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Die Belgrader Regierung hat bisher keinen Schritt
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A. Bramm.
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Intendant der Königin Jsab-lli, ! i
reibens an die Minister vor bd flra&<n'
»ist den Turke« Privatnachriä» ■ nd ©anja aus f
in den Rücken fallen. Die Serben schlagen sich ausgezeichnet.
len melden von einem Vorstoß Leschjanin's von Brestovatz und
Saitschar.
Keröieu.
Maßstabe erneuert worden. Eine serbische Armee ist vor Saitschar, der eiiiji*
fängniß abgeführt.
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man sich die Förderung derselben angelegen Gymnasien wird von selbst eintreten, na- zustehenden Befugnisien überall consequent solche Schüler zurückzuhalten und eventuell an Anlagen und ernsthaftem Streben der
Von unterrichteter Seite wird gemeldet, Nachrichten über den Gesundheits - Zustand das Ministerium berathe über die Frage
najesf wurde bei seinem Proteste gegen die friedlichen Absichten Mllan's von den Ministern unterstützt. Schließlich habe Milan befohlen, die Feindseligkeiten fortzusetzen.
Wien, 23. August, neuerdings sehr bedenkliche Sultans eingelaufen seien; Thronwechsels.
Pesth, 23. August.
Beruf zu gewähren — aufzugeben Die Entwickelung der Mittelschulen gehalten worden; statt dessen möge sein lassen und die Entlastung der mentlich wenn diese von den ihnen und rücksichtslos Gebrauch machen, sortzuweisen, welche durch Mangel
Petersburg, 24. August. Die „Intern. Telegr.-Agentur" meldet iul Belgrad vom 23. Aug., Abends. Heute standen die ganze Hauptmacht dkl Morawa-Armee und die Türken nnter Achmed Ejub Pascha bis 4 Uhr M* mittags einander gegenüber. Die Serben befinden sich im Vortheil. 2N Horvatovics greift von Tresibaba aus in den Kampf ein und will den Türkt«
______eingesehen werben. Wn, ben 25. Äugust 187 Herzogliche Bürgermeiste
*»(arbeiten in bem S l‘U5, oeranschlagt zu Wtratbeiten daselbst, ■ schlagt zu «iMnarbeiten daselbst. NsM zu
militärischen Leistungsfähigkeit gebrochen hatte. Aber der schwere Entschluß wird Serbien nicht erspart werden können. Je rascher es sich in denselben
Rom, 23. August. Es bestätigt sich, daß die im Orient befindliche jinUU1 , .
italienische Flotte den Befehl zur Rückkehr erhalten hat. Im Orient verbleiben Um vergeben M t«.
iingen hierfür können von ■..... f bt
Madrid, 23. August. Der frühere t w
Marfori, ist wegen eines beleidigenden Schreibens an die Minister vor bei
nur einige Stationsschiffe.
Ouglaud.
Loudon, 22. August. Der Prinz von Wales ist am Sonntag Abend Paris angekommen und gestern nach Brüffel gereist.
— Aus Madras kommt telegraphisch die Nachricht von dem gänzlichen
gen von den Türken besetzten Stadt, angelangt.
Türkei.
Untergange des britischen Dampfers „Mälacca", neun Meilen südlich von Gopaulpore.
London, 23. August. Nach übereinstimmenden Berichten aus dem tür» kischen Hauptquartier haben Die Armeen Ali Saib's und Ejuö's am Sonntag Nacht ihre Vereinigung ungefähr eine deutsche Meile südöstlich von Älexinatz vollzogen. Am Sonntag und Montag wurde hartnäckig gekämpft. Das Er» gebniß der Gefechte war Die Besetzung einzelner starker serbischer Positionen. Der Angriff auf Alexinatz steht bevor. Die Türken sind vortrefflich geführt und kämpfen ausgezeichnet.
London, 24. August. Lord Ruffell richtete an Lord Granville eine Zuschrift, worin er eine Herbst-Session des Parlaments für nothwendig erklärt, da die türkischen Greuelthaten Verhandlungen mit den europäischen Mächten erheischten, um derartigen Vorkommniffen entgegenzutreten.
chickt, um so leichter wird es den Mächten sein, dem Lande günstigere Ehancen des Friedenschluffes zu sichern und es den allzu drückenden Bedingungen zu
London, 24. August. „Reuters Bureau" meldet aus Belgrad vom 23. Aug.: Ejub Pascha hat sich nach dem vergeblichen Versuche, die serbischen Linien bei ©anja zu durchbrechen, und von Tresibaba zurückgeschlagen, nach Alexinatz gewendet, wo er sich mit der Armee Abdul Kerim Paschas vereinigte. Gestern bestand Tschernajeff den Kampf mit den Türken, Die aus Der ganzen Linie zurückgeschlagen wurDen. Heute neuer Kampf. Trotz Dem FriedenS- Wunsche des Fürsten Milan habe die Kriegspartei die Oberhand gewonnen.
Anstalt zur Last fallen."
Berlin, 24. August. Hier eingegangener telegraphischer Nachricht zufolge sind Die Panzerschiffe „Kaiser" unD „Deutschland" am 23. Aug. Abends von Salonichi nach Malta in See gegangen.
Köln, 22. August. Die „Köln. Volksztg." meldet: Im hiesigen Gene- ralvicariats - Gebäude erschien heute Morgen in Begleitung des Herrn Polizei- Affeffors Kettuer Der Herr Consistorialrath Schuppe aus Breslau, um seine Tätigkeit als staatlicher Verwalter des Diöcesan-VermögenS zu^beginnen. Den im Gebäude anwesenden erzbischöflichen Diener forderte Herr Schuppe.auf, in seinem Namen Die Beaufsichtigung Des Hauses und des Mobiliars zu übernehmen. Auf Die Erwiderung des Dieners, daß er das weder könne noch wolle, bemerkte Der Commiffar, Dann werde ein Schutzmann als Wache in's Haus gelegt werden.
München, 22. August. Der „Deutsche Merkur", Organ.der Münchener Altkatholiken, bespricht in den zwei letzten Nummern Die früheren unD jetzigen ZustänDe im Freiburger Kirchensprengel und verweist hauptsächlich aus Die Hexenproceffe, Die besonders unter Dem Regime des Bischofs Johannes Franziscus Freiherrn von Egker an der Tagesordnung gewesen seien. Der Artikel schließt mit folgender Betrachtung: „Sind die Zeiten schon so sicher vorüber, wo man Hexen verbrennt? Ja, so weit Der Einfluß Des modernen Cultnrstaates reicht, wird es nicht wieder geschehen; aber in Der Nachwirkung der spanisch-römischen Inquisition ist so zu sagen noch unter unseren Augen im Jahre 1860 in Mexico eine Hexe verbrannt worden. Die Verordnung des Papstes Jnnoceuz VIII. ist bis heute nicht widerrufen, da Rom grundsätzlich seine Bullen aufrecht hält, und nach dem Syllabus nie sich verfehlt oder vergriffen hat. Von dieser Seite stünde also kein Hinderniß entgegen, Daß Die Christenheit abermals unter Die Mahomedaner herabgewürDigt würDe. Das muß JeDen nachdenklich und Das römische Kirchenwesen allen Vernünftigen etwas anrüchig machen. Die Lonrdesschwindeleien sehen wir auf deutschen Boden verpflanzen, in Marpingen sehen wir Das Volk schon fanatifirt werden. Gewiß! nicht an den Herren Bischöfen liegt es. wenn derlei Dinge noch vereinzelt sind. Aber welchen Verlust an Bildung und Gesittung bezeichnet Dieses Treiben! Freilich haben wir, mag es auch noch so toll hergehen, die Hoffnung auf Besserung noch nicht aufgegeben. Eine höhere Hand hat ihr Mene Tekel in Der Aula Des Vaticans angeschrieben — et dissipati sunt."
Wien, 22. August. Auch Die „Montags-Revue" äußert heute, eine Vermittlung der Großmächte zwischen Serbien und der Pforte habe zur „Vorbedingung", „daß die streitenden Theile selbst Den Wunsch zu erkennen geben, dem Blutvergießen durch das Dazwischentreten Europas ein Ende gemacht zu sehen. Insbesondere, so lange man sich in Belgrad nicht von der absoluten Hoffnungslosigkeit des Kampfes überzeugt hat, ist schwerlich an einen praktischen Nutzen der jüngsten diplomatischen Schritte zu denken." Weiterhin sagt dieselbe: „Es hat nichts Unbegreifliches, wenn die serbische Bevölkerung sich^chwer in den Gedanken findet, Den Frieden zu suchen, den sie in so sträflicher Selbst Überhebung gegen den Rath Europas, in Ueberschatzung ihrer staatlichen und
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Berlin, 23. August. Zu Der Notiz, daß Maßregeln in Aussicht genommen seien, um zu verhindern, Daß die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst nicht mehr wie bisher auf den Gymnasien unD Realschulen einfach „ersessen" roerDen könne, sonDern auch hier an ein Examen geknüpft werden solle, bemerkt die „Nat.-Ztg." Folgendes:
„Es ist jetzt gerade ein Jahr her, daß ähnliche Nachrichten über eine beabsichtigte Verschärfung der Bedingungen für die Erlangung Der Qualification zum einjährigen Freiwilligendienst durch die Zeitungen liefen. Damals wurden Dieselben in bündigster Weise dementirt, und wir meinen, daß es auch jetzt mit jenen Mittheilungen „von gut unterrichteter Seite" nichts Ernstliches auf sich haben dürfte. Jedenfalls halten wir es für eine Ausgabe Der Presse, gegen jeDe Erschwerung Der Erlangung Der Berechtigung zum einjährigen Freiwilligen- Dienst mit aller EntschieDenheit Einspruch zu erheben. Wenn Der früher so blühenden Praxis, den Mangel der erforderlichen Schulbildung durch langem Besuch einer Freiwilligenpresse oberflächlich zu vertuschen und Dadurch die Berechtigung zu erschleichen, in letzter Zeit energisch das Handwerk gelegt ist, so läßt sich Dagegen in keiner Weise etwas einwenDen. Gegenüber den schwer in's Gewicht fallenden Bevorzugungen, welche der Einjährig-Freiwillige vor anderen Militärpflichtigen genießt, ist es vollkommen berechtigt, an Erfüllung Der vorgeschriebenen Bedingungen streng festzuhalten. Auch das in Frage kommende militärische Interesse wird benachtheiligt, wenn der zum Unteroffkier bezw. Landwehrlieutenant designirte Freiwillige den Anforderungen an ein entsprechendes Maß von Schulbildung nicht genügt. Andererseits muß indeß Daran fest- gehalten werden, daß die Forderung des einjährigen Besuchs der Secunda eines Gymnasiums ober einer Realschule erster Ordnung, namentlich da noch ein Schulzeugniß Fleiß, Leistungen und Betragen des Candidaten als befriedigend nachweisen muß, vollkommen ausreicht, um Die in militärischer Beziehung zu stellenden Anforderungen zu befriedigen. Eine Steigerung derselben würde, so lange Die dreijährige Dienstzeit besteht, empfindliche wirthschastliche Nachtheile zur Folge haben, indem sie theils die Verringerung der Zahl der Freiwilligen, theils eine für den bürgerlichen Beruf nachtheilige Verlängerung der Vorbereitung dazu herbeiführen müßte. Will man die Gymnasien entlasten, so möge man Den Mittelschulen Die Berechtigung zur Ausstellung von Qualifica- tions-Zeugnissen für Den einjährigen Freiwilligendienst an Die nach einer Ab- gangsprüfilng entlassenen Schüler einräumen. Bis jetzt ist eine solche Einräumung an Bedingungen geknüpft, welche Die Mittelschule füglich nicht erfüllen kann, ohne ihren Zweck — eine abgeschlossene Bildung für Den bürgerlichen ober boch bedenklich in Frage zu stellen, ist durch jenen Widerstand sichtlich zurück
gethan, um Die Vermittlung Der Mächte anzurufen. Das Belgrader Preßbureau erklärt den Zusammentritt der Skupschtina nicht für nöthig; denn von Friedens-Verhandlungen sei keine Rede. Es bestätigt sich, Daß in Moskau ein neues Anlehen abgeschlossen worben ist.
Holland.
Amsterdam, 24. August. Der Justiz-Minister hat eine Untersuchung über Die Zahl Der Klöster, ihrer Bewohner unD besonders darüber, wie viele Mönche und Nonnen seit dem Bestehen Der Mai-Gesetze von Preußen nach Holland übergesiedelt sind, angeordnet.
Starten.
Tschernajeff sandte Monteverde nach Belgrad und ließ durch denselben erkläre«, er hoffe Die Türken bald zu vertreiben, die früheren Positionen wieder einzu-, nehmen unD ben Kampfplatz roieber auf türkisches Gebiet zu verlegen. Tscher- ^M^ActenschM
bin 2& s, MMS "w io, in Acco? 3uf ??kbersL°7«esebei
SuinnO Mittwoch ben 30- b, Vormittags llA auf dem Wn9*
Kersteigerrmge
Wtsmsteigi
Dienstag ben 29. Auglff
Vormittags 10 Uhi ä auf hiesiger Bürgerme Arbeiten öffentlich in M werben, als: I-Wbeiltn in der Kirche, h'ilajt zu WiberarlMn WMt, i Ichagi zu
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heroische Haltung ber serbischen Truppen. Die Schlacht ist heute in größte« ■'l|en2ener
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Konstantinopel, 23. August, Abenbs. Eine Privat-Depesche^ aui Agilen
Nisch vom 22. August meldet: Nachdem die Serben in Folge der am Sonntag erlittenen Niederlagen neue Stellungen bei Alexinatz eingenommen haben wollen Ali Saib und Achmed Ejub Pascha gegenseitig ihre Vereinigung bewerkstelligen, bevor sie Alexinatz endgültig angreifen. — Amtliche Depeschen aus Nisch vom 22. Aug. berichten über neuerliche den Türken günstige Kanixff vor Alexinatz. — Der ehemalige Gouverneur von Salonichi wurde in das Ge-
Belgrad, 23. August. Von officieller Seite wird gemeldet: „Dkl । gestrige vierte Schlachttag zwischen Nisch und Alexinatz war blutiger und erbitterter, als die früheren. Der Kampf verlängerte sich bis tief in die Nacht Beide kämpfenden Theile behielten ihre Positionen. Obgleich die Türken Dult Verstärkungen auf 50,000 Mann gebracht waren, rühmen alle Berichte
ordentliche Gericht gestellt.
Nußland.
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