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der
ckensand von der Sophienhütte nach der Brücken-
2776)
am das
In Auftrag: M. Pilger.
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Weißbinderarbeit Wagnerarbeit ,
Planirarbeit Pflasterarbeit ,
Steinbi echen, Fahren und Aufsetzen ders., ,
Die Anfuhr von 1) 600 Cbm. Schlau
Verweigerungen.
Samstag den 27. Mai, Nachmittags 2 Uhr, wird im Dr. F. Klein'schen Garten Neuenweg dahier die Grasnutzung für Jahr 1876 öffentlich versteigert.
Gießen, den 24. Mai 1876.
2) Zimmerarbeit
3) Dachdeckerarbeit
Berlin-Coblcnzer Eisenbahn.
erlaubt, indem er die Böschung deS an seinem Hintergartcn htnziehenden städti- skyen FluthgrabenT für ftine geschäftlichen Zwecke verwendet und da er trotz der an ihn ergangenen Aufforderung seine Beeinträchtigung fortsetzt, so soll gegen denselben Klage erhoben werden.
Der vorgesehene Crcdit für Arbeiten in dem für Schulzwecke angekauften Reg. Rath Ebel'schen Hause auf dem Asterweg ist um 29 M. 24 Pf. überschritten worden, und für diesen Mehrbetrag wurde noch Credit bewilligt.
Wegen Herstellung eines Stegs über den Stadtgraben am Ausfluß desselben in die Wieseck kam ein Kostenooranschlog in der Höhe von 95 M. 90 Pf. zur Vorlage. Mit der Ausführung der darin vorgesehenen Arbeiten nach dem vorgelegten Plan ist sich einverstanden erklärt worden.
Auf ein Gesuch deS Herrn Kaufmanns Karl Lange um Gestattung zur Anlegung von Abweissreinen und eines Treppentrrtts vor seinem Hause am Selters- weg auf städtisches Eioenthum konnte mit Rücksicht auf eintretende Beengung detz Trottoirs nicht eingegangen werden.
Die Erbauung eines Theils der Straße an der Schoor vom Wallthor nach der Neustadt erforderte die Zurücknahme des als Lagerplatz verpachtet gewesenen städtischen Geländes und aus diesem Anlaß wurde dem Pächter vom 11. August 1875 ab, dem Tage der Zurücknahme entsprechender Pachtnachlaß bewilligt.
Folgende Baugesuche kamen zur Vorlage, sie fanden Zustimmung und sollen befürwortet werden, nämlich:
a) von Herrn Wilhelm Löb er VI über Aufführung eines Neubaues an die Stelle einer abgebrochenen Scheuer in der Lindengasse;
b) von Herrn Heinrich Adami wegen Erbauung einer Hintergebäude- in der Alicenstraße, und
c) von Herrn Glaser Carl Bierau, welcher in seinem Hause in der Neustadt einen Laden einrichten will
Auf Nachsuchen wurde eine Schulgeldbefreiung bewilligt und verschiedenen Schuldnern wegen Rückständen an die Stadtkasse aus dem Jahr 1875 Fristen gestattet.
bringt in ihrer 9. Nummer folgenden interessanten Inhalt:
Gedichte von Hermann Lingg, Carl Schultz, Conrad von Prittwitz-Gaffren, O- Hammann, Helene von Hülsen, KlauS Groth, Julius Sturm. Rudolf Bunge, F. Piaff. — Die deutschen Mundarten im Liede. Von Ernst Eckstein. — Kritische Wanderung. Von Alexis Aar. — Kurze Bücherschau. Von Karl Böttcher. — Die große Fluth von Heinrich Seidel. — Ein Festcommers. — Vermischte Mtttheilungen. — Offener Sprechsaal. — Briefkasten.
Literarisches.
Die von Ernst Eckstein redigtrte, im Verlage von Joh. Fr. Hartknoch in Leipzig erscheinende
11) Steinklopfen „ Gießen, den 24. Wai 1876.
Vermischtes.
Southampton, 20 Mai. Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd Frank- urt, Capt. F- von Bülow, welche? am 29. April von Neworleans und am 5. Mai von Havana abgegangen war, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten hier angekommen und hat beute um 2 Uär Morgens die Reise nach Bremen fortgesetzt.
Southampton, 24. Mai. Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd Donau, Capt. R- Bussius, welches am 13. Mat von Newyork abgegangen war, ist gestern 7 Uhr Abends wohlbehalten hier angekommen, und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung, 10 Uhr Abends die Reise nach Bremen fortgesetzt. Die Donau überbringt 319 Passagiere und volle Ladung-
Melgien.
Brüssel, 24. Mai. Im „Nord" wird die von den bosnischen Jnsur» genten an die Berliner Conferenz gerichtete und durch Weffelitzky überbrachte Adresie veröffentlicht. Die in derselben aufgestellten Forderungen sind den von den herzegowinischen Insurgenten aufgestellten Punkten analog: die Andrassy'- schen Reformen werden angenommen, und nur Garantieen für deren Ausführung verlangt. Unentgeltliche Überlassung von Ländereien wird nicht beansprucht. Weffelitzky versichert in einer Zuschrift an den „Nord", daß alle Insurgenten die vorgeschlagenen Reformen acceptiren.
Griechenland.
Alexandrien, 24. Mai. Der hiesige Appellhof hat sich in dem gegen die Daira-Verwaltung anhängig gemachten Processe für kompetent erklärt und das Urtheil der ersten Instanz, welches diese Verwaltung zur Zahlung der Daira-Bons verurtheilte, bestätigt.
Bekanntmachung.
2771) Zwei Spritzenmeisterstellen sind vacant- Bewerber wollen sich binnen 14 Tagen melden.
Gießen, am 17. Mai 1876.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
A. B r a m m.
(Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 28. Mai bis 3. Juni besorgt Pfarrverwalter Schlosser.
Frisch bäcker zu Gieße n.
Sonntag, den 28. Mat 1876. W. Lang in der Neustadt, H. Kuhn am Kreuz, L- Keil in den Neuenbäuen.J
Arbeitsversteigerung
zu Lollar.
Montag den 29. Mai, Morgens 7t 10 Uhr, sollen auf dem RathhauS zu Lollar nee- stehende Bauarbeiter: durch öffentliche Ter steigerung in Accord gegeben werden, d» Mrk- v
Kirchliche Anzeigen evangelischen Gemeinde zu Gießen
Gottesdienst.
Sonntag, den 28. Mai.
Morgen-: Pfarrverwalter Schlosser.
Nachmittags: Mitprediger Dr. Buchhold.
2793) 3. 81-:
Körner, Bezirksbauaufseher.
, 28 - „ 40 - „ 105 - „ 24 — ,, 19 30 „ 90 - „ 340 -
,, 489 - „ 180 80
Lokal'Notiz.
Gießen, 26. Mai. In der Sitzung der Stadtverordneten vom 11. Mai wurde Folgendes zur Verhandlung gebracht:
Durch die bedeutenden Regengüsse in diesem Frühjahr hatte sich auf der zu der Jvtzi'schen Besitzung gehörigen Wiese in der Schwärzlich eine große Wassermasse angefammelt, welche durch die in dortiger Nähe erbauten Häuser keinen Abfluß mehr hatte. Die Bewohner dieser Häuser haben daher, da dieser Zustand sie schädigte, die Ableitung deS SB aff er 5 von besagter Wiese und zugleich die Entfernung desselben auS ihren KellerrLumen auf ihre Kosten bewirkt und auf ihr Gesuch, um Bewilligung eines Zuschusses hierzu sind, ohne eine Verpflichtung der Stadt anzuelkennen, 70 Mark auS der Stadtkasse bewilligt worden. Herr Seiler Ludwig Huhn hat sich einen Eingr-ff in das städtische Eigentbum
2784) Montag den 29. l. M-, Nachmittag- 3 Uhr, lasse ich auf meinem Hofe alteS Bauholz, Stallthüren u. dergl. versteigern.
Dr. Ploch.
4) Schreinerarbeit Glaserarbeit
Gest erreich.
Wie«, 24. Mai. Die Vorschläge der nordischen Mächte sind der Pforte bereits auf offiäöse Weise bekannt geworden und werden von ihr einer Prüfung unterzogen. — Rose und Stansorth werden unverzüglich von hier ab- retsen. Die türkische Regierung hat das ihr vorgeschlagene Finanz-Project endgültig abgelehnt mit der Erklärung, bei der gegenwärtigen Lage des Landes sei dessen Ausführung unmöglich. .
Pesth, 23. Mai. Die Botschafter Buchanan und Nowlkoff sind tn Peftb einaetroffen. Ersterer überreicht dem Grafen Audraffy Englands Antwort auf die Berliner Conserenz-Beschlüsse. Dieselbe lautet vorläufig ablehnend.
Pesth, 23. Mai. In der Sitzung des Subcomitss der ungarischen Delegation für das Budget des Ministeriums des Aeußern gab Graf Andrassy auf mehrere bezüglich der allgemeinen politischen Lage, namentlich im Orient, «n ihn gerichtete Fragen ähnliche Aufklärungen, wie im Ausscbuffe der österreichischen Delegation, und machte noch fernere weitere Mittheilungen: Ebenso wie im Vorjahre ist das Streben der Monarchie auf drei Ziele gerichtet: Aufrechthaltung des allgemeinen europäischen Friedens, Besänftigung der Jnsurrec- tion und Pacification der vom Bürgerkriege heimgesuchten Gebiete, Maßnahmen gegen die Wiederholung ähnlicher Ereigniffe. Ohne das richtige Auftreten der verbündeten Mächte, welchen fich die übrigen Mächte willig anschlossen, stände heute die Balkan-Halbinsel in Flammen. Bezüglich der Pacification wurde Manches erreicht; die Rajah könnten getrost ohne Furcht vor Bedrückung in ihre Heimath zurückkehren, allein sie fürchten die Rache wegen der von ihnen vor ihrer Flucht an den Beys und deren Familien verübten criminellen Thaten. Angesichts der neuesten Ereigniffe machte sich die Nothwendigkeit geltend, Modalitäten für die zum Zwecke der Pacification erforderlichen Garantieen zu finden. Er (Andraffy) war gegen eine Occupation, weil er auf Grundlage des Status quo die Schaffung besserer Zustände und die Sicherung der benachbarten Gebiete anstrebe. An einen europäischen Congreß konnte mau darum nicht denken, weil, wenn die Doctoren einmal beisammen wären, sich leicht noch andere Kranke gemeldet hätten, und weil ferner auf dem Congreffe aus ganz nebensächlichen Gründen neue Gruppirungen hätten entstehen können, was nur Mlß- verständniffe, vielleicht auch Collisionen veranlaßt hätte. Die Initiative zur Berliner Conferenz ging von Rußland aus; in Berlin wurde Angesichts des actuellen Standes der Dinge eine perfecte Einigung erzielt, und damit hoffentlich der europäische Frieden nach menschlicher Berechnung gesichert. Hieran votirte das Subcomitä dem Grafen Andraffy einhellig sein volles Vertrauen.
Isrankreich.
Paris, 23. Mai. Der „Agence Havas" wird aus Ragusa gemeldet: Die Insurgenten verlangen, indem sie ihre früheren Zugeständniffe zurückneh- men, vollständige Unabhängigkeit der Herzegowina und Bosniens, sie verweigern, einen Waffenstillstand einzugehen und bereiten die Proclamirung einer provisorischen Regierung vor.
6. Zur Ausfühiung der zu 4480 M. veranschlagten Erdauffüllung in der Reichen- fand-Bah.chofsstraße wurde Genehmigung ertheilt.
baustelle in Etat. 26 und
2) 400 Cbm. von Sophienhütte nach den Baustellen von Etat. 2—24 soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden und ist hierzu Ter» min auf Donnerstag den 1. Juni 1876, Vormittags 9 Uhr, im diesseitigen Abtheilungs-Büreau anberaumt.
jtz Die Bedingungen können Hierselbst eingesehen, auch gegen Erstattung der Eopialien von hier bezogen werden.
Wetzlar, den 22. Mai 1876.
Der Abtheilungs-Baumeister:
Kluge. (2783
tilofien werden dürfe. Wenn auch sein, des Ministers, Vorgänger früher er- klärt habe daß ein Jude wohl Mitglied der Schuldeputatwn (b. h. der Deputation des Stadtmaaistrats), nicht aber Mitglied des Vorstandes einer christlichen Schul« fein könne/so frage es sich zunächst, ob di- Feststellung dieses Grund- lakes damals ausreichend begründet gewesen sei; aus dem inzwischen ergangenen Sckulausnchtsg-seße vom 11 März 1872 in Verbindung mit dem Reichsgesetze S 3 S 1869 folge jedoch, „daß die jüdischen Mitglieder der Schulge meinde allein ihres lSlaubensbekenntnistes wegen von der Mitgliedschaft im Schulvorstande nicht mehr ausgeschlossen werden könnens ,
Karlsruhe, 22. Mai. In einer Bekanntmachung des Ministeriums des Inneren wird in Erwägung der Nachtheile und Gefahren, welchen die deutschen Auswanderer in Brasilien preisgegeben sind, die Beförderung von Auswanderern nach diesem Lande und deren Vermittelung wiederholt verboten.
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1) Maurerarbeit veranschlagt zu 269 -
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