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Frucht- und Mehlpreife in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmarklen.

Normalgewicht per Malter:

Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund

Die Mainzer und Lauterbacher Preise verstehen sich zu 200 Pfd., die von Gründ er g zu 50 Klgr

Steinkohlen

3

Prima-Qualität, bei

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bei

Ein Schreiben der Direction der Cöln-Mindener Eisenbahn betr. die Rufubr» wege zum Güterbahnhof der Cöln-Mtndener «ahn, wirb einer Commission, den Herren Diery und Li e brich, zur Begutachtung und demnächstigen Berichterstattuna übergeben.

Ein Gleiches geschieht mit einem Schreiben dcS Großh. Kreisbauamte» Gießen betr. die Verbesserung der Lahnschifffahrt und werden die Mitglieder dieser Commission' die Herren Diery und Silbereisen sich mündlich über den dcrmaligen Stand dieser Angelegenheit mit dem Comitee in Wetzlar benehmen.

Ein Schreiben deS Comitee'S in Gladenbach für Verkehrsinteressen soll nachträa- lich amtlich beantwortet werden.

473) Flaschen-Bier in guter Qualität, a 20 Pfg., liefere frei ins -Haus.

Fra» B Landauer, Schlofgaffe.

450) Ein Stückchen Land, im Alten Feld gelegen, ist zu verkaufen. Näheres in der . ssxped. d. BlttS.

Klinisch <fe Co.

Frankfurt a. AI.

Verkauf Kii Orislnalpreisen,

Maecaroni,

Mer-Ringe und Graupen, Gier- Gemüfenudeln, sowie türkische und Bamberger Zwetschen, ferner feinste Apfelschttitzen, empfiehlt f245

Willi. WeifliiK-

Dem Ersuchen der Reichsbankhauptstelle, betr. die Neubesetzung der vacant wer­denden Bankstelle, wurde entsprochen und endlich die bereits veröffentlichte Wahl deS Vorsitzenden und seine- Stellvertreters vorgenommen.

AuSzug aus dem SitzungSprotocoll vom 22. Januar. Anwesend M. Hom­berg e r als Vorsitzender, die Mitglieder Georgi, Koch, Ltebrich und Silber- eisen. Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung mit einem kurzen Rückblick auf die Thätigkeit der Kammer im vergangenen Jahr und berichtet über die Eingänge, welche theils ad acta genommen, theils zur Circulation bestimmt werden.

Die eingelaufenen Anmeldungen zu dem Vorsteheramt der Reichsbanknebenstelle dahier werden verlesen und man beschließt, dieselben der Reichsbankhauptstelle in Frank­furt a. M. im Original einzusenden. Der Ansicht, daß der Mitbewerber Herr A. B ü n- ß er dahier all eine für die Führung der Geschäfte der hiesigen Bankstelle geeignete Persönlichkeit in erster Linie zu empfehlen sei, wurde einstimmig beigetreten und dann weiter der Beschluß gefaßt, denselben der Reichsbankhauptstelle in Frankfurt a. M. in Vorschlag zu bringen.

Weiter wurde beschlossen, den ReichStagSabgeordneien Freiherrn A d a l b e r t von Nordeck jur Rabenau unter abschriftlicher Mittheilung der seitherigen Ver Handlungen zu ersuchen für die Erbauung einer Secundärbahn von Biedenkopf über Gladenbach nach Gießen an maßgebender Stelle einzutreten.

Der Universitätsbibliothek dahier sollen auf Wunsch die Jahresberichte der Handelskammer zugestellt werden.

Gießen, 26 Jan. An dem Maschinenhause der Lahnhütte befindet sich folgende Erklärung angeschlagen:

»Zufolge Beschlusses unseres Aufsichttzrathcl müssen wir unfern Hochofen auS- blasen. Die so überaus schwierige Lage deS Eisengeschäftes, welche ganz beson- der! den hohen Eisenbahnfrachten ihre Entstehung verdankt, hat diesen Beschluß herbeigeführt. Wir sind demnach in die Lage versetzt, unfern sämmtlichen Arbeitern kündigen zu müssen. Wir vertrauen, daß dieselben auch in den letzten Tagen deS Betriebes mit derselben Gewissenhaftigkeit ihre Pflicht erfüllen werden, mit der das bisher geschehen ist, und die wir nicht anstehen, hiermit gebührend anzuerkennen.*

Hoffentlich wird die Eisenindustrie bald den erhofften Aufschwung wieder nehmen, damit wir dann auch die Lahnhütte dem Betriebe wieder übergeben können."

Gießen, den 20. Januar 1876.

Anknüpfcnd hieran können wir noch mittheilen, daß dem Vernehmen nach, allein die Ueberschlaggebühreu, welche die Lahnhütte zu zahlen hatte, 5 Mark per Waggon betrugen, welches allein einen täglichen Betrag von ca. 90 Mark, oder jährlich ca. 32,000 Mark auSmacht. Der noch auf den Eisenbahnfrachten ruhende 10% Zuschlag soll eine enorme Summe für die Lahnhütte betragen haben.

--In der vorgestrigen Nummer d. Bl. ist eine Zusammenstellung von Städten enthalten, in welchen das Gas billiger ist, als hier. Die meisten dieser Städte sind Großllädte ober mitten in ben Kohlenrevieren gelegene und alle hab en I Gal von vertragsmäßig weit geringerer Leuchtkraft als das hiesige zu liefern. ; Nachstehendes sind nach der letzten veröffentlichten Statistik über die Gasanstalten 1 Deutschlands und der Schweiz die Gispreise einer Anzahl Städte, deren Größen- und * übrigen Verhältnisse sich eher mit Gießen vergleichen lassen, wobei seit Einführung der Markwährung einzelne unerhebliche Aenderungen eingetreten sein können. ,

Der Frankfurter Bezirktverein deutscher Ingenieure, am 19. No», vorigen Jahres durch eine von Industriellen und Ingenieuren aus Frankfurt und allen Theilen des Großherzogthums Hessen zahlreich besuchte Versammlung constituirt, wird seine erste ordentliche Versammlung am 29. Januar c., Abends 5 Uhr irn Brüsseler Hof in Frankfurt abhalten. Derselben wird die Besichtigung der irn Kaisersaal ausgestellten Concurrcnzpläne für die projektirte Obermainbrücke in Frankfurt vorausgehen. Aus den technischen Punkten der Tagesordnung verdient die Vorweisung und Anwendung einer amerikanischen Schreibmaschine durch Herrn Franz Wirth hervorgehoben zu werde». Solche Maschinen sollen anderwärts schon sehr verbreitet sein.

Wir sind der Zuversicht daß die Industrie und die technischen Interessen überhaupt für den großen Bezirk, in welchem der Verein gleich von Beginn an mit einer ansehnlichen Mitgliederzahl ins Leben getreten ist, durch denselben eine lebhafte Vertretung finden werden und wünschen ihm die besten Erfolge. Gerade in der Gegenwart tritt die Wichtigkeit des Austausches der Erfahrungen und Ideen unter Fachgenossen stark in den Vordergrund und wird auch von unseren Industriellen in erfreulicher Weise gewürdigt. (468

Die rühmlichst bekannten Stollwerck Brust-Bonbons aus der Farik von

Franz Stollwerck,

Hoflieferant, Köln, Hochstraße 9, auf fast allen Industrie-Ausstellungen bereits präunirt, sowie auf jüngster Wiener 1873 durch die Fortschritts - Medaille ausge­zeichnet, finden nicht minder Seitens der Consumenten die ihnen ge-, bührende, stets wachsende Anerkennung als vorzügliches Haus-' mittel gegen Husten, Heiserkeit, Brust- und Halsbeschwerden. Pr. Paquet ü 50 Npfg., käuflich in den bekannten Niederlagen.

1 «nntfme, a!l o& Halle die eine preußische Universität sei, welche Prof. Mommsen iw bem Aufsatze ber .Preußischen Jahrbücher" über die deutsche« Pseubo-Doctoren beschul- Mißbrauch ber Promotion ohne mündliche! Examen bei sich zu toleriren 3VIC£, Erklärung bes Rector Keil macht darauf aufmerksam, baß auf dem besprochenen Aufsätze selbst bas Richtige leicht zu erkennen sei. Allerdings geht und wir be- bauern die! übersehen zu haben au8 der Bemerkung Mommsen'! noch vor wenigen Jahren habe es preußische doctores in abientia nicht gegeben, soviel hervor, daß die eine preußische Universität, welche ben Mißbrauch tolerftt, eine im Jahre 1866 preußisch geworbene ist Die Keulenschläge Mommsen'» zielen also auf bic Göttinger Universität welche sich allein von den neupreußischen geweigert hat, ben Mißbrauch zu beseitigen, baß an Beamte unb Ausländer die Doctorenwürde gegen Einsendung einer Abhand- una unb ber Gebühren ertheilt wird. Göttingen hat auf diese welfische Eigenthüm- ltchke t nicht verzichten wollen. Von ben bret bitz vier nichtpreußischen Coneurrenten Göttingens nennt Mommsen nur eine: Rostock. Inzwischen veröffentlicht bieN. Allg. Btfl. die Zuschrift eines Amerikaner!, welche mit Enthüllungen über .Winkeluniver- taten tm sud- unb westlichen Deutschland droht, weil dort bie Doctorenprüfungen tn einer em- biS zweistündigen Unterhaltung mit einigen liebenswürdigen alten Pro- Mren beständen. Bei der Regelung dieser Dinge wäre wohl die Nachahmung bei Belsp.elS zu empfth m, welche» die Universität Gießen gegeben hat, indem sie gleich- zeitig mit der Abschaffung der Promotion in absentia die Oeffentlichkeit der Doctor- Prüfung einfüh'te.

- (Einsprache.) Pfarrer (zum Bräutigam):Ich frage Sie vor Gott und allen Anwesenden, wollen Sie diese hier gegenwärtige Bibiana zu ihrer rechtmäßigen Ehefrau annehmen und . . .* - Braut:Erlauben Sie, Herr Pfarrer, Sie haben meinen Bräutigam gefragt, ob er mich zu seiner Frau nehmen will; ich sage Ihnen, der muß froh sein, wenn ich ihm nehme. Er hat nix unb ich hab' fünfhundert Gulden, da hätten Sie schon zuerst mich fragen sollen!"

Gaskraflmasclimcn.

Patent: Langen * Otto

alleinige We-crlöge fertiger Maschinen

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461) Ein gutes Zugpferd mit Geschirr unb Wagen zu verkaufen. Näheres in ber Exped. dieses Blattks.

457) 6 Stück gut gearbeitete nußbaumene, polirte Bettstellen stehen zu verkaufen bei

Eh. Hofmann, Streiner, Neustadt D - 45.

Liter arische-.

DaS kürzlich erschienene Blatt scheint im Gegensatz zu den Erfahrungen, die man gewöhnlich mit neuen Erscheinungen auf diesem Fclde macht, von Nummer zu Nummer besser zu werden. Die soeben ausgegebene Nummer 3 enthält eine Illu­stration über die orientalische Frage, die mit zu dem Besten gehört, was in dieser Art unserer Wissens bisher erschienen ist. Bismarck, Gortschakosf, Disraeli, Andrassv Victor Emanual reiten auf e nem Schaukelpferd (Mac Mahon ist bereits herunter-' gefallen und Victor Emanuel klammert sich nur noch krampfhaft an), das die orienta­lische Frage repräse >iirt. BiSmarck sitzt vorn und fuhrt die Zügel und hinter ihm Gortschakoff unb in ber Mitte Disraeli, der sich mit dem Sattelgurt, Suez Canal überschrieben, festgeschnallt hat. Die Unle.schrift charakterisirt die Situation ausgezeichnet und lautet: Das internationale Sch aukel pferd, ein europäisches Weih­nachtsspielzeug. (Gortschakoff zu Bismarck): Der Eine ist schon unten aber die drei Andern----(Bismarck zu Gortschakoff): Dann muß noch stärker geschaukelt

werden, herunter müssen die auch noch- Auch die anderen in der Nummer enthaltenen Illustrationen sind ausgezeichnet, so ist namentlich der Vater Wrangel als Ben Akiba ein kleines Meisterwerk.Puck^ ist durch alle Buchhandlungen und Postanstalten für 3 Mark vierteljährlich zu bez'ehen.

Amberg 30,r, Ansbach 34,,, Bruchsal 30,2, Chur 42,z, Constanz 36,z, Eger 40,5 St. Gallen 33,8, Göppingen 36,3, Hall 3',2, Ingolstadt 33,2, Kempten 33,,, Lahr 36,3, Laibach 36,3, Landshut 33, Meiningen 38,3, Memmingen 33,2, Naumburg 3t,7, Ra- tibor 31,7, Rastatt 30,2, Reichenberg 35,3, Reutlingen 31 ,2, Salzburg 39,5, Schwa­bach 35,i, Saarlouis 31,7, Teplitz 42,3, Tübingen 30,3, Winterthur 33,g, Gießen 30 Pfennig per Cubikmeter.

Verwischtes.

(Promotion in absentia.) Berlin, 20. Jan. Der zeitige Rector der Universität Holle verwahrt dieselbe in einem an dieWeser-Ztg." gerichteten Briefe gegen die

Die berühmten S ch r a b rrfdbn

MalMträkt-Bttistttlichen

von Apot 'eker Jul. Schrader, Feue.- vach^Stuttgait. Paquet 20 Pf. bei Apotb. h«rb in Allcudorf a L (179

Carl Uemiith, _________Neuenweg B 183. 464, Klctdcrschränke und Bettladen zu verkaufen bei L Rolofs, Möbelschreiner, Wall t h 0 r 188.

Waizen.

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Gerste.

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Hafer.

Erbsen.

Linsen.

Wicken.

Irartoffeln.

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