des 17. Noobr. wurde nach Abwickelung der Geschäfte des ersten Marktes be- Ichlosscn, daß der nächste Markt in der ersten Hälfte des April 1877 abgehalten werden sollte und legte hierauf bie Finanzcommission den Finanzplan vor. Es sollen 24000 Loose h 2 Mark ausgegeben werden; auf 30 Loose fällt ein Gewinn, darunter ein großer Hauptgewinn. Mmdestens 20,000 Mark werden für den Ankauf von Pferden verwendet und ca. 10,000 Mark für andere Gewinne; — der Rest der Einnahmen zu denen Geschenke rc- kommen, für Kosten und Prämiirung.
Das Executio-Comitee, das sich durch Kooptation, namentlich aus den bürgerlichen und ländlichen Kreisen bedeutend verstärkt hat, wird Alles aufbieten, um den nächsten Pferdemarkt, der, wie zu erwarten, auch für die benachbarten Gegenden Hessens sich vortheilhaft erweisen wird, zu einem recht befriedigenden Abschluß zu bringen und wir geben uns der zuversichtlichen Hoffnung hin, daß eS ihm mit Hülfe der dabei interefirten Bevölkerung auch gelingen werde, das vorgesteckte Ziel zu erreichen. Weitere Nachrichten über die getroffenen Vorbereitungen behalten wir uns für die nächste Zeit vor.
fein gern Raffinade, neue Pugliestr $ Atronen, Zitronat, Orangeat, gemahlenen . . 3mmt, fnh! ^Mlene t fo*)lenfaurc6 An ?nctetl* Potaß omi(. sämtliche feinen Backe toWehlt
Vermischtes.
.7^!"?adt. Nachdem der erste Darmstädter Fohlen- und Pferdemarkt am 17. October d. I. einen, wenigstens im Verhältniß zu den diesem erste« Versuch entgegenstehenden Schwierigkeiten, durchaus günstig zu nennenden Erfolg gehabt hat, wurde in der am Abend des Marktes folgenden Versammlung beschlossen, den Ma.kt "n Frühjahr und Herbst des nächsten Jahres, also 1877, zu wiederholen. Der Zweck des Marktes ist, wie schon früher hervorgehoben wurde, zunächst uud vornehmlich die Hebung der hessischen Landespferdezucht, daher auch gleichzeitig die Vorbereitungen zur Gründung eines Landespferoezuchtoereins getroffen sind. Man wird in dem Darmstädter Pferdemarkt nicht ein Concurrenz Manöver gegen die Märkte in Frankfurt und Mann- heim erblicken können und wollen; fonbern billiger Weise anerkennen, baß bie Hauptstadt etnes Landes, wie Hessen, wohl das Recht und auch die Verpflichtung hat, selbst mit dafür sorgen zu helfen, daß den Pferdezüchtern in den verschiedenen Tpeilen des Landes, namentlich der Rhemebene und des Odenwaldes im Lande Gelegenheit zum Verkauf und den Pferdehaltern Gelegenheit zum Einkauf in möglichst ausgiebiger Weise gegeben wird. Gerade heute fangt die Pferdezucht an, auch für uns hier wieder eine erhöhte Bedeutung zu erhalten und es darf deßhalb wohl mit Recht erwartet werden, daß die Züchter und namentlich auch die Landwirthe Hessens aus eigenem sowie aus patriotischem Interesse die neue Unternehmung und wäre es auch im Anfang mit einigen Opfern, so dem und unterstützen werden. Wir richten demgemäß insbesondere auch an die Gemeinde- uud Kreis-Vorstände die Bitte, das Ihrige durch Aufmunterung dazu bei- zu tragen. Ebenso ist zu hoffen, daß die Händler im eigenen wohlverstandenen Interesse b,tn1 ^orkt, der mit aller Energie und allen Mitteln aufrecht erhalten werden wird, ihre Aufmerkfainkeit widmen werde«. Wenn auch wirklich am ersten Markte Berechtigung zu einzelnen Klagen Vorgelegen haben sollte und das Geschäft nicht in jeder Beziehung so gewesen ist, wie es erwünscht gewesen wäre, so wird man billig bedenken muffen, daß es der erste Versuch war, daß eben erst die Erfahrung lehcen muß und namentlich daß dem Komitee für die Zukunft auch weit mehr Mittel zur Verfügung
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ter König!. Obe Freitag i Samstag Sen 1 Vormittag' id erben zu Krofdorf
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District 74abc Kirben Nutzholz Mserho und Stöcke. Äuch Knüppel und Stö< District 71 Schloßb^ von mittl Dimensi Buchen.' 312 Rmti Die Versteigerung folge, wie bie Di st Mfinben.
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Belgien.
Brüffel, 26. November. Rußland ließ in dieser Woche bei verschiedenen Bank-Instituten wegen eines Anlehens telegraphisch anfragen, wurde aber von Allen abschlägig beschieden.
Italien
Ikom, 25. November. Das russische Escadre verließ heute Neapel, sein Bestimmungsort ist unbekannt. Die russische Corvette „Ascold" ist von Spezzta nach Genua abgegangen.
— Minister-Präsident Depretis legte heute der Kammer das erste Prä- liminar-Budget pro 1877 vor, ferner werden vom Justizminister Mancini ein Strafgesetz-Entwurf, Gesetz-Entwürfe über Beamten-Verantwortlichkeit, Compe- tenj-Conflicte, Befugniffe der Seelsorger bei ihrer Berufs-Ausübung und Abschaffung der Personalhaft wegen bürgerlicher Handels-Schulden vorgelegt.
Portugal.
Lissabon, 26. November. Zum Gesandten in London wurde D'Antas, bisher Gesandter in Madrid, ernannt. Letzteren ersetzt Mendes Leal, seither Gesandter in Paris, und an deffen Stelle wurde Graf Valborn ernannt.
Rußland.
Petersburg. Der Oberbefehlshaber der Südarmee, Großfürst Konstantin, hat seine Abreise nach Kischenew bis zum 27. d. Mts. verschoben. Das etwa 30 Kilometer von Warschau am Einflüsse der Narew in den Bug liegende Städtchen Sierock wird seit einigen Tagen befestigt, um im Verein mit Warschau und Modliu ein strategisches Dreieck zu bilden, auf deffen Wichtigkeit die „Polit. Corresp." hinweist.
— Die Avantgarde der Südarmee, aus 3 Divisionen Infanterie, 12 Sotnien Kosaken, 4 Schwadronen Ulanen und 8 Batterieen bestehend, soll am 25; November die Besetzung der Pruth-Linie einleiten.
Petersburg, 24. November. (Prioat-Depesche des Berliner Börsen- Courier.) An den General von Manteuffel, deutschem General-Feldmarschall, , ist von hier aus die Anfrage gerichtet worden, ob er bereit wäre, das Com- mando über die kaukasische Armee zu übernehmen. Der General, der bekannt- lich zugleich russischer Feldmarschall ist, hat dankend abgelehnt.
— Die Mobilifirung ist bald beendet. Am Dienstag müssen alle Trup- ; Pen in Kischenew sein. Die Nachricht, der Kaiser selbst werde in Kischenew Truppen-Revue abhalten, ist unbegründet.
Petersburg, 25. November. Die Subscription auf die am 18. d. M.
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New-Uork, 25. November. Der höchste Gerichtshof von Süd-Caro- üna hat in Folge des Vorgehens des Control-Comitss zn 1500 Doll. Geld- «ngwrdmt wkd'^'b auf fe lm,8e v»urtheilt. bis ihr- Freilassung vom Gericht« r 4, Wa^ington, 27. November. Der Präsident Grant befahl auf Ersuchen des Gouverneurs von Süd-Carolina, dem Kriegs-Minister, den Gouver- neur mit Bundestruppen gegen Ruhestörungen zu unterstützen. Der Krieas- Mmtster wies die Befehlshaber der Bundestruppen in Süd-Carolina au sich b=m dortigen Gouverneur in’6 Einvernehmen zu setzen. Die Leaislatur tritt Dienstag zusammen.
Zur Bezahlung ber Zinsen, welche von den bei ber hiesigen Spar- unb Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres «allig werben, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar:
Nifflon "»de» nach nc Fayon "^geändert ,leue Gegenst M Wunsch fertigt k-?“le alu in K8rschuerf.
Klagende
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17) Dienstag den 2. Januar 1877, 18) Mittwoch „ 3.
Bratbückinge
sind eingetroffen bei (6169
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